Ziel der folgenden Arbeit ist die Erstellung eines Trainingsplanes für einen 41-jährigen männlichen Probanden zur Gewichts- und Körperfettreduktion.
Hierfür erfolgt in einem ersten Schritt die Diagnose des Gesundheitszustandes des Probanden, bevor in einem zweiten Schritt ein expliziter Test der Ausdauer des Probanden erfolgt. Nach einer genauen Festlegung der Zielsetzung schließt sich dann die Planung des Trainings selbst, unterteilt in Mesozyklus und Detailplanung, an. Den Abschluss bildet eine Erklärung und Rechtfertigung des gewählten Trainingsumfangs und der gewählten Methoden.
Inhaltsverzeichnis:
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und Biometrische Daten
1.2 Kraftests
2 ZIELE UND PROGNOSE
3 MAKROZYKLUS
4 MESOZYKLUS
5 LITERATURRECHERCHE
6 LITERATURVERZEICHNIS
7 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
7.1 Abbildungsverzeichnis
7.2 Tabellenverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.1.1 Auswertung und Bewertung der Daten aus Tab. 1 und Tab. 2
1.2 Ausdauertestung
1.2.1 Auswertung Ausdauertest
1.2.2 Gesundheits- und Leistungsstatus
2 ZIELSETZUNG
3 MESOZYKLUSPLANUNG
3.1 Mesozyklus im Überblick
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung
3.3.1 Belastungsumfang
3.3.2 Trainingsmethode und Trainingsintensität
3.3.3 Ausdauergeräte
4 LITERATURRECHERCHE
4.1 Effekte des Ausdauertrainings bei Übergewicht/Adipositas
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, auf Basis einer fundierten sportmedizinischen Diagnose einen individuellen Trainingsplan für ein sechswöchiges Ausdauertraining zu erstellen, um die allgemeine Fitness zu steigern und gesundheitliche Parameter zu optimieren.
- Durchführung einer biometrischen Erstdiagnose inklusive Fahrradergometrie.
- Erarbeitung messbarer Gesundheits- und Leistungsziele.
- Strukturierung eines detaillierten sechs-wöchigen Mesozyklus-Trainingsplans.
- Wissenschaftliche Begründung der Trainingsgestaltung und Gerätekontrolle.
- Evidenzbasierte Untersuchung der Auswirkungen von Ausdauertraining bei Übergewicht.
Auszug aus dem Buch
3.3.2 Trainingsmethode und Trainingsintensität
Der durch den IPN-Test festgestellten Trainingsintensität zufolge trainiert die Testperson im Bereich der variablen Dauermethode. Dabei liegt die Belastungsintensität bei 70% HFmax. Selbst bei dieser relativ geringen Intensität findet nach kurzer Zeit eine Progression statt. Durch die variable Dauermethode wird der Fettstoffwechsel angeregt und es findet eine Anpassung des Herz-Kreislauf-Systems statt. Dabei bewegt sich der Proband zwischen der aeroben und anaeroben Schwelle. Bei diesem Ausdauertraining wird die Energie hauptsächlich aus dem aeroben Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel gewonnen. Die Laktat Belastung liegt bei 3 mmol/l und entspricht daher dem geringen bis mittleren Bereich.
Zusammenfassung der Kapitel
DIAGNOSE: Erfassung der persönlichen, biometrischen Daten sowie Durchführung eines submaximalen Stufentests zur Bestimmung des aktuellen Leistungsniveaus.
ZIELSETZUNG: Definition konkreter Ziele für die kommenden 12 Wochen hinsichtlich Leistungssteigerung, Körperfettreduktion und Blutdruckoptimierung.
MESOZYKLUSPLANUNG: Erstellung eines strukturierten sechs-wöchigen Trainingsplans inklusive Begründung der gewählten Belastungsintensitäten, Trainingsmethoden und Sportgeräte.
LITERATURRECHERCHE: Gegenüberstellung wissenschaftlicher Studien zur Wirksamkeit von Ausdauertraining bei übergewichtigen Probanden zur fundierten Untermauerung des Trainingsplans.
Schlüsselwörter
Ausdauertraining, IPN-Test, Trainingslehre, Mesozyklus, variable Dauermethode, Gesundheitsmanagement, Herzfrequenz, Belastungsschema, Leistungssteigerung, Adipositas, Fettstoffwechsel, Ergometrie, Trainingsintensität, Blutdruck, Körperzusammensetzung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Diese Arbeit dokumentiert die Planung und wissenschaftliche Herleitung eines individuellen Ausdauertrainingsprogramms für einen Probanden im Rahmen des Moduls Trainingslehre 2.
Welche zentralen Themen werden behandelt?
Die Themen umfassen die sportmedizinische Bestandsaufnahme, die Ableitung von Trainingszielen, die methodische Zyklusplanung und die wissenschaftliche Einordnung der Trainingseffekte.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines effektiven sechs-wöchigen Trainingsplans, der durch Leistungssteigerung und Stoffwechselanpassung die allgemeine Fitness des Probanden verbessert.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Zur Leistungsdiagnostik wird der IPN-Test (Stufentest nach WHO-Belastungsschema) genutzt, um eine präzise Trainingssteuerung zu ermöglichen.
Was wird im Hauptteil detailliert beschrieben?
Im Hauptteil werden der Trainingsstatus analysiert, die Ziele definiert und der Mesozyklus wochengenau inklusive Trainingsmethodik und Begründung der Geräteauswahl ausgearbeitet.
Welche Kriterien charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung von praktischer Anwendung, evidenzbasierter Literaturrecherche und exakter trainingswissenschaftlicher Planung aus.
Warum wird die variable Dauermethode für den Probanden empfohlen?
Diese Methode dient der optimalen Anpassung des Herz-Kreislauf-Systems und fördert effizient den Fettstoffwechsel, ohne den Probanden durch zu hohe Intensitäten zu überlasten.
Welche Rolle spielt die Herzfrequenz bei der Trainingsplanung?
Die Herzfrequenz dient als primärer Steuerungs- und Kontrollparameter, um das Training exakt in der definierten Intensitätszone (70% HFmax) zu halten.
- Citar trabajo
- Jonas Kopp (Autor), 2018, Trainingslehre und Mesozyklusplanung. Gewichts- und Körperfettreduktion eines 41-jährigen Probanden, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535297