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Benchmarking in der strategischen Planung: Formen und Prozesse

Title: Benchmarking in der strategischen Planung: Formen und Prozesse

Diploma Thesis , 2005 , 93 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Winni Winter (Author)

Business economics - Controlling
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In unserer heutigen Zeit sehen sich Unternehmen einem immer größer werdenden Konkurrenzdruck ausgesetzt. Die Globalisierung und nahezu vollständige Transparenz der Märkte, der zunehmende Innovations- und Kostendruck, die immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen, die wachsende internationale Konkurrenz, die ständig steigenden Kundenwünsche und viele weitere Tendenzen zwingen die Unternehmen dazu, ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und gleichzeitig die Kosten zu senken, um auf den Weltmärkten bestehen zu können.
In einer Zeit, in der der Wandel die einzige Konstante ist, wird das Bewahren der Anpassungsfähigkeit und der Flexibilität sowie das Hinterfragen der eigenen Leistung zu einer zwingenden Voraussetzung für Unternehmen, um erfolgreich auf den Märkten agieren zu können. Die Erfolge von gestern können morgen schon vergessen sein und wer nicht täglich dazulernt und an einer permanenten Verbesserung arbeitet, kann sich schnell ins Abseits katapultieren. Länder wie Japan sind schon seit langem dafür bekannt, dass sie durch das Bemühen, der Beste der Besten zu sein, solche Vorteile verzeichnen können. So hat z.B. der deutsche Werkzeugmaschinenbau, der lange weltführend war, seine Spitzenstellung an japanische Wettbewerber verloren. Auch bekannte Unternehmen wie die deutsche AEG oder die amerikanische Fluggesellschaft PAN.AM haben es nicht geschafft, dem steigenden Konkurrenzdruck standzuhalten und sind ganz vom Markt verschwunden. Dieses sind nur einige Beispiele von vielen, die zeigen, wie wichtig es für Unternehmen in unserer heutigen Zeit ist, durch eine komplexe Veränderung von Methoden, Verfahren, Prozessen, Produkten, etc. nachhaltige Wettbewerbsvorteile am Markt zu erlangen.

Doch wie gewinnt man einen solchen Wettbewerbsvorteil? Mit Benchmarking steht dem Unternehmen ein Instrument zur Leistungssteigerung zur Verfügung, mit dem strategische Wettbewerbspositionen zurück gewonnen, gesichert oder gar ausgebaut werden können. Benchmarking heißt permanentes Lernen von den Erfahrungen anderer und ist eine Quelle der Veränderung. Dadurch kann die Anpassungsfähigkeit eines Unternehmens erhalten und wesentlich gestärkt werden. Benchmarking stellt ein unterstützendes Instrument dar, welches Unternehmen dabei helfen kann, erfolgreiche Prinzipien und Methoden auf den Märkten zu entdecken und zu adaptieren, um somit dem immer stärker werdenden Wettbewerb standhalten zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Benchmarking

2.1 Historische Entwicklung

2.2 Begriffsdefinitionen

2.2.1 Definition „Benchmark“

2.2.2 Definition „Benchmarking“

2.3 Bedeutung von Benchmarking

2.4 Vorteile und Nutzen von Benchmarking

2.5 Ziele des Benchmarking

2.6 Benchmarking als Instrument der strategischen Planung

2.7 Benchmarking im Kontext anderer Management-Methoden

3. Formen des Benchmarking

3.1 Benchmarking-Formen anhand des Benchmarking-Objektes

3.1.1 Produkt-Benchmarking

3.1.2 Prozess-Benchmarking

3.1.3 Funktionales Benchmarking

3.1.4 Strategisches Benchmarking

3.2 Benchmarking-Formen anhand des Benchmarking-Partners

3.2.1 Internes Benchmarking

3.2.2 Externes Benchmarking

3.2.2.1 Konkurrenzbezogenes Benchmarking

3.2.2.2 Branchenbezogenes Benchmarking

3.2.2.3 Branchenunabhängiges Benchmarking

3.3 Benchmarking-Formen anhand von Zielgrößen

4. Der Benchmarking-Prozess

4.1 Voraussetzungen für ein erfolgreiches Benchmarking

4.2 Der Benchmarking Verhaltens-Codex

4.3 Das Fünf-Phasen-Konzept des Benchmarking

4.3.1 Die Zielsetzungsphase

4.3.2 Interne Analyse

4.3.3 Vergleichsphase

4.3.4 Maßnahmen

4.3.5 Umsetzung

4.4 Grenzen und Nachteile des Benchmarking

5. Fazit

6. Anwendung von Benchmarking in deutschen Unternehmen im Jahr 2004

7. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Benchmarking als Instrument der strategischen Planung, beleuchtet dessen Formen, Prozesse und methodische Grundlagen und analysiert die aktuelle Anwendungspraxis in deutschen Unternehmen im Jahr 2004.

  • Historische Entwicklung und theoretische Grundlagen des Benchmarking.
  • Systematisierung der Benchmarking-Formen nach Objekten, Partnern und Zielgrößen.
  • Detaillierte Analyse des prozessorientierten Benchmarking-Modells.
  • Empirische Auswertung zur Nutzung von Benchmarking in deutschen Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Historische Entwicklung

Die ersten Benchmarking-Untersuchungen fanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch das deutsche Militär statt. Man suchte nach einer Möglichkeit, den großen Zeitaufwand und die hohen Kosten, die bei größeren Truppenbewegungen entstanden, zu reduzieren. Durch einen Zeitungsbericht erfuhr ein Soldat von einem großen Zirkus in Amerika, der es schaffte, innerhalb einer Nacht sämtliche Zelte, Güter, Tiere und Menschen einzuladen und in die nächste Stadt zu verbringen. Von dieser Spitzenleistung inspiriert reiste eine Gruppe von Experten in die USA, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Man erfuhr, dass der Zirkus mit Hilfe einer kompetenten Logistikabteilung und speziell entwickelten Fahrzeugen diesen schnellen Umzug durchführen konnte. Mit den dort gewonnen Erkenntnissen konnte nach der Rückkehr eine signifikante Verbesserung der Truppenbewegung erreicht werden.

Ein herausragendes weiteres Beispiel der frühen Anwendung von Benchmarking zeigen die im Jahre 1916 von Henry Ford eingeführten Fließbänder in der Automobilindustrie. Die Idee dazu entstand nach mehreren Besuchen einer Großschlachterei in Chicago, wo Schweinehälften mit Hilfe einer Hängebahn von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz transportiert wurden.

Ebenso das Kanban-System, das heute in vielen Branchen verwendet wird, stammt aus der Übertragung eines Prinzips aus einer anderen Branche. Hier wurde vor allem das Nachfüllen der Regale in amerikanischen Supermarktketten studiert was zur Entwicklung der Kanban-Karten bei Toyota führte.

Schon bei diesen ersten Anwendungen der Kernidee des Benchmarking handelte es sich um eine systematische Suche nach Lösungen aus anderen Bereichen, die auf die eigene Situation übertragen und an das eigene Umfeld angepasst werden konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung verdeutlicht die Notwendigkeit ständiger Verbesserung für Unternehmen in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld und führt Benchmarking als Instrument zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen ein.

2. Grundlagen des Benchmarking: Hier werden die historische Entwicklung, Definitionen, Ziele sowie die Eignung von Benchmarking als Instrument der strategischen Planung und im Kontext anderer Managementmethoden dargelegt.

3. Formen des Benchmarking: Dieses Kapitel systematisiert verschiedene Benchmarking-Varianten anhand der Kriterien Benchmarking-Objekt, Benchmarking-Partner und Zielgrößen.

4. Der Benchmarking-Prozess: Das Kernkapitel beschreibt das Fünf-Phasen-Konzept des Benchmarking sowie die notwendigen Voraussetzungen, den Verhaltenskodex und die Grenzen der Methode.

5. Fazit: Das Fazit fasst das Potenzial von Benchmarking zusammen und betont die Notwendigkeit der dauerhaften Integration dieses Instruments in die Unternehmenspraxis.

6. Anwendung von Benchmarking in deutschen Unternehmen im Jahr 2004: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von einhundert deutschen Unternehmen zur aktuellen Verbreitung und Nutzung von Benchmarking.

7. Ausblick: Der Ausblick unterstreicht die Zukunftsbedeutung von Benchmarking als allgemein gültiges, kreatives Arbeitsinstrument für Wirtschaftsunternehmen und weitere gesellschaftliche Institutionen.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Strategische Planung, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteil, Best Practices, Prozess-Benchmarking, Konkurrenz, Leistungssteigerung, Managementmethode, Unternehmenskultur, Branchenvergleich, Leistungsfähigkeit, Weltklasse, Unternehmensstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Ziel dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht Benchmarking als strategisches Instrument, um durch den systematischen Vergleich mit den Besten die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die Definitionen, die verschiedenen Formen (Objekt, Partner, Zielgrößen), den Ablauf des Benchmarking-Prozesses und die empirische Anwendung in deutschen Unternehmen ab.

Welche Forschungsfrage verfolgt der Autor?

Es geht darum zu klären, wie Benchmarking als Instrument der strategischen Planung eingesetzt werden kann, um nachhaltige Wettbewerbsvorteile durch die Übernahme von Best Practices zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Neben einer umfassenden Literaturanalyse zur Theorie und Methodik des Benchmarking führt der Autor eine eigene schriftliche Befragung bei einhundert deutschen Unternehmen durch.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit detailliert erläutert?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Systematik der Benchmarking-Formen und eine ausführliche, phasenorientierte Darstellung des Benchmarking-Prozesses.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Benchmarking, Strategische Planung, Best Practices, Wettbewerbsvorteil und Prozessoptimierung.

Was zeichnet das im Buch beschriebene Fünf-Phasen-Konzept aus?

Es ist ein prozessorientiertes Modell, das in der täglichen Praxis durch spezifische Aktivitäten wie Zielsetzung, interne Analyse, Vergleich, Maßnahmenableitung und Umsetzung angewandt wird.

Wie bewerten deutsche Unternehmen laut der Studie den Erfolg von Benchmarking?

Die meisten befragten Unternehmen bewerten den Anteil von Benchmarking am Unternehmenserfolg als mittelmäßig, erwarten jedoch eine deutliche Zunahme der Bedeutung in der Zukunft.

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Details

Title
Benchmarking in der strategischen Planung: Formen und Prozesse
College
University of Applied Sciences Worms
Grade
1,3
Author
Winni Winter (Author)
Publication Year
2005
Pages
93
Catalog Number
V52665
ISBN (eBook)
9783638483148
ISBN (Book)
9783656771234
Language
German
Tags
Benchmarking Instrument Planung Formen Prozesse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Winni Winter (Author), 2005, Benchmarking in der strategischen Planung: Formen und Prozesse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52665
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