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Avatar-Konzept und Identitätskonstruktion

Ein Vergleich der filmischen Darstellungen von Stellvertretern einer Person am Beispiel der Filme "Avatar" und "Surrogates"

Titre: Avatar-Konzept und Identitätskonstruktion

Dossier / Travail de Séminaire , 2015 , 31 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Lena Mykhaylychenko (Auteur)

Médias / Communication - Film et Télévision
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse der Avatar-Konzepte, die in den Filmen AVATAR und SURROGATES präsentiert worden sind. Im Fokus der Untersuchung stehen die Ähnlichkeiten und Unterschiede dieser Konzepte, einbegriffen die Rolle des künstlich erschaffenen Körpers, mögliche Folgen ihrer Verwendung, diverse Nutzungsmotive sowie die Besonderheiten der Hauptfigur-Avatar-Beziehung.

Aufgrund der Spezifik dieser Arbeit, die sich auf die Auseinandersetzung mit theoretischen Ansätzen sowie der qualitativen Analyse der erwähnten Filme, bezogen auf bestimmte Aspekte, konzentriert, wird in diesem Fall anstelle von Hypothesen, die für die Verifizierung eine repräsentative Stichprobe benötigen, mit Forschungsfragen operiert. Die zentrale Forschungsfrage "Wie wird das Avatar-Konzept in den Filmen AVATAR und SURROGATES präsentiert?" lässt sich durch weitere Untergliederung spezifizieren: Welche Funktionen erfüllt ein Avatar-Körper? Welche Einstellungen sind gegenüber dem künstlich erschaffenen Stellvertreter der Menschen zu beobachten? Wie lässt sich die Hauptfigur-Avatar-Beziehung charakterisieren? Wird durch die Verwendung des zweiten Körpers das eigene Ich-Konzept der Hauptdarsteller in den untersuchten Filmen beeinflusst oder verändert? Wenn ja, wie? Welche Differenzen und Ähnlichkeiten lassen sich bezüglich der Avatar-Darstellungen anhand der ausgesuchten Filme beobachten?

Im ersten Teil der Arbeit wird auf solche Punkte wie Identität, Körperlichkeit, Simulation sowie Selbstkonstruktion, in erster Linie im Zusammenhang mit der Rolle des künstlich erschaffenen Stellvertreters eines Menschen, eingegangen. Außerdem werden verschiedenen Aspekte und Motive der Avatar-Verwendung vorgestellt. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse der filmischen Darstellungen von Avataren bzw. vom zweiten Körper einer Person, der Betrachtung deren Funktionen und der Auseinandersetzung mit den Entwicklungen, die mit der Verwendung des Ersatzkörpers verbunden sind. Dabei wird das Avatar-Protagonist-Verhältnis in den Filmen AVATAR und SURROGATES thematisiert. Im abschließenden Fazit werden, im Anschluss an die Analyse der theoretischen Ansätze sowie die Auseinandersetzung mit der filmischen Präsentation der Avatar-Konzepte, die Schlussfolgerungen im Bezug auf die Forschungsfragen gezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Körper und Identität

2.1 Bestimmende Faktoren bei dem Identitätsbildungsprozess

2.2 Simulation, Körperlichkeit und Identität

2.3 Avatare als Handlungsfiguren

2.4 Zur Rolle der künstlich erschaffenen Stellvertreter eines Menschen

2.5 Zweites „Ich“ und Selbstkonstruktion

3 Avatar-Konzept: Vergleich der filmischen Darstellungen von Stellvertretern einer Person

3.1 Film AVATAR

3.1.1 Funktionen des Avatars

3.1.2 Hauptfigur-Avatar-Beziehung

3.2 Film SURROGATES

3.2.1 Funktionen des Avatars bzw. des Surrogates

3.2.2 Hauptfigur-Avatar-Beziehung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion von Identität in Abhängigkeit von künstlich geschaffenen Stellvertreterkörpern (Avataren) anhand der Spielfilme AVATAR und SURROGATES. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie das Avatar-Konzept in den gewählten Filmen präsentiert wird und welche Auswirkungen die Nutzung dieser Ersatzkörper auf das Identitätskonzept und das Selbstverständnis der jeweiligen Hauptfiguren hat.

  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Körperlichkeit, Simulation und Identitätsbildung.
  • Untersuchung der Funktionen von künstlichen Stellvertretern für den Menschen.
  • Vergleichende Analyse der Hauptfigur-Avatar-Beziehung in den beiden Filmen.
  • Betrachtung von Motiven und Folgen der Avatar-Verwendung im soziopsychologischen Kontext.

Auszug aus dem Buch

Film SURROGATES

Der futuristische Action-Triller SURROGATES stellt eine Welt dar, in der die meisten Menschen isoliert voneinander leben und der Kontakt mit der Außenwelt bzw. die Interaktion mit den anderen Gesellschaftsteilnehmern nur mittels Surrogate-Körpern erfolgt, die sich fernsteuern lassen. Ausnahme sind die Gruppen der Surrogates-Gegner, genannt Dreads, die die Verwendung der Ersatzkörper ablehnen und ausgegrenzt von der Mehrheitsgesellschaft leben.

Der Großteil der Bevölkerung verbringt die meiste Zeit zuhause und traut sich kaum aus der eigenen Wohnung. Bei allen alltäglichen Tätigkeiten sowie bei der Arbeit werden sie von deren Avataren vertreten, die nicht altern, einen perfekten Körper haben, keine Müdigkeit und keine Schmerzen empfinden sowie beim Bedarf leicht austauschbar sind. Es handelt sich um künstlich erstellte Maschinen bzw. Roboter, die von ihren Operatoren durch neuronale Verbindung mit Hilfe der speziellen Sensoren bedient werden. Das Aussehen dieser Menschenvertreter ist frei wählbar: man kann sowohl einen Surrogate bestellen, der wie eine eigene Kopie, als auch wie eine vollkommen eine andere Person (z. B. Geschlecht, Alter usw.) aussieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Identitätsthematik im Zeitalter digitaler Medien ein und definiert die Untersuchung der Filme AVATAR und SURROGATES hinsichtlich ihrer Avatar-Konzepte.

2 Körper und Identität: Dieses Kapitel beleuchtet theoretische Grundlagen zu Identität, Körperlichkeit und Simulation, insbesondere die Rolle des Körpers als Instrument der Identitätskonstruktion.

3 Avatar-Konzept: Vergleich der filmischen Darstellungen von Stellvertretern einer Person: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Avatar-Funktionen und die Beziehung zwischen Operator und Avatar in den beiden Filmen.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und stellt die wesentlichen Unterschiede zwischen den biologisch-genetischen Avataren und den technologischen Surrogate-Robotern heraus.

Schlüsselwörter

Avatar, Identitätskonstruktion, Körperlichkeit, Simulation, Selbstkonzept, Stellvertreter, Virtualität, Realität, Film AVATAR, Film SURROGATES, Soziopsychologie, Identitätsbildung, Ersatzkörper, Medientechnologie, Selbstpräsentation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie künstlich geschaffene Stellvertreterkörper, sogenannte Avatare, die Identitätskonstruktion von Menschen in den Filmen AVATAR und SURROGATES beeinflussen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der Zusammenhang von Identität und Körperlichkeit, die Möglichkeiten der Simulation durch neue Technologien sowie die Auswirkungen der Nutzung von Ersatzkörpern auf das menschliche Selbstverständnis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Avatar-Konzept in den beiden untersuchten Filmen präsentiert wird und wie sich die Beziehung zwischen Hauptfigur und Avatar unter verschiedenen Bedingungen gestaltet.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine qualitative Analyse, die sich auf soziopsychologische Ansätze der Medienforschung stützt, um die filmischen Darstellungen zu untersuchen und zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse der Avatare in AVATAR und SURROGATES, wobei Funktionen der Stellvertreter und die spezifische Beziehung der Hauptfiguren zu ihren Avataren beleuchtet werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Avatar, Identitätskonstruktion, Körperlichkeit, Simulation, Ersatzkörper und die spezifischen Filmtitel AVATAR und SURROGATES.

Wie unterscheidet sich der Avatar in AVATAR von den Surrogates in SURROGATES?

In AVATAR handelt es sich um genetisch modifizierte, biologische Lebewesen, während die Surrogates in SURROGATES reine technologische Produkte, also humanoide Roboter, sind.

Welche Rolle spielt die Hauptfigur Jake Sully im Film AVATAR hinsichtlich seines Avatars?

Jake Sully verändert seine Einstellung im Laufe des Films grundlegend: Sein Avatar wandelt sich vom bloßen Ersatzteil zur notwendigen Erweiterung seines eigenen Körpers bis hin zur endgültigen Identifikation mit diesem.

Warum entscheidet sich Tom Greer in SURROGATES letztlich gegen die Nutzung eines Ersatzkörpers?

Die Entscheidung basiert maßgeblich darauf, dass er den Surrogate-Körper zunehmend als Hindernis für zwischenmenschliche Nähe zu seiner Ehefrau und als Entfremdung von der Realität empfindet.

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Résumé des informations

Titre
Avatar-Konzept und Identitätskonstruktion
Sous-titre
Ein Vergleich der filmischen Darstellungen von Stellvertretern einer Person am Beispiel der Filme "Avatar" und "Surrogates"
Université
University of Bonn
Note
1,0
Auteur
Lena Mykhaylychenko (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
31
N° de catalogue
V535404
ISBN (ebook)
9783346120144
ISBN (Livre)
9783346120151
Langue
allemand
mots-clé
Avatar Surrogates Identitätsbildung Selbstkonzept
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lena Mykhaylychenko (Auteur), 2015, Avatar-Konzept und Identitätskonstruktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535404
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Extrait de  31  pages
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