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Amok oder Schoolshooting? Hintergründe, Ursachen und Auslöser

Titel: Amok oder Schoolshooting? Hintergründe, Ursachen und Auslöser

Hausarbeit , 2019 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Yannick Fiedler (Autor:in)

Soziologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Was bewegt junge Menschen zu solch einer grausamen Tat? Im Folgenden soll diese Frage untersucht und beantwortet werden.
Der Volksmund bezeichnet die oben genannten Taten als Amoklauf, doch ist es tatsächlich ein Amoklauf oder ein aus Amerika bekanntes School-Shooting?

Der erste Teil soll sich exakt dieser Frage widmen, indem das School-Shooting definiert und vom Begriff Amoklauf abgegrenzt wird. Im zweiten Teil werden sowohl soziologische Faktoren, wie Familie und Freunde, als auch psychologische Faktoren beleuchtet. Ein weiterer Punkt, der in diesem Tatkonstrukt interessant erscheint, ist das Phänomen der Nachahmung. Hierbei ist herauszufinden, warum sich angehende Täter von zuvor begangenen Taten inspirieren und nicht abschrecken lassen. Zum Schluss werden noch zwei Erklärungsmodelle aufgeführt, welche die einzelnen Hintergrundfaktoren und dessen Beziehungen zueinander darstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung

2.1 School-Shooting

2.2 Abgrenzung zum Amoklauf

4. Hintergründe, Ursachen und Auslöser

4.1 Soziologische Aspekte

4.1.1 Allgemeines

4.1.2 Die Familie

4.1.3 Freunde und Schule

4.2 Psychologische Aspekte

4.3 Das Phänomen Nachahmung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Hintergründe, Ursachen und Auslöser von Schulgewalttaten in Deutschland und beleuchtet kritisch, ob diese als "Amoklauf" oder "School-Shooting" zu klassifizieren sind. Ziel ist es, die komplexen soziologischen und psychologischen Einflussfaktoren zu identifizieren, die junge Menschen zu solch drastischen Taten bewegen, und dabei das Phänomen der Nachahmung zu analysieren.

  • Differenzierung zwischen den Begriffen Amoklauf und School-Shooting
  • Analyse soziologischer Risikofaktoren wie Familie, Schule und soziale Isolation
  • Untersuchung psychologischer Aspekte wie Depressionen und Narzissmus
  • Rolle des Nachahmungseffekts und der medialen Berichterstattung
  • Kritische Reflexion von Täterprofilen und Präventionsansätzen

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Die Familie

In der Literatur, welche sich mit dem delinquenten Verhalten Jugendlicher beschäftigt, wird der Familie und besonders den Eltern eine große Rolle an der Entwicklung der Kinder zugeschrieben. So wird die emotionale Bindung zwischen Eltern und Kind als ein entscheidender Einflussfaktor für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes oder des Jugendlichen gesehen. Aus einer Störung in eben dieser Bindung kann delinquentes Verhalten bei Jugendlichen resultieren. Doch ist dieser Einfluss auch auf die Täter eines School-Shootings übertragbar? In der Literatur ist man sich in dieser Hinsicht nicht ganz einig. So belegen einige Studien, dass eine fehlende Bindung zu den Eltern einen Risikofaktor darstellt. Die Eltern seien unachtsam und oftmals gleichgültig gegenüber ihren Kindern. Dies kann zur Folge haben, dass wichtige Warnsignale die auf eine Tat hinweisen nicht oder nicht rechtzeitig erkannt werden. Böhmer bezieht sich bei seinen Aussagen auf Verlinden und dessen Untersuchungen sowie auf Bannenberg, demnach ist eine Vernachlässigung der Kinder in den untersuchten Familien festzustellen gewesen. Die Familien schienen nach außen normal und gesellschaftskonform, doch im Inneren der Familie zeigte sich meist eine zerrüttete Familienstruktur geprägt von Konfliktvermeidungen, Beziehungslosigkeit untereinander sowie der bereits angesprochenen mangelhaften Beaufsichtigung. Aber auch Aggressivität und Machtkämpfe konnten in den Familien festgestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Schulgewalttaten in Deutschland ein und stellt die Forschungsfrage nach den Beweggründen junger Täter.

2. Begriffsbestimmung: Hier wird der Begriff School-Shooting definiert und explizit vom allgemeineren Begriff des Amoklaufs abgegrenzt.

4. Hintergründe, Ursachen und Auslöser: Dieses Kapitel analysiert umfassend die soziologischen und psychologischen Faktoren, die zur Entstehung von School-Shootings beitragen können.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass es kein einzelnes Täterprofil gibt, sondern ein komplexes Geflecht aus verschiedenen sozialen und psychischen Faktoren für die Tat verantwortlich ist.

Schlüsselwörter

School-Shooting, Amoklauf, Jugendkriminalität, soziologische Aspekte, psychologische Faktoren, Narzissmus, Depressionen, Mobbing, Nachahmungseffekt, soziale Bindung, Täterprofil, Prävention, Schulkontext, Medienwirkung, Entwicklungsphase.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Hintergründen und Auslösern von Gewalttaten an Schulen, speziell mit der Unterscheidung zwischen einem Amoklauf und einem sogenannten School-Shooting.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition, die soziologische Betrachtung des familiären und schulischen Umfelds sowie die psychologische Analyse der Täter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, welche Faktoren junge Menschen zu Taten wie School-Shootings bewegen und ob diese spezifisch von Amokläufen abgegrenzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse und zieht bestehende Datensammlungen und Forschungsüberblicke, etwa von Robert Brumme, heran.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsbestimmung sowie eine detaillierte Ursachenanalyse, die soziologische und psychologische Aspekte sowie den Nachahmungseffekt untersucht.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie School-Shooting, Amoklauf, soziale Isolation, Narzissmus und Nachahmungseffekt charakterisieren.

Warum wird die "Mittelschicht-Hypothese" im Kontext von School-Shootings erwähnt?

Sie wird angeführt, um zu erklären, warum viele dieser Taten gerade an Gymnasien oder Realschulen stattfinden, anstatt aus sozial schwachen Schichten zu stammen.

Welchen Einfluss haben Medien laut der Arbeit auf School-Shootings?

Medien bieten Tätern durch detaillierte Berichterstattung eine Bühne, was den Nachahmungseffekt verstärken und den Tätern die gewünschte Aufmerksamkeit verschaffen kann.

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Details

Titel
Amok oder Schoolshooting? Hintergründe, Ursachen und Auslöser
Hochschule
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Köln
Note
1,0
Autor
Yannick Fiedler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V520939
ISBN (eBook)
9783346133618
ISBN (Buch)
9783346133625
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Amok Schoolshooting Amoklauf Straftaten Terror Hintergründe Ursachen Auslöser soziologische psychologische Aspekte Faktoren Umfeld Familie Freunde Mobbing Bullying
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Yannick Fiedler (Autor:in), 2019, Amok oder Schoolshooting? Hintergründe, Ursachen und Auslöser, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520939
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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