"Dolos" und "Woikeus". Unfreiheit in der Gesetzesinschrift von Gortyn


Hausarbeit, 2019
16 Seiten, Note: 1,7
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die kretische Gesellschaftsstruktur

3. Identischer Status von woikeis und doloi

4. Sonderrechtliche Stellung der gortynischen Unfreien
4.1. Unverkäuflichkeit
4.2. Eherecht
4.3. Besitzrecht

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Es ist nicht ganz leicht, sich aus alldem ein Bild zu machen.“1 Mit diesem Satz brachte Fritz Gschnitzer die Kontroverse um die Sklaventerminologie im archaisch-klassischen Kreta auf den Punkt. Vielfältig sind die Begriffe, die in verschiedenen antiken Quellen überliefert sind. Aristoteles schrieb: „Die kretische Ordnung verhält sich analog zur spartanischen. Das Land wird für die einen von den Heloten, für die anderen von den Periöken beackert.“2 Bei Athenaios finden sich darüber hinaus noch weitere Begriffe für Unfreie in den kretischen Poleis. Er spricht von chrysonetoi, amphamiotai, klarotai und mnoia.3 Zu der Vielfalt der Begriffe kommt erschwerend hinzu, dass die Quellenlage, zu den oben genannten, von antiken Autoren überlieferten Begriffen, nicht sehr umfassend ist.4 Die schriftlichen Quellen stammen zudem überwiegend aus der hellenistischen Zeit und sind folglich später datiert, als der hier angesetzte Untersuchungszeitraum.5 Auch wenn sie weitgehend kompatible Bilder von Unfreiheit auf Kreta liefern,6 sind viele der Beschreibungen inkonsistent.7

Eine Ausnahme bildet hingegen die Gesetzesinschrift von Gortyn. Hierin findet sich keiner der zuvor genannten Termini wieder, stattdessen ist von woikeis und doloi die Rede.8 Die Inschrift bietet zwar weitaus mehr Anhaltspunkte, die Rückschlüsse auf das Sklavensystem erlauben, wirft jedoch wiederum neue Probleme auf. Im Gegensatz zu den Schriftquellen, handelt es sich hierbei um eine Quelle ohne konkrete Überlieferungsabsicht. Der Autor, beziehungsweise die Autoren, richteten sich damit an die Bürger der kretischen Polis. Es ist folglich davon auszugehen, dass das angesprochene Publikum ein umfassendes kontextuales Wissen hatte, das heute nicht mehr replizierbar ist. Dieser Umstand, in Kombination mit der Unvollständigkeit der überlieferten Gesetzestexte, sorgt teils für großen Interpretationsspielraum.9 Als Konsequenz daraus ergibt sich eine große Varianz zwischen den verschiedenen Forschungspositionen der Althistoriker, die sich mit der Unfreiheit im archaisch-klassischen Kreta beschäftigen.10

Ziel dieser Arbeit soll es sein, unter Einbeziehung prominenter Forschungspositionen von M. Gagarin11, D. Lewis12 und S. Link13 und im Zusammenhang mit diesen auch älteren Publikationen, unter anderem von D. Lotze14, M. I. Finley15 und R. F. Willets16, ein möglichst klares Bild von diesen Gruppen zu schaffen. Die Auswahl an Althistorikern und Publikationen erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, umfasst jedoch viele der im Diskurs häufig zitierten Autoren und kann daher als einschlägige Sekundärliteratur zur Unfreiheit im archaisch-klassischen Kreta eingestuft werden.

Diese Arbeit wird sich zunächst kurz mit dem kretischen Gesellschaftssystem befassen, um einen Kontext für die weiteren Betrachtungen zu schaffen. Im Anschluss richtet sich der Fokus zunächst auf die Synonymität der Begriffe doloi und woikeis im Gesetz von Gortyn und daran anknüpfend auf die statusrechtlichen Unterschiede dieser Gruppen und eine eventuelle sonderrechtliche Stellung gegenüber anderen, nicht-kretischen Sklaven. Hierzu werden die Unverkäuflichkeit und ehe- und besitzrechtlichen Bestimmungen näher betrachtet, bevor abschließend ein Fazit gezogen wird.

2. Die kretische Gesellschaftsstruktur

Um die Rolle der Unfreien im gortynischen Gesellschaftssystem verorten zu können, soll hier zunächst die kretische Sozialstruktur näher erläutert werden. Denn im Gegensatz zur vorarchaischen minoischen Palastkultur, handelt es sich bei dem archaisch-klassischen Kreta um ein vergleichsweise wenig beachtetes Forschungsgebiet. Zwar sind ereignisgeschichtliche Überlieferung kaum vorhanden,17 es ist jedoch gerade im Hinblick auf die Sozialstruktur der Poleis eine sehr ergiebige Quellenlage anzutreffen.18

Die Herrenschicht bildeten in den großen kretischen Zentren, zu denen auch das hier im Fokus stehende Gortyn gehört, die Dorier, eine eingewanderte Bevölkerungsgruppe, die sich die kretische Insel zu eigen machte und dabei Teile der eingeborenen Volksgruppen in die Unfreiheit drängte.19

Die Gesellschaft der einzelnen kretischen Poleis setzte sich aus verschiedenen Schichten zusammen. Zunächst sind hier die freien Bürger zu nennen, die Schicht, aus der sich zugleich sämtliche politischen Amtsträger rekrutierten. Dieser Status beruhte auf der Teilhabe an verschiedenen Integrationskreisen innerhalb der Polis. Diese waren zunächst sowohl mit der Altersstufe, als auch der damit einhergehenden Erziehung und Ritualen verbunden. Darüber hinaus spielte das Ansehen unter den Bürgern eine große Rolle.20 Das wesentlichste Merkmal bestand jedoch in der Zugehörigkeit zu einer Hetairie, einer Mahlgemeinschaft, der ein Oikos vorstand, und der Teilnahme an ihren Gemeinschaftsmahlen, die zum einen der Versorgung und zum anderen der Erziehung der Söhne und der Ehrung vorbildhafter Bürger diente.21 Jeder Bürger, der daran teilnahm, war verpflichtet, einen seinem Ertrag angemessenen Beitrag zu diesen Mahlen zu leisten.22 Zudem waren es die Vollbürger der Polis, die Waffen tragen durften, militärisches Training im Gymnasion erhielten und kriegerisch tätig waren. Dies waren die primären Merkmale, die sie von den anderen Bevölkerungsgruppen abgrenzten.23

Die nächstgeringere Schicht bildeten die apetairoi, über die jedoch wenig bekannt ist. Diese waren zwar frei, gehörten jedoch ihrem Namen nach keiner Hetairie an und hatten deshalb eine weitaus geringere Stellung als die Vollbürger. Auch wenn die Zusammensetzung dieser Gruppe nicht vollends geklärt ist, zählen zu diesen vermutlich die dauerhaft ansässigen freien Fremden, Schuldsklaven, Freigelassene, verstoßene Adoptivsöhne, oder auch freie, die zwar nicht fremd waren, jedoch auch kein Land zur Bewirtschaftung hatten und somit keinen Beitrag zu den Mahlgemeinschaften leisten konnten.24

Am unteren Ende der Sozialstruktur befanden sich die Unfreien. Diese teilen sich, je nachdem welche Quelle man hier heranzieht, in verschiedene Gruppe auf. Im Großen Gesetz von Gortyn erscheinen jedoch lediglich woikeis (oft auch als Klaroten bezeichnet) und doloi als Begriffe für die unfreie Bevölkerung. Erstere sind unfreie Bauern, die für ihre Herren aus den Hetairien ihr Land (klaros) bestellen und an diese Abgaben zu leisten hatten, ebenso wie an die gesamte Gemeinschaft der Polis.25 Bei letzteren handelt es sich hingegen um Haussklaven, die vornehmlich in den Stadthäusern der Herren tätig waren. In der Forschungsliteratur wird für diese auch häufig der Begriff chattel slaves verwendet.26

3. Identischer Status von woikeis und doloi

Die Meinungen der Autoren, die sich mit Unfreiheit im archaisch-klassischen Kreta auseinandersetzen, gehen insbesondere in Hinblick auf den rechtlichen Status der woikeis und doloi auseinander. Willets nimmt an, dass es sich bei ersteren um eine besser gestellte Gruppe von Sklaven handelt. Diese geht demnach auf die ursprünglichen Bewohner der Insel zurück. Diese seien bei der Eroberung in die Unfreiheit gedrückt worden, jedoch nicht wie andernorts als Sklaven, sondern als Hörige, die dem Land zugeordnet waren, das unter den dorischen Herren in Parzellen geteilt und per Los verteilt wurde. Diese Zugehörigkeit zur jeweiligen Parzelle setzte sich Willets zufolge in den nachfolgenden Generationen fort, die im Gesetz von Gortyn als woikeis bezeichnet werden.27 Daraus resultierend schreibt er ihnen, für griechische Sklaven untypische, rechtliche Privilegien zu, auf die im Verlauf dieser Arbeit noch näher eingegangen wird.28

Auch in der moderneren Forschungsliteratur ist diese Position der verschiedenen Status vertreten. Gagarin stellt, ganz im Kanon Willets‘, die woikeis den doloi gegenüber. Letztere seien mit den attischen douloi, Kaufsklaven, die Haushaltstätigkeiten übernahmen, zu vergleichen. Er stellt jedoch, im Gegensatz zu Willets, heraus, dass beide gewisse Rechte hatten. Dennoch beschreibt er die woikeis als privilegiertere und unabhängigere Unfreie.29

Dazu im Gegensatz steht die Position, die beiden Gruppen seien in ihren Status identisch. Diese Annahme basiert in erster Linie auf dem Wortlaut der Gesetzesinschrift. Denn der Gesetzgeber scheint hier wahllos in verschiedenen Passagen zwischen den beiden Begriffen zu wechseln, was wiederum zu dem Schluss führt, dass es sich um Synonyme handelt.

Das Gesetz, das in diesem Kontext am häufigsten untersucht und interpretiert wurde, da es diesen Umstand am deutlichsten veranschaulicht, befasst sich mit Vergewaltigung und Ehebruch und setzt ein genaues Strafmaß für verschiedene Täter-Opfer-Konstellationen zu diesem Vergehen fest:

„Wenn einer einen Freien oder eine Freie vergewaltigt, soll er 100 St. erlegen; wenn aber (die Angehörigen) eines Apetairos, 10 (St.); wenn aber der Sklave den Freien oder die Freie, soll er das Doppelte erlegen. Wenn aber ein Freier einen Woikeus oder eine Woikea, 5 Dr. - Wenn (irgendeiner) eine zum Haushalt gehörige Sklavin mit Gewalt verführt, soll er 2 St. entrichten; […] Wenn einer ergriffen wird beim Ehebruch mit einer Freien im (Hause ihres) Vaters oder Bruders oder Mannes, soll er 100 St. Entrichten; wenn im (Hause eines) anderen, 50 (St.); wenn mit der Frau eines Apetairos, 10 (St.); wenn aber der Sklave mit der Freien, soll er das Doppelte entrichten; - wenn aber ein Sklave (mit der Frau) eines Sklaven, 5 (St.).“30

Übersichten über die genauen Gegenüberstellungen, mitunter mit vereinheitlichten Angaben des Strafumfangs, finden sich bereits bei vielen Autoren ausgearbeitet und sollen hier deshalb nur verweisend erwähnt werden.31

Hervorzuheben ist in dieser Passage, dass für die verschiedenen Delikte hier woikeis und doloi sowohl in der Täter- als auch Opferrolle genannt werden, jedoch nie beide Gruppen für einen bestimmten Tatbestand (z.B. woikeus vergewaltigt einen Freien und dolos vergewaltigt einen Freien). Darüber hinaus ist keine Täter-Opfer-Konstellation, die beide Gruppen mit einbezieht, zu finden (z.B. dolos vergewaltigt einen woikeus, oder umgekehrt). Eine weitere Besonderheit hier ist die Parallelität im Umfang der Strafen für diese beiden Tatbestände. Die verschiedenen Konstellationen ziehen im direkten Vergleich sehr ähnliche Strafzahlungen für doloi und woikeis nach sich.32

Lotze beruft sich in seiner Argumentation auf diese Gegebenheiten. Er schließt aus diesem Gesetz, dass die Begriffe vom Gesetzgeber vollkommen synonym gebraucht wurden und dass sich aus diesem Umstand nur eine rechtlich gleiche Stellung der beiden folgern lässt.33 Bei Lotze, wie auch bei Finley findet sich zudem der Hinweis, dass, sowohl bei woikeis als auch bei doloi, stets derselbe Begriff (pastas) für den Herrn verwendet wird, den Lotze mit „Eigentümer“ übersetzt.34 Finley schließt sich der Annahme eines identischen Status an, schreibt hingegen die rechtliche Sonderstellung, von der bereits bei Willets die Rede war, im Kontrast zu Lotze35, beiden Gruppen zu.36 Link arbeitet eine sehr detailreiche Analyse des angeführten Gesetzes aus, die größtenteils auf die gleichen Auffälligkeiten verweist.37 Er schließt daraus nicht allein, dass woikeis und doloi denselben Status innehatten, sondern es sich bei beiden um ein und dieselben Sklaven handelte.38 Auch Lewis nimmt einen identischen Status an. Er begründet die differenten Begriffe damit, dass es sich um zwei zunächst unterschiedliche Gruppen handelte, die zu einem unbestimmten Zeitpunkt zusammenwuchsen und die verschiedenen Termini beider weiterhin erhalten blieben, was darüber hinaus auch die Austauschbarkeit im Sprachgebrauch erklärt.39

Willets geht, ohne näher auf mögliche Gründe einzugehen, davon aus, dass sich die meisten Gesetze zu Unfreien nur auf woikeis beziehen, selbst wenn von doloi gesprochen wird.40 Gagarin stellt dagegen heraus, dass sich die Begriffe in einigen Fällen auf beide Gruppen beziehen (wenn es im Gesetz konkret um den Status der Unfreien oder die Abgrenzung gegenüber den eleutheroi geht) und in anderen wiederum nur auf eine.41

Die synonyme Verwendung ist somit in jedem Fall ein weitgehend akzeptierter Umstand, jedoch ist man sich in der Sekundärliteratur nicht einig, dass dies auch eine statusrechtliche Gleichstellung nach sich zieht. Sie bildet einen der größten Streitpunkte in diesem Kontext, ist aber nicht die einzige Ebene des Diskurses.

4. Sonderrechtliche Stellung der gortynischen Unfreien

Um eine fundierte Aussage über die Status von woikeis und doloi zu treffen, ist es nötig sich näher mit den Rechtsbereichen im Gesetz von Gortyn auseinanderzusetzen, die im Zentrum des Diskurses stehen. Exemplarisch wird im Rahmen dieser Arbeit daher das Ehe- und Besitzrecht und die Unverkäuflichtkeit thematisiert. Da es sich hierbei auch um grundlegende Punkte handelt, aus denen den gortynischen Sklaven in der Sekundärliteratur häufig eine bessere rechtliche Stellung gegenüber ihren bekannteren Entsprechungen, beispielsweise Sklaven in Athen, zugesprochen wird (ob dies nur auf woikeis oder auch auf doloi tritt hier in den Hintergrund),42 wird sich die folgende Untersuchung auch hiermit befassen.

[...]


1 Gschnitzer, 1976, S. 77.

2 Aristot. pol. 1271 b 40-1272 a 1.

3 Athen. VI, 84, 263 e–264 a.

4 Vgl. Link, 1994, S. 30f.

5 Vgl. Link, 2001, S. 88.

6 Vgl. Seelentag, 2015, S. 17.

7 Vgl. Link, 2001, S. 88.

8 Vgl. Sachs, 2017, S. 60.

9 Vgl. Lewis, 2013, S. 397.

10 Vgl. Chaniotis, 2010, S. 178.

11 Vgl. Gagarin, 2010.

12 Vgl. Lewis, 2013.

13 Vgl. Link, 1994, 2001.

14 Vgl. Lotze, 1959, 1962.

15 Vgl. Finley, 1960.

16 Vgl. Willets, 1955.

17 Vgl. Seelentag, 2015, S. 15.

18 Vgl. Gehrke, 1997, S. 23.

19 Vgl. Ebd., S. 26.

20 Vgl. Seelentag, 2015, S. 281.

21 Vgl. Gehrke, 1997, S. 39f.

22 Vgl. Seelentag, 2015, S. 417f.

23 Vgl. Link, 1994, S. 9.

24 Vgl. Seelentag, 2015, S. 288f.

25 Vgl. Link, 1994, S. 30f.

26 Vgl. Lewis, 2013, S. 392.

27 Vgl. Willets, 1955, S. 49.

28 Vgl. Ebd., S. 49–51.

29 Vgl. Gagarin, 2010, S. 23–31.

30 IC IV, 72, II2–45 (Übers. Koerner); Die doloi werden hier in allen Gesetzen als "Sklaven" übersetzt.

31 Vgl. Seelentag, 2015, S. 287; Gagarin, 2016, S. 82; Koerner, 1993, S. 466f.

32 Vgl. Link, 2001, S. 91.

33 Vgl. Lotze, 1959, S. 17f.

34 Vgl. Finley, 1960, S. 170; Lotze, 1959, S. 19.

35 Vgl. Lotze, 1962, S. 40.

36 Vgl. Finley, 1960, S. 170.

37 Vgl. Link, 2001, S. 90–93.

38 Vgl. Link, 1994, S. 44f.

39 Vgl. Lewis, 2013, S. 392f.

40 Vgl. Willets, 1955, S. 54.

41 Vgl. Gagarin, 2010, S. 22.

42 Vgl. Lewis, 2013, S. 415f.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
"Dolos" und "Woikeus". Unfreiheit in der Gesetzesinschrift von Gortyn
Hochschule
Universität Rostock
Note
1,7
Jahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V520672
ISBN (eBook)
9783346124005
ISBN (Buch)
9783346124012
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kreta, Gortyn, Gesetzesinschrift, Dolos, Woikeus, Unfreiheit, Sklaven, Archaik, Klassik, Antike, Sklaverei
Arbeit zitieren
Anonym, 2019, "Dolos" und "Woikeus". Unfreiheit in der Gesetzesinschrift von Gortyn, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520672

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