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Die kognitive VerhaItenstherapie (KVT) als Therapieform zur Behandlung von Depressionen und Burnout

Titel: Die kognitive VerhaItenstherapie (KVT) als Therapieform zur Behandlung von Depressionen und Burnout

Diplomarbeit , 2019 , 39 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Dr. Franz Zeilner (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die konkrete Arbeit behandelt als Schwerpunkt die (kognitive) Verhaltenstherapie und deren Wirkung bei der Behandlung von Depression und Burnout und im Kontext der Betrieblichen Wiedereingliederung, weshalb die Wirkung anderer Therapierichtungen nicht explizit Untersuchungsgegenstand ist. Im "praktischen Teil" wird ein stufenweiser Behandlungsplan erläutert, der im Kontext der Wiedereingliederung psychisch erkrankter Personen ins Arbeitsleben entwickelt und vom Autor geringfügig abgeändert wurde.

Die Frage im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit "Psychotherapie – Hilfe für Menschen mit psychischen Problemen?" muss sehr differenziert betrachtet und auch differenziert beantwortet werden. Deshalb wurde auch eine spezielle Forschungsfrage formuliert, die lautet: "Ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) eine geeignete Therapieform (Psychotherapie) zur Behandlung von Depressionen und Burnout?"

Von Depression und Burnout betroffene Personen haben eindeutig psychische Probleme. Die Frage "Psychotherapie – Hilfe für Menschen mit psychischen Problemen?" inkludiert zudem auch die Frage wie Psychotherapie generell funktioniert. Das wird in der gegenständlichen Arbeit auch thematisiert.

1952 formulierte Hans Jürgen Eysenck, ein Kritiker der Freud’schen Psychoanalyse, zum Thema generelle Wirksamkeit der Psychotherapie "Psychotherapie sei im Endeffekt nicht wirksamer als gar keine Therapie, da bei einem großen Teil der Patient/innen Besserung auch ohne Behandlung eintrete". Das ist die sogenannte "Spontanremission". Spontanremissionen sind ein reales, aber seltenes Phänomen, seit langer Zeit bereits im Medizinbereich bekannt und auch in der Psychotherapie der Gegenwart.

Eysenck hat mit seiner Ansicht damals eine Welle der Forschung ausgelöst, deren Ergebnisse dann auch aufzeigten, dass Spontanremission viel seltener ist als angenommen, dass Psychotherapie grundsätzlich in viel kürzerer Zeit zu Erfolgen führt und auch überwiegend mit solchen Personen durchgeführt wird, die "spontanremissionsresistent" sind, d.h. bereits lange Leidenswege hinter sich haben. Das trifft in der Gegenwart sicher auch auf viele von Depressionen und Burnout betroffene Menschen zu.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil

2.1 Welcher Nutzen kann durch Psychotherapie erreicht werden?

2.2 Wie funktioniert Psychotherapie grundsätzlich?

2.3 Die historische Betrachtung der (kognitiven) Verhaltenstherapie

2.4 Wie funktioniert die kognitive Verhaltenstherapie?

3. Untersuchungsgegenstände: Wirkung von Psychotherapie bei Depression und Burnout

4. Depression

4.1 Studie: Wirksamkeit der Verhaltenstherapie bei Depression

4.2 Studie: Antidepressiva etwas wirksamer als Psychotherapie

4.3 Ein systematisches Review von Studien zur Wirkung von Psychotherapie im Vergleich mit Pharmakotherapie

4.4 Online-/Internet-Programme zur Psychotherapie bei Depression: Vielfach basierend auf den therapeutisch etablierten Prinzipien der kognitiven Verhaltenstherapie

5. Burnout

6. Psychische Erkrankungen im ICD-10

7. Wiedereingliederung ins Arbeitsleben durch psychotherapeutische Ansätze

8. Die kognitive Verhaltenstherapie zur Unterstützung der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess bei Depression und Burnout

8.1 Integration des Manuals „Arbeitsplatzfokussierte Verhaltenstherapie“ in die Standard Kognitive Verhaltenstherapie

8.2 Untersuchungen zur Wirksamkeit von Interventionen

8.3 Das therapeutische Vorgehen: auf Hypnose beruhende Psychotherapien und die kognitive Verhaltenstherapie

8.4 Die erkrankungsrelevanten Schemata werden identifiziert: Die KVT fokussiert das Hier und Jetzt

8.5 Der Ressourcen- oder Salutogenese Ansatz, das Schemamodell und die Stressimpfung (Copingstrategien)

8.5.1 Der Ressourcen- oder Salutogenese-Ansatz

8.5.2 Das „Schemamodell“ bzw. die „Schematherapie“

8.5.3 Die Stressimpfung bzw. das Stressimpfungstraining: Ein therapeutisches Verfahren zur Vermittlung von Kompetenzen

9. Praktischer Teil (Fallbeispiele und Studien)

9.1 Grundlegendes

9.2 Die einzelnen Therapiesitzungen

10. Reflexion/Zusammenfassung/Bemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) als Interventionsmethode bei Depressionen und Burnout, insbesondere unter dem Aspekt der betrieblichen Wiedereingliederung betroffener Personen.

  • Kognitive Verhaltenstherapie als evidenzbasierte Behandlungsmethode
  • Differenzierung und klinische Einordnung von Depressionen und Burnout
  • Methoden der betrieblichen Wiedereingliederung und das Konzept "Return to Work"
  • Strukturierte psychotherapeutische Ansätze zur Unterstützung im Arbeitsprozess

Auszug aus dem Buch

2.4 Wie funktioniert die kognitive Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie ist eine psychotherapeutische Grundorientierung, die störungsspezifische und unspezifische Therapieverfahren umfasst die aufgrund möglichst hinreichend überprüftem Störungswissens zu einer Verbesserung der zu behandelnden Problematik führt. Sie ist ein genuin klinisch-psychologischer Heilkundeansatz, der etwa seit der Mitte des 20. Jahrhunderts existiert und mittlerweile im Bereich der Psychotherapie sehr anerkannt ist.

Die Verhaltenstherapie ist ein psychologisch begründetes Verfahren (Einzel- und Gruppentherapie) für alle Altersgruppen und überwiegend gesprächs- und verhaltensorientiert. Sie ist eine sehr etablierte Psychotherapie mit sehr gutem Wirkungsnachweis. Für jede psychische Störung wurden spezifische Verhaltenstherapien entwickelt. Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass ein Fehlverhalten erlernt und deshalb auch wieder verlernt werden kann.

In der Praxis ist deshalb als Behandlungsgrundlage eine genaue Analyse des problematischen Verhaltens zur Bestimmung der aktuellen Verhaltensdeterminanten wesentlich. Die „Selbstmanagementtherapie“, das ist eine Methode der Verhaltenstherapie, begründet von Friedrich Kanfer, Hans Reinecker und Dieter Schmelzer, ist ein mögliches übergeordnetes Prinzip. Den Patient/innen und Klient/innen müssen hier spezielle Fähigkeiten und Kompetenzen vermittelt werden, die sie für die Selbstkorrektur bzw. Eigensteuerung des Verhaltens benötigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Eignung der kognitiven Verhaltenstherapie bei Depression und Burnout und diskutiert die historische Kontroverse um die Wirksamkeit von Psychotherapie.

2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert den Nutzen von Psychotherapie, ihre grundlegende Funktionsweise und die historische sowie methodische Entwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie.

3. Untersuchungsgegenstände: Wirkung von Psychotherapie bei Depression und Burnout: Hier wird der Untersuchungsfokus auf die spezifischen psychischen Erkrankungen Depression und Burnout sowie deren wechselseitige Abgrenzung gelegt.

4. Depression: Dieses Kapitel widmet sich der klinischen Darstellung der Depression und analysiert aktuelle Studien zur Wirksamkeit der KVT sowie Internet-basierter Programme.

5. Burnout: Der Burnout-Zustand wird als Erschöpfungssyndrom definiert und in seiner Prozesshaftigkeit sowie in der Schwierigkeit seiner Diagnose dargestellt.

6. Psychische Erkrankungen im ICD-10: Hier wird die Klassifikation von Burnout im ICD-10 als Zusatzdiagnose (Z73.0) sowie die Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen behandelt.

7. Wiedereingliederung ins Arbeitsleben durch psychotherapeutische Ansätze: Das Kapitel thematisiert die Anforderungen an die Arbeitswelt der Zukunft und die Bedeutung psychotherapeutischer Interventionen für die betriebliche Wiedereingliederung.

8. Die kognitive Verhaltenstherapie zur Unterstützung der Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess bei Depression und Burnout: Dieser Abschnitt erläutert die Integration spezifischer Manuale und therapeutischer Ansätze wie das Schemamodell und das Stressimpfungstraining zur beruflichen Reintegration.

9. Praktischer Teil (Fallbeispiele und Studien): Der praktische Teil beschreibt den konkreten Ablauf von Therapiesitzungen, die auf die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess fokussiert sind.

10. Reflexion/Zusammenfassung/Bemerkungen: Das abschließende Kapitel synthetisiert die Ergebnisse der Untersuchung und bestätigt die Eignung der kognitiven Verhaltenstherapie bei den untersuchten Störungsbildern.

Schlüsselwörter

Psychotherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Depression, Burnout, Wirksamkeitsnachweis, betriebliche Wiedereingliederung, Arbeitsplatz, Stressimpfung, Schematherapie, Selbstmanagement, Salutogenese, Psychische Gesundheit, Interventionsmethoden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Eignung und Wirksamkeit der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) als Behandlungsform für Menschen, die an Depressionen oder Burnout leiden, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der betrieblichen Wiedereingliederung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen der Psychotherapie, die klinische Differenzierung zwischen Depression und Burnout, evidenzbasierte Interventionsmethoden sowie die praktische Anwendung von Rückkehr-Modellen am Arbeitsplatz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: „Ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) eine geeignete Therapieform zur Behandlung von Depressionen und Burnout?“

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung bestehender wissenschaftlicher Studien, Metaanalysen sowie der Darstellung spezifischer Therapie-Manuale und praktischer Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die klinische Symptomatik, die Wirksamkeitsforschung, die Rolle des ICD-10, sowie spezifische Strategien der KVT wie das Schemamodell und das Stressimpfungstraining im Kontext des beruflichen Wiedereingliederungsmanagements (BEM).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Psychotherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Depression, Burnout, Wirksamkeitsnachweis und betriebliche Wiedereingliederung.

Welche Rolle spielt die betriebliche Wiedereingliederung?

Sie fungiert als wesentlicher Anwendungsbereich der Therapie. Ziel ist es, Betroffene durch gezielte, arbeitsplatzfokussierte Interventionen wieder nachhaltig in den Arbeitsprozess zu integrieren und soziale Folgekosten zu minimieren.

Warum fokussiert sich der Autor besonders auf das „Hier und Jetzt“?

Die KVT fokussiert das Hier und Jetzt, um Patienten zu aktivieren und negative Denkmuster sowie Zukunftserwartungen direkt zu relativieren, statt primär biografische Ursachen aus der frühen Kindheit zu analysieren.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die kognitive VerhaItenstherapie (KVT) als Therapieform zur Behandlung von Depressionen und Burnout
Hochschule
ARGE Bildungsmanagement Wien  (Psychotherapie)
Note
1,5
Autor
Dr. Franz Zeilner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
39
Katalognummer
V519949
ISBN (eBook)
9783346128416
ISBN (Buch)
9783346128423
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychotherapie Depressionen Burnout Gesundheit am Arbeitsplatz Gesundheitsmanagement Führungskräfte Wiedereingliederung in Arbeitsprozess Arbeitsmedizin
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Franz Zeilner (Autor:in), 2019, Die kognitive VerhaItenstherapie (KVT) als Therapieform zur Behandlung von Depressionen und Burnout, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/519949
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Leseprobe aus  39  Seiten
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