Das jüdische Schicksal am Beispiel Karl Wolfskehl und seines Gedichtbandes "Die Stimme spricht"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

29 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Leben Karl Wolfskehls
Sozialgeschichtlicher Hintergrund der Juden
Der biografische Hintergrund Karl Wolfskehls

3. Karl Wolfskehl und das Judentum
Exemplarisch: „Die Stimme spricht!“
Deutungen zu Werk und Leben Karl Wolfskehls am Beispiel „Die Stimme spricht“
„Jüdisch, römisch, deutsch zugleich“ – Die Identität Karl Wolfs
Die Distanzierung zur Stimme
Wolfskehls Judentum und der Zionismus
Der Messias und die Allverbundenheit

4. Schlussbemerkung

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Schicksal der Juden in Deutschland war schon oft Gegenstand wissenschaftlicher Arbeiten. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit, wird versucht die jüdische Krise und ihre mögliche Überwindung am Beispiel von Karl Wolfskehl aufzuzeigen. Es soll weiter der Möglichkeit nachgegangen werden, ob sich im Werk Wolfskehls möglicherweise eine deutsch-jüdische Symbiose etabliert hat. Um das Werk Wolfskehls in kurzen Zügen darstellen zu können, wird exemplarisch der Gedichtband „Die Stimme spricht“[1] erschlossen. Darauf aufbauend vollzieht sich die Deutung zu Leben und Werk Wolfskehls. Um ein möglichst vollständiges Bild für die Beurteilung der Fragestellung zu erhalten, soll auch die Betrachtung der Gesamtsituation der Juden hier ihren Platz finden. Vor allem die Situation im 20. Jahrhundert ist von elementarer Bedeutung für die folgenden Ausführungen.

2. Das Leben Karl Wolfskehls

Sozialgeschichtlicher Hintergrund der Juden

Die Juden sind durch das gesamte Mittelalter hindurch in Europa als Eindringlinge betrachtet worden.[2] Mit der Idee der Aufklärung jedoch verbesserte sich ihre Lage. Seit dem späten 18. Jahrhundert spricht man von der Judenemanzipation.[3] Diese Bewegung brachte die Aufhebung rechtlicher Beschränkungen und die allmähliche politische, wirtschaftliche und soziale Gleichstellung der Juden mit sich. Im Zuge der Aufklärung wurde die Judenemanzipation besonders durch die Toleranzidee der politischen Gleichheit aller Bürger beeinflusst. In Europa leitete Kaiser Joseph II. 1782 mit einem Toleranzpatent die Emanzipation der Juden im Habsburgerreich ein. Die Nationalversammlung in Frankreich gab den Juden 1791 die vollen Bürgerrechte und im Zuge der französischen Revolution kam die Idee der Judenemanzipation in weite Teile Europas. Ausschließlich Russland stellte die Juden erst 1917 gleich.

Besonders in Deutschland beschäftigte man sich in großem Umfang mit der Integration der Juden in sämtliche Bereiche der Gesellschaft. Im Rahmen von Überlegungen zur nationalen Einheit der Deutschen wurden immer auch die jüdische Situation und die Verbesserung der bürgerlichen Lage der Juden diskutiert. Hier hat die Idee von einer deutsch-jüdischen Symbiose ihren Ursprung. So gelten die Regierungsjahre Wilhelms II. vor 1914 „als Hochphase jüdischer Akkulturation und Integration“.[4] Wie weitreichend diese Annäherung war, ist auch darin ersichtlich, dass der Aufklärer Moses Mendelssohn sowohl als Vertreter der deutschen Aufklärung, wie auch als Hauptvertreter und eigentlicher Auslöser der jüdischen Haskala gilt.[5] Die Judenemanzipation verband sich dann mit weitreichenden Assimilationsbemühungen, die allerdings oft einen Verlust jüdischer Identität zur Folge hatten.[6] Von einer wirklichen Symbiose kann demnach nicht gesprochen werden. Dies wirkte sich wiederum auf die Ausbreitung des Zionismus[7] aus, weil viele in der Errichtung eines jüdischen Staates in Palästina die einzige Möglichkeit sahen, die Judenfrage positiv zu beantworten.

Der biografische Hintergrund Karl Wolfskehls

Karl Wolfskehl war selber Jude und sah sich deshalb in Leben und Werk mit der Judenfrage konfrontiert. Die Errichtung eines Judenstaates war für ihn aber nicht zwangsläufig die Lösung aller Probleme.[9] Er bejahte den Zionismus als geistige Erneuerung, richtete jedoch Vorbehalte gegen den nationalen und politischen Charakter der Bewegung, sofern ihre Vertreter den Abbruch mit der nationalen Tradition des zur Heimat gewordenen Gastlandes forderten.[10] Sein unerschütterliches Bekenntnis zu seiner jüdischen Herkunft hat ihren Ursprung in dem Stolz auf die Abstammung von seinem Vorfahren Calonymus ben Mashulam, einem großen Gelehrten und Leibarzt Kaiser Ottos II.[11] Calonymus rettete das Leben des Kaisers in der Sarazenenschlacht bei Cotrone, in der Nähe von Tarent um 982 n. Chr..[8]

Karl Wolfskehl wurde im Jahr der Emanzipationsgesetze am 17. September 1869 als Sohn des Bankiers Otto Wolfskehl und dessen Frau Paula Simon in Darmstadt geboren[12]. Vater Otto gehörte dem weitgehend emanzipierten, liberalen jüdischen Großbürgertum an[13], wodurch die Familie ein geordnetes Leben in Wohlstand führte. Nach dem Abitur 1887 am Ludwig-Georg-Gymnasium in Darmstadt studierte er Germanistik in Leipzig, Berlin und Gießen. Später promovierte er in Gießen über das Thema „Germanische Werbungssagen“[14]. Hier gründet sich wohl ganz besonders seine Liebe zur germanischen Mythologie und zur deutschen Volkskunde. Nach seinem Umzug nach München war Wolfskehl zwischen 1893 und 1919 Mitarbeiter von Stefan Georges Blätter für die Kunst. Nach der ersten eigenständigen Publikation Ulais (1897) konnte sich Wolfskehl ab 1898, finanziell abgesichert, seinen literarischen Neigungen widmen. Im gleichen Jahr heiratete er Hanna de Hahn, die Tochter eines holländischen Dirigenten. In München ging Wolfskehl auch seiner Sammlerleidenschaft nach, welche sich auf Münzen, Spazierstöcke und Elefanten in jeglicher Art beschränkte. Seine größte Leidenschaft waren wohl die Bücher, die er zu einer ansehnlichen Bibliothek aufstockte. Nach dem Verlust des väterlichen Vermögens durch die Inflation 1923 musste sich der Autor verstärkt der publizistischen Arbeit als Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer[15] und Journalist zuwenden, so dass er erst wieder im Exil literarisch tätig wurde.[16] Nach dem Reichstagsbrand 1933 emigrierte Wolfskehl in die Schweiz. Von 1934 bis 1938 lebte er in Italien und ab 1938 in Neuseeland. Er starb am 30. Juni 1948 in Bayswater-Auckland als Exul Poeta[17].

Literarisch trat Wolfskehl sowohl durch Prosa als auch durch Dramen und Lyrik hervor. Im Verlauf seines Studiums entdeckte Wolfskehl nicht nur Nietzsche für sich[18], sondern auch den Kulturhistoriker und Ethnologen Johann Jakob Bachofen. Die Erforschung des Mythos war hier für Wolfskehl besonders interessant[19], denn er besaß einen fast mythischen Aberglauben[20]. Die von Bachofen beschriebene mythische Frühzeit blieb ihm immer im Gedächtnis. Diese Mythen erzählen von einer Menschheit, die im Einklang mit ihrer Umwelt lebte und ein naturreligiöses Gefühl besaß, welches die Menschen heute verloren haben.[21]

Seine hymnisch-ekstatische Dichtung, die sich mythischer und biblischer Motive bedient, bewegt sich zwischen ausgeprägtem Deutschtum und jüdischer Tradition.

In den Jahren 1892 und 1893 lernte er den nur um ein Jahr älteren Stephan George und seine Werke kennen. Für ihn kam diese Begegnung einer geistigen und seelischen Erweckung gleich.[22] Dies war der Beginn einer 40-jährigen Freundschaft und noch im hohen Alter, als George längst gestorben war, nannte sich Wolfskehl den „Immertreuen“, „des Meisters Schatzhalter“ und „der Flamme ganz Trabant“.[23] Im Zuge abebbender jüdischer Assimilation fanden junge jüdische Dichter zum Kreis, der sich später um George bildete und der bewusst im völkischen Nationalismus und zum zionistischen Gedanken seinen Kontrast fand. Das Anliegen der Mitglieder war es, dem immer nachahmenden und nicht selbst schöpferischen Stil der Vertreter des literarischen Realismus und des Naturalismus entgegenzuwirken und die deutsche Dichtung im Hinblick auf Sprache, Form und Ästhetik grundsätzlich zu reformieren.

In den nächsten Jahren arbeitete Wolfskehl oft für Die Blätter für die Kunst. Hier waren viele seiner ersten Gedichte und Prosastücke zu lesen. 1900 und 1902 gab er dann mit George drei Auswahlbände Deutsche Dichtung heraus. Vor allem hier wird die Zuneigung zu Jean Paul und zu Goethe deutlich. Sein Haus in Schwabing wurde zum Mittelpunkt des George-Kreises, zu dem unter anderem Ludwig Klages, Friedrich Gundolf, Reinhold Lepsius und Max Kommerell zählten. Wolfskehl war auf den Kontakt zu vielen Menschen angewiesen. Er, der „Sprachmensch“[24], war immer darauf bedacht, sich mit Menschen im Gespräch auszutauschen.[25] Deshalb gingen zahlreiche Leute, darunter Martin Buber und Franziska von Reventlow, aber auch Künstler wie Max Klee und Alfred Kubin, in der Münchener Wohnung ein und aus. In Bezug auf seine Gespräche unterstellte ihm unter anderem Alfred Schuler ein gewisses Genie[26]:

„Ich habe ihn sich unterhalten hören mit Völkerforschern über Totemismus oder „Trojaburgen“, mit Altphilologen über schwierige Probleme der Metrik in den Chorgesängen der Tragiker, mit Archäologen über die antike Oikos-Idee, über den Brauch der Theoxenien, über Inkubationsmantik, mit Ägyptologen über die Anch-Schlinge […] und gewann jedes Mal den Eindruck, der Aussprache zweier Fachleute beizuwohnen […].“[27]

Sein Wesen war schweifend und nicht fangbar.[28] Jedem seiner Gäste und Gesprächspartner konnte Wolfskehl etwas „unglaublich Gescheites“ oder etwas „namenlos Schönes“ abgewinnen. In München wird er als Reigentänzer, Bacchant und Dionysos zugleich charakterisiert.[29] Den Namen „Zeus von Schwabing“[30] trug er nicht zu unrecht. Wolfskehl war über einen Meter neunzig groß, hatte einen gewaltigen Körper und war zudem nicht nur turbulent, sondern auch äußerst trinkfest.[31] Mit seinem braunen Vollbart konnte er wohl wirklich wie Zeus wirken, der homerisch selbst in der ausgelassensten Gesellschaft über seine Runde thronte.[32] 1933 folgte dann die große Zäsur im Leben Karl Wolfskehls.[33] Den Verlust der Heimat verarbeitete Wolfskehl in den Dichtungen Die Stimme spricht (1934), Sang aus dem Exil (1950), An die Deutschen (1947) und Hiob oder Die vier Spiegel (1950). Diese zweite Schaffensphase machte ihn wirklich berühmt.[34]

[...]


[1] Wolfskehl, Karl: Die Stimme spricht. Gedichte. Gedichte in zwei Bänden. 2. Band. München 1997.

[2] Vgl. Rienecker Fritz; Maier, Gerhard: Lexikon zur Bibel. 3. aktualisierte Sonderausgabe der neu bearbeiteten Auflage 2003, Wuppertal 1994, S. 855 – 856.

[3] Vgl. Bertelsmann Lexikographisches Institut (Hrsg.): Goldmann Lexikon. Aktualisierte Ausgabe, Bertelsmann Lexikon Verlag, 1998, Artikel: Juden, S. 4906.

[4] Blasberg, Cornelia: Der „Meister“ und die Juden. Das Phänomen des George-Kreises. In: Hoffmann, Daniel: Handbuch zur deutsch-jüdischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Paderborn, München, Wien, Zürich 2002, S. 81.

[5] Galling, Kurt (Hrsg.): Die Religion in Geschichte und Gegenwart. Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft. Ungekürzte elektronische Ausgabe der dritten Auflage, Berlin 2000, S. 457.

[6] Vgl. Blasberg, Cornelia: Der „Meister“ und die Juden, S. 89ff.

[7] Vgl. Bowert, Ruth: Die Prosa Karl Wolfskehls. Grundzüge seines Denkens und seiner Ausdrucksformen. Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde. Hamburg 1965, S. 39: Der durch Theodor Herzl gegründete Zionismus wird hier als jüdische Renaissance beschrieben. Herzl sah in dem Prozess der Assimilation vor allem ein Nationalitätenproblem, das insbesondere in der Mittelschicht Reaktionen der Ablehnung hervorriefe.

[8] Vgl. Berglar, Peter: Karl Wolfskehl. Symbolgestalt der deutsch-jüdischen Tragödie. Vortrag vor der Goethegesellschaft gehalten am 26. Juni 1964 in Darmstadt, S. 1-15.

[9] Vgl. dazu ausführlich 3.2.3.

[10] Vgl. Bowert, Ruth: Die Prosa Karl Wolfskehls, S. 40-41: Die Nähe zum Zionismus wird in dem Zyklus „An den alten Wassern“ von 1903 besonders deutlich.

[11] Vgl. Hoffmann, Paul: Das erneute Gedicht. Mit einem Vorwort von Uwe Kolbe. Frankfurt am Main 2001, S. 133: Sein Judentum verdrängte er nicht und bekannte sich stets zu seinem jüdischen Erbe.

[12] Landau, Edwin Maria: Karl Wolfskehl. Werk und Deutung. Überreicht von Omanut zu Rosch Haschana. Genossenschaft zur Limmat, Zürich, S. 3.

[13] Vgl. Blasberg, Cornelia: „Herr! Ich will zurück zu Deinem Wort.…“ Karl Wolfskehl im Verlag Salman Schocken. In: Buchhandelsgeschichte – Aufsätze, Rezensionen und Berichte zur Geschichte des Buchwesens 4. 1986, S. B123.

[14] Vgl. Landau, Edwin Maria: Karl Wolfskehl. Werk und Deutung, S. 3: In seiner Dissertation schreibt er schlicht: „Ich bin Jude“. Ein weiterer Hinweis darauf, wie sehr er sich zu seinem Judentum bekennt.

[15] Vgl. Berglar, Peter: Karl Wolfskehl. Symbolgestalt der deutsch-jüdischen Tragödie, S. 24: Wolfskehl war ebenfalls ein großartiger Übersetzer. Er beherrschte neben dem Alt- und Mittelhochdeutschen auch Hebräisch, Latein und Italienisch.

[16] Vgl. Landau, Edwin Maria: Karl Wolfskehl. Werk und Deutung, S. 11.

[17] Vgl. Ebd. S. 13: Auf seiner Grabpatte steht Exul Poeta.

[18] Vgl. Hoffmann, Paul: Das erneute Gedicht, S. 119. Außerdem: Bargebuhr, Frederick P.: Erinnerungen an Karl Wolfskehl. In: Castrum Peregrini Ausgabe 47. Amsterdam 1961, S. 64.

[19] Vgl. Landau, Edwin Maria: Karl Wolfskehl. Werk und Deutung, S. 8: Das Wissen um Bachofen begeisterte ihn für das Mythische in der „Kosmischen Runde“ um Schuler, Klages, George.

[20] Vgl. Boehringer, Robert: Mein Bild von Stefan George, München, Düsseldorf 1951, S. 98.

[21] Vgl. Hoffmann, Paul: Das erneute Gedicht., S. 119. Außerdem: Soergel, Albert / Hohoff, Curt: Dichtung und Dichter der Zeit.. Vom Naturalismus bis zur Gegenwart. Erster Band, Düsseldorf 1964: S. 216: „Für Wolfskehl, Klages und Schuler bedeuteten Bachofens Forschungen die Bestätigung ihres Glaubens an die Macht des frühen Heidentums und die Wirklichkeit einer bisher verschütteten Menschenwelt.“

[22] Helbing, Lothar: Karl Wolfskehl. Einführendes zu Gedichten, Briefen, Prosa aus dem Nachlass und zu Erinnerungen. In: Castrum Peregrini Ausgabe 41, Amsterdam, S. 20: Zwei Daten sind für Wolfskehl als gnadenhafte Neugeburt zu nennen: Die Begegnung mit George und die Flucht aus Deutschland.

[23] Vgl. Bock, Claus Victor: Nachwort zu Karl Wolfskehls Gesammelten Werken. In: Castrum Peregrini Ausgabe 41. Amsterdam, S. 136. Außerdem: Furstner, Hans: Karl Wolfskehl und das Judentum. In: Neophilologus 50. Ausgabe, Groningen 1966, S. 243: Man kann Wolfskehl allerdings nicht als Georgeaner bezeichnen, da er sich nie den künstlerischen Gesetzen Georges unterworfen hat.

[24] Helbing, Lothar: Karl Wolfskehl. Einführendes zu Gedichten, Briefen, Prosa aus dem Nachlass und zu Erinnerungen, S. 15: In Anlehnung an einen Satz von Jean Paul nannte er sich selber einen „Sprech- und keinen Schreibmenschen“.

[25] Vgl. Bargebuhr, Frederick P.: Erinnerungen an Karl Wolfskehl, S. 63: „[…] Menschen sind nun einmal meine Landschaft.“

[26] Wolters, Friedrich: Stefan George und die Blätter für die Kunst. Deutsche Geistesgeschichte seit 1890. Berlin 1930, S. 243. f.: Wolfskehl hatte einen „scharfen unbestechlichen Verstand“.

[27] Schuler, Alfred: Fragmente und Vorträge aus dem Nachlass. Herausgegeben und eingeleitet von Ludwig Klages, Leipzig 1940, S. 52.

[28] Stefan George nannte ihn deshalb in seinem Gedicht „Geheimes Deutschland“ den „Fänger unfangbar“, da Wolfskehl es verstand die Menschen um ihn herum zu fesseln, sich dabei selber aber nicht fassen ließ. Vgl. George, Stefan: Das Neue Reich. Gesamt-Ausgabe der Werke, Berlin 1928, S. 63.

[29] Vgl. Landau, Edwin Maria: Karl Wolfskehl. Werk und Deutung, S. 9.

[30] Kunisch, Hermann: Kleines Handbuch der deutschen Gegenwartsliteratur. München 1967, S. 572: Wolfskehl wurde als „Zeus von Schwabing“ bezeichnet.

[31] Vgl. Wolters, Friedrich: Stefan George und die Blätter für die Kunst. Deutsche Geistesgeschichte seit 1890, Berlin 1930, S. 243. f.

[32] Vgl. Hoffmann, Paul: Das erneute Gedicht, S. 129.

[33] Bowert, Ruth: Die Prosa Karl Wolfskehls. Grundzüge seines Denkens und seiner Ausdrucksformen, S. 41.

[34] Vgl. Berglar, Peter: Karl Wolfskehl. Symbolgestalt der deutsch-jüdischen Tragödie, S. 21.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Das jüdische Schicksal am Beispiel Karl Wolfskehl und seines Gedichtbandes "Die Stimme spricht"
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Germanistisches Institut; Abteilung Neuere Deutsche Literatur)
Veranstaltung
Fiktionen der Mündlichkeit
Note
1,7
Jahr
2005
Seiten
29
Katalognummer
V53026
ISBN (eBook)
9783638485852
Dateigröße
462 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schicksal, Beispiel, Karl, Wolfskehl, Gedichtbandes, Stimme, Fiktionen, Mündlichkeit
Arbeit zitieren
Anonym, 2005, Das jüdische Schicksal am Beispiel Karl Wolfskehl und seines Gedichtbandes "Die Stimme spricht", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53026

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