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Empirische Lese(r)forschung

Institutionen, Verfahren und Ergebnisse

Título: Empirische Lese(r)forschung

Trabajo de Seminario , 2005 , 18 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Johannes Neufeld (Autor)

Ciencia del libro
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Die aktuelle PISA-Studie hat mit ihren Ergebnissen im Bereich Bildung unlängst für Ernüch-terung gesorgt. Im Vergleich zu anderen Ländern sieht es mit den Lesefertigkeiten bei deut-schen Schulkindern schlecht aus. Bestseller wie beispielsweise die „Harry Potter-Reihe“ geben zwar punktuell positive Signale für das Lesen, können aber dennoch nicht langfristig einem Negativtrend entgegenwirken. Grund genug also, das Leseverhalten und die Lesekompetenz einmal näher zu untersuchen, Vermutungen empirisch zu untermauern und Gründe für Entwicklungen im heutigen Leseverhalten von Menschen zu finden. Ziele dieser Untersu-chungen könnten sein, auf die Bedürfnisse der heutigen Leser zu reagieren und Verlage, Buchhändler und die Bildungspolitik auf Trends und Entwicklungen im Leseverhalten hinzu-weisen. Die Leseförderung kann außerdem wesentliche Erkenntnisse der Lese(r)forschung dazu nutzen, um neue Anreize zum Lesen zu schaffen.
Will man Informationen über den Stellenwert des Lesens innerhalb der Bevölkerung gewinnen, sollte man einen Blick auf die Lese(r)forschung zu werfen. Besonders aufschluss-reich sind dabei empirische Studien, die unterschiedliche Dimensionen des Lesens untersu-chen. Wenngleich die Geschichte des Lesens sehr weit zurückzuverfolgen ist, so beschäftigt man sich erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit damit, Lesegewohnheiten zu analysieren.
Im Folgenden soll daher ein Überblick über die Lese(r)forschung gegeben werden: Zunächst werden mit der Stiftung Lesen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels so-wie der Bertelsmann Stiftung drei wesentliche Institutionen der Lese(r)forschung bzw. Buchmarktforschung vorgestellt.
Anschließend sollen mögliche Verfahren der Forschung näher beleuchtet werden. Hier geht es zunächst um eine Einordnung in den theoretischen Zusammenhang und Darstellung verschiedener Forschungstypen, der Schwerpunkt liegt jedoch in der Betrachtung des For-schungsgegenstandes und möglichen Fragestellungen in der Forschung. Auch sollen besonde-re Kennzeichen, Methoden und Probleme der Lese(r)forschung kurz angerissen werden.
Nach einem kurzen Blick auf bisherige zentrale Befunde der Lese(r)forschung soll schließlich mit aktuellen Befunden der Stiftung Lesen aus den Jahren 1992 und 2000 das Le-severhalten in Deutschland in seinen wesentlichen Zügen beschrieben werden. Welche Aus-wirkungen und Möglichkeiten für die Zukunft diese Erkenntnisse bieten, soll abschließend Gegenstand des Fazits sein.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Institutionen

2.1 Stiftung Lesen

2.2 Bertelsmann Stiftung

2.3 Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

3. Verfahren

3.1 Theorieansätze

3.2 Forschungstypen

3.3 Forschungsstruktur

3.3.1 Forschungsgegenstand

3.3.2 Fragestellungen

3.3.3 Methodische Vorgehensweise

3.3.4 Probleme

4. Ergebnisse

4.1 Verschiedene Aspekte des Leseverhaltens

4.2 Bisherige Ergebnisse 1958-1993

4.3 Aktuelle Ergebnisse der Stiftung Lesen (1992/2000)

4.3.1 Ziele, Rahmenbedingungen und methodisches Vorgehen

4.3.2 Leseverhalten im Medienkontext

4.3.3 Was wird gelesen?

4.3.4 Kaufimpulse

4.3.5 Lesesozialisation, Familieneinfluss und Lesemotivation

4.3.6 Der Index „Buchlesen“

4.3.7 Wandel der Lesestrategien

4.3.8 Ein Blick auf die Vielleser

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das aktuelle Leseverhalten in Deutschland, um Trends und Entwicklungen empirisch zu untermauern und fundierte Erkenntnisse für die Leseförderung sowie den Buchmarkt zu gewinnen.

  • Vorstellung zentraler Institutionen der deutschen Lese- und Buchmarktforschung.
  • Analyse methodischer Verfahren und theoretischer Bezugsrahmen der Leseforschung.
  • Vergleich aktueller Studien zur Identifikation von Veränderungen im Leseverhalten.
  • Untersuchung des Einflusses von Medienkontexten und Sozialisationsfaktoren auf die Lesekompetenz.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Forschungsgegenstand

Forschungsgegenstand der Lese(r)forschung ist die „Lektüre als Nutzung der Printmedien in einem weiten und mit dem Medium Buch im engeren Sinn aus einer personbezogenen Perspektive der Leserin und des Lesers“ (Bonfadelli 1999, 97). Zu berücksichtigen ist dabei mittlerweile wohl auch, dass das Lesen heute ebenfalls jenseits von Printmedien stattfindet, so etwa im Bereich von Multimedia und Internet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung begründet das Vorhaben durch den Negativtrend bei Lesefertigkeiten und beschreibt die Zielsetzung, empirische Daten zur aktuellen Situation zu liefern.

2. Institutionen: Hier werden die Stiftung Lesen, die Bertelsmann Stiftung und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels als prägende Akteure der Forschung vorgestellt.

3. Verfahren: Dieser Abschnitt beleuchtet theoretische Ansätze, Forschungstypen sowie die methodische Forschungsstruktur und die damit verbundenen Herausforderungen.

4. Ergebnisse: Der Hauptteil präsentiert zentrale Erkenntnisse, von historischen Entwicklungen bis hin zu aktuellen Studien, die Leseverhalten und Mediennutzung verknüpfen.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die positiven Entwicklungen und den schwindenden Familieneinfluss zusammen und empfiehlt, den Vergleich der Studien fortzuführen.

Schlüsselwörter

Leseforschung, Leseverhalten, Stiftung Lesen, Buchmarkt, Lesesozialisation, Mediennutzung, Lesekompetenz, Buchlektüre, Vielleser, Lesestrategien, empirische Studien, Informationsgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptziel dieser Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, den aktuellen Stellenwert des Lesens in Deutschland zu analysieren, empirische Studien auszuwerten und Trends im Leseverhalten aufzuzeigen.

Welche Institutionen werden in der Arbeit hervorgehoben?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Stiftung Lesen, die Bertelsmann Stiftung und den Börsenverein des Deutschen Buchhandels als maßgebliche Organisationen der Lese- und Buchmarktforschung.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender empirischer Studien, insbesondere derer der Stiftung Lesen aus den Jahren 1992 und 2000.

Welche thematischen Felder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind der Einfluss von Multimedia auf das Lesen, der Wandel von Lesestrategien, die Bedeutung der Lesesozialisation sowie die Differenzierung zwischen verschiedenen Lesertypen.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Forschungsinstitutionen, die methodische Einordnung der Leseforschung und die detaillierte Darstellung empirischer Studienergebnisse.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den prägenden Schlagworten gehören Leseforschung, Leseverhalten, Sozialisation, Medienkontext und Buchmarktforschung.

Wie wirkt sich die Computernutzung nach den vorliegenden Daten auf das Lesen aus?

Überraschenderweise zeigen die Daten, dass PC-Nutzer nicht weniger lesen als Nichtnutzer; die Computernutzung steht nicht in einer direkten Konkurrenz, die das Buchlesen vollständig verdrängt.

Welche Rolle spielt das Elternhaus für das Leseverhalten?

Das Elternhaus spielt eine zentrale Rolle in der Lesesozialisation; die Arbeit zeigt jedoch, dass dieser Einfluss aktuell schwindet, was als bedenklich eingestuft wird.

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Detalles

Título
Empirische Lese(r)forschung
Subtítulo
Institutionen, Verfahren und Ergebnisse
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Buchwissenschaft)
Curso
Proseminar II
Calificación
1,3
Autor
Johannes Neufeld (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
18
No. de catálogo
V52549
ISBN (Ebook)
9783638482301
ISBN (Libro)
9783638748773
Idioma
Alemán
Etiqueta
Empirische Lese(r)forschung Proseminar Lesen Buch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Johannes Neufeld (Autor), 2005, Empirische Lese(r)forschung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52549
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