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Sozialisation durch die Medien Buch und Musik

Titre: Sozialisation durch die Medien Buch und Musik

Dossier / Travail , 2006 , 15 Pages , Note: 2,5

Autor:in: Diplom Soziologin Christine Bulla (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Medien, insbesondere Massenmedien, werden im Alltag eines jeden Jugendlichen immer wichtiger. Schon im frühen Kindesalter werden diese mit Büchern, Kassetten oder CDs und dem Fernsehen konfrontiert. Die Medien sind also schon in den ersten Sozialisationsphasen eines jeden Menschen vorhanden und beeinflussen ihn. Je mehr Medien genutzt werden und je häufiger dies geschieht, um so stärker ist der Einfluss. Doch dieser ist nicht, wie oft behauptet negativ, sondern bringt viele neue Medienkompetenzen für die Nutzer mit sich.

Laut Schorb, Mohn und Theunert besteht ein Zusammenhang zwischen Sozialisation und Medien, der sich aus drei Perspektiven her betrachten lässt. Zum einen sind die Massenmedie wichtige Faktoren, die Einstellungen, Urteile und Wissen und teilweise auch das Verhalten der Menschen beeinflussen. Zum anderen lassen sich die Medien selbst als fremdbestimmte Instrumente der Sozialisation nutzen, als Hilfsmittel der Enkulturation, also der Übertragung des in einer Gesellschaft für verbindlich erachteten Wissens- und Normenkanons. Als letzten Punkt stellen die Forscher fest, dass sich die Medien als selbstbestimmte Instrumente der Sozialisation, als Mittel zur kritischen Auseinandersetzung und Artikulation im sozialen Umfeld nutzen lassen. (vgl. Schorb, Mohn, Theunert 1998, S. 624).

Im folgenden wird die Sozialisation durch die Medien beispielhaft anhand der Musik (der Nutzung des Radios) und des Lesens von Büchern dargestellt, wobei die besonderen Einflüsse von formellen und informellen Sozialisationsinstanzen wie der Familie, der Schule und der peer group näher betrachtet werden. Außerdem werden einige Gründe aufgezeigt, warum Jugendliche zu bestimmten Medien greifen und die Medienkompetenzen (das Populärkulturelle Kapital), die sie dadurch erlangen können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Sozialisation durch die Musik

1.1 Zur Bedeutung von Musik für Jugendliche

1.2 Die Radionutzung als Beispiel für die Nutzung des Mediums Musik bei Jugendlichen

2 Sozialisation durch das Lesen

2.1 Funktionen des Lesens

2.2 Lesesozialisationsinstanzen

2.2.1 Informelle Sozialisation Familie

2.2.2 Formelle Sozialisationsinstanz Schule

2.2.3 Informelle Sozialisation peer group

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Massenmedien – insbesondere Musik und Literatur – auf den Sozialisationsprozess von Jugendlichen und analysiert, wie diese Medien zur Identitätsbildung und zur Erlangung von Medienkompetenzen beitragen.

  • Die Rolle von Musik bei der Identitätskonstruktion und Selbstsozialisation Jugendlicher.
  • Die Bedeutung der Radionutzung für das Stimmungsverhalten und soziale Orientierung.
  • Einflussfaktoren der Lesesozialisation durch Familie, Schule und peer group.
  • Funktionen von Literatur und deren Beitrag zur ästhetischen und kognitiven Entwicklung.
  • Der Zusammenhang zwischen schichtspezifischen Faktoren und dem Erwerb von "Populärkulturellem Kapital".

Auszug aus dem Buch

1.1 Zur Bedeutung von Musik für Jugendliche

Musik stellt für die Jugendlichen nicht nur Zeitvertreib dar, sondern scheint für viele von existenzieller Wichtigkeit zu sein, besonders in Pubertät und Adoleszenz. „Jugendliche konstruieren Identität, in dem sie definieren, wo sie sich zugehörig fühlen und wogegen sie sich abgrenzen, als wer sie von anderen angesehen und in welche kulturelle Schublade sie auf keinen Fall gesteckt werden möchten.“ (Müller 2004, S.9). Durch die Zurechnung einer bestimmten Szene, distanzieren sie sich automatisch von anderen Szenen, sei es die der Erwachsenenkultur der Eltern oder die anderer Jugendlicher. Manche finden in der Szene mögliche Lebensstil-Optionen, andere suchen einfach nur nach Modetrends wie aktuelle Tanzstile oder Tipps für die Kleidung. Sie benutzen Musik und Clips zur Beschäftigung mir der eigenen Gefühlswelt, zur gezielten Beeinflussung der eigenen Stimmungs- und Gefühlslage sowie zur Gestaltung des sozialen Kontextes mit Freunden.

Musik wird also als Indikator und Regulator der eigenen Gefühle verwendet, oder um eventuell aus Identitätskrisen hinauszuhelfen. Für manche kann sie bei der Identitätsbildung helfen, in dem sich über bestimmte audiovisuelle Symbole, wie spezielle Parties, oder besondere Outfits neue Subgruppen bilden, denen man sich zurechnen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Relevanz von Massenmedien im Jugendalter und Darlegung der theoretischen Perspektiven auf den Zusammenhang zwischen Sozialisation und Mediennutzung.

1 Sozialisation durch die Musik: Analyse der Bedeutung von Musik für jugendliche Identitätskonstruktion sowie Untersuchung der Radionutzung als Instrument der Stimmungsregulation.

2 Sozialisation durch das Lesen: Untersuchung der Lesesozialisation durch verschiedene Instanzen wie Familie, Schule und peer group sowie Erläuterung der Funktionen des Lesens.

Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse zur Mediennutzung als festen Bestandteil jugendlicher Lebenswelten unter Berücksichtigung alters- und geschlechtsspezifischer Muster.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Jugendliche, Musik, Radionutzung, Lesesozialisation, Medienkompetenz, Populärkulturelles Kapital, Identitätsbildung, Familie, Schule, Peer Group, Literatur, Identitätskonstruktion, Mediennutzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Jugendliche durch den Konsum von Musik und Literatur sozialisiert werden und welche Rolle diese Medien bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Bedeutung von Musik für die Identitätsfindung, die Radionutzung im Jugendalter sowie die verschiedenen Instanzen der Lesesozialisation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Jugendliche Medien nutzen, um Entwicklungsaufgaben zu bewältigen und sich im sozialen Gefüge durch "Populärkulturelles Kapital" zu positionieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche bzw. soziologische Analyse, die auf bestehenden Studien wie der JIM-Studie sowie kultursoziologischen Theorien (z.B. Bourdieu) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Sozialisation durch Musik (inkl. Radionutzung) und die Lesesozialisation durch informelle und formelle Instanzen wie Familie, Schule und Freunde.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Sozialisation, Populärkulturelles Kapital, Identitätskonstruktion, Medienkompetenz und Lesesozialisationsinstanzen.

Welche Rolle spielt die Familie bei der Lesesozialisation?

Die Familie gilt als erste und wichtigste informelle Instanz, wobei das Vorlesen und die Vorbildfunktion der Eltern entscheidend für die Entwicklung der Lesekompetenz sind.

Wie unterscheidet sich die Lesesozialisation von Mädchen und Jungen?

Die Arbeit stellt fest, dass Mädchen im Freundeskreis intensivere Leseanregungen durch Austausch und Reflexion erfahren, während Jungen oft pragmatischere Textpräferenzen zeigen.

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Résumé des informations

Titre
Sozialisation durch die Medien Buch und Musik
Université
LMU Munich  (Institut für Soziologie)
Cours
Hauptseminar: Familieneinflüsse,Gene, Erziehung, Beziehung
Note
2,5
Auteur
Diplom Soziologin Christine Bulla (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
15
N° de catalogue
V51910
ISBN (ebook)
9783638477475
ISBN (Livre)
9783640844722
Langue
allemand
mots-clé
Sozialisation Medien Buch Musik Hauptseminar Familieneinflüsse Gene Erziehung Beziehung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom Soziologin Christine Bulla (Auteur), 2006, Sozialisation durch die Medien Buch und Musik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51910
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Extrait de  15  pages
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