Im Rahmen dieser Arbeit werden verschiedene fleischfreie Ernährungsweisen und deren Auswirkungen auf die Umwelt und besonders auf den Nährstoffhaushalt des Organismus untersucht und näher betrachtet.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Theorien der fleischlosen Ernährung des Vegetarismus und Veganismus sowie auf der Bewertung fleischloser Ernährung. So werden Proteine, Vitamine, Kohlenhydrate, Fette und Mineralstoffe in Ihrer biologischen Funktion und ihren Auswirkungen auf die Ernährung genau untersucht.
Am Ende der Arbeit werden die Fakten mithilfe eines Selbstversuches überprüft.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Theorie
2.1 Arten fleischloser Ernährung
2.2.1 Vegetarismus
2.2.2 Veganismus
2.3 Beweggründe
2.3.1 Tierschutz
2.3.2 Gesundheitliche Aspekte
2.3.3 Umweltschutz
2.3.3.1 Treibhauseffekt
2.3.3.2 Ressourcen
3 Gesundheitliche Bewertung fleischloser Ernährung
3.1Protein
3.1.1Grundlegendes
3.1.2 Biologische Funktion und Quellen
3.1.3 Zufuhr
3.2 Fette
3.2.1 Grundlegendes
3.2.2 Biologische Funktion und Quellen
3.2.3 Zufuhr
3.3 Kohlenhydrate
3.3.1 Grundlegendes
3.3.2 Biologische Funktion und Quellen
3.3.3 Zufuhr
3.4 Vitamine
3.4.1 Grundlegendes
3.4.2 Biologische Funktion und Quellen
3.4.2 Zufuhr
3.5 Mineralstoffe
3.5.1 Grundlegendes
3.5.2 Biologische Funktion und Quellen
3.5.3 Zufuhr
4 Praxis
4.1 Themenfrage
4.2 Durchführung
4.3 Konventionelle Kost
4.4 Vegetarismus
4.5 Veganismus
4.6 Auswertung
4.6.1 Vegetarismus
4.6.2 Veganismus
5.Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die gesundheitlichen Auswirkungen verschiedener fleischloser Ernährungsweisen auf den menschlichen Nährstoffhaushalt sowie die ökologischen Beweggründe hinter diesen Lebensstilen, ergänzt durch ein praktisches Selbstexperiment.
- Grundlagen und Definitionen von Vegetarismus und Veganismus
- Ethische, gesundheitliche und ökologische Beweggründe für Fleischverzicht
- Detaillierte Nährstoffanalyse (Protein, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe)
- Durchführung und Auswertung eines praktischen Ernährungs-Selbstexperiments
- Vergleich der Auswirkungen auf den menschlichen Organismus
Auszug aus dem Buch
2.2.2 Veganismus
Die Bezeichnung Veganismus bzw. vegan wurde vom Engländer Donald Watson ins Leben gerufen, welcher 1944 die "Vegan Society" gründete. Er grenzte sich von der zuvor bereits bestehenden "Vegetarian Society" ab, die sich nicht rein pflanzlich, also vegan, ernährte. Da er aber das engl. Wort "vegetarian" von "vegetable" (dt.: Gemüse, pflanzlich) ableitete, stimmte die Bedeutung mit der von ihnen praktizierten Ernährung nicht mehr überein und er definierte die rein pflanzliche Ernährungsform, den Veganismus.8
Die Grundidee des Veganismus besteht darin, dass für den menschlichen Konsum kein Lebewesen leiden soll. Deshalb wird hier im Allgemeinen nicht nur auf den Verzehr von tierischen Lebensmitteln verzichtet, sondern auch auf jegliche Erzeugnisse dieser. Nahrungsmittel wie Joghurt, Käse oder Honig sind daher nicht auf dem Teller eines Veganers zu finden. Bei einer veganen Lebensweise wird darüber hinaus komplett auf Gebrauchsgegenstände (z.B. Kleidung oder Kosmetika) tierischer Herkunft bzw. auf an Lebewesen getestete Artikel verzichtet.9 Es wird also nichts genutzt bzw. konsumiert, wodurch Tiere in irgendeiner Art und Weise zu Schaden kommen könnten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den wachsenden Trend zur fleischlosen Ernährung in Deutschland anhand von Statistiken und dem veränderten Angebot im Einzelhandel.
2 Theorie: Dieses Kapitel definiert die verschiedenen Formen von Vegetarismus und Veganismus und analysiert die zentralen Motive wie Tierschutz, gesundheitliche Vorteile und Umweltschutz.
3 Gesundheitliche Bewertung fleischloser Ernährung: Hier erfolgt eine detaillierte wissenschaftliche Untersuchung der Zufuhr und biologischen Funktion der wichtigsten Makro- und Mikronährstoffe bei fleischloser Ernährung.
4 Praxis: Dieser Teil dokumentiert ein eigens durchgeführtes Selbstexperiment, bei dem die Auswirkungen vegetarischer und veganer Kost über einen Zeitraum von jeweils drei Monaten anhand von Blutwerten analysiert werden.
5.Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die ernährungsphysiologische Sinnhaftigkeit fleischloser Kost, weist jedoch auf die Notwendigkeit ärztlicher Kontrolle hin.
Schlüsselwörter
Vegetarismus, Veganismus, Nährstoffhaushalt, Tierschutz, Klimawandel, Makronährstoffe, Mikronährstoffe, Blutwerte, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe, Ernährungswissenschaft, Nachhaltigkeit, Selbstexperiment, Gesundheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den gesundheitlichen Aspekten sowie den Beweggründen einer fleischlosen Lebensweise, unterteilt in vegetarische und vegane Ernährungsformen.
Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation behandelt?
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen der Ernährungsformen, die Beweggründe (Ethik, Umwelt, Gesundheit), die Nährstoffversorgung sowie ein praktisches Selbstexperiment.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das Ziel ist es, zu untersuchen, wie sich vegetarische und vegane Ernährung auf den menschlichen Nährstoffhaushalt auswirken und ob diese Ernährungsformen gesundheitlich vorteilhaft sind.
Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?
Neben einer theoretischen Literaturanalyse wird eine empirische Methode in Form eines Selbstexperiments angewandt, bei dem Blutwerte unter verschiedenen Ernährungsphasen verglichen werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Versorgung mit Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen sowie die Ergebnisse des dreimonatigen Selbstexperiments.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Vegetarismus, Veganismus, Nährstoffhaushalt, Nachhaltigkeit und Blutwerte sowie ernährungsphysiologische Analysen gekennzeichnet.
Warum spielt Vitamin B12 in dieser Untersuchung eine besondere Rolle?
Vitamin B12 kommt fast ausschließlich in tierischen Produkten vor, weshalb bei einer veganen Ernährung eine kritische Unterversorgung drohen kann, was eine Supplementierung oder angereicherte Lebensmittel notwendig macht.
Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der ökologischen Komponente?
Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass eine fleischlose Ernährung aufgrund des Klimawandels und der Ressourcenknappheit eine äußerst sinnvolle ökologische Entscheidung darstellt.
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- Anonym (Autor), 2019, Fleischfreie Ernährungsweisen. Eine Betrachtung physiologischer und ökologischer Aspekte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/519927