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Förderung der Rechtschreibkenntnisse von Grundschülern im Deutschunterricht. Unterschiede bei integriertem und nicht-integriertem Schreiben

Titre: Förderung der Rechtschreibkenntnisse von Grundschülern im Deutschunterricht. Unterschiede bei integriertem und nicht-integriertem Schreiben

Thèse de Bachelor , 2017 , 76 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Divers
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Ob sich freies, individuelles Schreiben und Rechtschreiblernen tatsächlich miteinander vereinen lässt, soll in der vorliegenden Bachelorarbeit erforscht werden. Zu diesem Zweck werden die Rechtschreibfähigkeiten von Grundschulkindern sowohl beim integrierten, als auch nicht-integrierten Schreiben getestet. Konkret bedeutet dies, dass die Probanden einen freien Test verfassen, ein Diktat schreiben und ein HSP-Testheft ausfüllen und die jeweiligen Ergebnisse miteinander verglichen werden. Dabei soll das übergeordnete Ziel, bestätigen zu können, dass Kinder orthografisch bessere Leistungen erbringen und eine höhere Rechtschreibkompetenz aufweisen, wenn sie dabei ihr eigenes Wortmaterial nutzen dürfen, fokussiert werden. Hierzu sollen auch herkömmliche Bewertungsverfahren, wie sie vor allem bei standardisierten Tests und Diktaten üblich sind, hinterfragt werden, um anschließend mögliche Handlungsempfehlungen für Schulen und Lehrkräfte auszuarbeiten. Die vorliegende Arbeit soll demzufolge einen Beitrag dazu leisten, derzeitige Test- und Analyseverfahren des Deutschunterrichts in der Primarstufe zur Erfassung der Rechtschreibkompetenz im Hinblick auf das Kind selbst und der alltäglichen Anforderung an dieses zu modifizieren, sowie dem Kontext der Rechtschreibkompetenz einen neuen Stellenwert zuzuschreiben.

Bei der Vereinigung von Textkonzeption und ihrer Verschriftlichung handelt es sich um eine äußerst komplexe und anspruchsvolle Tätigkeit, denn damit ein kohärenter Text entsteht, muss ein Schreibplan erstellt, auf Hintergrundwissen zurückgegriffen, Ideen entwickelt und daraufhin, bzw. zeitgleich, adäquat und normgerecht verschriftlicht werden. Aus dieser Modellierung resultiert das Verständnis von Schreiben als ein Prozess, der sich in einzelne Teilprozesse aufgliedern lässt, auf die sich beim integrierten Schreiben konzentriert werden muss.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2 THEORETISCHE GRUNDLAGE

2.1 DEUTSCHUNTERRICHT IM WANDEL

2.1.1 Kompetenzen

2.1.2 Relevanz der Rechtschreibkompetenz

2.2 Dimensionen des Schreibens

2.2.1 Schreibprozessmodell

2.2.2 Bedeutung der Schreibmotivation

2.3 Rechtschreibkompetenz

3. TESTVERFAHREN DER INTERVENTIONSSTUDIE

3.1 NICHT-INTEGRIERTES SCHREIBEN

3.1.1 Die HSP

3.1.2 Diktate

3.2 Integriertes Schreiben

3.2.1 Freies Schreiben

4.1 AFRA

4.2 OLFA

4.3 Das Analyseraster Fays

5. DAS ANALYSEINSTRUMENT

5.1 WAHL DES ANALYSEINSTRUMENTS

5.2 Auswahl der Fehlerkategorien

6. DIE INTERVENTIONSSTUDIE

6.1 RAHMENBEDINGUNGEN UND DURCHFÜHRUNG

6.2 Merkmale der Testpersonen

7. ANALYSEERGEBNISSE

7.1 AUSWERTUNG

7.2 Fazit

7.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Rechtschreibfähigkeiten von Grundschulkindern unter dem Vergleich von integrierten und nicht-integrierten Schreibformen, um Ansätze für eine realistischere Leistungsbewertung im Deutschunterricht zu liefern.

  • Vergleich von standardisierten Testverfahren (HSP, Diktate) mit freien Schreibprozessen.
  • Analyse von Schreibmotivation und kognitiven Prozessen bei der Textproduktion.
  • Evaluation verschiedener Fehleranalyse-Raster (AFRA, OLFA, Fay).
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen für einen kompetenzorientierten Deutschunterricht.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Schreibprozessmodell

Bei der Vereinigung von Textkonzeption und ihrer Verschriftlichung handelt es sich um eine äußerst komplexe und anspruchsvolle Tätigkeit (vgl. Sturm/Weder 2016: 12), denn damit ein kohärenter Text entsteht, muss ein Schreibplan erstellt, auf Hintergrundwissen zurückgegriffen, Ideen entwickelt und daraufhin bzw. zeitgleich adäquat und normgerecht verschriftlicht werden (vgl. ebd.). Aus dieser Modellierung resultiert das Verständnis von Schreiben als ein Prozess, der sich in einzelne Teilprozesse aufgliedern lässt (vgl. Philipp 2015a: 19), auf die sich beim integrierten Schreiben konzentriert werden muss.

Um diese Teilprozesse genauer beschreiben zu können, erstellen Hayes und Flower (1980) basierend auf Protokollen des lauten Denkens, d.h. die von einer schreibenden Person verbalisierten Überlegungen während ihres Vorgehens (vgl. Sturm/Weder 2016: 16), ein Schreibprozessmodell. Da es beim Schreiben in erster Linie kognitiver Teilprozesse bedarf (vgl. Philipp 2015a: 8), bilden diese und auch die metakognitiven Teilprozesse das Kernstück der Modellierung von Schreibprozessen (vgl. Philipp 2015b: 20). Irreführend hinsichtlich der Teilprozesse ist die Annahme, dass sie in einer bestimmten Reihenfolge abgearbeitet würden (ebd.). Für die Durchdringung des Modells und somit dessen, was in einer schreibenden Person vorgeht, ist es jedoch wichtig zu bedenken, dass die Prozesse in sich nie völlig abgeschlossen sind, weil sie nicht isoliert voneinander, sondern auch parallel und ineinander verwoben stattfinden können (vgl. Philipp 2015b: 18) – sie laufen rekursiv ab (vgl. Sturm/Weder 2016: 17).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der Rechtschreibleistungen von Grundschülern und die Relevanz des Schreibens als Kompetenzbereich.

2 THEORETISCHE GRUNDLAGE: Erörterung der Begriffe Kompetenz und Rechtschreibkompetenz sowie der Bedeutung von Schreibmotivation und Schreibprozessmodellen.

3. TESTVERFAHREN DER INTERVENTIONSSTUDIE: Darstellung der verwendeten Instrumente für das nicht-integrierte Schreiben (HSP, Diktate) und das integrierte Schreiben (Freies Schreiben).

4. FEHLERKATEGORIEN IM VERGLEICH: Kritische Gegenüberstellung der Analyseverfahren AFRA, OLFA und des Analyserasters nach Fay hinsichtlich ihrer Eignung.

5. DAS ANALYSEINSTRUMENT: Begründung für die Wahl des Analyserasters nach Fay und Auswahl der spezifischen Fehlerkategorien für die Studie.

6. DIE INTERVENTIONSSTUDIE: Beschreibung der Rahmenbedingungen der Untersuchung an einer Grundschule und Charakterisierung der Testpersonen.

7. ANALYSEERGEBNISSE: Auswertung der erhobenen Daten, Zusammenfassung der Ergebnisse im Fazit und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Rechtschreibkompetenz, Integriertes Schreiben, Schreibdidaktik, Rechtschreibfehler, Fehleranalyse, Grundschule, Schreibprozessmodell, Kompetenzorientierung, Rechtschreibleistung, Förderdiagnostik, Schreibmotivation, Analyseraster, Primarstufe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit und Bewertung von Rechtschreibfähigkeiten bei Grundschulkindern, wobei der Fokus auf dem Vergleich zwischen integriertem (freiem) und nicht-integriertem Schreiben liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Schreibkompetenz, die Modellierung von Schreibprozessen, die Kritik an traditionellen Diktatformaten sowie die qualitative Fehleranalyse durch verschiedene wissenschaftliche Raster.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu belegen, dass Kinder bei der Nutzung eigenen Wortmaterials im Rahmen eines integrierten Schreibprozesses höhere Rechtschreibkompetenzen entwickeln als bei isolierten Testverfahren wie Diktaten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird das Analyseraster nach Fay genutzt, welches einen dreistufigen Prozess zur Fehleranalyse verwendet, um sowohl quantitative als auch qualitative Aussagen über das Rechtschreibwissen der Schüler zu treffen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine detaillierte theoretische Fundierung, die Vorstellung der Testinstrumente, den Vergleich verschiedener Analyseverfahren und die konkrete Durchführung der Interventionsstudie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Rechtschreibkompetenz, integriertes Schreiben, Fehleranalyse, Schreibdidaktik und Kompetenzorientierung charakterisiert.

Warum wird das Diktat als Messinstrument in dieser Arbeit kritisiert?

Diktate werden als defizitorientiert und realitätsfern eingestuft, da sie lediglich ein künstliches Abfragen von Rechtschreibphänomenen ohne authentischen Kommunikationsbezug ermöglichen.

Welche Bedeutung hat das Analyseraster nach Fay für die Ergebnisse?

Es ermöglicht eine differenzierte Auswertung, indem es theoretisch mögliche Fehler (Basisrate) in Relation zu tatsächlich gemachten Fehlern setzt und somit eine objektive Vergleichbarkeit trotz individueller Textunterschiede erlaubt.

Was ergab die Untersuchung im Hinblick auf das freie Schreiben?

Die Studie ergab, dass das freie Schreiben eine authentische, motivierende Schreibsituation schafft und die Kinder im Durchschnitt deutlich geringere Fehlerquotienten aufweisen als in klassischen Diktat- oder HSP-Situationen.

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Résumé des informations

Titre
Förderung der Rechtschreibkenntnisse von Grundschülern im Deutschunterricht. Unterschiede bei integriertem und nicht-integriertem Schreiben
Université
University of Paderborn
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
76
N° de catalogue
V520411
ISBN (ebook)
9783346127891
ISBN (Livre)
9783346127907
Langue
allemand
mots-clé
Freies Schreiben Diktat HSP Rechtschreibkompetenz Schreibprozessmodell Analyseraster AFRA OLFA
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2017, Förderung der Rechtschreibkenntnisse von Grundschülern im Deutschunterricht. Unterschiede bei integriertem und nicht-integriertem Schreiben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520411
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Extrait de  76  pages
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