Robert Musils epistemologische Konzeption im Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß"

Unter Berücksichtigung zeitgenössicher grundlagen- und sprachkritischer Diskurse


Hausarbeit, 2018

17 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Zielsetzung der Arbeit und Stand der Forschung

2. Der Roman als Projektionsebene Musils epistemologischer Überlegungen
2.1 Inhaltliche Bestimmung der Verwirrungen Törleß
2.2 Törleß Zustände als neomystische Erfahrungen
2.3 Epistemologie Musils
2.4 Elemente der Epistemologie Musils im Törleß

3. Sprachkritik im Törleß und die Suche nach neuen Ausdrucksformen
3.1 Sprachkrise allgemein und die sprachkritische Dimension des Romans
3.2 Sprach und Grundlagenkrise im Törleß
3.3 Die Bedeutung der Mathematik im Törleß

4. Schluss

5. Literaturverzeichnis

1. Zielsetzung der Arbeit und Stand der Forschung

„Einen Dichter oder Literaten ,als Philosoph sehen‘ kann zweierlei bedeuten: Man kann den philosophischen Gehalt oder Hintergrund seiner dichterischen Arbeiten aufzuzeigen versuchen, also gewissermaßen aus Dichtung Philosophie herausdestillieren; man kann ihn aber auch als einen Selbstdenker – d.h. als einen, der philosophische Verfahrensweisen entwickelt – ernst nehmen.“1 Auch wenn das erste dieser Unterfangen, in Anbetracht der Vielzahl an Einflüssen großer Denker auf das Werk Musils, die an dieser Stelle kurz Würdigung finden sollen, sicher ein spannendes wäre, soll dies weniger Kern dieser Arbeit sein. Das liegt einerseits daran, dass die Komplexität der Bezüge herauszuarbeiten den Ramen dieser Arbeit sprengen würde, andererseits daran, dass bereits viel Forschung in diesem Bereich betrieben wurde, was das Erlangen neuer Erkenntnisse in diesem Bereich erschwert. Was stattdessen im Fokus dieser Arbeit stehen soll, ist das im Zitat zweitgenannte Verfahren: Die Würdigung der philosophischen Eigenleistung Musils. Konkret möchte ich versuchen, vor allem die epistemologische Position Musils, die sich insbesondere in seinem essayistischen Werk und seinen Tagebüchern äußert und nicht selten auch durch (scheinbare) Widersprüche charakterisiert ist, zu konzentrieren und zu entwirren. Natürlich ist auch dieses Unterfangen in der Musil-Forschung kein Novum, sondern ist so oder so ähnlich bereits von einigen Autoren durchgeführt worden. Den bescheidenen Versuch eines Beitrags zum wissenschaftlichen Diskurs möchte ich in dieser Arbeit damit leisten, den Einfluss epistemologischer Konzeption Musils, nachdem ich sie zunächst im Allgemeinen dargestellt habe, auf das Werk Die Verwirrungen des Zöglings Törleß – das ich nachfolgend aus sprachökonomischen Gründen nur noch als Törleß bezeichnen werde – zu beziehen und den Einfluss, den Musils Erkenntnistheorie auf den Roman genommen hat, herauskristallisieren, was so – zumindest nach meinen Recherchen – noch nicht geschehen ist. Im zweiten Teil der Arbeit möchte ich dann nochmals genauer auf die Sprachkrise und deren Auftreten im Roman eingehen, da diese die Wirkmächtigkeit der Sprache als Instrument zur Vermittlung von Erkenntnis infrage stellt und somit vor dem Hintergrund einer epistemologischen Exegese des Romans berücksichtigt werden muss.

2. Der Roman als Projektionsebene Musils epistemologischer Überlegungen

2.1 Inhaltliche Bestimmung der Verwirrungen Törleß

Um die Bedeutung der epistemologischen Konzeption Musils für den Roman herauszuarbeiten, gilt es zunächst, die von Törleß erlebten „Verwirrungen“ genauer zu charakterisieren, da diese nicht unwesentlich mit der erkenntnistheoretischen Haltung seines Autors korrespondieren.

Worin diese jedoch im Detail bestehen, lässt viel Raum für Interpretation und ist auch in der Forschung strittig. Es gibt dazu zwei große Positionen: Die eine sieht die Konfusion des Zöglings vor allem in seiner Ohnmacht, die von ihm empfundene „zweite Wirklichkeit“ sprachlich zu fassen und sieht das Thema des Romans somit in der zeitgenössischen Debatte der Sprachkrise stehen. Großmann etwa konstatiert, das Motto des Romans sei, in Anlehnung an Maeternicks Le Tresor de Humbles, die Unmöglichkeit des intellektuellen Erfassens und der sprachlichen Mitteilung „von den inneren Reichtümern des Menschen.“2 Gewiss lässt sich diese Auffassung im Text auch an zahlreichen sprachreflexiven Äußerungen Törleß oder des Erzählers, wohl am einfachsten aber an dem den Roman vorausgestellten Maeternick Zitat, belegen.

Die zweite Position, die z.B. von Uwe Spörl vertreten wird, ist der Ansicht, dass das eigentliche Thema des Romans das Verhältnis von Subjekt und Wirklichkeit ist und die Unaussprechlichkeit von Törleß Erlebniswelt somit nur funktionalen Charakter hat. Törleß Verwirrungen resultieren demnach weniger aus der Unmöglichkeit seine Erlebnisse in Worte zu fassen, sondern vielmehr aus seiner Unfähigkeit, eine Synthese zwischen rationaler und mystischer Welterfahrung zu bilden.3 Auch in dieser Arbeit vertrete ich eher letztere Position, da ich der Meinung bin, dass die erste, wenn auch zweifellos nicht falsch, lediglich eine Voraussetzung für die zweite ist, da Törleß gerade durch die Unmöglichkeit einer Versprachlichung seiner Erlebnisse die Möglichkeit einer ebensolchen Synthese verwehrt bleibt, weil er so seine verwirrenden Empfindungen nicht kommunizieren und somit zu nichts außerhalb seines eigenen Erfahrungsschatzes in Bezug setzen kann.

2.2 Törleß Zustände als neomystische Erfahrungen

Da nun die grundlegende Auffassung der Verwirrungen im Roman geklärt ist, soll jetzt die Struktur von Törleß Zuständen näher analysiert werden, die zu ebendiesen führen. In der Sekundärliteratur herrscht weitestgehend Konsens darüber, dass Törleß verwirrende Bewusstseinszuständen mystischer Natur sind.4 Was damit gemeint ist, soll hier an einem solchen, beliebig aus dem Roman herausgegriffenem Erlebnis erläutert werden:

„Es war wie ein Erschrecken. Gerade über ihm leuchtete ein kleines, blaues, unsagbar tiefes Loch zwischen den Wolken. Ihm war, als müsste man da mit einer langen, langen Leiter hineinsteigen können. […] Es war, als ob die aufs äußerste gespannte Sehkraft Blicke wie Pfeile zwischen die Wolken hineinschleuderte und als ob sie, je weiter sie auch zielte, immer um ein wenig zu kurz träfe.“5

Diese Textstelle steht symptomatisch für das um die Jahrhundertwende aufkommende Phänomen der „poetische[n] Mystik“.6 Was ein Erlebnis als mystisch charakterisiert, ist die Aufhebung der Grenzen zwischen Subjekt und Objekt, hier also zwischen Törleß und dem Himmel, den er betrachtet. Spörl führt den Neologismus der „Neomystik“ ein, um eine solche, auch hier vorliegende, Art der mystischen Einheitserfahrung zu beschreiben, die nicht auf eine transzendente Entität, sondern auf weltimmanente Objekte, gerichtet ist. Er führt weiter aus, dass aufgrund der grenzenlosen Einheit zwischen Subjekt und Objekt, die bei dieser unio erlebt wird, das Objekt – insofern man nach der unio überhaupt noch von Subjekt und Objekt als getrennte Instanzen sprechen kann – dem Subjekt durch seine Nähe in unanzweifelbare Erkenntnis tritt. Eine Erkenntnis, die so nicht durch rationale oder empirische Untersuchung des Gegenstands gewonnen werden kann.7

Auch dieser Aspekt lässt sich an dieser Textstelle verifizieren, wenn es im Weiteren heißt: „Darüber dachte nun Törleß nach; er bemühte sich möglichst ruhig und vernünftig zu bleiben. ‘Freilich gibt es kein Ende,‘ dachte er sich ‘es geht immer weiter, fortwährend weiter, ins Unendliche.‘ Er hielt die Augen auf den Himmel gerichtet und sagte sich dies vor, als gälte es die Kraft einer Beschwörungsformel zu erproben. Aber erfolglos; die Worte sagten nichts, oder vielmehr sie sagten etwas ganz anderes, so als ob sie zwar von dem gleichen Gegenstande, aber von einer anderen, fremden, gleichgültigen Seite desselben redeten.“8

Törleß kann sich also durch den ihm rein rational wohl bekannten Begriff der Unendlichkeit, nicht das überwältigende Gefühl seiner mystischen Erfahrung, dass er bei der Betrachtung dieses alltäglichen Naturphänomens empfindet, erklären. Hier lässt sich nun die Brücke zur erkenntnistheoretischen Haltung des Autors schlagen.

2.3 Epistemologie Musils

In seinem 1918 erschienenem Essay Skizze der Erkenntnis des Dichters legt Musil seine Auffassungen über das erkenntnistheoretische Fundament der Arbeit des Dichters dar. Dichter, als die „nur […] in einer bestimmten Weise und auf bestimmten Gebiete Erkennenden“ versteht er dabei nicht nur als die, „die schreiben“, sondern als, „den Menschen, dem die rettungslose Einsamkeit des Ichs in der Welt und zwischen den Menschen am stärksten zu Bewusstsein kommt. Als den Empfindlichen“.9

Dieser Typus Mensch gründe seine Vernunft auf dem Gebiet des „nicht-ratïoiden“, dem Gebiet der „Herrschaft der Ausnahme über die Regel“.10 Ein Gebiet also, dass im Vergleich zu dem ihm diametral entgegengesetzten Gebiet des Ratïoiden, keiner festen Systematik unterworfen ist und auf dem sich in Konsequenz dessen Erkenntnis eher intuitiv und auf der Gefühlsebene abspielt. Dieses hingegen „umfasst – roh umgrenzt – alles wissenschaftlich Systematisierbare, in Gesetze und Regeln zusammenfassbare, vor allem also die physische Natur.“11

Diese Einteilung kommt einer Repositionierung Musils im Vergleich zu seinem fünf Jahre zuvor veröffentlichtem Essay der mathematische Mensch gleich. In diesem diskreditiert er das erst später von ihm so benannte, nicht-Ratïoide, also die gefühlmäßige und intuitive Erkenntnis. Dem Dichter gesteht er hier noch keine eigene Sphäre der Erkenntnis zu, stattdessen sieht Musil dessen Aufgabe darin, das Gefühl mit der Wissenschaft in Synthese zu bringen. In dem Essay heißt es:

„Mit seinen Ansprüchen auf Tiefe, Kühnheit und Neuheit beschränkt es [das Denken] sich vorläufig noch auf das ausschließlich Rationale und Wissenschaftliche. Aber dieser Verstand frißt um sich und sobald er das Gefühl erfaßt, wird er Geist. Diesen Schritt zu tun ist Sache der Dichter.“12

In Verbindung mit dem Rationalen kommt dem Gefühl, ein Begriff, der bei Musil weitestgehend synonym mit dem des Erlebnisses verwendet wird,13 also auch hier schon eine durchaus nicht zu unterschätzende Rolle zu. Isoliert von diesem scheint es für Musil zu diesem Zeitpunkt jedoch epistemologisch noch unbedeutend, etwa wenn er polemisiert:

„Wir plärren für das Gefühl gegen den Intellekt und vergessen, daß Gefühl ohne diesen – abgesehen von Ausnahmefällen – eine Sache so dick wie ein Mops ist.“14

Diese Kritik richtet sich gewiss gegen die Position des Irrationalismus, nach der Gefühle allein Grundlage für Erkenntnis seien. Musil ist kein Anhänger der Dichotomie von Gefühl und Verstand, sondern fordert eine erkenntnistheoretische Problemstellung, die die scheinbare Unvereinbarkeit von Ratio und Gefühl hinter sich lässt.15

Die Einteilung in zwei Erkenntnisgebiete mag zunächst einleuchtend erscheinen, weißt jedoch bei genauerer Lektüre einige Inkohärenzen auf. So stellt Gittel fest, dass Musil einerseits die Genese eines „singulären psychisch-emotionalen Zustands“, andererseits um die „kontextabhängige Evidenz bestimmter, in einem weiten Sinne ethischer Aussagen(gruppen)“ als dem nicht-ratïoidem Gebiet zugehörig anführt.16 Die Kontextabhängigkeit der ethischen Erkenntnis steht also scheinbar im direkten Widerspruch zu dem von Musil im selben Essay konstatierten, nicht systematisierbaren Charakter der nicht-ratïoiden Erkenntnis. Gittel führt jedoch weiter aus, was diese beiden Erkenntnismodi unter der Schirmherrschaft des nicht-ratïoiden eint, nämlich, dass für ihr „Führ-wahr-Halten ein emotionaler Zustand entscheidend ist.“17 Da ein solcher Zustand nicht exakt reproduzierbar oder rationaler Regelmäßigkeiten unterwerfbar ist, lässt die Zuordnung zum Nichtratïoiden durchaus schlüssig wirken. Jedoch führt Musil selbst noch relativierend an, dass die „moralische [Natur] aber nur in wenigen Ausnahmsfällen des Gelingens“ auch Teil des Ratïoiden Erkenntnisgebiets sein kann.18 Diesen Sachverhalt noch weiter zu erörtern würde nun zu tief in Musils Ethik hineinführen, er sollte hier nur kurz Erwähnung finden, um zu zeigen, dass die Zuordnung einer Erkenntnis in ihr respektives Gebiet in der Praxis schwieriger ist, als das vielleicht zunächst scheinen mag.

2.4 Elemente der Epistemologie Musils im Törleß

Überträgt man nun Musils Terminologie des (nicht-)Ratïoiden auf die unter 1.2 zitierte Textstelle, so lässt sich von einem nicht-ratïoiden, dichterischem Erleben Törleß sprechen. Dies erklärt Törleß „Erschrecken“19 beim Anblick des Himmels in dieser, in ihm erwachenden Weltsicht, denn auf nicht-ratïoidem Gebiet sind „die Gesetze Siebe, die Geschehnisse wiederholen sich nicht, sondern sind unbeschränkt, variabel und individuell.“20 Sie entziehen sich also der Möglichkeit der Einordnung in den Erfahrungsschatz des Betrachters, der diese so als etwas völlig neu- und fremdartiges erfährt, was Törleß hier ängstigt. Es tritt keine Ratio als vermittelnde oder systematisierende Instanz zwischen den Erkennenden und das betrachtete Objekt. Dieses wird unmittelbar und individuell erlebt, was eine nicht-ratïoide Erfahrung, zu einer, im Sinne Spörls, neomystischen macht und die Grenzen zwischen Subjekt und Objekt verschwimmen lässt.

Törleß, von seinen Gefühlen überwältigt, versucht im Folgenden das Erlebnis auf ratïoides Terrain zu überführen, indem er Anstalten macht, dieses vernünftig zu betrachten und in Worte zu fassen. Der sprachkritische Subtext dieser Passage soll später noch näher betrachtet werden. Zunächst sei lediglich festgestellt, dass diese Überführung aufgrund der Verwirrungen, die, wie in 2.1 ausgeführt, daraus bestehen, dass Törleß keine Synthese zwischen rationaler und mystischer, oder eben nach Musils Terminologie, ratïoider und nicht-ratïoider Welterfahrung bilden kann, misslingt.

Für erstere ist Törleß aufgrund seines empfindsamen Gemüts prädestiniert,21 letzteres resultiert wohl aus seiner Schullaufbahn und Erziehung. Das Törleß zur Überwindung seiner Verwirrungen diese zwei dualistischen Gebiete symbiotisch miteinander in Verbindung zu bringen hat, korreliert ebenfalls mit Musils in seiner Skizze der Erkenntnis des Dichters dargelegten erkenntnistheoretischen Auffassungen. So führt er in dem Essay aus:

„Der bedeutende Mensch ist der, welcher über die größte Tatsachenkenntnis und die größte Ratio zu ihrer Verbindung verfügt: auf dem einen Gebiet wie auf dem anderen. Nur findet der eine die Tatsachen außer sich und der andre in sich, der eine findet sich zusammenschließende Erfahrungsreihen vor und der andre nicht.“22

[...]


1 Wallner, Friedrich: Musil als Philosoph, in: Joseph Strutz und Johann Strutz (Hrsg.): Robert Musil und die kulturellen Tendenzen seiner Zeit. Internationales Robert-Musil-Sommerseminar 1982, Salzburg 1983, S.93.

2 Großmann, Bernhard: Robert Musil, die Verwirrungen des Zöglings Törleß. 3. Auflage, München 1988, S. 91.

3 Vgl. Spörl, Uwe: Gottlose Mystik in der deutschen Literatur um die Jahrhundertwende, Paderborn 1997, S.297f.

4 Vgl. ebd. S. 292.

5 Musil, Robert: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß. Text und Kommentar Suhrkamp BasisBibliothek, Berlin 2013, S.89. [= T]

6 Gebhard, Walter: "Der Zusammenhang der Dinge": Weltgleichnis und Naturverklärung im Totalitätsbewusstsein des 19. Jahrhunderts, Tübingen 1984, S.534.

7 Vgl. Spörl, Uwe: Gottlose Mystik in der deutschen Literatur um die Jahrhundertwende, Paderborn 1997, S. 26.

8 T, S.89.

9 Musil, Robert: Skizze der Erkenntnis des Dichters, in: Adolf Frisé (Hrsg.): Gesammelte Werke 8. Essays und Reden, Reinbek 1978, S.1026.

10 ebd S. 1028.

11 ebd. S.1026.

12 Musil, Robert: Der mathematische Mensch, in: Mitteilungen der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (2012). url: https://doi.org/10.1515/dmvm-2012-0020, S.51. (5.07.2019)

13 Vgl. Gittel, Benjamin: Lebendige Erkenntnis und ihre literarische Kommunikation. Robert Musil im Kontext der Lebensphilosophie, Münster 2013, S.155.

14 Musil, Robert: Der mathematische Mensch, in: Mitteilungen der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (2012). url: https://doi.org/10.1515/dmvm-2012-0020, S.51. (5.07.2019).

15 Vgl. Ego, Werner: Abschied von der Moral. Eine Rekonstruktion der Ethik Robert Musils, Freiburg 1992, S.178f.

16 Gittel, Benjamin: Lebendige Erkenntnis und ihre literarische Kommunikation. Robert Musil im Kontext der Lebensphilosophie, Münster 2013, S.155.

17 Ebd. S. 156.

18 Musil, Robert: Skizze der Erkenntnis des Dichters, in: Adolf Frisé (Hrsg.): Gesammelte Werke 8. Essays und Reden, Reinbek 1978, S.1027.

19 T S.89.

20 Musil, Robert: Skizze der Erkenntnis des Dichters, in: Adolf Frisé (Hrsg.): Gesammelte Werke 8. Essays und Reden, Reinbek 1978, S.1028.

21 Vgl. Spörl, Uwe: Gottlose Mystik in der deutschen Literatur um die Jahrhundertwende, Paderborn 1997, S. 293.

22 Musil, Robert: Skizze der Erkenntnis des Dichters, in: Adolf Frisé (Hrsg.): Gesammelte Werke 8. Essays und Reden, Reinbek 1978, S.1029.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Robert Musils epistemologische Konzeption im Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß"
Untertitel
Unter Berücksichtigung zeitgenössicher grundlagen- und sprachkritischer Diskurse
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Philosophisches Institut)
Veranstaltung
Ausgewählte Fragestellungen der Neueren deutschen Literatur
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V519959
ISBN (eBook)
9783346128539
ISBN (Buch)
9783346128546
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erkenntnis Erkenntnistheorie Robert Musil Törleß Verwirrungen, Sprachkrise
Arbeit zitieren
Tim Uhl (Autor), 2018, Robert Musils epistemologische Konzeption im Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/519959

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