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Begründung und Legitimation politischer Ordnung durch Vertrag bei Thomas Hobbes

Title: Begründung und Legitimation politischer Ordnung durch Vertrag bei Thomas Hobbes

Term Paper , 2006 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Richter (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
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Diese Hausarbeit möchte einen Überblick über die Theorie des Vertrages bei Thomas Hobbes geben und sich der Frage stellen, wie Thomas Hobbes politische Ordnung und Herrschaft begründet und legitimiert und welche Kritik man der Vertragstheorie entgegen stellen kann. Im Folgenden soll zunächst das Hauptwerk „Der Leviathan“ untersucht werden, um die Grundgedanken des Vertrages bei Hobbes darzustellen. Dabei soll zunächst der Naturzustand, später der Gesellschaftsvertrag schließlich der Souverän betrachtet werden. Im zweiten Schritt soll die Kritik der Vertragstheorie durch David Hume behandelt werden, um Kriterien für eine grundlegende Kritik an der Vertragstheorie aufzuzeigen. Im Schlussteil sollen die beiden Positionen von Hobbes und Hume anhand ausgewählter Kriterien kritisch verglichen und die vertragstheoretischen Begründungsmodelle auf ihre Chancen beurteilt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Der Leviathan
    • Der Naturzustand bei Hobbes
    • Bildung eines politischen Körpers durch einen Vertrag
    • Der Souverän
  • Die Kritik David Humes an der Vertragstheorie Hobbes
  • Schlussteil

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit befasst sich mit der Vertragstheorie von Thomas Hobbes und untersucht, wie er politische Ordnung und Herrschaft begründet und legitimiert. Die Arbeit analysiert den "Leviathan" und beleuchtet den Naturzustand, den Gesellschaftsvertrag und die Rolle des Souveräns. Außerdem wird die Kritik David Humes an der Vertragstheorie betrachtet, um Kriterien für eine grundlegende Kritik aufzuzeigen.

  • Begründung politischer Ordnung und Herrschaft durch den Gesellschaftsvertrag bei Thomas Hobbes
  • Der Naturzustand als Ausgangspunkt der Vertragstheorie
  • Die Rolle des Souveräns in Hobbes' Staatsphilosophie
  • Kritik an der Vertragstheorie, insbesondere von David Hume
  • Bewertung der Chancen und Grenzen der Vertragstheorie

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt Thomas Hobbes und sein Hauptwerk "Der Leviathan" vor und gibt einen Überblick über die Themen der Hausarbeit. Sie erläutert Hobbes' Lebensweg und seine philosophischen Einflüsse, vor dem Hintergrund der Puritanischen Revolution und des Bürgerkriegs. Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen Überblick über die Vertragstheorie bei Hobbes zu geben und die Kritik an dieser Theorie zu untersuchen.

Der Leviathan

Dieses Kapitel analysiert die zentralen Elemente der Vertragstheorie bei Hobbes, ausgehend von seinem Konzept des Naturzustands. Hierbei werden Hobbes' Vorstellungen vom Menschen als selbsterhaltendes und machtstrebendes Wesen sowie die daraus resultierende Kriegszustand aller gegen alle erläutert. Anschließend wird die Bildung eines politischen Körpers durch einen Vertrag und die Rolle des Souveräns, der alle Macht auf sich vereint, betrachtet.

Der Naturzustand bei Hobbes

Im Naturzustand, so Hobbes, herrscht keine politische Ordnung. Der Mensch ist vom Selbsterhaltungstrieb gelenkt, verfolgt egoistische Interessen und strebt nach Macht. Diese Gleichheit aller Menschen in ihrer Machtstrebigkeit führt zu einem Krieg aller gegen alle. Der Naturzustand ist eine unsichere Welt, in der die Menschen Angst um ihr Leben und ihren Besitz haben.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht Thomas Hobbes unter dem Naturzustand?

Der Naturzustand bei Hobbes ist ein hypothetischer Zustand ohne politische Ordnung, in dem der Mensch von Selbsterhaltungstrieb und Machtstreben geleitet wird. Dies führt laut Hobbes zwangsläufig zu einem „Krieg aller gegen alle“.

Wie wird die politische Herrschaft bei Hobbes legitimiert?

Herrschaft wird durch einen Gesellschaftsvertrag legitimiert. Die Individuen übertragen ihre Macht und Rechte freiwillig auf einen Souverän, um Sicherheit und Frieden zu gewährleisten.

Welche Rolle spielt der Souverän im „Leviathan“?

Der Souverän vereint alle Macht auf sich und steht über dem Vertrag. Er ist dafür verantwortlich, die Ordnung aufrechtzuerhalten und die Bürger voneinander sowie vor äußeren Feinden zu schützen.

Was ist der Kern der Kritik von David Hume an Hobbes?

David Hume kritisiert die Vertragstheorie, indem er die historische Realität solcher Verträge infrage stellt. Er argumentiert, dass politische Autorität eher auf Gewohnheit und Nutzen als auf einem expliziten Vertragsschluss basiert.

Warum ist der Selbsterhaltungstrieb bei Hobbes so zentral?

Für Hobbes ist der Selbsterhaltungstrieb das stärkste menschliche Motiv. Da im Naturzustand jeder um sein Leben fürchten muss, ist die rationale Konsequenz der Verzicht auf individuelle Freiheit zugunsten eines schützenden Staates.

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Details

Title
Begründung und Legitimation politischer Ordnung durch Vertrag bei Thomas Hobbes
College
Dresden Technical University  (Philosophische Fakultät Lehrstuhl für Politische Theorie)
Course
Einführung in die Politische Theorie
Grade
1,3
Author
Christian Richter (Author)
Publication Year
2006
Pages
16
Catalog Number
V52999
ISBN (eBook)
9783638485647
ISBN (Book)
9783638751711
Language
German
Tags
Begründung Legitimation Ordnung Vertrag Thomas Hobbes Einführung Politische Theorie Vertragstheorie Thomas Hobbes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Richter (Author), 2006, Begründung und Legitimation politischer Ordnung durch Vertrag bei Thomas Hobbes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52999
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