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IAS/IFRS für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)

Title: IAS/IFRS für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)

Internship Report , 2005 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Stefanie Handke (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Die EU schreibt für kapitalmarktorientierte Unternehmen seit Anfang 2005 einen Konzernabschluss nach IAS/IFRS vor. Transparenz und Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse, Basel II und die Informationsbedürfnisse der Kreditinstitute verstärken den Druck zur internationalen Rechnungslegung. Somit steigt auch der Druck auf nicht börsennotierte Unternehmen, nach den internationalen Normen zu bilanzieren. Es sind aber nicht nur die externen Gründe, auch unternehmensinterne Gründe sprechen häufig für eine Anwendung der IAS/IFRS Standards. Der Gesetzgeber hat bereits ein Wahlrecht für die Bilanzierung nach IAS/IFRS auch im Einzelabschluss festgesetzt. Eine Verpflichtung für den Mittelstand ist nach den derzeitigen Gesetzesentwürfen nicht vorgesehen, aber immer mehr Unternehmen stellen sich die Frage, ob eine freiwillige Umstellung auf internationale Standards vorgenommen werden sollte. Von Vorteil sehen viele Unternehmen die bessere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Aber auch der hohe Aufwand und die mit der Umstellung verbundenen Kosten bleiben vom Mittelstand nicht unbeachtet. Eine neue Situation, auf die sich alle Abteilungen eines Unternehmens, Wirtschaftsprüfer und Finanzanalysten einstellen müssen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 GANG DER UNTERSUCHUNG

2. BEGRIFFSABGRENZUNG

2.1 IAS/IFRS

2.2 MITTELSTAND/KMU

2.3 BASEL II/RATING

3. ENTWICKLUNG EINES REGELWERKES FÜR DEN MITTELSTAND/KMU

3.1 DISKUSSIONSPAPIER DES IASB

3.2 VORLÄUFIGE ANSICHT DES IASB

3.3 STELLUNGNAHMEN ZUM DISKUSSIONSPAPIER DES IASB UND WEITERES VORGEHEN

4. ÜBERBLICK ÜBER WICHTIGE UNTERSCHIEDE IAS UND HGB

4.1 GRUNDLAGEN

4.2 POSTEN DER BILANZ

5. RELEVANZ FÜR DEN MITTELSTAND – HERAUSFORDERUNG UND CHANCE?

5.1 ALLGEMEINES

5.2 ARGUMENTE FÜR EINE FREIWILLIGE ANWENDUNG IM MITTELSTAND

5.3 ARGUMENTE GEGEN EINE FREIWILLIGE ANWENDUNG IM MITTELSTAND

6. ERSTMALIGE ANWENDUNG DER IAS

6.1 ALLGEMEIN

6.2 ANWENDUNGSBEREICH DES IFRS 1

6.3 ZEITPUNKT DER ERSTMALIGEN ANWENDUNG

7. SCHLUSSFOLGERUNG

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und die Implikationen der Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor dem Hintergrund veränderter Anforderungen durch Basel II und den Wunsch nach erhöhter Transparenz.

  • Grundlagen und Begriffsabgrenzung von IAS/IFRS, KMU und Basel II/Rating.
  • Entwicklungsprozess eines speziellen Regelwerkes für KMU durch das IASB.
  • Vergleichende Analyse der wesentlichen Unterschiede zwischen IAS und HGB.
  • Diskussion der Chancen und Herausforderungen einer freiwilligen Anwendung für den Mittelstand.
  • Anforderungen und methodisches Vorgehen bei der erstmaligen Anwendung von IAS.

Auszug aus dem Buch

4.2 Posten der Bilanz

In diesem Abschnitt der Arbeit möchte ich nur einen kurzen Überblick über die wesentlichen Unterschiede von einigen Bilanzpositionen geben. Wie in der Literatur mehrfach erwähnt, sind gewisse IAS für den Mittelstand nicht passend.

Für immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (IAS 38) besteht eine Aktivierungspflicht sowohl für gekaufte und selbst erstellte Güter. Die Aktivierung erfolgt unter bestimmten Voraussetzungen. Das Wirtschaftsgut muss:

- eine Identifizierbarkeit aufweisen,

- in der Verfügungsmacht des Unternehmens sein,

- einen zukünftigen Nutzen für das Unternehmen bringen,

- eine zuverlässige Ermittlung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten ermöglichen.

Gemäß § 248 Abs. 2 HGB dürfen nur entgeltlich erworbenen immaterielle Wirtschaftsgüter aktiviert werden, nicht aber die selbst geschaffenen.1

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit beleuchtet den steigenden Druck auf mittelständische Unternehmen zur Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards durch externe Faktoren wie Basel II und den Wunsch nach verbesserter Finanzdarstellung.

2. BEGRIFFSABGRENZUNG: Hier werden die Kernbegriffe IAS/IFRS definiert, das Verständnis von KMU abgegrenzt und die Grundlagen von Basel II und Rating erläutert.

3. ENTWICKLUNG EINES REGELWERKES FÜR DEN MITTELSTAND/KMU: Dieses Kapitel zeichnet den Prozess der Diskussion und Entwicklung spezifischer Rechnungslegungsstandards für KMU durch das IASB bis zum Stand September 2005 nach.

4. ÜBERBLICK ÜBER WICHTIGE UNTERSCHIEDE IAS UND HGB: Es werden die fundamentalen Unterschiede zwischen dem informationsorientierten IAS-System und dem gläubigerschützenden HGB-Vorsichtsprinzip sowie spezifische Bilanzpostendifferenzen aufgezeigt.

5. RELEVANZ FÜR DEN MITTELSTAND – HERAUSFORDERUNG UND CHANCE?: Das Kapitel diskutiert die Pro- und Contra-Argumente einer freiwilligen IAS-Umstellung, insbesondere hinsichtlich Finanzierungskosten, Image und Umstellungsaufwand.

6. ERSTMALIGE ANWENDUNG DER IAS: Hier werden die organisatorischen und methodischen Herausforderungen des Umstellungsprozesses sowie der Anwendungsbereich und die strategische Planung gemäß IFRS 1 dargestellt.

7. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Arbeit resümiert, dass trotz des Interesses des Mittelstands an internationalen Standards die Komplexität und der Aufwand ein eigenständiges Regelwerk für KMU notwendig machen.

Schlüsselwörter

IAS, IFRS, Mittelstand, KMU, Rechnungslegung, Bilanzierung, Basel II, Rating, IASB, HGB, Umstellung, Finanzberichterstattung, Fremdkapital, Transparenz, IFRS 1

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwiefern die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) für kleine und mittelständische Unternehmen sinnvoll oder erforderlich ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von SME-Standards durch das IASB, dem Vergleich zwischen IAS und HGB sowie der Abwägung von Kosten und Nutzen für mittelständische Betriebe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob der Mittelstand von einer freiwilligen Anwendung internationaler Standards profitieren kann oder ob die Komplexität der Vorschriften dagegen spricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literatur- und Internetrecherche sowie der Auswertung aktueller Mittelstandsumfragen von Organisationen wie dem DIHK, PwC, BDI und Ernst & Young.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung relevanter Begriffe, dem IASB-Diskussionspapier für KMU, den Unterschieden zwischen HGB und IAS sowie den Argumenten für und gegen eine Umstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind IAS/IFRS, Mittelstand, Basel II, Rechnungslegung, Bilanzierung und der Umstellungsprozess.

Wie beeinflusst Basel II die Rechnungslegung im Mittelstand laut dieser Arbeit?

Die Arbeit erläutert, dass Basel II durch die veränderten Anforderungen an die Eigenkapitalunterlegung und das Rating den Druck auf Unternehmen erhöht, transparentere und international vergleichbare Finanzinformationen vorzulegen.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich eines eigenständigen Regelwerks?

Die Autorin ist der Auffassung, dass für den Mittelstand aufgrund der zu hohen Komplexität und des immensen Aufwands der aktuellen IAS-Standards zwingend ein eigenständiges, vereinfachtes Regelwerk erforderlich ist.

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Details

Title
IAS/IFRS für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
College
University of Technology, Business and Design Wismar
Grade
2,0
Author
Stefanie Handke (Author)
Publication Year
2005
Pages
25
Catalog Number
V53553
ISBN (eBook)
9783638489706
ISBN (Book)
9783656774037
Language
German
Tags
IAS/IFRS Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Handke (Author), 2005, IAS/IFRS für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53553
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