Das Liebesideal der Marguerite de Navarre im Heptameron


Hausarbeit, 2006

16 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Neuplatonismus
2.1 Entwicklung und Bedeutung
2.2 Einfluss auf die Wahl des Themas der Liebe im ›Heptaméron‹
2.2.1 externe Faktoren
2.2.2 interne Faktoren

3. Marguerites Auffassung von Liebe
3.1 Die Quintessenz nach der 19. Novelle
3.2 Die 10. Novelle

4. Zusammenfassung

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die 1549 im Alter von 57 Jahren verstorbene Marguerite de Navarre wurde 1492 als erstes von zwei Kindern des Grafen Charles d´Angoulême und seiner Gattin Louise de Savoie geboren. Sie wuchs im Schatten ihres Bruders François, dem späteren König von Frankreich, auf. Ihre Jugendjahre verbrachte sie hauptsächlich in Blois, wo sie durch ihre Mutter eine ausgeprägte sprachlich- literarische und philosophische Erziehung genoss. Hier fand sie zum christlichen Glauben und wurde begeisterte Leserin der Bibel. Als sie 17 Jahre war, bestimmte Louis XII ihr den Herzog von Alençon zum Mann. Die nächsten Jahre verbrachte sie mit ihrem Gemahl in dessen Residenz in der öden Provinzstadt Alençon. Im Jahre 1515 holte ihr Bruder sie samt ihres Gatten an den Hof, wo sie nun genügend Gelegenheit fand, ihre Liebe der Literatur, der Kunst und der Wissenschaft zu widmen. Sie suchte die Freundschaft der Dichter und lernte 3 Jahre später Clément Marot, den bedeutendsten Dichter der Renaissancegeneration kennen. 1521 trat sie mit Briçonnet, dem Bischof von Meaux und Lefèvre d´Etaples, dem berühmten Bibelübersetzer, sowie anderen Männern, denen die Erneuerung des Glaubens durch Besinnung auf das Evangelium am Herzen lag, in Verbindung.

„Die göttliche Gnade hielt sie für notwendig, um das ewige Heil zu erlangen.“1 Marguerites Position zur Reformation und zur Kirche fand in ihrem ersten bekannten Gedicht ›Dialogue en forme de vision nocturne‹, um 1525, Ausdruck. Als politische Beraterin ihres Bruders nahm sie neben ihrer Mutter eine hohe Stellung im Königreich ein. Nachdem ihr erster Gatte gestorben war, entschloss sie sich, den jungen König von Navarra, Henri d´Albret, zu heiraten. Aus dieser Ehe ging 1528 die Tochter Jeanne d`Albret hervor. In ihrem ersten religiös geprägten Gedichtband, der 1531 erschien, der ›Miroir de l´âme pécheresse‹, verarbeitete sie ihre Enttäuschungen über diese Ehe. Noch im selben Jahr verlor sie ihren Sohn Jean als Säugling. Kurze Zeit später starb ihre Mutter. 1534 löste die‘Affaire des Placards’ Protestantenverfolgungen aus. Marguerite gewährte Verfolgten wie Calvin, Lefèvre und Marot Unterschlupf in ihrem Königreich, nachdem ihr Bruder den Verleger ihres religiösen Bandes, Antoine Augereau, auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ. Meist lebte sie in ihrer Residenz in Nérac, wo sie neben Bonaventure des Périers, der 1544 durch Selbstmord starb, einen Kreis gebildeter Menschen um sich versammelte. Werke wie ›Il libro del Cortegiano‹ von Castiglione lagen ihr am Herzen. Sie ließ Werke Platons und seiner italienischen Interpreten des 15. Jahrhunderts übersetzen.

Selbst verfasste sie neben weltlichen Schriften religiöse und mystische Gedichte, vier biblische Dramen mit eingeschobenen geistlichen Liedern und Meditationen sowie diverse Theaterstücke: ›Le malade‹ (1535), ›L`inquisiteur‹ (1536), ›Trop, Prou, Peu, Moins‹ (1544). In der allegorischen Dichtung ›Les prisons‹ (1547) faßt Marguerite ihre religiösen Grundüberzeugungen zusammen. In ihrer religiösen Lyrik griff sie vielfach auf die Sprache der Liebeslyrik zurück.2 Die Übersetzung des ›Decamerone‹ von Boccaccio, die ihr Sekretär Antoine le Maçon 1545 dem Druck übergab, war höchstwahrscheinlich die Ursache dafür, dass heute das ›Heptaméron‹ existiert. In den Novellen verarbeitete sie verschiedene Erfahrungen und erörterte das Geschlechterverhältnis ihrer Zeit. In den letzten Lebensjahren erschütterten sie noch einmal der Tod ihres Bruders und die zweite Ehe ihrer Tochter mit Antoine de Bourbon. Henri II, der Sohn ihres Bruders, war nun an der Regierung. Bevor sie sich im einsamen Schlösschen Odos im Pyrenäenvorland auf ihren Tod vorbereitete, unternahm Marguerite noch einmal eine Badereise nach Cauterets in den Pyrenäen, wo sie oft geweilt hatte und das auch für die Rahmengeschichte ihrer Novellensammlung als Ausgangspunkt diente.

Der Rahmen stellt im ›Heptaméron‹ den wichtigsten Teil dar. Im Gegensatz zum ›Dekameron‹ dient dieser nicht als Verknüpfung der einzelnen Novellen, sondern enthält im ›Heptaméron‹ die Thesen, zu denen die Novellen die Beispiele liefern. 10 Reisende erzählen sich in sieben Tagen wahre Geschichten, nachdem sie von einem Unwetter überrascht wurden. Das ›Heptaméron‹ umfasst 72 Novellen. Wahrscheinlich ereilte Marguerite der Tod bevor sie die 100 Novellen nach dem Vorbild des ›Dekameron‹ fertig stellen konnte. Im Gegensatz zu Boccacio interessierten sie künstlerische Probleme wenig, da sie mit ihrem Werk die Absicht hatte zu lehren und zu unterhalten.3 Hauptthema fast aller Erzählungen ist neben der Religion die Liebe mit ihren verschiedenartigen Vorkommnissen. Auch diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Liebe. Ich werde untersuchen, wie Marguerites neuplatonisches Liebesideal im ›Heptaméron‹ durch Parlamente zum Ausdruck kommt. Als erstes werde ich den Neuplatonismus und den Einfluss auf die Wahl des Themas der Liebe im ›Heptaméron‹ durch Marguerite näher erläutern. Nachdem ich kurz auf die Quintessenz nach der 19. Novelle eingehen werde, wird sich diese Arbeit hauptsächlich mit der Interpretation der 10. Novelle beschäftigen.

„Die 10. Geschichte erscheint mir geeignet, in jeder Weise charakteristisch für das Buch ...“4

2. Der Neuplatonismus

2.1 Entwicklung und Bedeutung

Der Neuplatonismus ist eine Synthese der Platonlehren und des Christentums. Nach Platon strebt die Seele nur nach einem Ziel: Der Wahrheit. Dieser Gedanke kehrt in der letzten Phase der griechischen Philosophie wieder. Im Plotinismus gehen die Eroslehren Platons in die christliche Theologie über. Ab dem 15. Jahrhundert kann man eine Wiederaufnahme der Gedanken Plotins (204 - 270) in Italien und ab dem 16. Jahrhundert in Frankreich beobachten. Da seit den 20er Jahren des Quattrocento die Dialoge Platons in der Muttersprache zugänglich geworden sind, bildeten sich Platoninterpreten heraus. Einer der ersten war Plethon (gestorben 1450). Cosimo de´ Medici hörte regelmäßig seine Vorlesungen und wurde auf diese Weise angeregt, die Accademia Platonica zu gründen. Dies geschah 1459. Anfangs noch von einem synkretistischen Geist geprägt - es verschmolzen Platonlehren mit vorderasiatischen Religionen und dem Christentum - wurde unter Ficino (1433- 1499) und Mirandola (1463 - 1494) eine spekulative Theologie betrieben. Unter der Accademia Platonica hat man sich eine Geselligkeit geistreicher Leute vorzustellen, die öffentlich Vorlesungen hielten oder etwa den Geburtstag Platons gemeinsam feierten. Es wurden politische und wissenschaftliche Themen behandelt sowie Dante´s Werk ›Divina Commedia‹ neuplatonisch erklärt. Die Accademia Platonica übte großen Einfluss auf die Verbreitung des Plotinismus aus. Nach Plotin ist Eros eine treibende Kraft, die die empirisch-sinnenhafte mit der göttlichen Welt verbindet. Eros veredelt den, der von ihm ergriffen ist und benutzt den Menschen nur als Werkzeug. Der Geliebte ist nur der „Erwecker zum Verlangen des Liebenden, auf die hohe See der Schönheit hinauszusteuern.“ (Platon, Symposion 210 d)

Auf „Verähnlichung mit Gott“ (Theaitet 176 b) käme es an. Mittels Eros kehrt die Seele zu ihrem Ursprung im All-Einen zurück (bei Platon wird die Seele durch schauendes Wissen veredelt, d. h. sie existiert weiterhin mit dem Leib auf der Erde). Dieser Prozess beginnt damit, dass die Seele durch das Auge in der sichtbaren Schönheit die unsichtbare erkennt. - Der Leib wird als Träger des schauenden Auges verstanden, nicht als Begehren. Er ist der einzige Anfang zum Aufstieg - Eros wird geweckt und bewegt die Seele in einem Akt der mystischen Ekstase zum Transzendieren des Leibes und dem Irdischen. Der Verliebte verspührt den schmerzhaften Anfang eines Verwandeltwerdens. Doch gleichzeitig ergreift ihn neben diesem Beängstigungszustand auch ein Beseeligungszustand, da die Seele die Erinnerung an das Urschöne in sich trägt und sie dorthin zurückkehren will. Hin- und Hergerissen zwischen Lust und Schmerz, Leben und Tod, erlöscht am Ende alles Irdische an der Seele, so dass sie ins All-Eine heimkehren kann. (Plotins Eros = Aktives, das Irdische wieder ins All-Eine heimholendes Seinsgeschehen, das mit Erlöschen des Menschseins endet (Platon = kontemplativer Eros = durch schauende Erkenntnis des Seins das Irdische selbst veredeln)). Das Eine und das Höchste wird mit Gott gleichgesetzt. Alles Leibliche wird verworfen, alleine das Streben der Seele nach dem Höchsten ist von Bedeutung. Hier ist die Herkunft dieser Heilslehre aus dem Christentum erkennbar, welche auf zwei Pfeilern ruht: 1. Ursünde durch Willensverkehrung des Menschen und 2. die Erlösung des Menschen durch die Liebe des menschgewordenen Gottes. An dieser Stelle findet eine Erweiterung des bisher vorwiegend textphilologischen und bürgerlich - ethischen Humanismus zu einem philosophischen statt.

Typische Vertreter des Neuplatonismus waren neben Marguerite de Navarre Scève und Marot. Sie vertraten, ganz anders als Stendhal oder Labé, nicht die leidenschaftliche Liebe (physisches Verlangen = l´amour-passion), sondern die mystische Liebe (l´amour-mystique). Das Werk, das den Neuplatonismus am komprimiertesten enthält und wohl am weitesten und längsten nach Europa ausstrahlte, ist Ficino´s ›Commentarium in Convivium Platonis sive. De Amore.‹5

2.2 Einfluss auf die Wahl des Themas der Liebe im Heptameron

Nach Peter Amelung ist „das ›Heptameron‹ [...] eine psychologische Studie des Themas ›Liebe und Ehe‹ in allen seinen Variationen.“ Warum wählte Marguerite die Liebe als Hauptthema? Waren es die externen Gegebenheiten oder lag es in ihrer Persönlichkeit, an ihren Erfahrungen, dass sie sich für dieses Thema interessierte? Als Antwort kann wohl beides in Betracht gezogen werden, weshalb ich mich eher mit der Frage beschäftigen werde, wie sie durch verschiedene Faktoren beeinflusst wurde.

2.1.1 Externe Faktoren

Marguerite wurde schon früh durch ihre Mutter Louise mit der aristokratischen Lebensweise vertraut gemacht. Sie erhielt eine ausgeprägte tugendhafte und edle Erziehung. Die Normen und Werte der höheren Gesellschaft lernte sie ebenso kennen wie die vorgegebene Einstellung zur Liebe und zur Ehe. Heiraten wurden geschlossen, um politische Macht- und Besitzverhältnisse zu klären und die Liebe zu einem Nicht-Aristokraten wurde verpönt.

Ebenso wuchs die Verfasserin des ›Heptaméron‹ in einer Zeit auf, die stark durch die Italienkriege geprägt wurde und somit im Beginn der Renaissance in Frankreich aufwuchs. Marguerite hatte durch den politischen Einfluss ihres Bruders Anteil an der Entwicklung dieser neuen Kultur, obwohl sie sich nie den mittelalterlichen Traditionen verschlossen hielt. Im Mittelalter wollte man „der Liebe einen Stil geben, so dass ihr möglichst viel Schönheit innewohnt und sie zur Würde eines Ritus befördern“6Das Ideal der keuschen Liebe wurde vertreten durch die aristokratische Gesellschaft, welche stets um Perfektion bemüht war. Die Kirche bemühte sich um Eingrenzung der rauhen Sitten und der ungezügelten Leidenschaft. Frauen der Aristokratie trugen durch Beispielhaftigkeit (Konversation, Mode und Literatur) dazu bei, die Liebesleidenschaften in geregelte Bahnen zu lenken. Hinter diesem Anschein von Ordnung blieb aber dennoch die wilde heftige Leidenschaft im Herzen bestehen. Dennoch war ein Fortschritt geschehen, da neue Werte wie Diskretion, Zurückhaltung, eine gewisse Prüderie und höfische Scham zum Ideal erhoben wurden. Nicht mehr die Befriedigung als vorgegebenes Ziel, sondern der Verzicht als gebotenes Ideal standen nun im Vordergrund eines liebenden Menschen. Dies galt vorrangig für Leute aus wohlhabener Herkunft, denn natürliche Differenzen zwischen den unterschiedlichen Zivilisationsschichten bestanden weiterhin. Im Gegensatz zu der Antike, die die schmerzliche Trennung eines liebenden Paares etwa durch Tod oder Schicksal besang, lässt sich seit den Troubadouren des 12. Jahrhunderts der freiwillige Verzicht auf den Geliebten erkennen. Das zielstrebige Begehren wurde durch zweckfreie Frauenverehrung ersetzt - eine Art uneigennütziger Minnedienst; aber auch eine Übertragung der Liebe auf die Ebene der Entfaltung höchster Vollkommenheit und seltenster Tugenden. Dieses Ideal beeinflusste auch Marguerites Auffassung von der wahren, aufrichtigen Liebe, auf die ich später in der Behandlung der Quintessenz im ›Heptaméron‹ eingehen werde. Neben dieser moralischen und ethischen Revolution in diesem neuen Zeitalter lässt sich auch eine Entwicklung der Gesellschaft -wie schon in dem von mir abgehandelten Aspekt 2.1 beschrieben- aufgrund der Platonschriften beobachten. Auch Marguerite blieb von den Eroslehren nicht unberührt. Sie wurde inspiriert durch den Grundgedanken vom platonischen Eros, welcher im eigentlichen Sinn ein Thema der Poesie darstellte. Und Marguerite war eine leidenschaftliche Dichterin (siehe Einleitung), weshalb ihr Platons Werke und die seiner italienischen Interpreten des 15. Jahrhunderts, besonders im reiferen Alter, am Herzen lagen.

[...]


1 Amelung, 1979, S. 765.

2 Vgl. Grewe, 1999, S. 37f.

3 Vgl. Febvre, 1971, S. 269.

4 Febvre, 1998, S. 205.

5 Reader Bung, WS 2004/05

6 Febvre, 1998, S. 224.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Das Liebesideal der Marguerite de Navarre im Heptameron
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Romanistik)
Veranstaltung
Der Kampf der Geschlechter in der Novelle des 15. und 16. Jahrhunderts
Note
1
Autor
Jahr
2006
Seiten
16
Katalognummer
V52950
ISBN (eBook)
9783638485265
Dateigröße
500 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Was ist wahre Liebe? : Der Neuplatonismus als Thema dieser Arbeit. Außerdem: Mittelalter/Renaissance, Novellen, Plakataffäre, Reformation, Buchverbrennung, Italien, Latein, Platon, Plotin, Gott, Eros, de`Medici, Ficino/Mirandola, Accademia Platonica, ›Il libro del Cortegiano‹ von Castiglione, Calvin, Lefèvre, Marot, des Périers, Augereau, dichterische und politische Tätigkeiten. Marguerite war die Schwester des Königs Francois und die Tante Henri II.
Schlagworte
Liebesideal, Marguerite, Navarre, Heptameron, Kampf, Geschlechter, Novelle, Jahrhunderts
Arbeit zitieren
Christin Meinecke (Autor), 2006, Das Liebesideal der Marguerite de Navarre im Heptameron, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52950

Kommentare

  • Prima Prefazione Sulla base della poesia "Una sera d'inverno" di Georg Trakl Martin Heidegger vuole sapere che cosa è il linguaggio. Che cosa rende una lingua all'altra e come parli la lingua? Vuole andare al luogo della lingua e non si guardano l'esterno di una descrizione. Guidati dalla frase: "parla la lingua," Heidegger ha cercato di avvicinarsi al linguaggio attraverso la parola della poesia. Pertanto, il suo studio sembra una interpretazione poesia, rivela nel corso della quale i modi del linguaggio. Heidegger usato per il suo studio sulla lingua di un concetto allargato del linguaggio. Il linguaggio non è solo espressione umana, ma il linguaggio stesso avviene in ogni stato di uomo. Sia nella veglia, conscio sognare comunicata nello stato di uomo. Per gli uomini questo è tutto secondo Heidegger, il più naturale, poiché l'uomo stesso parla nei suoi pensieri. Pertanto, non ha bisogno di particolare desiderio di parlare, noi rispondiamo con l'esterno e il mondo interiore di parlare, "La lingua è dappertutto." Per ogni percezione che abbiamo di lingua incontriamo. Ogni performance e ogni emozione è seguita da una risposta verbale alla parola. Tutto ciò che abbiamo incontrato è che parla la lingua anche se non abbiamo ancora capito e non può accadere per il termine. Il passaggio deve essere inteso come individuo o come un insieme di caratteri. Uomo tiene a seconda della lingua già l'orizzonte, solo all'interno del linguaggio della coscienza è possibile. Mentre pensiamo di entrare nella traccia della lingua. Tuttavia, possiamo pensare solo della lingua. Il linguaggio è in primo luogo perché, anche prima della nomination. Ogni processo è il risultato delle parole dette. L'uomo è quindi in prossimità della lingua. Egli è l'unico animale in grado di agire attivamente con la lingua. Né l'uomo è costretto a percepire il mondo in un solo modo di seguire ancora i voti contro un pattern istintivo. Il lavoro domestico è la questione di come il linguaggio è costituito e se si può parlare di una essenza del linguaggio? Qual è la validità generale del linguaggio, che si caratterizza come un linguaggio e ciò è provato dal linguaggio?

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