Die Missionierungsarbeit der religiösen Migrantengemeinde Ahmadiyya Muslim Jama’at und ihre zivilgesellschaftlichen Erfolge


Hausarbeit, 2019

28 Seiten, Note: 2,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

I. Einleitung

II. Geschichte:
a. Gründung
b. Verfolgung
c. Missionierung

III. Migrationskontext:
a. Beweggründe für die Auswanderung
b. Stellung im Herkunftsland
c. Aussicht auf Rückkehr

IV. Theologisches Selbstverständnis:
a. Verhältnis zu anderen (religiösen) Gruppen
b. Missionierung als Glaubensgrundlage

V. Demographie und Sozialstruktur:
a. Generationswechsel
b. Siedlungsstruktur
c. Heiratsverhalten und Integration
d. Sozialstruktur

VI. Öffentliche Diskurse

VII. Organisatorisches Feld

VIII. Fazit

Literaturverzeichnis

I. Einleitung:

Die Ahmadiyya Muslim Jama’at genießt einige Vorteile gegenüber anderen (religiösen) Gruppen in der Minderheitsposition in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Sie wurde beispielsweise in zwei deutschen Bundesländern als Körperschaft öffentlichen Rechts anerkannt1 und galt oft als Ansprechpartner für „den Islam“ – so leitet sie zum Beispiel den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht in Hessen2. Die Ahmadiyya Gemeinde erleidet Verfolgung und systematische Ausgrenzung in ihrem Ursprungsland Pakistan3. Von den ungefähr 30.000 in Deutschland lebenden Ahmadis haben die meisten einen pakistanischen Migrationshintergrund. Eine ähnliche Situation ist in Großbritannien zu beobachten4. Im Vergleich zu anderen Migrantengemeinschaften weist die Ahmadiyya jedoch einige zivilgesellschaftliche Erfolge auf, die direkt mit der kurz nach der Gründung der Gemeinschaft am Ende des 19. Jahrhunderts begonnenen Missionierungsarbeit in einem Zusammenhang stehen5. Diese Hausarbeit behandelt Beispiele für diese zivilgesellschaftlichen Erfolge und beleuchtet ihren Zusammenhang mit einem der wichtigsten Bestandteile der Glaubensgrundsätze der Ahmadiyya: der Wille, ihre Interpretation des Islam in der Welt zu verbreiten und die systematische Umsetzung dieses Grundsatzes. Die unter anderem als Missionierungsstrategie angewendeten Aufklärungen über den Islam, die sich stark an den Werten der jeweiligen Länder orientiert und ihre sozialen Tätigkeiten weltweit, sorgen für eine Einbettung der Gruppe in die jeweilige Gesellschaft, in der sie sich befindet.

Diese Hausarbeit orientiert sich an dem Sammelband „Religiöse Netzwerke – Die zivilgesellschaftlichen Potentiale religiöser Migrantengemeinden“6, herausgegeben von Alexander-Kenneth Nagel und nutzt den strukturellen Aufbau des Beitrages „Zivilgesellschaftliche Potentiale im Vergleich“7 von Nagel und Ulf Plessentin. Dabei dient sie nicht dem Vergleich der Ahmadiyya mit anderen Migrantengruppen, sondern die genannten Beispiele stellen Vorbilder für die Beobachtungen der zivilgesellschaftlichen Erfolge der Ahmadiyya Muslim Jama’at dar. Religiöse Migrantengemeinden sind in diesem Kontext „Zusammenschlüsse bzw. Gruppen von Menschen mit Migrationshintergrund, die in erster Linie auf geteilten religiösen Sinnzusammenhängen beruhen“8. Als eine Gruppe mit zivilgesellschaftlichen Potentialen und Erfolgen wird hier eine selbstorganisierte Gruppe, die sich durch soziales Handeln, in der Form von inter-, inner- und außerreligiösen Angeboten und nationalen und internationalen Vernetzungen in der Gesellschaft, in der sie sich aufhält, verstanden9. Genau wie keine einheitliche Definition des Begriffes ‚Zivilgesellschaft’ existiert, lässt sich ‚Missionierung’ oder ‚Mission’ ebenso wenig auf eine Definition beschränken. In Bezug auf die Ahmadiyya und ihren missionarischen Tätigkeiten greift diese Hausarbeit auf den Definitionsversuch Lauren Drovers zurück, die Missionierung als „vorsätzliche[n] Versuch, Anderen die Inhalte der eigenen Religion zu vermitteln, wobei Methoden genutzt werden, die aus Vorbildern und Beispielen der Tradition hergeleitet werden“10 zu definieren. Es existieren zwei Arabische Begriffe für Missionierung: ‚da’wa’ und ‚tabligh’11. Auf den genauen Unterschied kann hier nicht eingegangen werden, da dies eine geschichtliche und sprachliche Analyse voraussetzt. Den Begriff, den die Ahmadiyya für ihre missionarischen Tätigkeiten verwendet ist ‚tabligh’, welcher wahrscheinlich erst im 19. Jahrhundert aktiv für die Beschreibung muslimischer Missionierung benutzt wurde. Er steht im Gegenzug zu ‚da’wa’ für eine organisierte, geplante, nach christlichem Vorbild entstandene Form der Missionierung12.

Die zivilgesellschaftlichen Potentiale einer religiösen Migrantengemeinde setzen sich aus vielen Punkten zusammen, die übergeordnet durch ihren Grad an Angeboten und Vernetzung im Aufnahmeland gemessen werden kann. Wichtige Punkte, die zur Betrachtung der zivilgesellschaftlichen Erfolge und ihren Zusammenhang mit der Missionierungsarbeit der Ahmadiyya beleuchtet werden müssen, sind der Migrationskontext der Mitglieder, ihr theologische Selbstverständnis, die Sozialstruktur in der Gemeinde, ihre Stellung im öffentlichen Diskurs und das organisatorische Feld der Ahmadiyya. In dieser Hausarbeit sollen die aus der Missionierungsstrategie resultierenden Maßnahmen und Aktionen der Ahmadiyya behandelt werden und vorgezeigt werden, wie diese ihre zivilgesellschaftlichen Potentiale in den Aufnahmeländern, hauptsächlich an den Beispielen Deutschland und Großbritannien, beeinflussen.

Die Ahmadiyya, ihre Entstehungsgeschichte, ihre heutige Verbreitung auf dem europäischen Kontinent und ihre Missionierungsarbeit wurden von verhältnismäßig wenigen Wissenschaftlern untersucht. Daher legt diese Hausarbeit zusätzlich hohen Wert auf die eigenen Veröffentlichungen der Ahmadiyya. Die wissenschaftlichen Untersuchungen und das von der Ahmadiyya entworfene repräsentative Bild ihrer religiösen Gemeinde, welches sie unter anderem mittels Informationsständen und –blättern in den jeweiligen Aufnahmegesellschaften verbreiten, bilden die weitere Quellengrundlage zu der Untersuchung ihrer Einbettung in den jeweiligen Gesellschaften.

II. Geschichte:

a. Gründung

Der historische Kontext der Entstehung der Ahmadiyya Bewegung lässt sich beschreiben als eine Zeit muslimischer Unsicherheit unter der kolonialen Herrschaft Großbritanniens im Großraum Indien im 19. Jahrhundert. Die indischen Muslime erlitten einen Machtverlust und der christliche Einfluss im Land und die christliche Missionierung wurden stärker13. In dieser Zeit entwickelten sich mehrere islamische Reformbewegungen, von denen viele das Ziel hatten, den Islam zurück zu seiner „ursprünglichen Größe“ im Land zu führen und sich von der christlichen Missionsgefahr zu befreien. In diesem Umfeld befand sich auch Ghulam Ahmad als er 1889 offiziell mit dem ersten Treueeid seiner Anhänger die Ahmadiyya Gemeinde gründete14. Erst als Ahmad den Status des ‚Mahdi’ beanspruchte, begannen andere muslimischen Kreise auf die junge Gemeinde aufmerksam zu werden und ihr feindlich gegenüber zu stehen15. ‚Mahdi’ stellt im islamischen Glauben die Bezeichnung für den von Muslimen erwarteten rechtgeleiteten Messias dar, der als Nachfahre des Propheten Muhammad in der Endzeit erscheinen werde16. Ahmad behauptete, ein Prophet Gottes zu sein, „zu dem gesprochen wird“ (Muhaddath) in der Rolle des „Erneuerers“ (Mujaddid)17. Das bedeutet nicht, dass er sich auf einer Ebene mit dem Propheten Muhammad sah, sondern er erkannte sich in der Folge derjenigen, „die das von einem vorherigen Propheten gebrachte Gesetz von Korruption reinwaschen wie Jesus für die Lehre Moses’“18. Die Selbstbezeichnung Ahmads als ‚Mahdi’ oder ‚Muhaddath’ bedeutet bis heute für die sunnitischen Pakistanis Häresie und ein Abfall vom islamischen Glauben, denn die Mehrheit des sunnitischen Islams sieht Muhammad als das „Siegel der Propheten“, das heißt derjenige, der die vollendete, letzte und perfekte Version des göttlichen Gesetzes Gottes in Form des Korans verkündete19.

Ghulam Ahmad starb im Jahre 1908. Infolge seines Todes wurde ein neues Oberhaupt für die Gemeinde gewählt. Dieser starb im Jahre 1914 und die zu seinen Lebzeiten schon existierenden Spannungen innerhalb der Gemeinde führten zu einer Spaltung in die Ahmadiyya Muslim Jama’at (AMJ) und die Ahmadiyya Anjuman-e Isha’at-e Islam Lahore (AAIIL). Die wichtigsten Gründe für die internen Auseinandersetzungen waren Streitigkeiten über den Status Ahmads als ‚Mahdi’ und die Form seiner nachfolgenden Führung20. Die AMJ legte höheren Stellenwert auf den prophetischen Anspruch ihres Gründers und forderten ein spirituelles Kalifat als Führung der Gemeinde21. Diese Hausarbeit wird sich lediglich mit der AMJ beschäftigen, da die AAIIL außerhalb und die Begriffe Ahmadi, AMJ und Ahmadiyya werden in dem weiteren Verlauf des Textes darüber hinaus als Synonym für die Ahmadiyya Muslim Jama’at und ihre Mitglieder verwendet.

b. Verfolgung

Die Ahmadiyya Muslim Jama’at wählte nach der Trennung der beiden Gruppen Ghulam Ahmads Sohn, Mahmud Ahmad, zum zweiten Kalifen der Bewegung. Dieser regierte vierzig Jahre, in denen er „die weltweite missionarische Ausbreitung [vorantrieb]“22. In der Zeit seines Kalifats fand darüber hinaus 1947 die Trennung von Indien und Pakistan statt. Die AMJ verlegte ihren Hauptsitz vom heutigen Indien in den neuen, muslimischen Staat Pakistan23. Dort erfuhr die Ahmadiyya bereits früh einen gewissen Grad an politischer und gesellschaftlicher Verfolgung, wie zum Beispiel seitens der „Partei der Noblen des indischen Islam“ (kurz ‚Ahrar’), die sich für die Erklärung aller Ahmadis als Nichtmuslime und ihrer Ausschließung aus jeglichen politischen Ämtern aussprach24. Die Ahrar und eine weitere politische, muslimische Gruppe – die Jama’at-e Islami (JI) – nahmen 1953 an Angriffen auf Mitglieder der Ahmadiyya in Pakistan teil, allerdings wurden mehrere Mitglieder der Ahrar und JI für ihre Beteiligung an den Übergriffen verurteilt25. Erste staatliche Maßnahmen gegen die Ahmadiyya Gemeinde fanden im Jahre 1974 statt, in dem eine Verfassungsänderung vorgenommen wurde, die die Ahmadis als eine nichtmuslimische Minderheit im Staat erklärte, „despite their self- definition as Muslims“26. Eine der bedeutendsten staatlichen Regelungen gegen die Ahmadiyya Gemeinde wurden in einer Verordnung im Jahre 1984 bekannt gegeben, die es dem Staat bis heute ermöglicht Ahmadis eine Gefängnisstrafe aufzuerlegen, wenn sie sich als Muslime bezeichnen27. Mitglieder der Gemeinde wurden systematisch jeglichen staatlichen Ämtern enthoben. Das Jahr 1984 sah aufgrund dieser neuen, verschärften Regelungen eine vermehrte Auswanderung und Flucht von Mitgliedern der Ahmadiyya, die zuvor meist für missionarische Zwecke das Land verließen28. Auch der Kalif, das spirituelle Oberhaupt der AMJ, flüchtete in diesem Jahr aus Pakistan und verlegte somit den Hauptsitz des Kalifats und damit der AMJ nach London29. Zusätzlich wurde auch die Hauptjahresversammlung der Ahmadiyya, in der globale und für die Gemeinschaft wichtige Themen diskutiert werden, von Pakistan nach Großbritannien verlegt30. Im September 1992 wurden schließlich die „Blasphemie-Gesetze“ veröffentlich, welche die Ahmadiyya zwar nicht direkt erwähnen, die aber eine wichtige Auswirkung auf die kontinuierliche Unterdrückung und Verfolgung der Ahmadis im Staat hatte und ihre Gefährdung in Pakistan weiter erhöhte. Das Gesetz sah, anstatt der vorherigen Gefängnisstrafe, nun die Todesstrafe vor, wenn der Name des Propheten beleidigt wurde – dessen sich die Ahmadiyya Gemeinde laut ihrer Gegner aufgrund des prophetischen Anspruches ihres Gründers schuldig mache31.

c. Missionierung

Die Missionierungstätigkeit der Mitglieder der Ahmadiyya begann bereits kurz nach dem Tod Ghulam Ahmads, der zu seinen Lebzeiten diese schon als wichtigen Bestandteil der Gemeinde nannte. Er führte seinen Kampf gegen die Kolonialmacht nicht nur als Antwort auf die Missionierungstätigkeit der Briten32. Vielmehr legte Ahmad besonderen Wert auf einen ‚hadith’ (Prophetentradition), in dem Muhammad, laut der Interpretation Ahmads, den Islam als Erleuchtung und Religion des Westens prophezeite: „the [last] hour shall not come till the sun rises from the places of its setting [the west]33. Erste Zeitungen der Ahmadiyya aus den Jahren 1897 und 1902, die Reden und Essays Ahmads veröffentlichen, warben schon für die Missionierung und hatten Erfolg unter den ersten Mitgliedern34. Das erste Kalifat der AMJ sah missionarische Aktivitäten in Südindien, Bengal, Afghanistan, Mauritius und Sri Lanka bis zum Jahr 191535. In den 1920er Jahren verbreitete sich die Gemeinde auch in den Vereinigten Staaten, Palästina, West Afrika, Deutschland (1923) und Russland36.

Die schnelle und weitläufige Verbreitung der Ahmadiyya, die auch früh in dem Bau zahlreicher Moscheen in europäischen Ländern mündete37, kann auf bereits im ersten Kalifat nach Ahmad gegründete Organisationen der Gemeinde zurückgeführt werden, dessen Zweck und Zusammenschluss nur der Missionierung galten und dem regelmäßigen Aufbau von Missionsprogrammen im folgenden Jahrhundert. Die bis heute bestehende Gruppe „Ansar Allah“ (Helfer Allahs) wurde 1911 gegründet und es wurden ein Rat zur Verbreitung des Islams und eine Ausbildungsstätte für junge Missionare geschaffen. Die „Neue Bewegung“ wurde 1934 mit dem Ziel die Missionierung noch weiter auszuweiten, indem sie neue Missionare finanzierte, ins Leben gerufen38. Diese Gruppe ist bis heute die Haupteinnahmequelle „von Spenden zur Finanzierung der Missionstätigkeit“39. Jedes Oberhaupt der Ahmadiyya führte ein neues Missionsprogramm und Strategien ein, die der Gemeinde bei der weltweiten Verbreitung helfen sollte, mithilfe der Informationsgabe über den Islam40. Demnach gründete der dritte Kalif der Bewegung 1973 mehrere neue Missionierungszentren, veröffentlichte mehr Koranübersetzungen in den jeweiligen Ländern und setzte sich für den bis heute in vielen Ländern verbreiteten, darunter auch Deutschland und Großbritannien, Fernsehsender der Ahmadiyya ein41. Der vierte Kalif schuf die „Neue Widmung“, die sich darauf fokussierte nun nicht nur Jugendliche und Erwachsene auf den Missionierungsdienst vorzubereiten, sondern auserwählte Kinder von Geburt an auszubilden. Diese erhielten eine besondere sprachliche, geschichtliche und kulturelle Ausbildung, mit deren Hilfe sie sich wichtige Kompetenzen im Umgang mit Nicht-Ahmadis aus unterschiedlichen Nationen aneigneten42.

Im Jahre 1991 wurde die Hilfsorganisation „Humanity First“ gegründet, welche Helfer nach Naturkatastrophen entsendet und mit Entwicklungsländern zusammenarbeitet43. Es ist nahezu unmöglich herauszufinden, ob die karitativen Maßnahmen der Gemeinde aus Missionierungszwecken angeboten werden oder nicht. Andrea Lathan hält diese für eine „erfolgreiche Ebene von Tabligh“44, doch Lauren Drover besteht darauf, „dass soziale Aktivitäten Mission sein können, aber nicht in jedem Fall sein müssen“45. Es kann jedoch festgestellt werden, dass karitative Organisationen einer Gruppe kaum ein schlechtes Bild derselben entwerfen können und dass die Ahmadiyya auch in ihren Kampagnen mit ihren sozialen Tätigkeiten wirbt46. Die karitativen Programme werden unter anderem durch ein Komitee koordiniert und verwaltet, welches der „Neuen Bewegung“ angehört und somit in direkter Verbindung mit der Missionierung steht47. Ein weiteres Beispiel ist die Blutspendeaktion der Ahmadiyya: Ahmadis wird abgeraten individuell Blut zu spenden, sondern organisiert als Gruppe und in der Anwesenheit von Journalisten in den Kliniken zu erscheinen48.

III. Migrationskontext:

a. Beweggründe für die Auswanderung

In diesem Kapitel ist es wichtig zu bemerken, dass die AMJ zwei unterschiedliche Gründe für die Migration aus ihrem Ursprungsland Pakistan hat. Die Zerstreuung der Gemeinde lässt sich, wie beschrieben, auf ihre Missionierungstätigkeit und der Verfolgung in Pakistan zurückführen. Es ist jedoch auffällig, dass die meisten in Deutschland lebenden Ahmadis keine Konvertiten, sondern Menschen mit pakistanischem Migrationshintergrund sind, von denen wiederum viele in den 1970er Jahren aufgrund der Verfolgung der Gruppe in der BRD aufgenommen wurden49. Der Migrationsgrund einer religiösen Gemeinde hat einen großen Einfluss auf ihre zivilgesellschaftlichen Potentiale, die in Form von ihrer Breite an Angeboten und Vernetzung gemessen werden können50. Aus diesem Grund ist nicht nur die Verfolgung der Gemeinde ein Indiz für ihre Einbettung in der Aufnahmegesellschaft, sondern auch die vorrausgegangene Missionierungsarbeit, die den Weg für die heutige AMJ in Deutschland und anderen europäischen Ländern bereitete und noch heute in Form von Kampagnen, sozialen Tätigkeiten und Informationsständen präsent ist.

[...]


1 Vgl. Deutscher Bundestag 2018, 9f.

2 Vgl. Beer

3 Vgl. Human Rights Commission of Pakistan 2019, 113ff.

4 Vgl. Lathan 2010, 100

5 Vgl. Jonker 2016, 1

6 Nagel 2015

7 Nagel und Plessentin 2015

8 Nagel 2015, 16

9 Vgl. Ebd., 17 und Zimmer 2012

10 Drover 2016, 131

11 Vgl. Ebd., 109

12 Vgl. Ebd., 110

13 Vgl. Drover 2016, 185

14 Vgl. Lathan 2010, 80

15 Vgl. Gualtieri 1989, 18f.

16 Vgl. Friedmann 1989, 49

17 Vgl. Lathan 2010, 79f.

18 Drover 2016, 185

19 Vgl. Friedmann 1989, 53f.

20 Vgl. Lathan 2010, 80

21 Vgl. Ebd.

22 Drover 2016, 186

23 Vgl. Ebd.

24 Vgl. Lathan 2010, 81f.

25 Vgl. Ebd., 82

26 Gualitieri 2004, 135

27 Vgl. Ebd.

28 Vgl. Valentine 2008, 68

29 Vgl. Kandel 2006, 293

30 Vgl. Lathan 2010, 89

31 Vgl. Ebd., 83

32 Vgl. Jonker 2016, 26

33 Valentine 2008, 67

34 Vgl. Valentine 2008, 68

35 Vgl. Ebd.

36 Vgl. Ebd.

37 Vgl. Ebd., 69

38 Vgl. Drover 2016, 191f.

39 Ebd., 192

40 Vgl. Ahmad 1993, 52-96

41 Vgl. Drover 2016, 192

42 Vgl. Ebd.

43 Vgl. Lathan 2010, 91

44 Ebd.

45 Drover 2016, 218

46 Vgl. Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland, Wir sind alle Deutschland und https://ahmadiyya.de/ahmadiyya/humanity- first-ev/ abgerufen am 25.11.2019

47 Vgl. Lathan 2010, 91

48 Vgl. Valentine 2008, 165

49 Vgl. Lathan 2010, 100

50 Vgl. Nagel und Plessentin 2015, 246

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Die Missionierungsarbeit der religiösen Migrantengemeinde Ahmadiyya Muslim Jama’at und ihre zivilgesellschaftlichen Erfolge
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
2,0
Jahr
2019
Seiten
28
Katalognummer
V520296
ISBN (eBook)
9783346112712
ISBN (Buch)
9783346112729
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ahmadiyya, Ahmadiyya Muslim Jama'at, Religion, Diaspora, Missionierung, Migrantengemeinde
Arbeit zitieren
Anonym, 2019, Die Missionierungsarbeit der religiösen Migrantengemeinde Ahmadiyya Muslim Jama’at und ihre zivilgesellschaftlichen Erfolge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520296

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