Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Heilpädagogische Kinder- und Jugendwohngruppe - Praktikumsarbeit

Titel: Heilpädagogische Kinder- und Jugendwohngruppe - Praktikumsarbeit

Praktikumsbericht / -arbeit , 2005 , 27 Seiten , Note: 2

Autor:in: Carola Berg (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Wintersemester 2003/2004 habe ich begonnen, mich intensiv mit meinem Praktikum für das Hauptstudium auseinander zu setzen. Während des Vorbereitungsseminars für das Praktikum, habe ich mich entschlossen, das Praktikum in Form eines Blocks zu absolvieren, da ich persönlich ein Blockpraktikum bevorzuge.
Meine ersten Gedanken zu der Wahl eines geeigneten Praktikumplatzes bezogen sich auf mein bereits absolviertes Praktikum im Grundstudium, welches ich in Tansania durchgeführt habe. Da die Erfahrungen mit Jugendlichen sehr prägend für den weiteren Verlauf im Studium als auch in meinem Leben waren und auch heute noch sind und weiter sein werden, orientierte ich mich auf ein Praktikum im Bereich Jugendarbeit mit dem Ziel, einen erweiterten Einblick in die (deutsche) Jugendarbeit zu erlangen.
Zunächst interessierte ich mich für eine Praktikumstelle im „Betreuten Jugendwohnen“. Während meiner Recherchen nach einer geeigneten Institution habe ich damit begonnen, im Internet sowie im „Wegweiser für soziale Dienstleistungen“ einen Überblick von Institutionen, welche meinen Interessensbereichen entsprachen, zu erhalten. Auf Grund von kurzen Beschreibungen der einzelnen Institutionen war es mir möglich, eine Auswahl von möglichst geeigneten Institutionen zu treffen.
Im Sommer 2004 begann ich, verschiedene Institutionen telefonisch zu kontaktieren. In diesen Telefonaten galt es für mich zu klären, ob die Möglichkeit bestand, ein sechsmonatiges Praktikum in diesen Institutionen zu absolvieren, welchen Aufgabenbereich die Institutionen haben und ob im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet wird. Meist bestand die Möglichkeit eines Praktikums, jedoch konnte mir nicht ausdrücklich zugesagt werden, ob ich in den Wohngruppen oder in einer anderen Betreuungsform eingesetzt werden würde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Institutionelle Rahmenbedingungen der Praxisstelle

2.1. Organisationsstruktur der Einrichtung

2.1.1. Träger

2.1.2. Räumliche und personelle Ausstattung der Einrichtung

2.2. Rechtliche Grundlagen

2.3. Arbeitsfeld der Einrichtung

2.3.1. Zielgruppe der Arbeit

2.3.2. Darstellung der Ziele

2.3.3. Aufgaben und Leistungen

2.3.4. Weitere Methoden

3. Darstellung des Praktikumverlaufs – im Zusammenhang mit der Vorstellung eines Einzelfalls

3.1. Verlauf des Praktikums mit vorangegangener Zielsetzung

3.2. Vorstellung des Einzelfalls

3.2.1. Vorgeschichte

3.2.2. Diagnose

3.2.3. Intervention

3.2.4. Evaluation meiner Erfahrungen mit Thomas

4. Diskussion des Einzelfalls vor dem Hintergrund theoretischer Konzeptionen bzw. vor der Wirklichkeit sozialpädagogischer Arbeit

5. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dokumentiert und reflektiert die Erfahrungen eines sechswöchigen Blockpraktikums in einer heilpädagogischen Wohngruppe. Ziel ist es, die organisatorischen Rahmenbedingungen der Einrichtung zu analysieren, den pädagogischen Alltag zu beschreiben und die therapeutische Arbeit mit einem Jugendlichen auf Basis theoretischer Konzepte zu diskutieren.

  • Struktur und Arbeitsweise einer heilpädagogischen stationären Wohngruppe.
  • Methoden der sozialpädagogischen Intervention bei aggressivem Verhalten.
  • Fallanalyse eines 15-jährigen Jugendlichen inklusive Vorgeschichte und Interventionsplanung.
  • Verknüpfung von erziehungswissenschaftlicher Theorie mit der pädagogischen Praxis.
  • Reflexion der Rolle der Praktikantin in der stationären Jugendhilfe.

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Vorgeschichte

Thomas1 wurde als drittes Kind einer bis dahin vierköpfigen Familie am 27.10.1989 nach einem Kaiserschnitt geboren. Bis zum Eintritt in die Kindertagesstätte verlief seine Entwicklung unauffällig. In dieser Einrichtung wurden sein etwas aggressives Verhalten und seine psychische Verletzbarkeit (z.B. beim Verlieren im Spiel) erkannt.

Seine leibliche Mutter starb, als er vier Jahre alt war. Nach dem Tod seiner Mutter war der Vater mit den drei Kindern (Torsten, geb. am 23.10.1983, Sabine, geb. 27.02.1985 und Thomas) überfordert. Die Kinder Torsten und Sabine, welche die Mutter mit in die Beziehung gebracht hatte, wurden durch das zuständige Jugendamt zu den Großeltern gegeben. Thomas blieb bei seinem Vater. Der Kontakt zu den Geschwistern brach nach einiger Zeit ab. Die Großmutter, zu der Thomas einen guten Kontakt hatte, starb vor ca. 5 Jahren. Nur zur Tante (Schwester der leiblichen Mutter) bestand Kontakt. In den Ferien besuchte Thomas gern seine Tante.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Verfasserin beschreibt ihre Beweggründe für das Praktikum im Bereich der stationären Jugendhilfe und erläutert die Auswahl der Einrichtung.

2. Institutionelle Rahmenbedingungen der Praxisstelle: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die Trägerschaft, das Konzept, die rechtlichen Grundlagen und das Arbeitsfeld der Heilpädagogischen Wohngruppe.

3. Darstellung des Praktikumverlaufs – im Zusammenhang mit der Vorstellung eines Einzelfalls: Hier werden der Verlauf des Praktikums, die Zielsetzung sowie die detaillierte Fallvorstellung eines 15-jährigen Jugendlichen, inklusive Diagnostik und Intervention, dargestellt.

4. Diskussion des Einzelfalls vor dem Hintergrund theoretischer Konzeptionen bzw. vor der Wirklichkeit sozialpädagogischer Arbeit: Die praktische Arbeit wird unter Einbezug von Theorien zum sozialen Lernen (nach Petermann/Petermann und Bandura) kritisch analysiert und reflektiert.

5. Schlussfolgerung: Die Autorin zieht ein Fazit über ihre Erfahrungen, den persönlichen Lernzuwachs und die Eignung ihres Studiums für das gewählte Berufsfeld.

Schlüsselwörter

Praktikumsbericht, Heilpädagogische Wohngruppe, Jugendhilfe, stationäre Erziehung, Sozialpädagogik, Aggressionsabbau, Fallarbeit, soziales Lernen, Verhaltenstherapie, Intervention, Erziehungshilfe, Kindeswohl, Jugendwohnen, pädagogische Praxis, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Praktikumsbericht?

Der Bericht dokumentiert ein halbjähriges Praktikum in einer heilpädagogischen Wohngruppe für Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten und seelischen Beeinträchtigungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der institutionellen Struktur, der pädagogischen Betreuung im Alltag, der therapeutischen Arbeit mit aggressiven Verhaltensweisen und der Fallarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die Verknüpfung der theoretischen Studieninhalte mit der pädagogischen Praxis in einer stationären Einrichtung und die gezielte Auseinandersetzung mit der Förderung eines spezifischen Einzelfalls.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf die Dokumentation der pädagogischen Praxis, eine Fallstudie sowie die Reflexion der Arbeit anhand von Ansätzen des sozialen Lernens nach Bandura und Petermann.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den Rahmenbedingungen der Einrichtung die konkrete Arbeit mit den Kindern, die Einzelfallanalyse eines 15-Jährigen sowie die Diskussion dieser Arbeit vor dem Hintergrund therapeutischer Konzeptionen beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Heimerziehung, Heilpädagogik, soziales Lernen, aggressive Verhaltensmuster, Jugendhilfe und Erziehungshilfe.

Warum wird die Rückführung des Jugendlichen Thomas in den elterlichen Haushalt ausgeschlossen?

Die Rückführung wird ausgeschlossen, da keine tragfähige Beziehung zur Stiefmutter besteht und die Familie nicht ausreichend in den Hilfeprozess mit einbezogen werden kann bzw. will.

Welche Rolle spielt die „Münzverstärkung“ im Konzept der Einrichtung?

Die Münzverstärkung dient als Methode zum Aufbau von Selbstkontrolle, bei der positives Verhalten durch ein Punktesystem (Münzen) belohnt wird, um so die Erlernung von Normen zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Heilpädagogische Kinder- und Jugendwohngruppe - Praktikumsarbeit
Hochschule
University of Sheffield  (Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Nachbereitungsseminar des Praktikums
Note
2
Autor
Carola Berg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
27
Katalognummer
V51937
ISBN (eBook)
9783638477673
ISBN (Buch)
9783656175209
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heilpädagogische Kinder- Jugendwohngruppe Praktikumsarbeit Nachbereitungsseminar Praktikums
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carola Berg (Autor:in), 2005, Heilpädagogische Kinder- und Jugendwohngruppe - Praktikumsarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51937
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  27  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum