Die Bachelorthesis stellt eine konzeptionelle Arbeit dar, die sich aufgrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Alterung der Gesellschaft auf ein Bewegungsprogramm für Senioren fokussiert unter Berücksichtigung der Voraussetzungen des Fintessanbieters XY, sowie des aktuellen Kenntnisstandes.
Bis zum Jahr 2050 wird die deutsche Bevölkerung gegenüber 2005 um 16,6 Prozent auf 68,7 Millionen Einwohner schrumpfen. Dabei kommt es zu einer fortschreitenden Alterung der Gesellschaft mit einem zunehmenden Anteil an alten und sehr alten Menschen. Berechnungen zufolge werden bereits im Jahr 2050 etwa 15 Prozent der Bevölkerung 80 Jahre oder älter sein. Das heißt, zehn Millionen Deutsche, also jeder Siebte, erreicht ein Alter von über 80 Jahren. Dieser starke Zuwachs an „Älteren“ nimmt Einfluss auf die Gesundheitslage der deutschen Bevölkerung. Das Risiko für häufige chronische und altersspezifische Krankheiten wie, z. B. Diabetes oder Bluthochdruck, ist in zunehmendem Alter höher. Daraus ergibt sich die Frage nach der Zukunft der sozialen Sicherungssysteme, die an die Grenzen ihrer Kapazität geraten werden (Peters, Pritzkuleit, Beske & Katalinic, 2010). Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt die Problematik der zunehmenden Alterung der Gesellschaft immer mehr an Aktualität. Problematisch wird dies nicht nur für die Sozialversicherungssyteme, die unmittelbare Konsequenzen tragen müssen, sondern auch für die Betroffenen selbst. Die Menschen haben zwar eine höhere Lebenserwartung, allerdings ist diese Verlängerung der Lebensspanne nicht zwangsläufig ein Gewinn, wenn die Jahre keine lebenswerten Jahre, sondern nur eine Verlängerung des Altseins darstellen (Schmitt-Homm, Homm & Glasbergen, 2014). Im Bezug dazu ist für den Einzelnen wichtig, in jedem Lebensalter das Potential zu haben seinen Wünschen und Sehnsüchten nachgehen zu können. Hierbei nimmt der gesundheitliche Zustand einen entscheidenden Einfluss.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Aktuelle soziodemographische Daten zur Altersstruktur
3.2 Definition/Begriffsklärung „Senior“
3.3 Typische Krankheiten und gesundheitliche Probleme im Alter
3.4 Günstige Beeinflussung von Risikofaktoren durch Bewegung und geeignete Methoden
3.5 Mögliche Risiken, Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen
4 METHODIK
4.1 Zielgruppe
4.2 Zielsetzung
4.3 Analyse der Rahmenbedingungen bei dem gewählten Anbieter hinsichtlich der Kriterien an ein Bewegungskonzept für die Zielgruppe Senioren
4.4 Dokumentation und Evaluation
4.5 Wirtschaftlichkeit des Konzepts
4.5.1 Berechnung der Kosten
4.5.2 Break-Even-Point
5 ERGEBNISSE
5.1 Inhaltlich-organisatorische Grobplanung des Konzepts
5.2 Darstellung des fertigen Konzepts
5.3 Detaildarstellung einer Trainingswoche
5.4 Eingliederung in die Angebotsstruktur
6 DISKUSSION
6.1 Abschätzung etwaiger Umsetzungsprobleme
6.2 Ausblick auf weitere Maßnahmen
7 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines ganzheitlichen Bewegungsprogramms für Senioren, das auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Zielgruppe bei einem Fitnessanbieter zugeschnitten ist. Ziel ist es, durch gezieltes Training der physischen Kernkompetenzen die Gesundheit zu fördern, Risikofaktoren zu mindern und die Selbstständigkeit im Alter zu erhalten.
- Demographischer Wandel und Altersstruktur
- Präventive Gesundheitswirkung von Bewegung im Alter
- Analyse und Auswahl geeigneter Trainingsmethoden
- Konzeptionierung und organisatorische Planung des Trainingsprogramms
- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Implementierung beim Fitnessanbieter
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung und Problemstellung
Bis zum Jahr 2050 wird die deutsche Bevölkerung gegenüber 2005 um 16,6 Prozent auf 68,7 Millionen Einwohner schrumpfen. Dabei kommt es zu einer fortschreitenden Alterung der Gesellschaft mit einem zunehmenden Anteil an alten und sehr alten Menschen. Berechnungen zufolge werden bereits im Jahr 2050 etwa 15 Prozent der Bevölkerung 80 Jahre oder älter sein. Das heißt, zehn Millionen Deutsche, also jeder Siebte, erreicht ein Alter von über 80 Jahren. Dieser starke Zuwachs an „Älteren“ nimmt Einfluss auf die Gesundheitslage der deutschen Bevölkerung. Das Risiko für häufige chronische und altersspezifische Krankheiten wie, z. B. Diabetes oder Bluthochdruck, ist in zunehmendem Alter höher.
Daraus ergibt sich die Frage nach der Zukunft der sozialen Sicherungssysteme, die an die Grenzen ihrer Kapazität geraten werden (Peters, Pritzkuleit, Beske & Katalinic, 2010, S. 419). Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels gewinnt die Problematik der zunehmenden Alterung der Gesellschaft immer mehr an Aktualität. Problematisch wird dies nicht nur für die Sozialversicherungssysteme, die unmittelbare Konsequenzen tragen müssen, sondern auch für die Betroffenen selbst.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Beleuchtet den demographischen Wandel, die gesundheitlichen Folgen des Alterns und die Notwendigkeit von präventiven Bewegungskonzepten.
2 ZIELSETZUNG: Definiert die Notwendigkeit handlungsorientierter Ansätze zur Erhaltung der Gesundheit und Selbstständigkeit durch Eigenverantwortung.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Bietet einen Überblick über demographische Daten, Definitionen des Alters, typische Krankheitsbilder und die wissenschaftlichen Grundlagen des Seniorensports.
4 METHODIK: Analysiert die Zielgruppe, setzt die Ziele fest und bewertet die Rahmenbedingungen des Fitnessanbieters sowie die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens.
5 ERGEBNISSE: Präsentiert die inhaltliche Grobplanung, das finale Trainingskonzept sowie die konkrete Detaildarstellung und Integration in das bestehende Angebot.
6 DISKUSSION: Reflektiert mögliche Umsetzungsschwierigkeiten im Trainingsalltag und gibt einen Ausblick auf Optimierungspotenziale.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die zentralen Erkenntnisse bezüglich der Bedeutung körperlicher Aktivität für die Lebensqualität im Alter zusammen.
Schlüsselwörter
Seniorensport, Demographischer Wandel, Prävention, Bewegungstherapie, Krafttraining, Gesundheitsmanagement, Lebensqualität, Alterungsprozess, Sturzprophylaxe, Fitnessanbieter, Körperliche Aktivität, Krankheitsprävention, Trainingsempfehlungen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?
Es geht um die Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten, ganzheitlichen Bewegungsprogramms, das speziell auf die Bedürfnisse von Senioren in einem Fitnessstudio-Umfeld zugeschnitten ist.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit behandelt den demographischen Wandel, die physiologischen Aspekte des Alterns, die präventive Rolle von Bewegung und die praktische Planung eines Trainingsprogramms.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines Konzepts, das durch gezielte Förderung physischer Ressourcen (Kraft, Koordination, Beweglichkeit) die Selbstständigkeit der Senioren im Alltag langfristig sichert.
Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur Fundierung des Wissensstandes sowie eine betriebswirtschaftliche und organisatorische Analyse der Rahmenbedingungen bei einem spezifischen Fitnessanbieter.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Herleitung, die wirtschaftliche Berechnung des Angebots, die detaillierte Trainingsplanung und die Evaluierung der Umsetzbarkeit.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Seniorensport, Prävention, Krafttraining und Gesundheitsmanagement.
Welche Säulen bilden das Trainingsmodell?
Das Konzept basiert auf den drei Säulen „bewegter Alltag“, „Sport“ und „Training“, ergänzt um vier Kernkompetenzen wie Kraft, Standfestigkeit, Beweglichkeit und Ausdauer.
Warum wird ein Fokus auf das Krafttraining gelegt?
Das Krafttraining ist essenziell, um altersbedingten Muskelabbau (Sarkopenie) entgegenzuwirken und die für die Alltagsbewältigung notwendige Stabilität und Selbstständigkeit zu erhalten.
Wie ist die Evaluation des Konzepts geplant?
Die Wirksamkeit soll durch Vorher-Nachher-Tests (Re-Tests) gemessen werden, wobei verschiedene Indikatoren für Muskelkraft, Standfestigkeit und psychosoziale Ressourcen erhoben werden.
Sind die Kosten für das Konzept realistisch?
Die Arbeit berechnet die personellen und materiellen Kosten detailliert und ermittelt den Break-Even-Point, um die ökonomische Tragfähigkeit bei einer Mindestteilnehmerzahl von zehn Personen nachzuweisen.
- Arbeit zitieren
- Saskia Ziegler (Autor:in), 2016, Konzeption eines ganzheitlichen Senioren-Bewegungsprogramms für einen Fitnessanbieter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/518490