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Management und Handel von notleidenden Unternehmenskrediten in Deutschland

Title: Management und Handel von notleidenden Unternehmenskrediten in Deutschland

Diploma Thesis , 2005 , 169 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl. Wi.-Ing. Frank Wirtky (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Zur vollständigen Darstellung des Managements von Problemkrediten sind Ansätze aus verschiedenen Bereichen der rechtswissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und im Speziellen der finanzwirtschaftlichen Literatur zu integrieren. Für die Arbeit wurde daher ein
modularer Aufbau gewählt. Nach der Einleitung in Kapitel 1 erfolgt im Kapitel 2 mit der Allgemeinen Darstellung von
Unternehmenskrediten eine Übersicht über den Kreditvergabeprozess und die Instrumente
des Kreditcontrollings vor dem Hintergrund aktueller Vorschriften für das Bankenwesen. Neben den einführenden Begriffsdefinitionen werden Ansätze der allgemeinen
Risikobewertung behandelt.
Da die Insolvenzordnung die rechtlichen Grundlagen für einen Großteil des
Problemkreditmanagements beinhaltet, werden in Kapitel 3 das Insolvenzverfahren und
andere rechtliche Grundlagen näher dargestellt. Darüber hinaus wird sie mit Ergebnissen
statistischer Erhebungen zu Unternehmensinsolvenzen in Deutschland unterlegt.
Nachdem der Vergabeprozess bei Unternehmenskrediten und die rechtlichen Grundlagen
der Insolvenz behandelt worden sind, folgt im Kapitel 4 eine Übersicht über die
praxisrelevanten Handlungsalternativen für das Management von
Problemkreditportfolien. Unterschieden werden hierbei die Handlungsmöglichkeiten der
Bank und deren Auswirkungen bei drohender und bereits eingetretener Insolvenz des
Kreditnehmers.
Kapitel 5 beschäftigt sich mit der Alternative des Verkaufs von notleidenden
Kreditportfolien, den damit einhergehenden Fragestellungen nach den allgemeinen und
rechtlichen Hintergründen sowie den bilanziellen Auswirkungen. Mit der Darstellung des
deutschen Marktes für notleidende Kredite in Kapitel 6 soll der Aktualität und Brisanz des
gesamten Themas Kreditverkauf Rechnung getragen werden. Dabei wird sowohl auf die
Marktteilnehmer und deren Motivation als auch auf einen Vergleich der internationalen
Märkte dieses Segments eingegangen.
Zur Veranschaulichung der im Rahmen dieser Arbeit behandelten Themen wird in Kapitel 7
ein Unternehmenskreditverlauf am praktischen Beispiel der Neutral GmbH dargestellt.
Dabei wird neben dem chronologischen Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung des Schuldnerunternehmens in den letzten Jahren vor der Insolvenzanmeldung besonders auf
die Analyse von Unternehmenskennzahlen, Krisenerkennungsmerkmalen,
Ratingeinstufungen und getroffenen Maßnahmen aus Sicht der kreditgebenden Bank
eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Motivation

1.2 Aufbau der Arbeit

2 ALLGEMEINE DARSTELLUNG VON UNTERNEHMENSKREDITEN

2.1 Der Kreditvergabeprozess bei Kreditinstituten

2.2 Betreuungsstruktur der Banken bei Unternehmenskrediten

2.3 Risikobewertung für die Zins- und Preisbildung

2.3.1 Unternehmenskennzahlen

2.3.2 Externes Rating

2.3.3 Bankinternes Rating

2.3.4 Risikoberechnung und Preisbildung im Kreditgeschäft

2.3.4.1 Berechnung des erwarteten Verlustes

2.3.4.2 Berechnung des unerwarteten Verlustes

2.4 Regulatorisches Umfeld für das allgemeine Kreditgeschäft

2.4.1 Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft (MaK)

2.4.1.1 Zum Begriff MaK

2.4.1.2 Struktureller Aufbau der MaK

2.4.1.3 Überwachung und Steuerung des Kreditrisikos in den MaK

2.4.1.4 Problemkreditmanagement in den MaK

2.4.2 Basel II und die Einflüsse auf die Kreditbewertung

2.4.2.1 Zum Begriff Basel II

2.4.2.2 Unterlegung von Bankrisiken mit Eigenmitteln

2.4.2.3 Bankaufsichtlicher Überprüfungsprozess

2.4.2.4 Marktdisziplin und Offenlegung

2.4.3 MaK und Basel II im Vergleich

2.5 Kreditüberwachung und Eingriffssignale während der Laufzeit

2.5.1 Frühwarnsysteme

2.5.2 Überwachung § 18 KWG

2.5.3 Weitere Überwachungsmechanismen

2.6 Die Unternehmenskrise als Vorstufe zum notleidenden Kredit

2.6.1 Zum Begriff notleidender Kredit

2.6.2 Ursachen und Phasen einer Unternehmenskrise

2.6.3 Betreuungsübergang zum Problemkreditmanagement

3 DAS INSOLVENZVERFAHREN UND RECHTSGRUNDLAGEN

3.1 Zum Begriff Insolvenz

3.2 Statistische Erhebungen zu Unternehmensinsolvenzen in Deutschland

3.3 Zielsetzung und Vergleich zur alten Konkurs- und Vergleichsordnung

3.3.1 Verfahrensablauf nach Insolvenzordnung und allgemeine Vorteile

3.3.2 Nachteile für Banken als Gläubiger

3.3.3 Vergleich mit dem amerikanischen Konkursrecht

3.4 Unternehmensinsolvenzen und beteiligte Personenkreise

3.4.1 Grundgedanken zum Agency-Ansatz in der Betriebswirtschaftslehre

3.4.1.1 Der Insolvenzverwalter als Agent

3.4.1.2 Die Gläubiger als Prinzipale

3.4.2 Gläubiger und Poolbildung

3.4.3 Unternehmensmanagement

3.5 Das Insolvenzverfahren

3.5.1 Insolvenzeröffnungsverfahren

3.5.2 Eröffnetes Insolvenzverfahren

3.5.2.1 Regelverfahren und Liquidation

3.5.2.2 Planverfahren

4 MANAGEMENT VON PROBLEMKREDITPORTFOLIEN

4.1 Handlungsalternativen bei drohender Insolvenz des Schuldners

4.1.1 Stillhalten

4.1.2 Risikominimierung und Stundung

4.1.3 Unterstützung von Sanierungsmaßnahmen

4.1.3.1 Zum Begriff Sanierung

4.1.3.2 Abgrenzung von Sanierungsfähigkeit und Sanierungswürdigkeit

4.1.3.3 Sanierungsphasen

4.1.3.4 Sanierungsmaßnahmen mit Auswirkungen auf die Passivseite der Bilanz

4.1.3.4.1 Eigenkapitalerhöhungen durch Gesellschafter

4.1.3.4.2 Rangrücktritt

4.1.3.4.3 Forderungsverzicht

4.1.3.4.4 Überbrückungskredite und Sanierungskredite

4.1.3.4.5 Weitere Maßnahmen

4.1.3.5 Sanierungsmaßnahmen mit Auswirkungen auf die Vermögensbilanz

4.1.3.5.1 Joint Venture und übertragene Sanierungen

4.1.3.5.2 Unternehmensveräußerung

4.1.4 Fälligstellen

4.2 Handlungsalternativen bei eingetretener Insolvenz des Schuldners

4.2.1 Regelverfahren und Liquidation

4.2.2 Unterstützung eines Insolvenzplanes

5 VERKAUF VON NOTLEIDENDEN KREDITPORTFOLIEN

5.1 Wirtschaftliche Aspekte von Problemkreditverkäufen

5.1.1 Hintergrund, Ziele und Vorteile eines Kreditverkaufs

5.1.2 Nachteile der Ausgliederung des Workout Managements

5.2 Phasen des Kreditportfolioverkaufs

5.2.1 Vorbereitung

5.2.2 Marktsondierung

5.2.3 Due Diligence

5.2.4 Bietverfahren

5.2.5 Vertragsverhandlungen

5.2.6 Vertragsdurchführung

5.3 Rechtliche Grundlagen zum Kredit- und Forderungsverkauf

5.3.1 Erlaubnispflicht und Banklizenz

5.3.2 Strukturelle Gestaltung des Kreditportfolioverkaufs

5.3.2.1 Risikounterbeteiligung

5.3.2.2 Risikoübergang durch Verkauf

5.3.2.3 Abspaltung über neue Gesellschaft

5.3.2.4 Outsourcing des Bereichs Problemkreditmanagement

5.3.3 Bankgeheimnis und Datenschutz

5.3.3.1 Das Bankgeheimnis beim Verkauf von Problemkrediten

5.3.3.2 Das Bankgeheimnis beim Outsourcing von Problemkrediten

5.3.3.3 Datenschutz

5.3.3.4 Zusammenfassung der rechtlichen Rahmenbedingungen und Ergebnis

5.3.4 Vertragsbeziehungen zu Förderinstituten

5.4 Auswirkungen auf die Bankbilanz und die Ergebnisrechung

5.5 Steuerliche Auswirkungen beim Forderungsverkauf

5.5.1 Umsatzsteuer

5.5.2 Gewerbesteuer

5.5.3 Körperschaftssteuer

5.6 Allgemeine Hindernisse des Kreditverkaufs in Deutschland

6 DER DEUTSCHE MARKT FÜR NOTLEIDENDE KREDITE

6.1 Marktteilnehmer auf der Verkäuferseite

6.1.1 Privat- und Geschäftsbanken

6.1.2 Öffentliche Kreditinstitute

6.2 Marktteilnehmer auf der Käuferseite

6.2.1 Private Equity Gesellschaften und Investmentfonds

6.2.2 Banken

6.3 Strategien und Methoden der Käufer von notleidenden Kreditportfolien

6.3.1 Sicherheitenverwertung und Abwicklung

6.3.2 Sanierung und Verkauf

6.3.3 Verbriefung der Forderungen– Asset Backed Securities

6.3.3.1 True-Sale-Verbriefungen

6.3.3.2 Synthetische Verbriefungen

6.4 Vergleich zu anderen NPL-Märkten

6.4.1 USA

6.4.2 Asien

6.4.3 Europa

7 UNTERNEHMENSKREDITVERLAUF AM BEISPIEL DER NEUTRAL GMBH

7.1 Wirtschaftliche Grundlagen

7.2 Sicherheitenbewertung

7.3 Vom Standard-Firmenkredit zum notleidenden Kredit

7.3.1 Verlauf der Unternehmensentwicklung aus bilanzieller Sicht

7.3.2 Chronologischer Verlauf der Unternehmensentwicklung in der Krise

7.3.3 Ursachen und Merkmale der Unternehmenskrise

7.3.4 Unternehmenskennzahlen

7.3.5 Fazit

7.4 Wertberichtigung

7.5 Engagementverkauf

7.5.1 Due Diligence

7.5.2 Vertragsverhandlung

7.5.3 Vertragsdurchführung

7.6 Aktueller Stand

8 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

8.1 Zusammenfassung

8.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, einen umfassenden Überblick über das Management notleidender Unternehmenskredite in Deutschland zu geben. Dabei werden die regulatorischen Rahmenbedingungen (MaK und Basel II), das Insolvenzrecht sowie praxisnahe Handlungsalternativen für Banken analysiert, um aufzuzeigen, wie Institute ihr Problemkreditmanagement optimieren und Risiken minimieren können.

  • Regulatorisches Umfeld für Banken (Basel II und MaK)
  • Prozess der Problemkreditidentifikation und -betreuung
  • Insolvenzverfahren als rechtlicher Rahmen für Problemkredite
  • Handlungsalternativen wie Sanierung, Abwicklung und Forderungsverkäufe
  • Der aufstrebende Markt für NPLs und strategische Investorensicht

Auszug aus dem Buch

4.1.3.4 Sanierungsmaßnahmen mit Auswirkungen auf die Passivseite der Bilanz

Die im Folgenden dargestellten Sanierungsmaßnahmen haben durch Veränderungen der Kapitalausstattung eines Unternehmens direkte oder indirekte Auswirkungen auf die Passivseite der Unternehmensbilanz. Primäres Ziel einer solchen Kapitalmaßnahme ist in den häufigsten Fällen die unmittelbare Beseitigung des Status der Überschuldung und damit die Abwendung eines evtl. drohenden Insolvenzverfahrens.

4.1.3.4.1 Eigenkapitalerhöhungen durch Gesellschafter

Mit dem Grundsatz der gleichmäßigen Beteiligung aller Gläubiger an Sanierungsvorhaben drängen Banken vor der eigenen Sanierungsunterstützung zur Eigenkapitalerhöhung durch die Gesellschafter. Deren primäres Interesse an Sanierungsmaßnahmen wird in der Rettung eines möglichst großen Teils ihres eingesetzten Kapitals liegen. In der Praxis besteht diese Möglichkeit aber nur bei Kapitalgesellschaften, da persönlich haftende Gesellschafter bei der Krisenerkennung und drohender Insolvenz regelmäßig bereits selbst verschuldet sind. Zudem wird immer die Möglichkeit untersucht, neue Gesellschafter für eine Beteiligung zu gewinnen. Allerdings fällt es Unternehmen in Insolvenznähe naturgemäß schwer, neue Kredite oder neues Eigenkapital sogar von unbeteiligten Dritten zu erhalten, da die Besicherung dieser Kredite aufgrund mangelnder freier Sicherungsgegenstände meist nicht möglich ist. Institutionelle Kapitalanleger wie bspw. Beteiligungsgesellschaften treten hingegen als stille Gesellschafter auf. Doch der Verzicht auf Sicherungsübereignungen wird häufig durch ihre überdurchschnittlich hohen Renditeerwartungen kompensiert.

Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Kreditvergabe von Gesellschaftern an insolvenzbedrohte Unternehmen durch die Grundsätze der eigenkapitalersetzenden Darlehen einschneidend erschwert wird. Danach kann ein Gesellschafter in der Insolvenz der Gesellschaft Darlehen, die er in der Krise des Unternehmens gewährt hat, nur als nachrangiger Insolvenzgläubiger gelten machen. Somit läuft ein solcher Darlehensgeber bei einem Scheitern der Sanierung in die Gefahr des Komplettverlustes seines Darlehenbetrages.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für die Arbeit angesichts hoher Unternehmensinsolvenzen und gibt einen Überblick über den modularen Aufbau der Arbeit.

2 ALLGEMEINE DARSTELLUNG VON UNTERNEHMENSKREDITEN: Hier werden Kreditvergabeprozesse, Risikobewertung mittels Ratings sowie das regulatorische Umfeld (Basel II, MaK) detailliert analysiert.

3 DAS INSOLVENZVERFAHREN UND RECHTSGRUNDLAGEN: Dieses Kapitel behandelt die rechtlichen Aspekte der Insolvenz, den Verfahrensablauf nach der InsO sowie die Rolle der beteiligten Personenkreise.

4 MANAGEMENT VON PROBLEMKREDITPORTFOLIEN: Hier werden praxisrelevante Handlungsalternativen für Banken bei drohender oder eingetretener Insolvenz, wie Stillhalten oder Sanierungsunterstützung, dargestellt.

5 VERKAUF VON NOTLEIDENDEN KREDITPORTFOLIEN: Dieses Kapitel widmet sich dem Verkauf von Problemkrediten, inklusive der Phasen des Verkaufs sowie steuerlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen.

6 DER DEUTSCHE MARKT FÜR NOTLEIDENDE KREDITE: Hier werden die Marktteilnehmer sowie Strategien der Käufer notleidender Portfolien im deutschen Marktumfeld analysiert.

7 UNTERNEHMENSKREDITVERLAUF AM BEISPIEL DER NEUTRAL GMBH: Ein Fallbeispiel illustriert den Weg eines Unternehmens vom Standardkredit bis hin zum notleidenden Kredit und schließlich dem Verkauf des Engagements.

8 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung.

Schlüsselwörter

Unternehmenskredite, Problemkreditmanagement, Insolvenzrecht, Basel II, MaK, Sanierung, Abwicklung, Kreditverkauf, NPL, Non Performing Loans, Risikobewertung, Forderungsabtretung, Insolvenzplan, Risikomanagement, Kreditsicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem Management und Handel von notleidenden Unternehmenskrediten in Deutschland und beleuchtet die strategischen Optionen von Banken im Umgang mit krisenhaften Kreditengagements.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Felder umfassen die regulatorische Bankenaufsicht (Basel II, MaK), das deutsche Insolvenzrecht, das operative Problemkreditmanagement (Sanierung vs. Abwicklung) sowie den aufkommenden NPL-Markt.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Hintergründe für die notwendige Anpassung des Problemkreditmanagements deutscher Banken sowie die relevanten Handlungsalternativen bei notleidenden Krediten umfassend darzustellen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Quellen sowie der Veranschaulichung der theoretischen Konzepte anhand eines praxisnahen Fallbeispiels (Neutral GmbH).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des regulatorischen Umfelds, die rechtliche Analyse des Insolvenzverfahrens, die operativen Handlungsalternativen bei Krisen sowie die strategische Bewertung von Kreditverkäufen (NPL-Markt).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Risikomanagement, Insolvenzordnung (InsO), NPL-Markt, True Sale, Sanierungsmanagement und Eigenkapitalunterlegung.

Wie unterscheidet sich die Situation in Deutschland von anderen NPL-Märkten?

Deutschland befindet sich im Vergleich zu den USA oder asiatischen Märkten noch in einem frühen Entwicklungsstadium, wobei besonders rechtliche Unklarheiten beim Forderungsverkauf den Markt bisher langsamer wachsen ließen.

Warum ist das "True Sale" Modell für Banken attraktiv?

Es ermöglicht eine vollständige Ausbuchung der notleidenden Kredite aus der Bilanz, führt zu Liquiditätszufluss und entlastet das regulatorische Eigenkapital, was besonders im Hinblick auf Basel II von hoher Bedeutung ist.

Welche Rolle spielen die "MaK" für das Problemkreditmanagement?

Die "Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft" (MaK) setzen verbindliche organisatorische Standards für Kreditinstitute, um eine risikoorientierte Steuerung und Trennung von Markt- und Marktfolgebereichen zu gewährleisten.

Welches Fazit zieht die Arbeit aus dem Fallbeispiel der "Neutral GmbH"?

Das Fallbeispiel verdeutlicht den eingeschränkten Handlungsspielraum von Banken und zeigt, dass Sanierungsbemühungen maßgeblich von der Kompetenz und Motivation der Geschäftsführung des Schuldnerunternehmens abhängen.

Excerpt out of 169 pages  - scroll top

Details

Title
Management und Handel von notleidenden Unternehmenskrediten in Deutschland
College
University Karlsruhe (TH)  (Finanzwirtschaft, Banken und Versicherungen)
Grade
1,0
Author
Dipl. Wi.-Ing. Frank Wirtky (Author)
Publication Year
2005
Pages
169
Catalog Number
V53076
ISBN (eBook)
9783638486194
ISBN (Book)
9783656776673
Language
German
Tags
Management Handel Unternehmenskrediten Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Wi.-Ing. Frank Wirtky (Author), 2005, Management und Handel von notleidenden Unternehmenskrediten in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53076
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