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Die Geschichtserzählung in der DDR-Methodik am Beispiel von Herbert Mühlstädts Werk "Der Geschichtslehrer erzählt"

Title: Die Geschichtserzählung in der DDR-Methodik am Beispiel von Herbert Mühlstädts Werk "Der Geschichtslehrer erzählt"

Examination Thesis , 2005 , 127 Pages , Grade: 1

Autor:in: Sabrina Döppl (Author)

Didactics - History
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Die Geschichte der Geschichtsdidaktik umfasst auch die Methodik in der Deutschen Demo‐ kratischen Republik. Da die DDR ein totalitärer Staat war, unterlag auch die Geschichtsmethodik den ideologischen Vorgaben der SED. Im Unterricht wurde eine materialistische Betrachtung und Interpretation der Historie gefordert mit dem Ziel, die Schüler mit dem Staat zu solidarisieren und das marxistische Wertesystem in ihrem Denken zu verankern. Dominierende Methode im Geschichtsunterricht war der Lehrervortrag, insbesondere die Lehrererzählung. Der starke Einsatz von Geschichtserzählungen in der DDR resultiert aus der Wahrnehmung, dass es dem Unterricht an Anschaulichkeit und Lebendigkeit mangelte. Demzufolge waren es nur Personen, die mit der Praxis in Kontakt standen, welche sich die Mühe machten, selbst historische Erzählungen zu verfassen. Abgesehen von wenigen Beispielen für Lehrererzählungen, die in den Unterrichtshilfen veröffentlicht worden waren, war der ehemalige Volksschullehrer, Verlagsautor und Universitätsdozent Herbert Mühlstädt im Wesentlichen der Einzige, der Geschichtserzählungen in DDR‐Zeiten verfasste. Zwischen 1962 und 1966 erschien im Berliner Volk und Wissen Verlag dessen dreibändiges Werk „Der Geschichtslehrer erzählt“, das 1972 durch einen Ergänzungsband erweitert wurde. Eine kritische didaktische und literarische Analyse dieses Werkes ist Ziel der vorliegenden Arbeit. Aus den hohen Auflagezahlen wird deutlich, dass Mühlstädts Werk sehr beliebt war und auch „bis zum Ende der DDR eine Monopolstellung“ innehatte. Den Grund für die große Bedeutung von „Der Geschichtslehrer erzählt“ hatte bereits Rudolf Bonna, der Einzige, der sich bisher mit Mühlstädts Werk beschäftigt hat, auf den Punkt gebracht: „Mit seinem Werk gab Mühlstädt den Geschichtslehrern Material in die Hände, mit dessen Hilfe sie dem Aspekt des Emotionalen im Prozeß der Erziehung der allseitig entwickelten sozialistischen Persönlichkeit gerecht werden konnten.“ Basierend auf den ideologischen Hintergründen des Geschichtsunterrichts wird untersucht, inwiefern die Texte aus „Der Geschichtslehrer erzählt“ zur Indoktrination und damit

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Der Aufbau dieser Arbeit

2. Ideologische Grundlagen des DDR-Geschichtsunterrichts

2.1 Der Marxismus-Leninismus

2.1.1 Theorie

2.1.2 Praktische Umsetzung

2.2 Der historische Materialismus

2.2.1 Theorie

2.2.2 Praktische Umsetzung

3. Geschichtsmethodik in der DDR

3.1 Ziele

3.2 Anforderungen an die Geschichtslehrer

3.3 Inhalte

3.4 Methoden

4. Die Geschichtserzählung

4.1 Allgemeines

4.2 Postulate der DDR-Geschichtsmethodik an eine Lehrererzählung

4.2.1 Wissenschaftlichkeit und ideologische Klarheit

4.2.2 Realismus, Einfachheit, Anschaulichkeit und Lebendigkeit

4.2.3 Erzieherischer Wert

4.3 Problem des Verfassens einer Erzählung

5. Biographie Herbert Mühlstädts

6. „Der Geschichtslehrer erzählt“

6.1 Entstehung

6.2 Zielsetzung

6.3 Inhalte

6.3.1 Band I

6.3.2 Band II

6.3.3 Band III

6.3.4 Ergänzungsband

6.3.5 Zusammenfassung

6.4 Vorbemerkungen

6.5 Auswertungsmöglichkeiten

6.5.1 Band I

6.5.2 Band II und III

6.5.3 Ergänzungsband

6.6 Grundlagen

6.7 Erzählerische Besonderheiten

6.7.1 Erzähler

6.7.2 Zeitfaktor

6.7.3 Ortsfaktor

6.7.4 Handlung

6.8 Umsetzung in den Unterrichtshilfen

7. Personalisierung und Personifizierung

7.1 Personalisierung

7.1.1 Allgemeines

7.1.2 Vertreter der Progression

7.1.3 Vertreter der Reaktion

7.2 Personifizierung

7.2.1 Allgemeines

7.2.2 Namensgebung

7.2.3 Vertreter der Progression

7.2.4 Vertreter der Reaktion

7.3 Fazit

8. Hans Ebelings „Deutsche Geschichte“ als Vorlage?

9. Mühlstädts Forderung nach Wissenschaftlichkeit

10. Widerspiegelung des Wandels des Luther-Bildes in der DDR bei Mühlstädt?

10.1 Ablehnung Luthers bis in die frühen 60er Jahre

10.2 Das Konzept der „frühbürgerlichen Revolution“ der 60er Jahre

10.3 Die Luther-Ehrung 1983

10.4 Fazit

11. „Der Geschichtslehrer erzählt“ – Neue Fassung

11.1 Entstehung

11.2 Inhalte

11.3 Aufbau

11.4 Differenziertere Personenbetrachtung

11.5 Vergleich

11.6 Die Neuauflage von 1991

12. Das Fortleben von Mühlstädts Werk

12.1 Bernd Hildenbrand, Erzählte Geschichte(n)

12.2 Eckhard Jander, Geschichten zur Geschichte

13. Didaktische Überlegungen: Mühlstädt im heutigen Geschichtsunterricht?

13.1 Was spricht für Mühlstädt?

13.2 Was spricht gegen Mühlstädt?

13.3 Didaktische Konsequenzen

13.3.1 Theoretische Überlegungen

13.3.2 Praktische Umsetzung

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die didaktische und literarische Gestaltung der „Geschichtserzählung“ im Geschichtsunterricht der DDR am konkreten Beispiel des mehrbändigen Werkes „Der Geschichtslehrer erzählt“ von Herbert Mühlstädt. Ziel ist es, die ideologische Ausrichtung dieser Erzählungen, ihre methodische Einbettung in das totalitäre Erziehungssystem sowie deren Rezeptionsgeschichte kritisch zu analysieren und didaktisch auf ihre heutige Anwendbarkeit zu prüfen.

  • Die ideologischen Grundlagen des DDR-Geschichtsunterrichts (Marxismus-Leninismus und historischer Materialismus)
  • Die Funktion der Lehrererzählung als zentrales didaktisches Instrument in der DDR
  • Die didaktische und inhaltliche Analyse des Werkes „Der Geschichtslehrer erzählt“
  • Die Rolle der Personalisierung und Personifizierung bei der Indoktrination
  • Das Luther-Bild in der DDR-Geschichtsschreibung und seine Spiegelung bei Mühlstädt

Auszug aus dem Buch

4.1 Allgemeines

Die Geschichtserzählung beabsichtigt die Darstellung eines Sachverhaltes zum Zwecke der Wissensvermittlung. Die zentralen Ziele sind Fremdverstehen, Perspektivenübernahme und Anteilnahme. Ein geschlossener Handlungsablauf in linearer zeitlicher Ordnung, ausschmückende Details, Individualisierung und Personifizierung sind Hauptmerkmale der Erzählung. Im Vordergrund stehen handelnde und leidende Personen. Die Erzählung dient der Aufgabe, geschichtliche Vorgänge von den Schülern nacherleben zu lassen. Ihr wird also deutlich eine emotionale Zielsetzung zugeordnet.

In der didaktischen Literatur wird die Erzählung als eine mögliche Ausformung des Lehrervortrags zu den Aktionsformen des Lehrers gerechnet. Bei der Erzählung, so Aschersleben, „geht es um die Darstellung eines zeitlichen Nacheinanders, das Subjektivität [...] und affektives Beteiligtsein des Vortragenden gestattet und unter besonderen Gesichtspunkten sogar erfordert“. Max Rösner beschreibt die Geschichtserzählung als Geschenk, das von den Schülern nicht verlangt, in abfragbares Wissen umgesetzt zu werden. Sie stellt eine emotionale Form des Lehrervortrages dar, die durch sich selbst wirken soll.

Die Besonderheit der Lehrererzählung liegt also in der starken gefühlserregenden Wirkung, die darauf beruht, dass der Sachverhalt in Form einer Handlung dargestellt wird, die in einem dramatisch-bewegten Aufbau zur Klärung führt. In einer Erzählung erlebt man das Schicksal der handelnden Personen nach, empfindet mit ihnen und gelangt über das Gefühl zu einer bestimmten, vom Dichter beabsichtigten Erkenntnis der Realität und einer bestimmten Einstellung zu ihr.

Was die Erzählung vom Bericht und von der Schilderung abgrenzt, ist das Vorhanden-sein eines Erzählers, der nicht mit dem Autor identisch zu sein braucht. Durch dessen Perspektive werden die dargestellten Sachverhalte geordnet, kommentiert und bewertet. Genau hier liegt aber die Gefahr der Geschichtserzählung: es werden Werte nacherlebt, mit denen die Schüler manipuliert und indoktriniert werden können. Der Erzähler gibt seinem Text eine sinnstiftende Ausgestaltung, welcher Wertkonzepte zu Grunde liegen, die oft von einer Ideologie abgeleitet sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung motiviert die Untersuchung und legt den strukturellen Aufbau der Analyse über die Rolle der Geschichtserzählung in der DDR fest.

2. Ideologische Grundlagen des DDR-Geschichtsunterrichts: In diesem Kapitel werden die theoretischen Fundamente des Unterrichts, der Marxismus-Leninismus und der historische Materialismus, als staatliche Vorgaben detailliert dargelegt.

3. Geschichtsmethodik in der DDR: Das Kapitel erläutert die Ziele, Anforderungen an die Lehrer und die stark durch Frontalunterricht geprägten Lehrmethoden im SED-Staat.

4. Die Geschichtserzählung: Hier werden die methodischen Anforderungen an Lehrererzählungen sowie der erzieherische Wert, den die DDR-Didaktik diesem Format zumaß, kritisch beleuchtet.

5. Biographie Herbert Mühlstädts: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg und die ideologische Prägung von Herbert Mühlstädt nach.

6. „Der Geschichtslehrer erzählt“: Dies ist eine detaillierte Untersuchung der Bände, ihrer Entstehung, Zielsetzung und der erzählerischen Besonderheiten wie Personalisierung und Personifizierung.

7. Personalisierung und Personifizierung: Das Kapitel analysiert, wie Mühlstädt historische Akteure und das Schicksal der Massen nutzte, um politische und ideologische Ziele zu transportieren.

8. Hans Ebelings „Deutsche Geschichte“ als Vorlage?: Hier wird der Frage nachgegangen, ob westdeutsche Lehrmaterialien als Vorbild für Mühlstädts Arbeit dienten, was die Analyse jedoch weitgehend verneint.

9. Mühlstädts Forderung nach Wissenschaftlichkeit: Anhand von Prozessberichten zu Rosa Luxemburg wird die tatsächliche quellengetreue Arbeitsweise Mühlstädts überprüft.

10. Widerspiegelung des Wandels des Luther-Bildes in der DDR bei Mühlstädt?: Das Kapitel untersucht, wie sich die wechselnde staatliche Bewertung Martin Luthers in den verschiedenen Auflagen von Mühlstädts Werk widerspiegelt.

11. „Der Geschichtslehrer erzählt“ – Neue Fassung: Eine Analyse der in den 80er Jahren erfolgten Überarbeitungen und der späteren Neuauflage von 1991 vor dem Hintergrund der DDR-Bildungspolitik.

12. Das Fortleben von Mühlstädts Werk: Das Kapitel betrachtet die Rezeption von Mühlstädts Arbeit in späteren Nachfolgewerken und diskutiert Plagiatsvorwürfe.

13. Didaktische Überlegungen: Mühlstädt im heutigen Geschichtsunterricht?: Abschließend wird erörtert, ob und in welcher Weise Mühlstädts Erzählungen als Medium im modernen Geschichtsunterricht sinnvoll eingesetzt werden können.

Schlüsselwörter

DDR-Geschichtsdidaktik, Herbert Mühlstädt, Geschichtserzählung, Lehrererzählung, Marxismus-Leninismus, historischer Materialismus, Indoktrination, Personalisierung, Personifizierung, Luther-Bild, Geschichtsschreibung, Lehrmethodik, Schulbuchgeschichte, DDR, SED-Ideologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die didaktische Konzeption und ideologische Funktion von Geschichtserzählungen in der DDR am Beispiel des Werkes „Der Geschichtslehrer erzählt“ von Herbert Mühlstädt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die ideologischen Fundamente (Marxismus-Leninismus), die spezifische Methodik der Lehrererzählung in der DDR, die Personalisierung und Personifizierung von Geschichte sowie der Umgang mit sich ändernden historischen Interpretationen, etwa beim Luther-Bild.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die kritische Evaluation, inwieweit Mühlstädts Erzählungen zur Indoktrination und politischen Manipulation eingesetzt wurden, während gleichzeitig ihr Anspruch auf didaktische Anschaulichkeit und ihre Eignung für den heutigen Geschichtsunterricht bewertet wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Autorin kombiniert eine kritische Textanalyse der Erzählungen und Vorbemerkungen mit einer Untersuchung von Lehrplänen, Unterrichtshilfen und der fachwissenschaftlichen Sekundärliteratur zur DDR-Geschichtsdidaktik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Mühlstädts Werk (Biografie, Aufbau, methodische Besonderheiten), einen Vergleich mit zeitgenössischen Autoren und eine detaillierte Fallstudie zum Wandel des Luther-Bildes in den verschiedenen Fassungen von Mühlstädts Werk.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Geschichtsdidaktik, Indoktrination, Parteilichkeit, Klassenkampf, Personalisierung, historische Narrative und die Instrumentalisierung von Geschichte in der DDR.

Wie wird das Luther-Bild von Mühlstädt über die Jahrzehnte bewertet?

Die Analyse zeigt, dass Mühlstädt das Luther-Bild kontinuierlich an den sich wandelnden offiziellen Kurs der SED-Historiografie anpasste, wobei Luther anfangs negativ und später, im Zuge der „frühbürgerlichen Revolution“-These, als progressiver Akteur dargestellt wurde.

Wie beurteilt die Autorin die heutige Relevanz von Mühlstädts Werk?

Die Autorin sieht in Mühlstädts Erzählungen ein Mittel, um bei Schülern Interesse und emotionale Anteilnahme zu wecken, warnt jedoch vor der notwendigen kritischen Distanz, da die Texte durch ihre suggestive Art manipulativ wirken können.

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Details

Title
Die Geschichtserzählung in der DDR-Methodik am Beispiel von Herbert Mühlstädts Werk "Der Geschichtslehrer erzählt"
College
University of Bayreuth
Grade
1
Author
Sabrina Döppl (Author)
Publication Year
2005
Pages
127
Catalog Number
V53547
ISBN (eBook)
9783638489652
ISBN (Book)
9783656800453
Language
German
Tags
Geschichtserzählung DDR-Methodik Beispiel Herbert Mühlstädts Werk Geschichtslehrer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabrina Döppl (Author), 2005, Die Geschichtserzählung in der DDR-Methodik am Beispiel von Herbert Mühlstädts Werk "Der Geschichtslehrer erzählt", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53547
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