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Verführung und Gefährdung: Bäder, Pools und wilde Wasser im Film

Titre: Verführung und Gefährdung: Bäder, Pools und wilde Wasser im Film

Exposé (Elaboration) , 2005 , 17 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Gabi Blaski (Auteur)

Ethnologie / Anthropologie Culturelle
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Résumé Extrait Résumé des informations

Seit Jahrhunderten spielt Wasser in Mythen und Geschichten eine wichtige Rolle und ist auch heute noch ein Element, dessen Zuschreibungen zum Teil widersprüchlich sind. So wird das Meer einerseits als beruhigendes und natürliches Element dargestellt, andererseits als unberechenbar, gefährlich und alles mit sich reißend angesehen. Tatsächlich sind diese beiden Seiten des Wassers vorhanden. Gerade diese Ambivalenz macht das Wasser als dramaturgisches Element in Geschichten, und in der heutigen Zeit in Filmen, zu einem beliebten Darstellungsmittel. So wirkt eine Filmszene romantischer und dramatischer, wenn ein Kampf zwischen Held und Bösewicht im Regen stattfindet.
Vor allem auf die Darstellung des Wassers muß hier aber geachtet werden. Ist das Wasser kalt oder warm? Welche Farbgebung besitzt es? Wird das Wasser ruhig oder fließend dargestellt? All dies sind wichtige Elemente, wenn es darum geht, mit Hilfe von Wasser eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen.
Anhand von ausgewählten Filmszenen möchte ich im Folgenden versuchen auszuarbeiten, wie mit der unterschiedlichen Darstellung von Szenen, die in Badezimmern, Swimmingpools oder natürlichen Gewässern spielen, eine bestimmte Atmosphäre hervorgebracht wird und die Rolle von Badeszenen im Film beleuchten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Wasser als geheimnisvolles Element

II. Bäder, Pools und wilde Wasser im Film

1. Die Badewanne

1.1. Die Wanne als Fluchtort

1.2 Die Wanne als romantische Oase

1.3 Das Bad als Ort des Schreckens

2. Verführung im Wasser

2.1. Verführung im Pool

2.2. Verführung in der Natur

3. Wasser als dramaturgisches Element im Kampf

3.1. Kampf im Pool

3.2. Kampf im Wasser

III. Wasser spielt im Film eine wichtige Rolle

IV. Filmquellen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältige Funktion des Elements Wasser als dramaturgisches Mittel im Film. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch die Inszenierung von Badezimmern, Pools und natürlichen Gewässern unterschiedliche Stimmungen erzeugt und Charaktereigenschaften sowie Beziehungsdynamiken visualisiert werden.

  • Die Badewanne als Ort der Reinigung, des Rückzugs, der Romantik oder des Schreckens.
  • Die Rolle von Pools und natürlichen Gewässern im Kontext der Verführung.
  • Die Steigerung der Dramatik durch Kampfszenen im Wasser.
  • Die Analyse der Atmosphäre durch Licht, Farbe und räumliche Gestaltung.
  • Der Rückschluss auf Charakterentwicklungen durch die filmische Gestaltung von Badeszenen.

Auszug aus dem Buch

1.3. Das Bad als Ort des Schreckens

Der Film „Psycho“ aus dem Jahre 1960 zeigte uns deutlich den Schrecken, der einem in der Dusche ereilen kann. Über den US- Film „What lies beneath“ ( dt. „Schatten der Wahrheit“) urteilte Lou Lumenick von der New York Post : „Does for bathtubs what ‚Psycho‘ did for showers !“

Die Geschichte des Films erzählt von einem scheinbar glücklichen Ehepaar, gespielt von Michelle Pfeiffer und Harrison Ford. Die Ehefrau jedoch beginnt, im Badezimmer Nachrichten von einer Toten zu erhalten und diese in der Badewanne zu sehen. Sie entdeckt, dass ihr Ehemann den Tod einer jungen Studentin, seiner Geliebten, auf dem Gewissen hat.

Wasser spielt in diesem Film eine Hauptrolle, da es das Verbindungselement zwischen der Ehefrau und der ermordeten Studentin darstellt. Das Wasser ermöglicht der Toten die Korrespondenz zu der lebenden Ehefrau. Zudem gibt es eine Verbindung zwischen dem See, in dem die Studentin umgekommen ist und sich der Leichnam noch immer unentdeckt befindet, und dem Badezimmer im Hause des Ehepaares. Da es sich hier um eine spannungsgeladene, tragische Geschichte handelt, ist auch die Darstellung des Wassers und des Badezimmers in diesem Stil gehalten. So ist die ganze Atmosphäre des Filmes kalt, dunkel und neblig, wie die Darstellung des Sees und des Wassers in der Badewanne auch. Auch das Badezimmer lädt nicht auf ein entspannendes Bad ein. Hier sind die Farben an den Wänden ein helles, kaltes und gräuliches Blau. Zudem ist es überaus spärlich eingerichtet und besitzt lediglich eine kleine Badewanne. Sieht man die weibliche Hauptfigur in der Badewanne, so liegt sie stets in klarem Wasser, dass den Schein von Kälte vermittelt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Wasser als geheimnisvolles Element: Eine einleitende Betrachtung über die kulturelle Bedeutung von Wasser als widersprüchliches Element in Mythen und Geschichten.

II. Bäder, Pools und wilde Wasser im Film: Analyse verschiedener filmischer Darstellungen, unterteilt in die Badewanne als Fluchtort, Oase oder Ort des Schreckens, sowie Verführungsszenarien in Pools und der Natur.

3. Wasser als dramaturgisches Element im Kampf: Untersuchung der verstärkten dramatischen Wirkung von Kampfszenen, wenn diese in Pools oder unter Wasser ausgetragen werden.

III. Wasser spielt im Film eine wichtige Rolle: Zusammenfassende Reflexion über die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von Wasser zur Atmosphärenbildung und Spannungssteigerung.

IV. Filmquellen: Auflistung der verwendeten Filme inklusive Regie, Darstellern und Quellenangaben für die DVD-Editionen.

Schlüsselwörter

Wasser, Film, Badekultur, Badewanne, Pool, Atmosphäre, Dramaturgie, Verführung, Kampf, Inszenierung, Charakterdarstellung, Erotik, Psycho, Spannung, Raumgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Funktion von Wasser und Badeszenen als dramaturgische Gestaltungsmittel in verschiedenen Spielfilmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die symbolische und atmosphärische Bedeutung von Badewannen, Pools und natürlichen Gewässern im Film, insbesondere in Bezug auf Entspannung, Verführung und Kampf.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Regisseure durch die Gestaltung von Badeszenen Emotionen steuern, Atmosphären erzeugen und Charaktere charakterisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine filmwissenschaftliche Analyse ausgewählter Filmszenen und verknüpft diese mit kulturanthropologischen Aspekten der Badekultur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte: Die Darstellung der Badewanne in unterschiedlichen Kontexten, Wasser als Schauplatz der Verführung und Wasser als dramaturgisches Element in Kampfszenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wasser, Atmosphäre, Dramaturgie, Film, Badekultur, Verführung und Kampf.

Warum wird gerade das Badezimmer in "What lies beneath" als Ort des Schreckens thematisiert?

Das Badezimmer dient hier als Verbindungselement zwischen der lebenden Hauptfigur und dem Geist der ermordeten Studentin, wobei die kalte, farbliche Gestaltung und die räumliche Kälte den Schrecken unterstreichen.

Inwiefern beeinflusst das Element Wasser die Dramatik eines Kampfes?

Kämpfe im Wasser werden dramatischer, da die Protagonisten nicht nur gegen ihren Gegner, sondern gleichzeitig einen existenziellen Kampf gegen das Ertrinken und um den eigenen Atem führen müssen.

Fin de l'extrait de 17 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Verführung und Gefährdung: Bäder, Pools und wilde Wasser im Film
Université
University of Marburg  (Europäische Ethnologie)
Cours
Bäder und Baden
Note
1,0
Auteur
Gabi Blaski (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
17
N° de catalogue
V52568
ISBN (ebook)
9783638482455
Langue
allemand
mots-clé
Verführung Gefährdung Bäder Pools Wasser Film Bäder Baden
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Gabi Blaski (Auteur), 2005, Verführung und Gefährdung: Bäder, Pools und wilde Wasser im Film, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52568
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Extrait de  17  pages
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