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Selbsthilfe als Unterstützungsinstanz für Angsterkrankte

Title: Selbsthilfe als Unterstützungsinstanz für Angsterkrankte

Internship Report , 2006 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christine Schlapa (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Angst gehört zu unserem Leben. Fast alle Dinge oder Situationen können unter bestimmten Umständen Angst in einem Menschen auslösen - der drohende Arbeitsplatzverlust genauso wie Gedanken um die eigene Gesundheit. Die Angst trägt oft dazu bei, nach Lösungen für gegenwärtige oder anstehende Probleme zu suchen, für oben genannte Beispiele könnte dies ein größeres Engagement im Job bzw. eine gesunde Ernährung und sportliche Betätigung sein. Die Angst kann jedoch im Gegensatz dazu auch zu einem lähmenden und lebenseinschränkenden Zustand werden und es dem Betroffenen unmöglich machen, einen normalen Alltag zu gestalten. Während meines Praktikums bei der Informations- und Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen (IKOS) in Jena hatte ich die Möglichkeit bei verschiedenen Selbsthilfegruppen zu hospitieren - darunter auch eine Angst-Selbsthilfegruppe. Schon im Vorhinein war ich ver-wundert, dass die größte Zahl der Menschen, die sich persönlich, telefonisch oder über das Internet bei der IKOS beraten ließ, sich nach einer Angst-Selbsthilfegruppe erkundigte. Wie erwähnt, hatte ich dann die Gelegenheit, bei einer der beiden Angst-Selbsthilfegruppen zu hospitieren. Anders als ich es erwartete, wurde ich sehr in die Gruppe miteinbezogen und bekam auf all meine Fragen bezüglich des Krankheitsbildes, den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und persönlichen Schicksalen eine Antwort. Die Hospitation bei dieser Gruppe hat mich noch Tage danach zum Nachdenken animiert. Aus diesem Grunde entschied ich mich, die Angststörung zum Gegenstand meiner Praktikumsabschlussarbeit zu machen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen - Begriffsklärung

2.1 Begriffsklärung – Was ist Selbsthilfe?

2.1.1 Was ist Selbsthilfe allgemein?

2.1.2 Begriffsdefinition Selbsthilfegruppe

2.1.3 Die Selbsthilfe(gruppen) als Unterstützungsinstanz

2.2 Begriffsklärung – Was ist Angst?

2.2.1 Allgemeine Bedeutung

2.2.2 Die Angststörung

2.2.3 Zahlen und Fakten

3 Praktische Betrachtung - Angst und Selbsthilfe

3.1 Wie unterstützt Selbsthilfe Angstpatienten?

3.2 Grenzen der Selbsthilfe

3.3.1 Grenze Ehrenamt

3.3.2 Grenze Kooperation mit Fachleuten

3.3.1 Grenze Nichtprofessionalität

4 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern die gruppenorientierte Selbsthilfe als Unterstützungsinstanz zur Genesung oder zur Verbesserung der Lebensumstände von Menschen mit Angsterkrankungen beitragen kann, wobei die Grenzen dieses Engagements kritisch reflektiert werden.

  • Grundlagen und Definitionen von Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen
  • Theoretische Einordnung von Angst und Angststörungen (Soziale Phobie und Panikstörung)
  • Unterstützungsmechanismen der Selbsthilfe für Angstpatienten
  • Herausforderungen in der Kooperation zwischen Selbsthilfe und Fachleuten
  • Die Grenzen der Selbsthilfe hinsichtlich Nichtprofessionalität und Ehrenamt

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Was ist Selbsthilfe allgemein?

Die Selbsthilfe und die Selbstorganisation gehören in unserer Gesellschaft zu den traditionellen Bewältigungsformen von Krankheit, psychosozialen Problemen und Behinderung.

Die Selbsthilfeaktivität ist allgemein zu unterscheiden in die individuelle und die gruppenorientierte Selbsthilfe (vgl. http://www.nakos.de/site/selbsthilfe/einleitung/).

Zu der individuellen Selbsthilfe zählen beispielsweise die selbstständige Einnahme von Schmerz- und Erkältungsmitteln im Krankheitsfall ohne das Konsultieren ärztlicher Hilfe. Hierzu zählt jedoch auch die Pflege erkrankter Angehöriger ohne Mitwirkung anderer Personen (vgl. ebd.).

Von der gruppenorientierten Selbsthilfe wird gesprochen, wenn sich Menschen mit gleichen oder ähnlichen Problemlagen im Hinblick auf Krankheit, psychosoziale Probleme und Behinderung außerhalb ihrer alltäglichen Beziehungen (Familie oder Freundeskreis) treffen, um sich gegenseitig zu helfen (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Darstellung der persönlichen Motivation durch ein Praktikum bei der IKOS Jena und Definition der Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Rolle von Selbsthilfe bei Angststörungen.

2 Theoretische Grundlagen - Begriffsklärung: Definition der Begriffe Selbsthilfe und Selbsthilfegruppe sowie eine theoretische Auseinandersetzung mit Angst, Angststörungen, insbesondere Sozialer Phobie und Panikstörung, ergänzt durch statistische Daten.

3 Praktische Betrachtung - Angst und Selbsthilfe: Analyse der Unterstützungsleistungen von Selbsthilfegruppen für Angstpatienten sowie eine kritische Reflexion der Grenzen, wie Ehrenamtlichkeit, mangelnde Kooperation mit Fachleuten und Nichtprofessionalität.

4 Schluss: Resümee der Ergebnisse, das den hohen Stellenwert der Selbsthilfe für Betroffene hervorhebt, während gleichzeitig die Notwendigkeit besserer Rahmenbedingungen und finanzieller Unterstützung betont wird.

Schlüsselwörter

Selbsthilfe, Selbsthilfegruppe, Angst, Angststörung, Soziale Phobie, Panikstörung, Ehrenamt, Unterstützungsinstanz, Psychosoziale Probleme, Krankheitsbewältigung, Gesundheitswesen, Sozialwesen, Lebensqualität, Kooperation, Patientenkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Praktikumsabschlussarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Wirksamkeit der gruppenorientierten Selbsthilfe als Unterstützungsinstanz für Menschen, die an Angststörungen leiden.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Die Arbeit deckt die Definition der Selbsthilfe, das theoretische Verständnis von Angststörungen, die praktische Unterstützung durch Selbsthilfegruppen sowie die strukturellen Grenzen dieses Engagements ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Selbsthilfe zur Genesung oder Verbesserung der Lebensumstände bei Angstbetroffenen beitragen kann und wo die Grenzen dieses ehrenamtlichen Ansatzes liegen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung der Fachliteratur sowie den während eines Praktikums bei der IKOS Jena gewonnenen Erfahrungen und Hospitationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert betrachtet?

Der Hauptteil analysiert die Unterstützungsmerkmale von Selbsthilfegruppen, wie gegenseitiges Verständnis und Informationsaustausch, sowie die Grenzen durch Ehrenamtlichkeit und das Verhältnis zu professionellen Fachleuten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Kernbegriffe sind Selbsthilfe, Angststörung, Soziale Phobie, Panikstörung, Ehrenamt, Unterstützung und psychosoziale Bewältigung.

Warum hat die Autorin speziell die soziale Phobie und Panikstörung ausgewählt?

Diese Formen der Angststörung wurden gewählt, da die Autorin im Rahmen ihres Praktikums am meisten mit diesen Krankheitsbildern in Berührung kam.

Wie schätzen die Mitglieder laut Arbeit den Stellenwert der Selbsthilfegruppenarbeit ein?

Viele Mitglieder sehen ihre Arbeit zu einem signifikanten Teil als Ausgleich für bestehende Versorgungsmängel im professionellen Gesundheitswesen.

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Details

Title
Selbsthilfe als Unterstützungsinstanz für Angsterkrankte
College
University of Applied Sciences Jena  (Fachbereich Sozialwesen)
Course
Hilfe in besonderen Lebenslagen
Grade
1,0
Author
Christine Schlapa (Author)
Publication Year
2006
Pages
24
Catalog Number
V52948
ISBN (eBook)
9783638485241
ISBN (Book)
9783656802389
Language
German
Tags
Selbsthilfe Unterstützungsinstanz Angsterkrankte Hilfe Lebenslagen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christine Schlapa (Author), 2006, Selbsthilfe als Unterstützungsinstanz für Angsterkrankte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52948
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