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Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements anhand der Wissensbilanzierung

Titre: Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements anhand der Wissensbilanzierung

Dossier / Travail , 2020 , 32 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Svenja Lind (Auteur)

Gestion d'entreprise - Sciences de l'information, gestion de l'information
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Résumé Extrait Résumé des informations

In der Wissenschaft sowie im unternehmerischen Alltag wird die Auffassung vertreten, dass Wissen nicht zu managen sei, da es nicht quantifizierbar ist. Auf diese nicht unerhebliche Tatsache stellte bereits der US-amerikanische Managementforscher Peter Drucker - welcher zuweilen auch als „Erfinder des Managements“ bezeichnet wird - mit seinem populären Statement „if you can’t measure it, you can’t manage it“ ab. Insbesondere im Zeitalter einer wissensintensiven Wirtschaft ist es jedoch unabdingbar, den wichtigsten Erfolgsfaktor messbar zu machen und hieraus Entwicklungsmaßnahmen für eine erfolgreiche Zukunft abzuleiten. Die traditionellen Instrumente der Unternehmensführung sind für das Management der sehr komplexen Ressource Wissen oftmals ungeeignet, da diese primär auf monetäre Indikatoren ausgerichtet sind. Als Controllinginstrument des Wissensmanagements, welches derweil als eigene wirtschaftswissenschaftliche Disziplin betrachtet wird , fungiert hierbei die Wissensbilanzierung als Lösungsansatz, da ebensolche, ergänzend zu anderen Instrumenten wie der Balanced Scorecard (BSC), eine Identifikation sowie das Management der erfolgskritischen immateriellen Unternehmenswerte ermöglicht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Aufbau

2 Definitionen relevanter Termini

2.1 Wissen

2.2 Wissensmanagement

2.3 Wissensbilanz

3 Intellektuelles Kapital

4 Die Wissensbilanz als Mittel zur Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements

4.1 Entwicklungsgeschichte der Wissensbilanzierung

4.2 Vorteile und Zweck der Wissensbilanzierung

4.3 Erstellung einer Wissensbilanz

5 Handlungsempfehlungen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Konzept der Wissensbilanzierung als zentrales Steuerungsinstrument im modernen Wissensmanagement zu erläutern, dessen methodische Umsetzung darzustellen und konkrete Handlungsempfehlungen für die unternehmerische Praxis abzuleiten.

  • Grundlagen des Wissensmanagements und Definition relevanter Begriffe
  • Strukturierung des intellektuellen Kapitals in Human-, Struktur- und Beziehungskapital
  • Historische Entwicklung und strategische Bedeutung der Wissensbilanzierung
  • Schritt-für-Schritt-Prozess der Erstellung einer Wissensbilanz anhand der AK-WB-Toolbox
  • Wissensorientierte Unternehmensführung zur langfristigen Sicherung von Wettbewerbsvorteilen

Auszug aus dem Buch

4.3 Erstellung einer Wissensbilanz

Die einschlägige Literatur bietet Unternehmen mehrere Möglichkeiten zur Einführung einer Wissensbilanz. Nachfolgend wird die Erstellung einer Wissensbilanz anhand der Wissensbilanz-Toolbox des AK-WB unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) vorgestellt. Diese Toolbox untergliedert die Wissensbilanzierung in acht simple Arbeitsschritte, welche nachfolgend prägnant skizziert werden.67

Im ersten Schritt wird das Geschäftsmodell des jeweiligen Unternehmens evaluiert. Für die Erstellung einer Wissensbilanz ist es unabdingbar, den zu bilanzierenden Unternehmensbereich festzulegen.68 Hierbei kann unterschieden werden zwischen Standorten, Abteilungen, Geschäftsbereichen, Prozessen oder Tochterunternehmen.69 Ferner werden im ersten Arbeitsschritt Informationen hinsichtlich des Unternehmensumfelds, den Chancen und Risiken sowie den strategischen Zielen eruiert. Aus den erarbeiteten strategischen Zielen kann anschließend eine Wissensstrategie abgeleitet werden.70

Im zweiten Arbeitsschritt werden gemäß den strategischen Zielen die ausschlaggebenden Einflussfaktoren des Human-, Struktur- und Beziehungskapitals identifiziert.71 Da die Einflussfaktoren von Unternehmen zu Unternehmen differieren, können diese individuell festgelegt werden. Zur Erleichterung gibt die Toolbox an dieser Stelle entsprechende Standardeinflussfaktoren vor, welche aus den Erfahrungen der Pilotanwender resultieren.72

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz der Ressource Wissen ein und thematisiert die Herausforderungen durch den demografischen Wandel und die Digitalisierung.

2 Definitionen relevanter Termini: Hier werden die zentralen Begriffe Wissen, Wissensmanagement und Wissensbilanz präzisiert, um eine einheitliche Grundlage für die Arbeit zu schaffen.

3 Intellektuelles Kapital: Es erfolgt die Einteilung des intellektuellen Kapitals in Humankapital, Strukturkapital und Beziehungskapital.

4 Die Wissensbilanz als Mittel zur Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements: Dieses Kapitel behandelt die Historie, den Zweck und den systematischen achtstufigen Prozess zur Erstellung einer Wissensbilanz.

5 Handlungsempfehlungen: Es wird ein Handlungskonzept für eine wissensorientierte Unternehmensführung vorgestellt, das Wissensbarrieren abbauen und strategische Ziele unterstützen soll.

6 Fazit: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert die Vorgehensweise selbstkritisch und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Wissensbilanzierung.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensbilanzierung, intellektuelles Kapital, Humankapital, Strukturkapital, Beziehungskapital, Wissensbilanz-Toolbox, Erfolgsmessung, Unternehmensführung, Wettbewerbsvorteil, Strategie, Wissensgesellschaft, immaterielle Werte, Wissensprozesse, Wissensstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements und untersucht dabei die Wissensbilanzierung als zentrales Instrument für Unternehmen.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Felder sind die Definition von Wissensbegriffen, die Klassifizierung des intellektuellen Kapitals und die praktische Anwendung der Wissensbilanz-Toolbox.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung des Konzepts der Wissensbilanzierung, die Aufzeigung seiner Vorteile und die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Unternehmen.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Es wird das Modell des Arbeitskreises Wissensbilanz (AK-WB) angewandt, das eine strukturierte Vorgehensweise in acht Schritten vorsieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition der Begriffe, der Analyse des intellektuellen Kapitals sowie der detaillierten Beschreibung des Erstellungsprozesses einer Wissensbilanz.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Wissensbilanzierung, intellektuelles Kapital und wissensorientierte Unternehmensführung.

Was unterscheidet die Wissensbilanz von der Finanzbilanz?

Während die Finanzbilanz primär monetäre Indikatoren der Vergangenheit bewertet, fokussiert sich die Wissensbilanz auf zukünftige Entwicklungspotenziale durch immaterielle Werte.

Warum ist eine "wissensorientierte Unternehmensführung" laut Autorin wichtig?

In Zeiten einer globalisierten Wissensökonomie reichen materielle Faktoren zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen nicht mehr aus; das Wissen der Mitarbeiter muss systematisch gemanagt werden.

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Résumé des informations

Titre
Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements anhand der Wissensbilanzierung
Université
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Note
1,0
Auteur
Svenja Lind (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
32
N° de catalogue
V520111
ISBN (ebook)
9783346112651
ISBN (Livre)
9783346112668
Langue
allemand
mots-clé
Wissensmanagement Informationsmanagement Wissensbilanzierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Svenja Lind (Auteur), 2020, Erfolgsmessung des betrieblichen Wissensmanagements anhand der Wissensbilanzierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520111
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Extrait de  32  pages
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