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Führungsaufgaben - Institutionelle Aspekte der Verlagsführung

Title: Führungsaufgaben - Institutionelle Aspekte der Verlagsführung

Term Paper (Advanced seminar) , 2000 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl.-Soz. Susanne Dera (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Einleitung

Der Ökonomie der Medien wurde bisher von Seiten der Betriebswirtschaftslehre nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl gerade das Pressewesen ein interessantes Untersuchungsfeld für wirtschaftswissenschaftliche Fragestellungen darstellt. Beim Pressewesen treffen sich verschiedene Märkte und die Verlage müssen den verschiedensten Anforderungen gerecht werden, um bestehen zu können. Die Medien befinden sich allgemein in einem dynamischen Prozeß, der durch den gesamtgesellschaftlichen Wandel, die Europäisierung bzw. Internationalisierung der Kommunikation, die Pluralisierung von Lebensstilen und die Entwicklung bzw. Einführung technischer Neuerungen geprägt ist. Gerade dieser Wandel der sozialen und ökonomischen Rahmenbedingungen erhöht den Wettbewerbsdruck auf Mediengesellschaften. Aufgrund dieser Tatsachen werden Veränderungsprozesse angestoßen, die auch vor dem Management der Verlage nicht halt machen. Die folgende Arbeit wird sich damit befassen, welche Führungsaufgaben intstitutioneller Art von Verlegern bzw. anderen Führungskräften von Verlagen wahrgenommen werden müssen, damit die Verlage wettbewerbsfähig bleiben und sich an den für sie relevanten Märken behaupten können. Aus Platzgründen wird ausschließlich auf Zeitungs- und Zeitschriftenverlage eingegangen, da sonst der Rahmen der Arbeit gesprengt würde. Zunächst wird allgemein auf den Begriff der Führung, seine Dimensionen und Funktionen eingegangen und herausgearbeitet, was unter dem institutionellen Aspekt der Führung verstanden wird. Darauf folgend wird die Frage geklärt, wieso Führung für Unternehmen überhaupt wichtig ist. Anschließend werden die für die Arbeit wichtigen Begriffe zur Analyse von Presseunternehmen dargestellt und, wo nötig, gegeneinander abgegrenzt. Daraufhin werden die medienökonomischen Grundlagen des Pressesektors aufgezeigt und die beiden, für das Pressewesen relevanten Märkte skizziert. Im Anschluß werden dann die notwendigen Führungsaufgaben von Verlegern, die erfüllt werden müssen, damit ein Presseverlag als Unternehmung bestehen kann, aufgezeigt. In der Zusammenfassung werden dann nochmals die zentralen Aussagen herausgestellt und ein Ausblick in die Zukunft der Printmedien gewagt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Führung

2.1. Begriffsdefinition: Führung

2.2. Warum ist Führung notwendig?

2.3. Dimensionen der Führung und Führungsaufgaben

3. Definition zentraler Begriffe des Pressewesens

3.1. Presse

3.2. Zeitung/Zeitschrift

3.3. Verlag/Redaktion

4. Grundlagen des Pressesektors

5. Führungsaufgaben von Verlegern

5.1. Klassische Führungsaufgaben

5.2. Innovationsmanagement

5.3. Produktmanagment

5.4. Kostenkontrolle und –kalkulation

5.4.1. Druckkosten

5.4.2. Vertriebskosten

6. Schlußbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die institutionellen Führungsaufgaben von Verlegern in Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen, um die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen angesichts des sich wandelnden Medienmarktes zu sichern. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit den notwendigen Aufgaben und Maßnahmen, die Führungskräfte ergreifen müssen, um Verlage erfolgreich zu positionieren.

  • Institutionelle Aspekte der Verlagsführung im Pressewesen
  • Grundlagen und Besonderheiten des Leser- und Anzeigenmarktes
  • Strategisches Innovations- und Produktmanagement
  • Kostenkontrolle und -kalkulation als Bestandssicherung
  • Herausforderungen durch technologischen Wandel und Konzentrationstendenzen

Auszug aus dem Buch

3.2. Zeitungen/Zeitschriften

Wie bereits erwähnt, wird der Pressesektor gebildet aus Zeitungen und Zeitschriften. „Zeitungen sind alle periodischen Veröffentlichungen, die in ihrem redaktionellen Teil der kontinuierlichen, aktuellen und thematisch nicht auf bestimmte Stoff- oder Lebensgebiete begrenzten Nachrichtenübermittlung dienen, also in der Regel mindestens die Sparten Politik, Wirtschaft, Zeitgeschehen, Kultur, Unterhaltung sowie Sport umfassen und im allgemeinen mindestens zweimal wöchentlich erscheinen.“

Zeitungen lassen sich nach Charakter, Verbreitung, Vertriebsart und Zeit und Häufigkeit des Erscheinens unterscheiden. So trennt man bspw. sowohl in Nachrichtenpresse, Meinungspresse und Geschäftspresse als auch in lokale, regionale, überregionale und internationale Zeitungen. Die Zeitung ist sowohl ein räumlich als auch sachlich und zeitlich mobiles Medium, was bedeutet, der Leser kann entscheiden, was er wann und wo liest.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die medienökonomische Relevanz des Pressewesens ein und definiert den Fokus der Arbeit auf die institutionellen Führungsaufgaben in Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen.

2. Führung: In diesem Kapitel wird der Begriff der Führung wissenschaftlich definiert, die Notwendigkeit von Führung für Organisationen dargelegt und zwischen funktionalen und institutionellen Dimensionen unterschieden.

3. Definition zentraler Begriffe des Pressewesens: Das Kapitel grenzt wesentliche Fachbegriffe wie Presse, Zeitungen/Zeitschriften und Verlage ab, um einen fundierten Bezugsrahmen für die nachfolgende Analyse zu schaffen.

4. Grundlagen des Pressesektors: Hier werden die ökonomischen Besonderheiten des dualen Medienmarktes erläutert, wobei die wechselseitige Abhängigkeit von Leser- und Anzeigenmarkt sowie die "Anzeigen-Auflagen-Spirale" zentrale Rollen spielen.

5. Führungsaufgaben von Verlegern: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und analysiert spezifische Managementaufgaben wie Innovation, Produktgestaltung, Kostenkontrolle und Kalkulation, die für die Existenzsicherung von Verlagen entscheidend sind.

6. Schlußbemerkung: Die Schlussbetrachtung fasst die Erkenntnisse zusammen, betont die Notwendigkeit proaktiven Managements und wagt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen der Printmedien.

Schlüsselwörter

Verlagsführung, Pressewesen, Medienökonomie, Führungsaufgaben, Zeitungsverlage, Zeitschriftenverlage, Innovationsmanagement, Produktmanagement, Kostenkontrolle, Anzeigenmarkt, Lesermarkt, Leser-Blatt-Bindung, Anzeigen-Auflagen-Spirale, Bestandssicherung, Medienmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die institutionellen Aufgaben von Verlegern als Führungskräfte in Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen, um deren Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu gewährleisten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die medienökonomischen Grundlagen des Pressewesens, die Dynamik zwischen Leser- und Anzeigenmarkt sowie spezifische Managementinstrumente zur Unternehmenssicherung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die notwendigen Führungsaufgaben zu identifizieren, die ein Verleger wahrnehmen muss, damit ein Presseverlag als Unternehmen erfolgreich am Markt bestehen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse medienökonomischer Fachliteratur, um den theoretischen Rahmen und die operativen Erfordernisse der Verlagsführung zu systematisieren.

Was steht im Hauptteil der Untersuchung im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf konkrete Aufgabenbereiche wie Innovationsmanagement, Produktmanagement sowie Kostenkontrolle und Kalkulation unter Berücksichtigung von Druck- und Vertriebskosten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Verlagsführung, Medienökonomie, Anzeigen-Auflagen-Spirale und institutionelle Führung beschreiben.

Warum spielt die Unterscheidung von funktionaler und institutioneller Führung eine Rolle?

Diese Trennung erlaubt eine klare Fokussierung: Während die funktionale Dimension allgemeine Managementtätigkeiten umfasst, konzentriert sich die Arbeit spezifisch auf die institutionelle Rolle der Verleger als "Oberhäupter" des Verlages.

Welche Rolle spielt die "Anzeigen-Auflagen-Spirale" für einen Verleger?

Sie ist ein entscheidender ökonomischer Mechanismus, bei dem eine Erhöhung der Lesernachfrage zu sinkenden Tausenderpreisen und steigenden Anzeigenerlösen führt, was wiederum Investitionen und Qualitätssteigerungen ermöglicht.

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Details

Title
Führungsaufgaben - Institutionelle Aspekte der Verlagsführung
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Betriebswirtschaft - Schwerpunkt Organisation)
Course
Organisation von Medieninstituten
Grade
2,0
Author
Dipl.-Soz. Susanne Dera (Author)
Publication Year
2000
Pages
19
Catalog Number
V52244
ISBN (eBook)
9783638480062
ISBN (Book)
9783656787525
Language
German
Tags
Führungsaufgaben Institutionelle Aspekte Verlagsführung Organisation Medieninstituten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Soz. Susanne Dera (Author), 2000, Führungsaufgaben - Institutionelle Aspekte der Verlagsführung , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52244
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