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Professionelles Handeln in der Sonderpädagogik. Ethische Modelle als Entscheidungshilfen

Título: Professionelles Handeln in der Sonderpädagogik. Ethische Modelle als Entscheidungshilfen

Trabajo de Seminario , 2017 , 11 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social
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Die Debatte zur sonderpädagogischen Förderung begleitet die Menschheit seit Hunderten von Jahren. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte dieses Handlungsfeldes. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der schulischen Bildung von geistig behinderten Kindern und Jugendlichen. Anschließend werden zwei Modelle zur ethischen Urteilsfindung vorgestellt und auf einen Fall eigener Praxiserfahrung angewendet. Hierbei wird das 6-Schritte-Modell nach Heinz-Eduard Tödt und das 4-Schritte-Modell nach Verena Tschudin verwendet.

Als besonderen Meilenstein der Professionalisierung von Sonderpädagogik ist das Jahr 1994 zu verzeichnen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) sprach im Mai diesen Jahres eine Empfehlung zum Perspektivwechsel im Umgang mit behinderten Menschen aus. Behinderung solle als soziale Aktivität gesehen werden. So sei man nicht behindert, sondern würde durch die Gesellschaft behindert werden. Durch diese neue Anschauung war eine pädagogische Intervention zugänglich, was auch den Umgang mit Schüler_Innen der Förderschulen veränderte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Geschichte der Sonderpädagogik

Berufsethik

Schilderung des Falles

Erläuterung und Begründung der Wahl der Modelle

Modell 1: 6-Schritte-Modell nach Heinz-Eduard Tödt

Modell 2: 4-Schritte-Modell nach Verena Tschudin

Persönliche Stellungnahme

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht den historischen Wandel in der schulischen Bildung für Kinder mit geistiger Behinderung von 1945 bis zur Gegenwart und reflektiert berufsethische Dilemmata in der Praxis anhand von Modellen zur Entscheidungsfindung.

  • Historische Entwicklung der Sonderpädagogik seit 1945
  • Perspektivwechsel in der Inklusionsdebatte
  • Ethische Reflexion eines Fallbeispiels aus der Schulkindbetreuung
  • Anwendung des 6-Schritte-Modells nach Heinz-Eduard Tödt
  • Anwendung des 4-Schritte-Modells nach Verena Tschudin

Auszug aus dem Buch

Modell 1: 6-Schritte-Modell nach Heinz-Eduard Tödt

Der erste Schritt des Modells beschäftigt sich mit der Frage, was genau das ethische Problem ist, welches eine Lösung erfordert. Die Komplexität des Falles ist gekennzeichnet durch die verschiedenen Menschen und Institutionen, die darin verwickelt sind. Bei der Bearbeitung des Falles fiel uns ein stetiger Dreieckskonflikt zwischen E., den anderen zu betreuenden Kindern und dem Jugendzentrum, speziell der SchuKi, auf. Die Grundproblematik sehen wir darin, ob es ethisch vertretbar/möglich ist, E. weiter zu betreuen, ohne die Belange Dritter, vor allem der anderen Kinder, zu vernachlässigen.

Im zweiten Schritt analysieren wir einige Faktoren, die das Problem und die Handlungsmöglichkeiten beeinflussen. E. fällt es extrem schwer, sich dem stark strukturierten Alltag in der SchuKi anzupassen. Daraus folgt eine häufige Ermahnung bei Regelbrüchen. Durch das oftmals negative Feedback seitens der Angestellten konnte man eine Verringerung seines Selbstwertgefühls wahrnehmen. Des Weiteren muss beachtet werden, dass eine personale Struktur, die die Eigenheiten E. zu kompensieren vermag, ohne dabei die anderen Kinder der Gruppe zu vernachlässigen, nicht vorhanden ist. Als Ursache hierfür kann man die Ausbildung und Anzahl des Personals verzeichnen. Diese Problematik veräußert sich vor Allem während des gemeinsamen Mittagessens.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Darstellung der Zielsetzung der Arbeit sowie des methodischen Vorgehens zur Untersuchung der sonderpädagogischen Historie und ethischer Urteilsmodelle.

Geschichte der Sonderpädagogik: Überblick über die Entwicklung von der Nachkriegszeit über die Phase der Separierung bis hin zu modernen inklusiven Ansätzen und internationalen Konventionen.

Berufsethik: Fallbezogene Anwendung ethischer Entscheidungsmodelle auf eine konkrete Herausforderung in der schulkindbetreuenden Praxis.

Schilderung des Falles: Beschreibung einer spezifischen Problemsituation eines Schülers in der Schulkindbetreuung und des daraus resultierenden berufsethischen Dilemmas.

Erläuterung und Begründung der Wahl der Modelle: Darlegung der Entscheidung für die gewählten ethischen Reflexionsinstrumente von Tödt und Tschudin.

Modell 1: 6-Schritte-Modell nach Heinz-Eduard Tödt: Detaillierte Durchführung des ethischen Reflexionsprozesses anhand des Modells von Tödt.

Modell 2: 4-Schritte-Modell nach Verena Tschudin: Alternative ethische Analyse und Evaluation der gewählten Handlungsoptionen durch das Modell von Tschudin.

Persönliche Stellungnahme: Reflexion der Autoren über die eigene Moralentwicklung und die Bedeutung der Sonderpädagogik für die sozialarbeiterische Ausbildung.

Schlüsselwörter

Sonderpädagogik, Inklusion, Integration, Schulkindbetreuung, Berufsethik, ethische Urteilsfindung, Heinz-Eduard Tödt, Verena Tschudin, Hilfsschule, Bildungssystem, Kindeswohl, soziale Teilhabe, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Behindertenrechtskonvention, Sozialarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung der Sonderpädagogik seit 1945 sowie der ethischen Reflexion professionellen Handelns in der Schulkindbetreuung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Wandel vom defizitären Blick auf Behinderung hin zur Inklusion sowie die ethische Entscheidungsfindung in der pädagogischen Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein konkretes Fallbeispiel aus der Praxis ethisch zu reflektieren und die historische Entwicklung der sonderpädagogischen Bildung einzuordnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturrecherche zur historischen Aufarbeitung und wendet etablierte ethische Reflexionsmodelle auf ein Praxisfallbeispiel an.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Analyse der Sonderpädagogik und die Anwendung zweier ethischer Modelle auf einen konkreten Fall aus der Schulkindbetreuung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Inklusion, Sonderpädagogik, Berufsethik, ethische Urteilsfindung und soziale Teilhabe.

Welche Rolle spielt die „Lebenshilfe“ in der Arbeit?

Die von Tom Mutters gegründete Initiative „Lebenshilfe“ wird als wichtiger Akteur bei der Überwindung des Schweigens über NS-Verbrechen und der Förderung inklusiver Bildung genannt.

Warum wurde das 6-Schritte-Modell von Tödt gewählt?

Die Autoren wählten das Modell, da sie es als sehr durchdacht empfanden und sich aufgrund der Vorbereitung im Seminar sicher in der Anwendung fühlten.

Wie lautet die Schlussfolgerung der Autoren zur Inklusion?

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass für eine wirklich inklusive Gesellschaft eine deutlich spezifischere sonderpädagogische Ausbildung in der Sozialarbeit notwendig ist.

Was wird unter „SchuKi“ verstanden?

SchuKi ist die Abkürzung für die in der Arbeit beschriebene Schulkindbetreuung, in der sich das ethische Fallbeispiel zutrug.

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Detalles

Título
Professionelles Handeln in der Sonderpädagogik. Ethische Modelle als Entscheidungshilfen
Universidad
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter
Curso
Berufsethik und Geschichte der Sozialen Arbeit
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
11
No. de catálogo
V535568
ISBN (Ebook)
9783346158987
ISBN (Libro)
9783346158994
Idioma
Alemán
Etiqueta
Berufsethik Soziale Arbeit Geschichte Sonderpädagogik Inklusion Professionelles Handeln Behinderung Geistige Behinderung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Professionelles Handeln in der Sonderpädagogik. Ethische Modelle als Entscheidungshilfen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535568
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