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Inwiefern können mithilfe des Lautleseverfahrens "Trainer-Sportler-Tandem" die basalen Lesefertigkeiten von Grundschulkindern gefördert werden?

Titre: Inwiefern können mithilfe des Lautleseverfahrens "Trainer-Sportler-Tandem" die basalen Lesefertigkeiten von Grundschulkindern gefördert werden?

Dossier / Travail , 2019 , 33 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Divers
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Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag dazu leisten, hinsichtlich der Leseförderung von Schülerinnen und Schülern mögliche Handlungsempfehlungen für Grundschulen und deren Lehrkräfte auszuarbeiten, um der heranwachsenden Generation zu
lesekompetenteren Rezipientinnen und Rezipienten zu verhelfen. Da Lautlese-Tandems im Besonderen trotz der empirisch mehrfach nachgewiesenen Wirksamkeit bisher nur selten im Deutschunterricht der Grundschulen Anwendung finden, soll auch hierzu der Versuch geleistet werden, die derzeit bestehende Lücke zwischen empirischen Forschungsergebnissen und aktueller schulischer Praxis zu schließen.

Demzufolge geht Lesekompetenz weit über das hinaus, was umgangssprachlich unter dem Begriff des Lesens verstanden wird. Vielmehr gilt sie als die Schlüsselqualifikation für den Bildungserfolg und für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung. Lesekompetenz bildet die Basis für eine freie Meinungsbildung, soziale Verantwortung und somit auch für die gesellschaftliche Teilhabe, denn Lesen stellt eine zentrale Kulturtechnik dar, dessen „Beherrschungsgrad den Lebensweg eines Menschen nachhaltig bestimmt“ (Scheider, 2017, S. 21).

Umso wichtiger erscheint folglich die Erkenntnis, dass lediglich „17,5 Prozent der 16- bis 65-Jährigen in Deutschland maximal in der Lage [sind], kurze Texte mit einfachem Vokabular zu lesen und ihnen in stark begrenztem Maße Informationen zu entnehmen“ (PIAAC-Studie 2013). Dieser Anteil sog. funktionaler Analphabeten steigt stetig an, „wenn die heutigen Kinder und Jugendlichen wiederum selbst Kinder haben und als Eltern nicht die notwendige Förderung anbieten können“. Wie in unterschiedlichsten wissenschaftlichen Untersuchungen immer wieder bestätigt worden ist, weist die informelle Sozialisationsinstanz Familie einen starken und nachhaltigen Einfluss auf die Ausbildung von Lesemotivation und die Etablierung einer stabilen Lesepraxis bei Kindern auf, sodass unter den Kindern und Jugendlichen kontinuierlich neue Generationen potenzieller funktionaler Analphabeten heranwachsen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. THEORETISCHE GRUNDLAGE

2.1 Lesekompetenz und basale Lesefertigkeiten

2.2.Testverfahren zur Erfassung der Lesekompetenz

2.3 Laut- und Vielleseverfahren

2.4 Lautleseverfahren Trainer-Sportler-Tandem

3. INTERVENTIONSSTUDIE

3.1 Rahmenbedingung und Durchführung

3.2 Dokumentation

3.3 Merkmale der Testpersonen

4. AUSWERTUNG

4.1 Beschreibung der Ergebnisse

4.2 Analyse der Ergebnisse

4.3 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial des Lautleseverfahrens "Trainer-Sportler-Tandem" zur gezielten Förderung basaler Lesefertigkeiten bei Grundschulkindern mit Leseschwächen im Rahmen einer Interventionsstudie.

  • Theoretische Einordnung von Lesekompetenz und Lesefertigkeit
  • Vergleich und Auswahl geeigneter Testverfahren zur Lesediagnostik
  • Gegenüberstellung von Lautlese- und Vielleseansätzen
  • Praktische Durchführung einer Interventionsstudie mit drei Probandinnen
  • Analyse und Interpretation der erhobenen Lese- und Leistungsdaten

Auszug aus dem Buch

Lautleseverfahren Trainer-Sportler-Tandem

In dem Förderprogramm Trainer-Sportler-Lesen nach Rosebrock und Nix (2011) stellt eine lesekompetente Person den Trainer dar, denn sie soll als Lesevorbild fungieren und die leseschwächere Person, sprich den Sportler, motivieren und trainieren (vgl. Rosebrock/Nix, 2011, S. 11). Trainer und Sportler sollten den zu lesenden Text gemeinsam auswählen und auf ein Zeichen halblaut im Chor lesen, während der Trainer den Finger mitführt. Sollte der Sportler einen Lesefehler machen, so hat er die Möglichkeit zur Selbstkorrektur. Sofern nach ca. vier Sekunden keine Korrektur erfolgt, hilft der Trainer weiter und markiert das Fehlerwort. Beide setzen nach jedem Lesefehler neu am Satzanfang an und fahren gemeinsam im Text fort. Wenn sich der Sportler sicher genug fühlt, Text alleine zu lesen, so gibt er ein Allein-Lesezeichen (vgl. Rosebrock/Nix, 2011, S. 11), das zuvor individuell festgelegt werden kann.

Der Trainer führt dann weiterhin den Finger mit, liest jedoch nur noch leise für sich. Sobald der Sportler einen Lesefehler nicht bemerkt, korrigiert der Trainer das Wort und gemeinsam beginnen sie am Satzanfang wieder halblaut im Chor zu lesen. Bemerkt der Sportler den Lesefehler jedoch selbst und beginnt erneut am Satzanfang, so darf er weiterhin alleine lesen. Der Text sollte insgesamt viermal gelesen werden, wofür vier Minuten Lesezeit vorgeschlagen werden. Anschließend gibt der Trainer ein kurzes Feedback in Form eines kurzen Satzes oder eines Handzeichens (Daumen nach oben, waagerecht oder nach unten), wie zufrieden er mit der Arbeit seines Partners war. Tandems, die eher fertig sind als andere, dürfen einen vorherigen Text wiederholen oder andere abgesprochene Aufgaben erledigen (vgl. Rosebrock/Nix, 2011, S. 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Lesekompetenz als Schlüsselqualifikation und thematisiert das Problem funktionalen Analphabetismus sowie die Relevanz der Leseförderung an Grundschulen.

2. THEORETISCHE GRUNDLAGE: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Lesekompetenz und Lesefertigkeit, vergleicht gängige Testverfahren zur Lesediagnostik und erörtert verschiedene Laut- und Vielleseansätze.

3. INTERVENTIONSSTUDIE: Hier werden die Rahmenbedingungen, die Durchführung sowie die Dokumentationsmethodik der Studie dargelegt und die Merkmale der drei teilnehmenden Probandinnen beschrieben.

4. AUSWERTUNG: Das abschließende Kapitel wertet die erhobenen Daten aus den Leseprotokollen und Tests aus, analysiert individuelle Lernfortschritte und zieht ein Fazit hinsichtlich der Wirksamkeit der Methode.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Lesefertigkeit, Lautleseverfahren, Trainer-Sportler-Tandem, Lesediagnostik, Interventionsstudie, Grundschule, Leseflüssigkeit, Leseverständnis, Dekodierung, Leseprotokoll, Stolperwörter-Lesetest, Leseförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit des Lautleseverfahrens "Trainer-Sportler-Tandem" zur Förderung basaler Lesefertigkeiten bei Grundschulkindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Lesekompetenz, die Diagnostik mittels standardisierter Lesetests und die methodische Umsetzung von Lautleseübungen.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob basale Lesefertigkeiten wie Dekodierung und Lesegeschwindigkeit durch die Anwendung des Tandem-Modells bei den untersuchten Probandinnen gesteigert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein qualitatives Interventionsdesign gewählt, bei dem Leseleistungen anhand von "Stolperwörter-Lesetests" und Lautleseprotokollen vor und nach der Förderung dokumentiert und analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Beschreibung der methodischen Durchführung der Intervention an einer Grundschule und die detaillierte Auswertung der Leistungsdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lesekompetenz, Lautleseverfahren, Trainer-Sportler-Tandem, Lesediagnostik und Interventionsstudie definiert.

Warum wurde der Stolperwörter-Lesetest für die Studie gewählt?

Der Stolperwörter-Lesetest wurde aufgrund seiner Kosteneffizienz und der einfachen digitalen Verfügbarkeit gegenüber dem SLS bevorzugt, um die Lesegeschwindigkeit und Dekodierfähigkeit zu erfassen.

Welche Rolle spielt die Motivation der Kinder für den Leseerfolg?

Die Arbeit deutet an, dass die Motivation einen erheblichen Einfluss auf den Lernfortschritt hat; so zeigt sich bei Probandinnen, die das Lesen als weniger motivierend empfanden, ein geringerer Lernzuwachs.

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Résumé des informations

Titre
Inwiefern können mithilfe des Lautleseverfahrens "Trainer-Sportler-Tandem" die basalen Lesefertigkeiten von Grundschulkindern gefördert werden?
Université
Bielefeld University
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
33
N° de catalogue
V520422
ISBN (ebook)
9783346123282
ISBN (Livre)
9783346123299
Langue
allemand
mots-clé
Laut- und Vielleseverfahren Trainer-Sportler-Tandem basale Lesefertigkeiten Lesekompetenz
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2019, Inwiefern können mithilfe des Lautleseverfahrens "Trainer-Sportler-Tandem" die basalen Lesefertigkeiten von Grundschulkindern gefördert werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520422
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Extrait de  33  pages
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