Immer weniger Werbung wird bewusst wahrgenommen! Die meisten Zielgruppen sind abgestumpft! Ganz nach dem Motto: „Wer nicht wirbt, stirbt!“ produzieren die Werbetreibenden eine immer größere Flut aus Werbeeindrücken und Werbereizen. Doch nur innovative Sonderwerbeformen, besonders im Out-of-Home-Bereich, werden noch bewusst wahrgenommen. Es braucht das Außergewöhnliche, das Zielgerichtete, das Unerwartete, das für den Kunden Ansprechende, etwas fesselndes, also etwas, was den potentiellen Kunden in den Bann der Werbebotschaft zieht, um diese aufzunehmen. Das Stichwort ist so einfach wie bekannt: Ambient Media.
Inhaltsverzeichnis
A – Einleitung
1. Relevanz der Thematik
2. Zielsetzung
3. Aufbau der Studie
B – Theoretische Grundlagen
1. Ambient Media
1.1 Beschreibung
1.2 Touchpoints und Medien
1.3 Vorteile und Nachteile
2. Werbewirkung
2.1 Kognitive Komponente
2.2 Affektive Komponente
2.3 Konative Komponente
C – Empirischer Teil
1. Die Branche
2. Das Sachbuch
3. Die Digital Natives
3.1 Definition und Ableitung
3.2 Das Leben der Digital Natives
4. Methode
4.1 Forschungsthesen
4.2 Forschungsstand
4.3 Untersuchungsdesign der Befragung
4.4 Fragebogenkonstruktion
4.5 Gütekriterien
5. Ergebnisse der Studie
5.1 Werbewirkungsindikator Aufmerksamkeit
5.1.1 Ergebnisse der Forschungsfrage(n)
5.1.2 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Werbewirkungsindikator Wahrnehmung
5.2.1 Ergebnisse der Forschungsfrage(n)
5.2.2 Interpretation der Ergebnisse
5.3 Werbewirkungsindikator Bekanntheit
5.3.1 Ergebnisse der Forschungsfrage(n)
5.3.2 Interpretation der Ergebnisse
5.4 Werbewirkungsindikator Erinnerung
5.4.1 Ergebnisse der Forschungsfrage(n)
5.4.2 Interpretation der Ergebnisse
5.5 Werbewirkungsindikator Einstellung
5.5.1 Ergebnisse der Forschungsfrage(n)
5.5.2 Interpretation der Ergebnisse
5.6 Werbewirkungsindikator Image
5.6.1 Ergebnisse der Forschungsfrage(n)
5.6.2 Interpretation der Ergebnisse
5.7 Werbewirkungsindikator Kaufabsicht
5.7.1 Ergebnisse der Forschungsfrage(n)
5.7.2 Interpretation der Ergebnisse
D – Erkenntnisse
1. Überprüfung der Hypothesen und der Werbewirksamkeit
2. Handlungsempfehlungen
2.1 Kombinierte Werbestrategien nutzen
2.2 Touchpoints nutzen
2.3 Konzentration auf diese Ambient Medien
2.4 Imagesteigerung durch Ambient Media generieren
2.5 Handlungsimpulse durch Ambient Media generieren
E – Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Werbewirkung von Ambient Media auf die Zielgruppe der Digital Natives am Beispiel von Business- und Karrieresachbüchern. Das primäre Ziel besteht darin, herauszufinden, ob Ambient Media als effektives Kommunikationsinstrument dienen kann, um dieser spezifischen, oft werbeüberfluteten Zielgruppe neue Impulse zu geben und eine positive Kaufabsicht zu generieren.
- Analyse der Akzeptanz und Wahrnehmung von Ambient Media durch Digital Natives.
- Untersuchung der kognitiven, affektiven und konativen Werbewirkungskomponenten.
- Evaluierung der Eignung von Ambient Media für den Vertrieb von Sachbüchern.
- Ableitung von Handlungsempfehlungen für eine effektive, kombinierte Werbestrategie.
Auszug aus dem Buch
1. Relevanz der Thematik
Immer weniger Werbung wird bewusst wahrgenommen! Die meisten Zielgruppen sind abgestumpft!
Ganz nach dem Motto: „Wer nicht wirbt, stirbt!“ produzieren die Werbetreibenden eine immer größere Flut aus Werbeeindrücken und Werbereizen. Ob im TV, in Printmedien, im Radio, im Kino und natürlich online auf Webseiten und Social-Media-Plattformen, der potentielle Kunde bleibt nur „Potential“, da er von der Flut der Werbebotschaften schlicht erschlagen wirkt.
Kein Wunder, bei rund 3.000 Werbebotschaften, die täglich auf den potentiellen Kunden einprasseln, dies dann auch noch weltweit, rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr. Potentielle Kunden scheinen von den konventionellen Werbeformen, zu denen zunehmend auch die Onlinewerbung gehört, so unbeeindruckt, so desinteressiert und abgestumpft zu sein, dass ein effektiver Einsatz von Werbemitteln immer schwieriger wird. Als wäre dies nicht genug, entwickeln Verbraucher als Reaktion der Werbeüberflutung eine immer stärkere Abneigung gegen Werbeimpulse. Sie umgehen TV-Werbung durch wegzappen, teure Printwerbung durch überblättern, Onlinewerbung durch schlichtes wegklicken oder durch den Einsatz von Ad-Blocker-Software und auch die Radiowerbung verpufft oftmals ungehört. Und so ganz nebenbei führen technologische Errungenschaften wie das Smartphone, Tablets uvm. zu einem sich ständig ändernden Mediennutzungsverhalten.
Zusammenfassung der Kapitel
A – Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Problematik der schwindenden Werbewahrnehmung in einer von Werbereizen überfluteten Gesellschaft und definiert Ambient Media als Lösungsansatz.
B – Theoretische Grundlagen: Hier werden Ambient Media als Kommunikationsinstrument, die verschiedenen Touchpoints sowie die psychologischen Komponenten der Werbewirkung theoretisch fundiert.
C – Empirischer Teil: Dieses Kapitel beschreibt die Branche, das Sachbuch und die Zielgruppe der Digital Natives sowie die methodische Konstruktion der Studie, inklusive Fragebogenentwicklung und Datenerhebung.
D – Erkenntnisse: Die Ergebnisse werden hier zusammengeführt, um die aufgestellten Hypothesen zu prüfen und praxisorientierte Handlungsempfehlungen für den Einsatz von Ambient Media abzuleiten.
E – Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der gesamten Untersuchung zusammen und bestätigt die Relevanz von Ambient Media als ergänzendes Werbeinstrument für die Zielgruppe.
Schlüsselwörter
Ambient Media, Digital Natives, Werbewirkung, Sachbuch, Marketingkommunikation, Touchpoints, Aufmerksamkeit, Kaufabsicht, Werbeüberflutung, Empirische Studie, Markenkenntnis, Out-of-Home, Konsumentenverhalten, Werbestrategie, Media-Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie Werbetreibende die Generation der Digital Natives am besten über nicht-digitale, sogenannte "Ambient Media"-Werbeformen erreichen können, um der zunehmenden digitalen Werbeüberflutung entgegenzuwirken.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?
Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Werbewirkungsforschung, der Analyse des Mediennutzungsverhaltens von Digital Natives und der praktischen Anwendung von Ambient Media für den Vertrieb von Sachbüchern.
Was ist die zentrale Forschungsfrage?
Die Arbeit untersucht, wie Digital Natives das Kommunikationsinstrument Ambient Media bewerten, welche Aufmerksamkeit es erzeugt und ob es die Kaufabsicht für Business- und Karrieresachbücher positiv beeinflussen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine quantitative empirische Studie mittels eines strukturierten Online-Fragebogens durchgeführt, um die verschiedenen Werbewirkungsindikatoren bei einer Stichprobe von Digital Natives zu messen.
Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?
Der Hauptteil analysiert Daten zur Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Bekanntheit, Erinnerung, Einstellung und Kaufabsicht von Digital Natives in Bezug auf verschiedene Ambient-Media-Formen in unterschiedlichen Alltagssituationen.
Welche Schlüsselwörter definieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Ambient Media, Digital Natives, Werbewirkung, Touchpoints, Kaufabsicht und Werbeüberflutung.
Warum ist Ambient Media für Sachbücher besonders relevant?
Die Studie zeigt, dass Ambient Media als "außergewöhnlich" und "überraschend" wahrgenommen wird, was es von klassischer, oft ignorierter Werbung abhebt und somit helfen kann, Interesse an Produkten wie Sachbüchern zu steigern.
Welche Rolle spielen "Touchpoints" bei der Untersuchung?
Touchpoints sind die physischen Orte (z.B. Bahnhof, Bars, Tankstellen), an denen die Digital Natives mit Werbung in Kontakt kommen; die Wahl dieser Orte ist entscheidend für die Effizienz der Werbemaßnahme.
Was empfehlen Sie Unternehmen auf Basis der Ergebnisse?
Die Arbeit empfiehlt den Einsatz kombinierter Werbestrategien, die das Online-Marketing durch aufmerksamkeitsstarke Offline-Ambient-Media-Maßnahmen ergänzen, um eine höhere Wirksamkeit und "Vorsprung durch Werbung" zu erreichen.
- Citar trabajo
- Marc Maher Akid (Autor), 2020, Out of the Box Marketing. Die Werbewirkung von Ambient Media auf Digital Natives am Beispiel von Sachbüchern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520303