Fachkommunikation in Unternehmensberatungen


Examensarbeit, 2005
93 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

I. TEIL: EINFÜHRUNG IN THEMENSPEZIFISCHE GRUNDLAGEN
2. Was ist Kommunikation?
2.1. Eingrenzung des Kommunikationsbegriffs
2.2. Bedeutungsträger von Kommunikation
2.2.1. Das Zeichen
2.2.2. Das Signal
2.2.3. Die Sprache
2.3. Sprachliche Kommunikation
2.3.1. Digitale und analoge Kommunikation
2.3.2. Der Sprachcode
2.4. Abbildung des Kommunikationsprozesses im Modell
2.4.1. Das Kommunikationsmodell von Shannon&Weaver
2.4.2. Das Kommunikationsmodell von Bühler
2.4.3.Das Kommunikationsmodell von de Saussure
2.4.4.Das Kommunikationsmodell von Herrmann
2.5. Theoretische Grundlagen der Kommunikation – Interaktionsbezogene Kommunikationsmodelle
2.5.1. Die pragmatischen Axiome nach Watzlawick
2.5.1.1. 1. Axiom
2.5.1.2. 2. Axiom
2.5.1.3. 3. Axiom
2.5.1.4. 4. Axiom
2.5.1.5. 5. Axiom
2.5.2.Das psychologische Modell der zwischen- menschlichen Kommunikation nach Schulz von Thun
2.5.2.1. Die vier Seiten einer Nachricht
2.5.2.1.1. Der Sachinhalt
2.5.2.1.2. Die Selbstoffenbarung
2.5.2.1.3. Die Beziehung
2.5.2.1.4. Der Appell
2.5.2.2. Das Vier-Ohren-Modell
2.5.2.2.1. Das Sach-Ohr
2.5.2.2.2. Das Beziehungs-Ohr
2.5.2.2.3. Das Selbstoffenbarungs-Ohr
2.5.2.2.4. Das Appell-Ohr
2.5.2.3. Bezug zum Thema
3. Was ist Fachsprache bzw. Fachkommunikation?
3.1. Funktion und Merkmale der Fachsprache
3.2. Fachwort und Fachwortschatz
3.3. Fachsprachliche Wortbildung
3.4. Gliederung von Fachsprachen
3.4.1. Horizontale Gliederung
3.4.2. Vertikale Gliederung
3.5. Fachsprache und Gemeinsprache
3.6. Der Anglizismus
3.6.1. Lexikalische Übernahmen und Entlehnungen – ein Überblick verschiedener Ansätze
3.6.1.1. Der Ansatz von Fink
3.6.1.2. Der Ansatz von Duckworth
3.6.1.3. Der Ansatz von Carstensen
3.6.2. Die Aufnahme und das Verständnis von Anglizismen
3.7. Die Geschichte des englischen bzw. amerikanischen Einflusses auf die deutsche Sprache
3.8. Ursachen und Hintergründe für die Übernahme von Anglizismen ins Deutsche

II. TEIL: KOMMUNIKATION IN WIRTSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHÄNGEN
4. Die Wirtschaft und ihre Kommunikation
4.1. Klärung des Wirtschaftsbegriffs
4.2. Der Begriff „Wirtschaftssprache“
4.3. Interkulturelle Wirtschaftskommunikation
4.4. Fachsprache als Barriere
4.5. Das überlegene fachsprachliche Sachwissen von Fachleuten
4.5.1. Fachexterne Kommunikation
4.5.1.1. Direkte Kommunikation zwischen Fachleuten und Laien
4.5.1.2. Indirekte Kommunikation zwischen Fachleuten und Laien
4.5.1.3. Massenmediale Kommunikationsformen
4.5.2. Definition des Begriffs „Kommunikationskonflikt“
4.5.3.Lösbarkeit von semantisch bedingten Kommunikationskonflikten zwischen Experten und Laien
5. Beschreibung und Aufbau von Unternehmensberatungen
5.1. Allgemeiner Aufbau von Unternehmensberatungen
5.2. Der Aufbau der Unternehmensberatung „Accenture“

III. TEIL: FACHKOMMUNIKATION IN UNTERNEHMENSBERATUNGEN. EINE EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
6. Vorstellung und Auswertung
der Untersuchung
6.1. Einleitung
6.2. Der Fragebogen
6.2.1. Die Hypothesen
6.2.2. Der Aufbau des Fragebogens
6.3. Die Probanden
6.3.1. Alter und Geschlecht
6.3.2. Hochschulabschluss
6.3.3. Muttersprache
6.3.4. Englischkenntnisse
6.4. Allgemeine Fragen zum Thema „Anglizismen in der Fachsprache“ Sie häufiger?“
6.6. Offene Fragen
6.7. Zusammenfassung
7. Schlussbemerkung
8. Literaturverzeichnis
9. Abbildungsverzeichnis
10. Anhang

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, das Handlungs- und Untersuchungsfeld der Kommunikation, im Besonderen der Fachkommunikation, zu beleuchten. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Fachkommunikation in der Unternehmensberatung, die durch viele englische Ausdrücke geprägt ist.

Es gibt heute schätzungsweise 300 Fachsprachen und die in unserer Zeit vorherrschende rasante Entwicklung in vielen Bereichen sorgt dafür, dass diese Anzahl stetig steigt. Dazu kommt, dass die Fachsprachen ihren Wortschatz in einem teilweise atemberaubenden Tempo vermehren.

Fremdsprachlicher Einfluss bildet bei der Fachkommunikation in Unternehmensberatungen ein Phänomen, das es schon immer gegeben hat. Kaum eine Sprache auf der Welt ist im Laufe ihrer Entwicklung vom Einfluss fremder Sprachen unberührt geblieben. Es sind zumeist politische, wirtschaftliche oder kulturelle Entwicklungen, die den Motor des sprachlichen Austausches bilden. Dabei ist die Übernahme von Wörtern bzw. Phrasen aus dem angelsächsischen und angloamerikanischen Raum am dominantesten. Es ist möglich, dass manche Anglizismen im Laufe der Jahre zu einem festen Bestandteil des deutschen Wortschatzes werden. Dieses Wortgut kann über verschiedene Kanäle ins Deutsche eindringen. Es handelt sich dabei neben umgangssprachlichen Übernahmen vor allem um Begriffe aus verschiedenen Fachsprachen. Dies stellt jedoch kein neues Phänomen dar; Entlehnungen aus dem Englischen gehen bis ins Mittelalter zurück und haben besonders stark in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts unter dem starken politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Einfluss der USA zugenommen.

In der Unternehmensberatung existiert ebenfalls eine Fachsprache, die hauptsächlich aus englischen Ausdrücken besteht. Dies führt jedoch dazu, dass aufgrund von Fachsprachengebrauch die Verständigung zwischen Experten verschiedener Fachrichtungen bzw. zwischen Experten und Laien erschwert wird. Der Gebrauch von Fachsprache ist in der Kommunikation zwischen Fachleuten des gleichen Fachgebiets sinnvoll, da er den Informationsaustausch durch die fachsprachliche Präzision erleichtert. Der Nutzen dieser speziellen Sprache kehrt sich jedoch ins Gegenteil, wenn Experten sich im Gespräch mit Laien fachsprachlich ausdrücken. Meist versteht der Laie diese Sprache nicht und kann aus ihr keine Information gewinnen; es kommt zum Kommunikationskonflikt.

Ziel dieser Arbeit ist es nun, die Fachkommunikation in der Unternehmensberatung zu untersuchen. Vor allem wird dabei der Einfluss englischsprachiger Elemente auf die wirtschaftliche Fachsprache untersucht.

Dabei gliedert sich die Arbeit in drei Teile:

Der erste Teil führt in themenspezifische Grundlagen ein. Folgende Fragen stehen dabei im Vordergrund:

- Was ist Kommunikation?
- Was ist Fachsprache/ Fachkommunikation?
- Was steckt hinter dem Begriff des Anglizismus?
- Wie hat sich der englischsprachige Einfluss im Laufe der Jahre und Jahrhunderte entwickelt?
- Was sind Ursachen und Hintergründe für die Übernahme englischer Entlehnungen?

Bei der Bestimmung des Anglizismus-Begriffs wird auf die gegenwärtige Forschungslage eingegangen und es werden unterschiedliche Forschungsansätze verschiedener Autoren vorgestellt.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Kommunikation in wirtschaftlichen Zusammenhängen. Auf folgende Fragen sollen dabei Antworten gefunden werden:

- Wie wird der Begriff „Wirtschaft“ bzw. „Wirtschaftssprache“ definiert?
- Welche Aspekte werden im Bereich der Interkulturellen Wirtschaftskommunikation behandelt?
- Kann die Fachsprache eine Barriere darstellen und kann dies zu einem Kommunikationskonflikt zwischen Experten und Laien führen?
- Sollte dieses Problem auftreten, ist es lösbar?
- Wie ist eine Unternehmensberatung strukturiert?
- Wie ist eine Unternehmensberatung gegliedert? Dies wird am Beispiel des Unternehmens „Accenture“ genauer dargestellt.

Der dritte Teil der Examensarbeit setzt sich mit dem Einfluss und der Akzeptanz englischen Wortguts in der Unternehmensberatung auseinander. Zu diesem Zweck wurde eine empirische Untersuchung mit Probanden unterschiedlichen Alters und in unterschiedlichen Positionen in der Unternehmensberatung „Accenture“ durchgeführt.

I. TEIL: EINFÜHRUNG IN THEMENSPEZIFISCHE GRUNDLAGEN

2. Was ist Kommunikation?

2.1. Eingrenzung des Kommunikationsbegriffs

Der Begriff der Kommunikation wird in vielen verschiedenen Sachverhalten angewendet und besitzt daher einige Synonyme wie z.B. Mitteilung, Verständigung oder Interaktion. Der ursprünglich lateinische Begriff [commūnicātiō], was soviel heißt wie Mitteilung, macht die semantische Richtung des Wortes deutlich.

Der Kommunikationsbegriff wird in den unterschiedlichsten Bereichen verwendet, behält aber meist eine ganz bestimmte, exklusive Bedeutung. Dies kann unter Umständen zu Verständnisschwierigkeiten führen. Im Folgenden werden einige Sachgebiete und Bedeutungshintergründe dargestellt, aus denen verschiedene Elemente des Begriffs Kommunikation stammen.

Die Elemente des wissenschaftlichen Bereichs erklären die fortschreitenden Erkenntnisse und empirischen Befunde der sozialen und persönlichen Relevanz von Kommunikation. Die so genannte kommunikative Kompetenz, die Kommunikationsfähigkeit, ist in der dem Menschen von allen Lebewesen ureigensten, einmaligen Fähigkeit, der Sprache, manifestiert. In diesem Zusammenhang spielt auch die individuelle Bedeutung von Kommunikation eine wichtige Rolle, denn gelingende Kommunikation gilt beim Menschen als essentiell, während Kommunikationsstörungen als Ursache bzw. Folge persönlicher und sozialer Desorientierung angesehen werden.

Im Bereich der Technik weisen die begrifflichen Elemente des Kommunikationsbegriffs auf die rasante Verbreitung von Kommunikationsapparaten und –techniken hin, die von der Erfindung des Telegrafen über das Telefon und die Massenmedien bis hin zur heutigen „Kommunikationsgesellschaft“ inklusive der zahlreichen Möglichkeiten der Mikrotechnik reichen.

Weiterhin sind die Elemente des Kommunikationsbegriffs gesamtgesellschaftlicher Natur, denn die modernen Industriegesellschaften wachsen in komplexe und eng verflochtene Dienstleistungs- und Informationsgesellschaften hinüber, deren elementare Ressourcen nicht mehr nur materielle Güter, Arbeit und Kapital sondern auch Informationen, Ideen, Konzeptionen und Daten sind.[1]

Es ist offensichtlich, dass es schwierig ist, einen so vielseitig verwendeten Begriff zu definieren. Der Kommunikationswissenschaftler Klaus Merten verglich 160 Definitionen des Kommunikationsbegriffs und unterzog diese einer systematischen Begriffs- und Prozessanalyse. Er kam zu dem Schluss, dass „[...] Interaktion[...]“, erweitert um sechs weitere Kriterien, nämlich „[...] Reziprozität, Intentionalität, Anwesenheit, Sprachlichkeit, Wirkung und Reflexivität [...]“[2], die zutreffendste Definition sei.

Da u.a. die systemtheoretischen Prämissen, angelehnt an den Soziologen Niklas Luhmann, bei dieser Definition schwerlich zu übersehen sind, gibt es mittlerweile etliche neuere Definitionsversuche. Für die Sprachwissenschaftlerin Hadumod Bußmann bedeutet Kommunikation

„[...] jede Form von wechselseitiger Übermittlung von Information durch Zeichen/ Symbole zwischen Lebewesen (Menschen/ Tieren) […] mittels sprachlicher und nichtsprachlicher Mittel wie Gestik, Mimik, Stimme u.a.“[3]

2.2. Bedeutungsträger von Kommunikation

In zahlreichen Philosophien wird die Exklusivität der menschlichen Kommunikation betont, da der Mensch sich durch seine Vernunft- und Sprachbegabung von allen anderen existierenden Lebewesen unterscheidet.

Um selbst die einfachsten Kommunikationsmodelle zu verstehen, ist es sinnvoll, sich die essentiellen Bedeutungsträger der menschlichen Kommunikation bewusst zu machen, die in der Semiotik[4] untersucht werden. Zu diesen Bedeutungsträgern zählt man die Zeichen, die Signale und schließlich die Sprache.

2.2.1. Das Zeichen

aliquid stat pro aliquo – etwas steht (stellvertretend) für etwas anderes; mit dieser Definition wurde im Mittelalter das Phänomen des Zeichens beschrieben. Dies bedeutet, dass

„jedes Phänomen, das nicht nur als rein phänomenologisch Gegebenes aufzufassen ist, sondern etwas anderes ausdrücken soll […]“[5]

ein Zeichen ist.

Demzufolge existieren neben sprachlichen Zeichen auch Zeichen in visueller Form etc. Die Gemeinsamkeit aller existierenden Zeichen ist, dass sie in einer speziellen Beziehung zu etwas anderem stehen und auf diese Weise etwas repräsentieren oder anzeigen können. Die auffälligste und sichtbarste Eigenschaft eines Zeichens ist, dass es dem jeweiligen Benutzer etwas darbieten kann ohne dass es selbst dieses Etwas ist. Auf diese Weise entsteht eine Bedeutungsvielfalt, da Zeichen im höchstentwickelten Zeichensystem, der menschlichen Sprache, die gesamte Welt verfügbar machen, ohne dass die Gegenstände anwesend sein oder verändert werden müssen. Auf der anderen Seite können Missverständnisse nie ganz ausgeschlossen werden und es entsteht unter Umständen Interpretationsbedarf.

Wenn man nach der bereits erwähnten Definition aliquid stat pro aliquo geht, kann man feststellen, dass grundsätzlich alles sinnlich Wahrnehmbare als Zeichen gelten kann, da die Bestimmung keine Einschränkung materieller Art gibt. Die einzigen Bedingungen sind, dass das entsprechende Zeichen stellvertretend für etwas anderes steht und dass eine Relation der Bezeichnung besteht. Jedoch muss etwas Bezeichnetes nicht unbedingt auf einen konkreten Gegenstand verweisen.[6] Deshalb kann grundsätzlich alles durch ein Zeichen ausgedrückt werden, sei es etwas Konkretes oder seien es abstrakte Dinge wie Vorstellungen oder Erinnerungen.[7]

2.2.2. Das Signal

In der Semiotik gelten Signale als Teilmenge von Zeichen oder als materielle Zeichenträger. Trotz zahlreicher unterschiedlicher Definitionen kann man von Signalen sagen, dass die Beziehung zwischen Ausdruck und Inhalt, also die Beziehung zwischen den beiden elementaren Konstituenten des Zeichens, eindimensional determiniert ist. Beim Signal ist im Gegensatz zum Zeichen keine wechselseitige Verschiebung zwischen Ausdruck und Inhalt möglich. Ebenso wenig kennen Signale Bedeutungsspielraum. Sie sind durch ihre fixe Verbindung semantisch eindeutig; dadurch können sie universell verwendet werden.[8]

2.2.3. Die Sprache

Die menschliche Sprache ist das komplexeste und am intensivsten untersuchte Zeichensystem.[9] Die essentielle Wechselbeziehung, die zwischen Kommunikation und menschlicher Identität besteht, ist der elementare Bestandteil der Sprache. In einem ständigen Prozess, der sich wie eine Spirale unaufhörlich dreht, entsteht Menschsein durch Kommunikation und drückt sich mit dessen Hilfe aus.[10] Allerdings gilt Sprache auch als gesellschaftlich bedingtes und der historischen Entwicklung unterworfenes Mittel.[11]

2.3. Sprachliche Kommunikation

Die bisher gewonnenen Erkenntnisse gelten für alle Formen der Kommunikation. Ein Sonderfall der Kommunikation und somit Gegenstand der Linguistik ist die sprachliche Kommunikation, die sich in erster Linie durch Lautsignale und in zweiter Codierung über Schriftsignale auszeichnet. Diese spezielle Form ist nicht das einzige menschliche Kommunikationsmittel, ist jedoch einzig und allein dem Menschen eigen. Außerdem findet sie nicht ausschließlich mittels sprachlicher Zeichen statt, da viele nichtverbale und paraverbale Zeichen wie z.B. Gestik, Mimik, Blickkontakt die sprachliche Kommunikation begleiten.[12]

Im Folgenden werden verschiedene Typen der menschlichen Kommunikation dargestellt.

2.3.1. Digitale und analoge Kommunikation

Die digitale Kommunikation[13] wird in der Fachliteratur als sprachliche Kommunikation verstanden, während die sie begleitende außersprachliche Kommunikation, die durch Gestik, Mimik etc. ausgedrückt wird, den Ausdruck analoge Kommunikation besitzt.

Über die Sprache bzw. die digitale Kommunikation können von der Situation unabhängige und objektive Inhalte mitgeteilt werden. Diese Leistung der menschlichen Sprache, in der unmittelbaren Umwelt nicht vorhandene Phänomene zu beschreiben und somit eine Situationsfreiheit zu schaffen, ist einmalig. Ähnlich stellt sich die innere Struktur der digitalen Zeichen dar, denn der Zeichenkörper, also das Signal, das in den Kommunikationskanal geschickt wird, muss nicht unbedingt etwas mit seiner Zeichenbedeutung, also der Bedeutung, die auf Dinge und Situationen der Umwelt verweist, zu tun haben. Jede Sprechgemeinschaft kann daher für die gleiche Konnotation verschiedene Zeichenkörper vereinbaren und die entsprechende Bedeutung willkürlich festlegen.

Betrachtet man die Zeichen der analogen Kommunikation, fällt auf, dass sie in ihrer jeweiligen Bedeutung extrem situationsgebunden sind. Dies erkennt man daran, dass Angehörige verschiedener Sprechgemeinschaften dieselben Gesten, Mimiken etc. ohne vorheriges Erlernen sofort verstehen.[14] Allerdings kann dasselbe Signal innerhalb einer Sprechgemeinschaft verschieden gedeutet werden. Es gibt innerhalb des Bereichs der analogen Zeichen auch solche, die über Sprache verordnet und gelernt werden müssen, jedoch, wie alle analogen Zeichen, durch die direkte Beziehung zwischen Zeichenkörper, Bedeutung, Situationskontext und Umwelt ohne Instruktion verstanden werden können.

Ein entscheidender Unterschied zwischen den beiden vorgestellten Kommunikationstypen besteht darin, dass der analoge Typ gegenüber dem digitalen subjektiv ist, da fast ausschließlich Stimmungen und Beziehungsinhalte mitgeteilt werden. Daher ist es schwierig, die jeweiligen Inhalte des einen Modells auf das andere zu übertragen, denn wenn man die subjektiven Inhalte der analogen Kommunikation in den digitalen Typ überführt und somit objektiviert, wird ggf. der Inhalt verändert. Außerdem gilt die analoge Kommunikation zwar als die ältere, aber ist trotzdem im Vergleich zum digitalen Modell wenig entwickelt, da ihr Zeichenvorrat begrenzt ist und eine Syntax zur Bildung von komplexen Zeichen nicht existiert.[15] Dagegen zeigt sich die digitale Kommunikation entwicklungsfähiger und abstrakter und ist auf den Menschen beschränkt. Somit kann festgestellt werden, dass das wichtigste Kommunikationssystem der digitalen Kommunikation die menschliche Sprache ist.

2.3.2. Der Sprachcode

Die Sprache ist kein Code, der unmittelbar zwischen den Gesprächspartnern vereinbart wurde, vielmehr ist er erlernt. Dies kann durch verschiedene Umstände, z.B. durch Geburt oder Zuzug zu einer anderen Sprechgemeinschaft geschehen. Viele Faktoren können das Erlernen des Codes Sprache beeinflussen, so dass man festlegen kann,

„daß kein Angehöriger einer Sprechgemeinschaft dieselbe Sprache wie sein Partner spricht.“[16]

Daraus geht hervor, dass jeder Mensch einen individuellen Sprachcode (Idiolekt) besitzt und die Gesprächspartner nur über das kommunizieren können, was sie in ihrem Idiolekt gemeinsam haben. Meist besitzen Menschen, die den gleichen sozialen Gruppen angehören, größere Gemeinsamkeiten. In diesem Zusammenhang werden diese gemeinsamen Codes Soziolekte genannt, während bei gebietsgebundenen Codes von Regiolekten die Rede ist. Jedoch ist festzustellen, dass die bisherige Definition des Codes hier nicht zutreffend ist, d.h. dass Idio-, Sozio- und Regiolekte nicht einen jeweils anderen Anteil aus den im Code Sprache verzeichneten Sprachzeichen benutzen. Alle sozialen Gruppencodes können einerseits als dem Deutschen zugehörig betrachtet werden, andererseits aufgrund von Fachwortgebrauch o.ä. nicht dem allgemeinen Deutsch zugerechnet werden.

Der Code der deutschen Sprache kann trotzdem als das, was von den Sprechern der Sprache durch Regeln und Sprachzeichen als deutsch bezeichnet wird, gelten. Ein Code kann zur Norm erhoben werden, wenn dieser es ermöglicht, über bestimmte, festzulegende Sachverhalte optimal zu kommunizieren. Allen diesen Sprachleistungsnormen ist trotzdem ein deutscher Kern von Wörtern, Wort- und Satzformen etc. gemein.[17]

Der gesamte Sprachcode besitzt eine gewisse Variabilität, da der Sprachgebrauch und die Verwendung parasprachlicher Kommunikationsmittel durch die Kommunikationssituation, soziale Gegebenheiten, Stimmungen oder persönliche Beziehungen beeinflusst werden kann.

2.4. Abbildung des Kommunikationsprozesses im Modell

Unter Kommunikation werden der Austausch und die Übermittlung von Nachrichten zwischen zwei oder mehreren Partnern verstanden. Die für jede sprachliche oder nichtsprachliche Kommunikation notwendigen Elemente sind demnach der Sender, der Empfänger, die Nachricht, der Gegenstand, auf den sich diese Nachricht bezieht, der Code, über den die Gesprächspartner als gemeinsame Sprache verfügen und der Kanal, auf dem die Nachricht transportiert wird.

Menschen kommunizieren immer miteinander, ob sie wollen oder nicht. Sie tun dies mit vielen unterschiedlichen Mitteln auf unterschiedlichen Ebenen, mit übereinstimmenden oder unterschiedlichen Sinnhorizonten. Es ist schwierig, den Vorgang der Kommunikation unmittelbar zu beschreiben. Dies liegt daran, dass er sehr komplex ist und somit über Kommunikation lediglich durch Kommunikation als solche etwas ausgesagt werden kann. Aus diesem Grund werden die Kommunikation und ihre Interaktion, als eine Folge von Kommunikationsakten, in Modellen beschrieben.

Das Funktionieren von Sprache soll im Folgenden in ihrer kommunikativen Funktion vorgestellt werden. Dies geschieht mit Hilfe von vier Kommunikationsmodellen: das Shannon & Weaver- Modell, das Bühlersche Organonmodell als Kommunikationsmodell, der Entwurf nach de Saussure und das klassische Modell von Herrmann.

2.4.1. Das Kommunikationsmodell von Shannon & Weaver

Menschen benutzen hauptsächlich die Zeichensysteme natürlicher Sprachen zur Informationsübermittlung. Da es darüber hinaus jedoch eine Vielzahl anderer Systeme gibt, ist es sinnvoll, ein allgemeines Kommunikationsmodell zu entwickeln.

Die ersten Kommunikationsmodelle waren stark von technischen Erfindungen beeinflusst. Dies gilt auch für eines der bekanntesten ersten Modelle, das Shannon & Weaver- Kommunikationsmodell (1949).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: “General Communication System” nach Shannon & Weaver

Sie hatten die Vorstellung von der zugleich speicherbaren, wiederaufrufbaren und transferierbaren Information. Die Aufgabe der Informationsquelle besteht bei diesem Modell darin, eine Nachricht aus einem Kreis von möglichen Nachrichten auszuwählen. Im Falle gesprochener Sprache handelt es sich bei der Informationsquelle um das Gehirn. Der Sender wandelt die von der Informationsquelle ausgewählte Nachricht in ein zur Übertragung geeignetes Signal um. Handelt es sich um gesprochene Sprache, sind die Signale die Schallwellen. Dieser Vorgang wird auch als Encoding bezeichnet. Das Signal wird in den Kanal übertragen, wobei auf dieses Medium Störquellen einwirken können, die unter Umständen das Signal „verrauschen“. Der Empfänger empfängt das Signal, das evtl. nicht deutlich hörbar ist und hat als Gegenstück zu dem Sender die Aufgabe, einen Rücktransfer des empfangenen Signals vorzunehmen (Decoding). Was tatsächlich übermittelt wird, ist nicht die Information selbst, sondern das Signal bzw. eine Menge von Signalen, in denen die Information codiert ist. Um die Information rekonstruieren zu können, muss der Empfänger entweder über einen ähnlichen oder denselben Code wie der Sender verfügen. Der Empfänger leitet letztendlich die Nachricht an das Informationsziel weiter.

Der Hauptaspekt dieses Modelles ist es, dass die Nachricht mit so viel Redundanz codiert werden muss, dass trotz erfolgter „Verrauschtheit“ das Original decodiert werden kann. Sowohl die Existenz der Informationsquelle als auch die Semantik der Botschaften sind in diesem Modell irrelevant. Die wichtigste Erkenntnis ist: Das syntaktische Verhalten der Codierung und die technische Qualität und Sicherheit der Übertragung stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. Dieses Modell wird weitgehend unbedacht von einer mathematischen Informationstheorie auf die soziale Kommunikation übertragen.[18] Der Signaltransfer wird lediglich als berechenbarer Prozess der Materialübertragung dargestellt:

„The word communication will be used here in a very broad sense to include all of the procedures by which one mind may affect another.“[19]

Dieses Modell beschreibt die menschliche, soziale Situation lediglich äußerlich. Shannon & Weaver hatten kategorisch befunden, dass semantische Bedeutungsaspekte unerheblich seien und hier allein die syntaktischen Funktionen im Vordergrund stünden.

2.4.2. Das Kommunikationsmodell von Bühler

Anhand des Namens, den Karl Bühler seinem Modell gab, ist bereits erkennbar, dass es sich gleichzeitig um ein Zeichen- und Kommunikationsmodell handelt. Denn das Organon-Modell wurde nach der Definition Platos benannt. Er sagte, die Kennzeichnung von Sprache sei ein „[…] organon didaskaleion = »ein Werkzeug, womit einer dem anderen etwas mitteilt über die Dinge«“.[20] Bühler geht gemäß der Definition davon aus, dass Sprache nicht ohne ihre Funktion, hier ihrer Kommunikationsfunktion, betrachtet werden kann.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Das Organon-Modell von Karl Bühler

Das Zeichen ist für Bühler ein Organon eines kommunikativen Prozesses und daher vornehmlich durch seine Funktion zu begreifen. Zwischen dem Zeichen und den drei anderen Elementen der Kommunikationssituation, dem Sender, dem Empfänger und den Referenzobjekten, ergeben sich somit semantische Funktionen.

„Es [das Zeichen, Anmerkung des Verfassers, Saskia Eichstädt] ist Symbol kraft seiner Zuordnung zu Gegenständen und Sachverhalten, Anzeichen(Indicium) kraft seiner Abhängigkeit vom Sender, dessen Innerlichkeit es ausdrückt, und Signal kraft seines Appells an den Hörer, dessen äußeres oder inneres Verhalten es steuert wie andere Verkehrszeichen.“[21]

Bezogen auf das Zeichen an sich erklärt Bühler:

„Der Kreis in der Mitte symbolisiert das konkrete Schallphänomen. Drei variable Momente an ihm sind berufen, es dreimal verschieden zum Rang eines Zeichens zu erheben. Die Seiten des eingezeichneten Dreiecks symbolisieren diese drei Momente. Das Dreieck umschließt in einer Hinsicht weniger als der Kreis (Prinzip der abstrakten Relevanz). In anderer Richtung wieder greift es über den Kreis hinaus, um anzudeuten, daß das sinnlich Gegebene stets eine apperzeptive Ergänzung erfährt.“[22]

Das Prinzip der abstrakten Relevanz bedeutet, dass der Kreis über das Dreieck hinausgreift, was bedeutet, dass nicht alles am Schallphänomen mit seiner Zeichenfunktion zu tun hat. Der Empfänger lässt automatisch dieses Irrelevante unbeachtet und verwertet nur das zeichenmäßig Wichtige an dem ankommenden Schallphänomen.

Mit der apperzeptiven Ergänzung meint Bühler, dass bei einzelnen Sprachäußerungen beispielsweise einzelne Laute nicht hörbar sind, der Empfänger jedoch in der Lage ist, das Fehlende hinzuzudenken.

Den semantischen Funktionen parallel verlaufen die drei Hauptfunktionen der Sprache, die Bühler bezüglich der Konstituenten als Sender, Empfänger und Referenzobjekte definiert und die er für die Funktionalität und Leistung von Sprache als unabdingbar erachtet, so dass man sie heute als Kommunkationsfunktionen bezeichnen kann: Zwischen Sender und Zeichen nimmt die Sprache artikulatorische Funktion (Ausdruck) wahr, zwischen Zeichen und Empfänger appellative und zwischen Zeichen und den Referenzobjekten darstellende Funktion. Diese Kommunikationsfunktionen kommen selten isoliert vor, höchstens in graduellen Abstufungen. Wenn die Ausdrucksfunktion dominiert, überwiegen die emotionalen Färbungen des Sprechers. Bei der Appellfunktion strebt der Sprecher danach, den Hörer zu beeinflussen und bei der Darstellungsfunktion stehen die sprachlich vermittelten Sachverhalte im Vordergrund.

Bühler hat in einem Modell lediglich den Kommunikationsvorgang abgebildet, dabei hat er das verwendete Sprachzeichen nicht näher analysiert. Jedoch handelt es sich hier um das Organon-Modell in einer knapperen Fassung.

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Abb. 3: Das Kommunikationsmodell von Karl Bühler

Das Modell von Bühler gilt als das komplexeste, da es dem sprachlichen Zeichen von vorneherein drei Funktionen zuspricht. Somit kann das Zeichen nur unter Einbeziehung des Benutzers beschrieben werden. Die Begriffe abstraktive Relevanz und apperzeptive Ergänzung beziehen gewisse psychische Aspekte beim Benutzen des Zeichens ein.[23]

2.4.3. Das Kommunikationsmodell von de Saussure

Da de Saussures Kommunikationsmodell sich ebenfalls aus seinem Zeichenmodell ergibt, wird dieses im Folgenden kurz erläutert.

Ein Zeichen besteht nach de Saussure aus Ausdruck und Inhalt. Die Seite des Ausdrucks besteht beim sprachlichen Zeichen aus einer Lautkette. Der Ausdruck und der Inhalt sind assoziativ unlösbar miteinander verbunden, vergleichbar mit der Vorder- und Rückseite eines Blattes Papier. Auf diese Weise entsteht eine reziproke Evokation[24], wobei das Zeichen jedoch rein psychischer Natur ist. Dies bedeutet, dass das sprachliche Zeichen lediglich eine Vorstellung von einer Sache (concept) und ein Lautbild (image acoustique) miteinander verbindet.

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Abb. 4: Verbindung der Sache und des Lautbildes nach de Saussure

De Saussure nannte die beiden Seiten des sprachlichen Zeichens signifié und signifiant. Dies bringt deren engen Zusammenhang auch sprachlich zum Ausdruck, jedoch verlieh er dem einen das aktive, präsentische Partizip, dem anderen den passiven, perfektischen Ausdruck.[25]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.5: Verbindung von Signifikat (signifié) und Signifikant (signifiant) nach De Saussure

Entsprechend seines Zeichenmodells zerlegt de Saussure den Kommunikationsvorgang in seinem Modell in verschiedene Schritte, die nach dem Kriterium psychisch bzw. nicht psychisch unterteilt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 6: Das Kommunikationsmodell von de Saussure

Um den individuellen Vorgang des Sprechens zu vergegenwärtigen, ist es wichtig, diesen in Zusammenhang mit der menschlichen Rede zu betrachten. Eine unabdingbare Voraussetzung für den Kreislauf des Sprechens sind zwei Personen.[26] Während des von de Saussure vorgestellten Kommunikationsvorgangs ergeben sich folgende Schritte:

1. Schritt (rein psychisch): Person A und Person B wollen miteinander kommunizieren. A hat eine Mitteilungs- oder Äußerungsabsicht (concept). Mit Hilfe dieser Vorstellung wird aus seinem Sprachzentrum im Gehirn automatisch das zugehörige Lautbild (image acoustique) abgerufen.
2. Schritt (psycho-physisch): Das abgerufene Lautbild gelangt zu den Artikulationsorganen und dient somit als Befehl zu den entsprechenden Artikulationsbewegungen.
3. Schritt (rein physisch): Person A sendet aufgrund der Artikulation Schallwellen aus, die zum Ohr von Person B gelangen.
4. Schritt (psycho-physisch): Das Gehirn von Person B erhält eine Mitteilung der gesendeten Schallwellen.
5. Schritt (rein psychisch): Das Sprachzentrum im Gehirn von Person B registriert das vorhandene Lautbild und ruft automatisch die damit gekoppelte Inhaltsvorstellung ab.

Sind diese Schritte vollzogen, kann Person B zum Sender und Person A zum Empfänger werden. Ebenso verhalten sich Sprechen und Hören zueinander. Am 3. Schritt ist der gesamte Kommunikationsvorgang gespiegelt.[27]

In de Saussures Zeichenmodell werden die zwei psychischen Größen signifié und signifiant beschrieben, zwischen denen zwar eine rein statische Beziehung besteht, jedoch hat die außersprachliche Wirklichkeit in diesem Modell keinen Platz. In seinem Kommunikationsmodell geht de Saussure davon aus, dass die langue das allen Sprachteilhabern gemeinsame Zeichensystem ist. Daher taucht der Code nicht als eigene Komponente auf.[28]

[...]


[1] Kübler, Hans-Dieter: Kommunikation und Massenkommunikation: Ein Studienbuch (Münster u.a.: Lit, 1994), Seite 6.

[2] Merten, Klaus: Kommunikation. Eine Begriffs- und Prozeßanalyse (Opladen: Westdeutscher Verlag, 1977), Seite 88.

[3] Bußmann, hadumod: Lexikon der Sprachwissenschaft (Stuttgart: Alfred Kröner Verlag, 1990), Seite 392.

[4] Die Wissenschaft von den Zeichen allgemein wird als Semiotik bezeichnet; die Wissenschaft von den sprachlichen Zeichen, die Linguistik, ist eine von ihren Unterdisziplinen – so jedenfalls wird sie von de Saussure, dem Begründer der modernen Linguistik, verstanden.

[5] Pelz, Heidrun: Linguistik. Eine Einführung (Hamburg: Hoffmann und Campe Verlag, 2001), Seite 39.

[6] Das rote Licht der Verkehrsampel beispielsweise bezieht sich nicht auf einen Gegenstand, sagt dem Autofahrer aber an, dass er halten muss.

[7] Linke, Angelika et al.: Studienbuch Linguistik. 3., unveränderte Auflage (Tübingen: Max Niemeyer Verlag, 1996), Seite 18.

[8] Nöth, Winfried: Handbuch der Semiotik (Stuttgart: Metzler, 1985), Seite 87.

[9] Linke, Linguistik, Seite 17.

[10] Nöth, Semiotik, Seite 87-89.

[11] Bußmann, Lexikon, Seite 699.

[12] Eichler, Wolfgang: Sprachdidaktik Deutsch. Ein kommunikationswissenschaftliches und linguistisches Konzept (München: Wilhelm Fink Verlag, 1974), Seite 22.

[13] Die über die digitale Kommunikation kommunizierten Informationen werden in einem digitalen Code verschlüsselt, der nur zwei Signale kennt. Aus diesem Grund werden die sprachlichen Kommunikationen beim Menschen primär über den sog. neurophysiologischen Kanal vermittelt, der nur die zwei Zustände Ruhe und Impuls kennt.

[14] Eichler, Sprachdidaktik, Seite 23.

[15] Eichler, Sprachdidaktik, Seite 24.

[16] Ebd., Seite 25.

[17] Eichler, Sprachdidaktik, Seite 27.

[18] Lenke, Nils et al.: Grundlagen menschlicher Kommunikation (München: Wilhelm Fink Verlag, 1995), Seite 229

[19] Shannon, Claude E.; Weaver, Warren: The Mathematical Theory of Communication (Urbana: Univ. Press, 1949), Seite 93.

[20] Pelz, Linguistik, Seite 46.

[21] Bühler, Karl: Die Axiomatik der Sprachwissenschaften (Aus: Kant-Studien. Philosophische Zeitschrift. Bd. 38, Heft 1/2, S. 19-90. Berlin 1933), Seite 90.

[22] Bühler, Axiomatik, Seite 90.

[23] Pelz, Linguistik, Seite 48.

[24] Dies bedeutet soviel wie „gegenseitiges Einander-ins-Gedächtnis-rufen“: Beim Hören der Lautkette eines sprachlichen Zeichens stellt sich der Empfänger automatisch die entsprechende Sache vor; umgekehrt identifiziert man eine Sache, die man sieht, durch das entsprechende Lautbild.

[25] Pelz, Linguistik, Seite 44.

[26] Hoffmann, Ludger (Hrsg.): Sprachwissenschaft. Ein Reader (Berlin: Walter de Gruyter & Co., 1996), Seite 36.

[27] Pelz, Linguistik, Seite 51 f.

[28] Ebd., Seite 55.

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten

Details

Titel
Fachkommunikation in Unternehmensberatungen
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1
Autor
Jahr
2005
Seiten
93
Katalognummer
V51948
ISBN (eBook)
9783638477765
ISBN (Buch)
9783638831512
Dateigröße
1345 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fachkommunikation, Unternehmensberatungen
Arbeit zitieren
Saskia Eichstädt (Autor), 2005, Fachkommunikation in Unternehmensberatungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51948

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