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Das Bournout-Syndrom in Helferberufen anhand der Sozialen Arbeit

Título: Das Bournout-Syndrom in Helferberufen anhand der Sozialen Arbeit

Trabajo Escrito , 2016 , 17 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Janina Heinig (Autor)

Trabajo social
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In den Medien wird das Burnout-Syndrom immer wieder als Volkskrankheit der heutigen Stressgesellschaft tituliert. Auch die Krankenkassen beobachten ein Wachstum von circa 15% der Arbeitsunfähigkeitstage und führen diesen auf psychische Erkrankungen zurück. Vor allem sogenannte Helferberufe gelten dabei als Risikoberuf für das Burnout-Syndrom oder psychische Erkrankungen.
Die vorliegende Arbeit mit dem Titel „Das Burnout-Syndrom in Helferberufen am Beispiel der Sozialen Arbeit“ geht der Frage nach, warum gerade die Soziale Arbeit eine besondere Gefahrenquelle für Burnout darstellt und welche Präventions- und Interventionsmöglichkeiten sich im Umgang mit dem Syndrom anbieten.
Zunächst wird ein Definitionsversuch für den Begriff Burnout unternommen. Gleichzeitig werden die Probleme, welche das Syndrom mit sich bringt, dargelegt. Daraufhin werden verschiedene Ansätze bezüglich des Prozesses, innerhalb welchem sich Burnout entwickelt, vorgestellt. Anschließend werden sowohl die Symptomatik als auch die Folgen für die Betroffenen aufgeführt.
Nachfolgend wird das Risiko des Burnout-Syndroms auf die Soziale Arbeit übertragen. In diesem Rahmen werden Herausforderungen und Problemlagen herausgestellt, auf welche die Fachkräfte während ihres beruflichen Alltags treffen können.
Im Anschluss wird eine Auswahl an Präventions- und Interventionsmethoden genannt, welche auf die vier Bereiche individuelle Ebene, Studium/Ausbildung, Organisation/Institution und soziale Ebene bezogen werden.
Den Schluss bildet ein zusammenfassendes Fazit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Burnout-Syndrom

2.1. Entstehungsprozesse

2.2. Symptomatik und Folgen für die Betroffenen

3. Das Burnout-Syndrom in der Sozialen Arbeit

4. Präventions- und Interventionsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit

4.1. Individuelle Ebene

4.2. Ausbildung/Studium

4.3. Organisation/Institution

4.4. Soziale Ebene

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Burnout-Syndrom in Helferberufen mit einem spezifischen Fokus auf die Soziale Arbeit. Dabei wird der Frage nachgegangen, warum gerade dieses Berufsfeld eine besondere Gefahrenquelle für Burnout darstellt und welche Präventions- sowie Interventionsmöglichkeiten zur Bewältigung des Syndroms zur Verfügung stehen.

  • Grundlagen des Burnout-Syndroms und theoretische Erklärungsansätze
  • Herausforderungen und Belastungsfaktoren in der Sozialen Arbeit
  • Präventionsmethoden auf individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene
  • Die Rolle der Selbstreflexion und sozialen Unterstützung im Berufsalltag

Auszug aus dem Buch

3. Das Burnout-Syndrom in der Sozialen Arbeit

Freudenberger geht davon aus, dass das Burnout-Syndrom vorwiegend in Helferberufen vorzufinden ist. Auch andere Theoretiker beziehen sich in ihren Theorien oftmals auf diese Berufsgruppe.

Die Ergebnisse einer Online-Befragung, welche Rosemarie Karges mit dem Ziel eines Überblicks der Beschäftigungssituation von Sozialarbeitern/Sozialarbeiterinnen durchführte, zeigten, dass Burnout im Bereich der Sozialen Arbeit häufig vorkommt. Insgesamt 71,2% der Mitarbeiter/-innen freier Träger und 81% der Sozialarbeiter/-innen öffentlicher Träger gaben an, bereits mit Burnout in ihrem beruflichen Umfeld in Kontakt getreten zu sein (vgl. Karges 2011, S. 9). Doch wieso sind gerade Beschäftige in der Sozialen Arbeit diejenigen, welche oftmals von Burnout betroffen sind? Im Folgenden werden einige Herausforderungen dargestellt, welchen die Fachkräfte in ihrem beruflichen Alltag ausgesetzt sind. Hierbei ist zu beachten, dass diese Herausforderungen zwar Burnout begünstigen, aber nicht zwangsläufig dazu führen müssen.

Da es sich bei der Sozialen Arbeit um die Arbeit mit Menschen handelt, benötigen die Fachkräfte neben fachlichem Wissen ein hohes Maß an sozialen Kompetenzen, wie beispielsweise Empathie (vgl. Speer 2013, S. 13). Die Fachkräfte können sich bei dieser Beziehungsarbeit neben finanziellen Ressourcen und rechtlichen Rahmenbedingungen anders als in vielen anderen Berufsgruppen an keinem anderen Arbeitsmittel als der eigenen Person bedienen, wodurch im wichtigem Maße Selbst- und Fremdreflexion gefragt ist. Dies führt dazu, dass die Sozialarbeiter/-innen zugleich als menschliches Subjekt und werkzeughaftes Objekt fungieren, was eine Spannung und ein damit verbundenes Gefühl von Misserfolg auslösen kann (vgl. Krauß 2012, S. 720f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Burnout-Syndroms als zunehmende Belastung in Helferberufen ein und umreißt den Aufbau der Untersuchung.

2. Burnout-Syndrom: Hier werden Definitionen und Entstehungsprozesse des Syndroms sowie dessen Symptomatik und Auswirkungen auf Betroffene wissenschaftlich beleuchtet.

3. Das Burnout-Syndrom in der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel analysiert spezifische Herausforderungen und Belastungsfaktoren, die in der Sozialen Arbeit das Risiko für Burnout erhöhen.

4. Präventions- und Interventionsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit: Das Kapitel stellt konkrete Lösungsansätze vor, die auf die individuelle Ebene, das Studium, die Organisation und die gesellschaftliche Ebene zielen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit von Prävention und gesellschaftlicher Anerkennung.

Schlüsselwörter

Burnout-Syndrom, Soziale Arbeit, Helferberufe, Prävention, Intervention, Arbeitsbelastung, Coping, Supervision, Selbstfürsorge, Emotionale Erschöpfung, Dehumanisierung, Berufsalltag, Fachkräftemangel, Psychische Gesundheit, Sozialpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit thematisiert das Burnout-Syndrom, dessen Ursachen und Symptome sowie dessen spezifische Relevanz und Gefahrenpotenziale für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit bearbeitet?

Die Arbeit gliedert sich in die theoretische Definition von Burnout, die Analyse der spezifischen Belastungssituationen im sozialen Berufsfeld sowie die Erörterung präventiver Gegenmaßnahmen.

Was ist die primäre Forschungsfrage oder das Ziel?

Die Arbeit zielt darauf ab, zu ergründen, warum Soziale Arbeit eine besondere Gefahrenquelle für Burnout darstellt und welche Strategien zur Prävention und Intervention geeignet sind.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt dieser Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Analyse bestehender Studien, wie etwa Umfrageergebnissen von Karges oder Theorien von Maslach und Cherniss, basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Entstehungsprozessen von Burnout, den spezifischen Anforderungen in der Sozialen Arbeit sowie praktischen Präventionsansätzen auf vier verschiedenen Ebenen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Untersuchung am besten?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Burnout-Prävention, Soziale Arbeit, Coping-Strategien, Supervision, berufliche Belastung und Selbstreflexion gekennzeichnet.

Wie unterscheidet sich die Situation der Sozialarbeiter von anderen Helferberufen?

Sozialarbeiter nutzen vor allem die eigene Person als Arbeitsinstrument und sind häufiger prekären Rahmenbedingungen, wie Zeitdruck, unklaren Erfolgskriterien und geringer gesellschaftlicher Wertschätzung, ausgesetzt.

Welche Rolle spielt die Supervision als Interventionsmaßnahme?

Supervision dient als effektives Instrument, um durch professionelle Reflexion im Team oder mit externer Anleitung neue Lösungswege zu finden und die berufliche Identität zu stärken.

Inwiefern beeinflusst das gesellschaftliche Ansehen der Sozialen Arbeit das Burnout-Risiko?

Die Autorin argumentiert, dass die oft negative gesellschaftliche Wahrnehmung zu Missstimmungen bei den Fachkräften führt, was durch mangelnde Anerkennung den Stress im Berufsalltag verschärfen kann.

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Detalles

Título
Das Bournout-Syndrom in Helferberufen anhand der Sozialen Arbeit
Universidad
TU Dortmund  (Erziehungswissenschaft)
Curso
Soziale Arbeit als gute Arbeit
Calificación
1,3
Autor
Janina Heinig (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
17
No. de catálogo
V535103
ISBN (Ebook)
9783346126917
ISBN (Libro)
9783346126924
Idioma
Alemán
Etiqueta
Burnout Soziale Arbeit Helferberuf kollegiale Beratung Prävention Intervention Burnout-Syndrom
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Janina Heinig (Autor), 2016, Das Bournout-Syndrom in Helferberufen anhand der Sozialen Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535103
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