Hans M. ist 18 Jahre befindet sich im 1. Ausbildungsjahr. Er erwarb vor einigen Monaten sein Schulabschluss. Der Auszubildende wurde bereits zum Thema im Betrieb unterwiesen und besitzt dadurch theoretische und auch einige praktische Vorkenntnisse. Der Auszubildende soll den Umgang mit Verlegen von Fliesen kennen kennen, Des Weiteren soll der Auszubildende den Umgang mit Verlegung von Fliesen sowie das Bearbeiten (Flexen) von Fliesen unter genauer Beachtung der Sicherheitsvorschriften durchführen.
Für diese Unterweisung habe ich mich für die Vier-Stufen-Methode entschieden da diese Methode sich in fast jedem Fall praxisnah anwenden lässt und die logische denkfolge des Menschen berücksichtigt. Andere Methoden wie die Leittextmethode können den Auszubildenden überfordern Des Weiteren ist die Sechs-Stufen-Methode sehr zeitintensiv und kann daher nicht im Rahmen von Kundenarbeit etc. angewendet werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Persönliche Angaben
1.1 Persönliche Angaben des Auszubildenden
1.2 Soziologische Situation des Auszubildenden:
1.3 Entwicklungsstufe des Auszubildenden
1.4 Ausbildungssituation des Auszubildenden:
1.5 Bedeutung für den Beruf
1.6 Ort und der Zeitpunkt
2. Didaktische Analyse
2.1 Methoden
2.2 Zielklarheit
2.2.1 Richtziele (Makroziel):
2.2.2 Groblernziel:
2.2.3Feinlernziel (Microziel):
2.2.4 Operationalisiertes Lernziel:
2.3 Lernzielbereiche:KognitiveLernziele,PsychomotorischeLernziele, Affektive Lernziele
2.3.1Kognitive Lernziele:
2.3.2 Psychomotorische Lernziele:
2.3.3 Affektive Lernziele:
2.3.4 Fasslichkeit:
2.3.5 Erfolgssicherung der Unterweisung:
2.3.6 Sicherung des Lernerfolges
2.3.7 Prinzip der Anschaulichkeit
2.3.8 Motivation des Auszubildenden
2.4 Einsatz von Ausbildungsmedien und Unterweisungsmedien
2.4.1 Arbeitsmaterialien und Arbeitswerkzeuge
2.4.2 Eingesetzte Unterweisungsmedien
2.4. 3 Arbeitssicherheit
3. Praktische Durchführung der Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode
3.1 Stufe 1: Vorbereitung und Motivation des Auszubildenden
3.2 Stufe 2: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
3.3 Stufe 3: Nachmachen und erklären lassen:
3.4 Stufe 4: Üben und Festigen des Gelernten
Erfolgskontrollen
Abschlussphase
3.5 Merkblatt
Zielsetzung & Themen der Unterweisung
Das Ziel dieses Entwurfs ist es, eine praxisnahe Unterweisung für Auszubildende im Bereich Raumausstattung zu konzipieren, um die fachgerechte Verlegung von Teppichböden unter Berücksichtigung von Arbeitssicherheitsstandards zu vermitteln.
- Anwendung der Vier-Stufen-Methode
- Vermittlung von Arbeitssicherheit und Unfallverhütung (UVV)
- Praktische Fertigkeiten beim Teppichzuschnitt und der Klebetechnik
- Einsatz von Ausbildungsmedien zur Steigerung des Lernerfolgs
- Methodik zur Motivationsförderung von Auszubildenden
Auszug aus dem Buch
3.2 STUFE 2: VORMACHEN UND ERKLÄREN DURCH DEN AUSBILDER
Der Ausbilder führt dem Auszubildenden einzelne Arbeitsschritte langsam vor.
Vorgangstabelle:
Nr. Was Wie Warum Wer Lernbereich
1 Begrüßung Um angenehme Lernatmosphäre zu schaffen Ängste zu nehmen Ausbilder -
2 Nennung der Aufgabe / Lernziel Freundliches Gespräch Interesse vom Azubi wecken Ausbilder
3 Fragen nach Vorkenntnissen Freundliches Gespräch Damit Vorkenntnisse berücksichtigt werden können Ausbilder
4 Beurteilung von Beispielbilder Bilder von falschen Arbeitsschritten begutachten Urteilungsvermögen vom Azubi prüfen Azubi Kognitiv
5 Arbeitsplatz vorbereiten und Arbeitsmittel bereitstellen Die gesamte umgäbe vorbereiten Damit der Auszubildende ein klares Ziel vor Augen hat Ausbilder
6 Vorzeigen und Erklären der Arbeitsmittel Alle Arbeitsmittel die benötigt werden aufzeigen Bewusstsein für die Arbeitsmittel zu schaffen Ausbilder Affektiv
7 Vorkenntnisse ansprechen Zum Thema ggf. Wiederholungsfragen stellen Damit der aktuelle Wissensstand festgestellt wird Ausbilder Affektiv
8 Überblick dem Auszubildenden geben Teilschritte aufzählen Damit das Verständnis erleichtert wird Ausbilder Affektiv
9 Der Fußboden, der mit Teppich ausgelegt werden soll, muss vorab gereinigt werden. Hierauf ist zu achten, dass alle Verunreinigungen entfernt werden. Mit dem Staubsauger Damit der Teppich Plan auf dem Boden liegt. Azubi
10 Teppich auslegen Mit der Hand Damit man den Teppich entsprechend anzeichnen kann, um ein Maß zu haben. Azubi
11 Teppich schneiden Mit dem Teppichmesser und den entsprechenden Holzkeil wird der Teppich aus Maß geschnitten. Damit der Teppich exakt im Raum verlegt werden kann. Azubi
12 Teppichkleber auf dem Boden auftragen Der teppichkleber wird mit einen entsprechenden Spachtel auf dem Boden aufgetragen Um optimalen Halt zwischen Boden und Material zu bekommen Azubi
Zusammenfassung der Kapitel
1. Persönliche Angaben: Beschreibt das Profil des Auszubildenden, seine soziale Situation und seine Lernvoraussetzungen für die Unterweisung.
2. Didaktische Analyse: Analysiert die methodische Herangehensweise, Lernziele und die Vorbereitung der Medien für eine erfolgreiche Wissensvermittlung.
3. Praktische Durchführung der Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode: Erläutert detailliert den Ablauf der vier Ausbildungsstufen von der Vorbereitung bis zur Ergebnissicherung.
Schlüsselwörter
Raumausstatter, Vier-Stufen-Methode, Teppichböden, Arbeitssicherheit, UVV, Didaktik, Auszubildende, Lernziele, Handwerk, Unterweisung, Arbeitsmittel, Praxistransfer, Motivation, Fertigkeiten, Berufsausbildung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Dokument grundlegend?
Das Dokument stellt einen strukturierten Plan für eine praktische Unterweisung von Auszubildenden im Beruf des Raumausstatters dar, mit dem Schwerpunkt auf der fachgerechten Verlegung von Teppichböden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterweisung?
Zentral sind die methodische Vorbereitung, die Vermittlung technischer Fertigkeiten bei der Teppichverlegung sowie die Einhaltung von Arbeitssicherheits- und Qualitätsstandards.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist, dem Auszubildenden durch die Vier-Stufen-Methode die Fähigkeiten zu vermitteln, Teppichböden fehlerfrei, eigenständig und sicher zu verlegen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Unterweisung basiert auf der bewährten Vier-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen, Üben), um einen nachhaltigen Lernerfolg zu garantieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine didaktische Analyse der Lernziele und eine detaillierte Aufschlüsselung der praktischen Durchführung der Unterweisungsschritte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Raumausstatter, Vier-Stufen-Methode, Teppichböden, Arbeitssicherheit und UVV.
Warum wird die Vier-Stufen-Methode als besonders geeignet angesehen?
Sie gilt als praxisnah, berücksichtigt die logische Denkweise des Menschen und ermöglicht in kurzer Zeit eine effektive Vermittlung komplexer Handgriffe.
Welche Rolle spielt die Arbeitssicherheit in diesem Entwurf?
Die Arbeitssicherheit ist integraler Bestandteil, wobei der Auszubildende explizit auf Gefahren hingewiesen und der korrekte Einsatz persönlicher Schutzausrüstung (PSA) gelehrt wird.
Welchen Zweck erfüllt das in Kapitel 3.5 erwähnte Merkblatt?
Das Merkblatt dient als Zusammenfassung der Arbeitsschritte und dient dem Auszubildenden als Gedächtnisstütze für die eigenständige Wiederholung der Übung.
Wie wird der Lernerfolg am Ende überprüft?
Dies geschieht durch eine praktische Erfolgskontrolle, bei der der Auszubildende das Erlernte unter Beobachtung anwendet und durch gezielte Fragen sein Verständnis für Sicherheitsvorschriften nachweist.
- Citation du texte
- Daniel Steffen (Auteur), 2019, Verlegen von Teppichen (Unterweisung Raumausstatter / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520219