Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

Kommunikationsunterschiede zwischen Deutschen und Schweizern und deren interkulturelle Ursachen

Eine Ähnlichkeitsfalle

Titel: Kommunikationsunterschiede zwischen Deutschen und Schweizern und deren interkulturelle Ursachen

Studienarbeit , 2020 , 21 Seiten , Note: 1.5

Autor:in: Florian Schweer (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit zeigt, dass durchaus kulturelle Unterschiede zwischen Deutschen und Schweizern auszumachen sind. Außerdem ergründet sie Kommunikationsunterschiede im gesprochenen Wort zwischen Deutschen und Schweizern sowie deren Ursachen.

Nach der Spezifizierung der Ausgangslage, Fragestellung, Abgrenzung und Methodik im ersten Kapitel sowie verschiedenster Begriffserklärungen in Kapitel zwei folgt die Analyse der beiden Kulturen anhand des Kulturmodells nach Geert Hofstede kleinere Unterschiede in den Bereichen Unsicherheitsvermeidung und Langzeit-/ Kurzzeit-Orientierung sowie Genuss/Einschränkung. Man kann von einer ähnlichen, nicht aber von derselben Kultur sprechen.

Die fortschreitende Globalisierung und Technologisierung macht es Menschen immer einfacher, ihren Lebensmittelpunkt zu verschieben. Die Schweiz hat sich in diesem Zuge aufgrund verschiedener Faktoren zu einem Einwanderungsland entwickelt – auch für Deutsche. Unter anderem aufgrund der gleichen Sprache und, so scheint es, der gleichen Kultur ist dies durchaus naheliegend. Im täglichen Leben entstehen bei Gesprächen zwischen Deutschen und Schweizern aber häufig Missverständnisse oder sogar Konflikte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Ausgangslage: Eine «Ähnlichkeitsfalle»?

1.2. Fragestellung und Ziele

1.3. Abgrenzungen

1.4. Methodik

2. Begriffserklärungen

2.1. Kultur

2.2. Kulturmodell

2.3. Kulturstandard

2.4. Interkultur

2.5. (Interkulturelle) Kommunikation

3. Analyse

3.1. Kulturelle Unterschiede anhand eines Kulturmodells

3.2. Kommunikationsunterschiede im gesprochenen Wort

4. Schlussfolgerung

4.1. Bewertung der Resultate

4.2. Empfehlungen zum Schluss

5. Verzeichnisse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel aufzuzeigen, dass trotz der gemeinsamen Sprache grundlegende kulturelle Unterschiede zwischen Deutschen und Schweizern bestehen, die in der Alltagskommunikation zu Missverständnissen oder Konflikten führen können. Durch die Analyse von Kulturstandards sollen diese Differenzen ergründet und Wege zur interkulturellen Kompetenzerweiterung aufgezeigt werden.

  • Kulturelle Identität von Deutschen und Schweizern
  • Analyse anhand des Kulturmodells nach Geert Hofstede
  • Kommunikationsunterschiede im gesprochenen Wort
  • Interkulturelle Ursachen und Kulturstandards
  • Vermeidung der sogenannten "Ähnlichkeitsfalle"

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Konsensorientierung

Wohl einer der wichtigsten und grössten Unterschiede. Ein Beispiel:

Der Deutsche Mitarbeiter Müller möchte in der Abteilung der Schweizer Firma, in welcher er arbeitet, nun endlich bezüglich eines aktuellen Projektes zu einer Entscheidung kommen. Doch ein Teammitglied fehlt krankheitsbedingt, weshalb zum Unverständnis von Herrn Müller nicht etwa eine Entscheidung ohne dieses getroffen, sondern ein neuer Sitzungstermin vereinbart wird. Das Projekt wird sich deshalb wohl verzögern.

In der Schweiz wird, mehr als in Deutschland, grossen Wert auf eine Konsensorientierung und eine Konfliktvermeidung gelegt, es liegt somit ein grosses Harmoniebedürfnis vor. Diese Konsensorientierung ist so stark wie sonst nirgends auf der Welt (Lechner & Thomas, 2011, S. 33). Nicht schnelle Entscheidungen liegen im Fokus, sondern solche mit einer möglichst breit abgestützten Akzeptanz. Nach Möglichkeit müssen alle von einem Vorschlag restlos überzeugt sein, damit er umgesetzt wird. Auch fällt es dem Schweizer beispielsweise schwer, sich in einer Gruppe klar zu einem bestimmten Thema zu äussern, er verhält sich da reservierter und wird seine Meinung eher in einem Zweiergespräch erläutern, um offene Konflikte zu vermeiden. Auch sind sie Neuerungen gegenüber eher skeptisch eingestellt, rasche Entscheide sind eher unüblich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der "Ähnlichkeitsfalle" ein, die durch die gleiche Sprache zwischen Deutschen und Schweizern entsteht, und definiert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Begriffserklärungen: Hier werden die zentralen theoretischen Begriffe wie Kultur, Kulturmodell, Kulturstandard sowie (interkulturelle) Kommunikation definiert, um eine wissenschaftliche Basis für die Analyse zu schaffen.

3. Analyse: Das Hauptkapitel vergleicht die Kulturen anhand des Modells von Geert Hofstede und untersucht spezifische Kommunikationsunterschiede im gesprochenen Wort zwischen beiden Nationen.

4. Schlussfolgerung: Das Kapitel bewertet die gewonnenen Erkenntnisse und gibt Empfehlungen zur interkulturellen Kompetenzerweiterung, um Missverständnisse im beruflichen und privaten Austausch zu minimieren.

5. Verzeichnisse: Dieser Abschnitt enthält das Literaturverzeichnis der verwendeten Quellen sowie das Abbildungsverzeichnis.

Schlüsselwörter

Deutschland, Schweiz, Interkulturelle Kommunikation, Kulturstandard, Ähnlichkeitsfalle, Konsensorientierung, Hofstede, Kulturmodell, Missverständnisse, Konfliktvermeidung, Sprache, interkulturelle Kompetenz, Gesicht wahren, Verbale Kommunikation, Sozialisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Schweizern und zeigt auf, warum die gemeinsame Sprache häufig zu der falschen Annahme führt, es handele sich um dieselbe Kultur.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Analyse kultureller Identität, der Vergleich anhand von Kulturmodellen und die Untersuchung spezifischer Kommunikationsunterschiede im gesprochenen Wort.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Ursachen für Missverständnisse zwischen Deutschen und Schweizern aufzuzeigen und zu belegen, dass trotz ähnlicher Sprache kulturelle Differenzen bestehen, die eine interkulturelle Sensibilisierung erfordern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem Literaturstudium, das durch die Anwendung des Kulturmodells nach Geert Hofstede sowie die Analyse von Kulturstandards nach Lechner & Thomas ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die kulturellen Dimensionen nach Hofstede verglichen und anschließend konkrete Aspekte wie Konsensorientierung, Fehlerkultur, Etikette und sprachliche Besonderheiten analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Interkulturelle Kommunikation, Ähnlichkeitsfalle, Kulturstandard, Konsensorientierung und das Kulturmodell von Hofstede.

Warum wird die Sprache als "Ähnlichkeitsfalle" bezeichnet?

Weil die Tatsache, dass beide Nationen Deutsch sprechen, fälschlicherweise dazu führt, dass die Kultur als identisch wahrgenommen wird, was die Erwartungshaltung an den Interaktionspartner verzerrt.

Wie unterscheidet sich die Konsensorientierung in der Schweiz von Deutschland?

In der Schweiz hat die Konsensfindung und Konfliktvermeidung oberste Priorität, während in Deutschland die Sachorientierung und das Erreichen des bestmöglichen Ergebnisses, auch durch konstruktive Konflikte, im Vordergrund stehen.

Wie gehen Schweizer mit Fehlern und Kritik um?

Schweizer kommunizieren Kritik meist indirekt und sanft, um dem Gegenüber zu ermöglichen, sein "Gesicht zu wahren", da direkte Konfrontation als aggressiv wahrgenommen wird.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kommunikationsunterschiede zwischen Deutschen und Schweizern und deren interkulturelle Ursachen
Untertitel
Eine Ähnlichkeitsfalle
Hochschule
Fernfachhochschule Schweiz
Note
1.5
Autor
Florian Schweer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
21
Katalognummer
V535498
ISBN (eBook)
9783346223357
ISBN (Buch)
9783346223364
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kommunikationsunterschiede deutschen schweizern ursachen eine ähnlichkeitsfalle
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Schweer (Autor:in), 2020, Kommunikationsunterschiede zwischen Deutschen und Schweizern und deren interkulturelle Ursachen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535498
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum