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KANN-Listen als Methode selbstregulierten Lernens

Welche Gründe haben Schülerinnen und Schüler für die Nutzung dieser Listen?

Titre: KANN-Listen als Methode selbstregulierten Lernens

Travail de Recherche , 2018 , 37 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anna Eilbrecht (Auteur)

Pédagogie - Général
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Résumé Extrait Résumé des informations

Dieses Studienprojekt behandelt das Thema „KANN-Listen“, welche nach Abschluss einer Unterrichtsreihe und/oder vor Leistungsüberprüfungen ausgeteilt werden. Sie stellen eine inhaltswiederholende und selbstreflexive Methode des selbstregulierten Lernens (SRL) dar, welche jedoch nicht von allen Lernenden gleichermaßen genutzt wird. Ebendiese Gründe für oder gegen die Bearbeitung der KANN-Listen gilt es mit der vorliegenden Arbeit aufzudecken.

In einer KANN-Liste werden in einer tabellarischen Darstellung in der ersten Spalte die Fachkompetenzen genannt, die die SuS erreichen sollen. Ihnen werden dafür diverse Tätigkeitsbeschreibungen bzw. -nachweise vorgeschlagen, um die jeweiligen Inhalte zu wiederholen, zu bearbeiten oder zu reflektieren. Diese sind meistens in Form von Texten oder Übungsaufgaben konzipiert. Bei den Aufgabentypen lassen sich drei Taxonomien feststellen: Reproduktion (kennen), Reorganisation (verstehen) sowie Transfer (anwenden). Diese unterschiedlichen Schwierigkeitsniveaus werden in der dritten Spalte transparent gemacht.

Erst die letzte Spalte verleiht der KANN-Liste (oder auch „Ich-Kann-Liste“ genannt) ihren Namen. Die SuS haken hier die entsprechenden Zeilen ab und machen deutlich, welche Inhalte sie können bzw. nicht können. Den SuS wird mit dieser Methode die Möglichkeit gegeben, ihren eigenen Leistungsstand einschätzen und gegebenenfalls erweitern zu können. Die Unterrichtsstunde stand also unter dem Motto des SRL, was in Kapitel 3 expliziter thematisiert sowie begründet wird. Im Lernatelier konnten sich die Lernenden frei im Raum bewegen und sich selbstständig für oder gegen eine Beschäftigung mit dem Thema entscheiden. Die Lehrperson hatte lediglich eine unterstützende Funktion, um offene Fragen zu klären oder Ergebnisse mit den Musterlösungen abzugleichen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Kurzbeschreibung des Studienprojektes

2 Relevanz

2.1 PROBLEMAUFRISS UND BEZUG ZUR PRAKTIKUMSSCHULE

2.2 DIE RELEVANZ DER GEWÄHLTEN FRAGESTELLUNG

3 Fragestellung der eigenen Untersuchung

4 Theoretischer Hintergrund

4.1 BEGRIFFSKLÄRUNG: SELBSTREGULIERTES LERNEN

4.2 FREMD- VERSUS SELBSTSTEUERUNG

4.2.1 Voraussetzungen für selbstreguliertes Lernen

4.2.2 Die neuen Anforderungen für Lehrende und Lernende

5 Methodik der eigenen Untersuchung

5.1 STICHPROBE

5.2 FORSCHUNGSDESIGN UND FORSCHUNGSMETHODE

5.3 TATSÄCHLICHER VERLAUF DER UNTERSUCHUNG

6 Ergebnisse

6.1 DARSTELLUNG DER WICHTIGSTEN ERGEBNISSE/ BEFUNDE

6.2 INTERPRETATION UND DISKUSSION

6.3 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

7 Reflexion des Studienprojektes

7.1 METHODISCHE LIMITATION

7.2 PERSÖNLICHE REFLEXION

8. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Gründe für das Nutzungsverhalten von sogenannten KANN-Listen bei Schülerinnen und Schülern an einer Berufsschule. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der bereitgestellten Methode des selbstregulierten Lernens und der tatsächlichen, oftmals mangelnden Anwendung durch die Lernenden aufzudecken, um Handlungsempfehlungen für eine attraktivere Gestaltung dieser Listen abzuleiten.

  • Selbstreguliertes Lernen (SRL) im berufsbildenden Kontext
  • Analyse der Akzeptanz und Nutzung von KANN-Listen
  • Identifikation motivationaler Hürden und Zeitaufwand
  • Optimierungsmöglichkeiten für lernförderliche Unterrichtsmethoden

Auszug aus dem Buch

2.1 Problemaufriss und Bezug zur Praktikumsschule

Bereits in den ersten Hospitationswochen habe ich Ideen und Eindrücke an meiner Praktikumsschule sammeln können, sodass sich das konkrete Thema meiner Forschungsfrage sehr schnell eingrenzen ließ. Wie es genau dazu kam, möchte ich anhand einer beobachteten Unterrichtsstunde erläutern. Während einer Hospitation habe ich die Lehrperson in die Höhere Handelsschulklasse Oberstufe (HHO) begleitet, welche vor einer wichtigen Prüfung im Fach Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen (BWRE) stand. Die Lehrerin verteilte die sogenannten „KANN-Listen“, welche mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt waren. Dabei handelt es sich um eigenangefertigte Listen, die zum Ende einer Unterrichtsreihe oder vor Klassenarbeiten ausgeteilt werden. In einer tabellarischen Darstellung werden in der ersten Spalte die Fachkompetenzen genannt, die die SuS erreichen sollen. Ihnen werden dafür diverse Tätigkeitsbeschreibungen bzw. -nachweise vorgeschlagen, um die jeweiligen Inhalte zu wiederholen, zu bearbeiten oder zu reflektieren. Diese sind meistens in Form von Texten oder Übungsaufgaben konzipiert.

Bei den Aufgabentypen lassen sich drei Taxonomien feststellen: Reproduktion (kennen), Reorganisation (verstehen) sowie Transfer (anwenden). Diese unterschiedlichen Schwierigkeitsniveaus werden in der dritten Spalte transparent gemacht. Erst die letzte Spalte verleiht der KANN-Liste (oder auch „Ich-Kann-Liste“ genannt) ihren Namen. Die SuS haken hier die entsprechenden Zeilen ab und machen deutlich, welche Inhalte sie können bzw. nicht können. Eine solche KANN-Liste aus dem Fach BWRE ist der Anlage 1 zu entnehmen.

Den SuS wird mit dieser Methode die Möglichkeit gegeben, ihren eigenen Leistungsstand einschätzen und gegebenenfalls erweitern zu können. Die Unterrichtsstunde stand also unter dem Motto des SRL, was in Kapitel 3 expliziter thematisiert sowie begründet wird. Im Lernatelier konnten sich die Lernenden frei im Raum bewegen und sich selbstständig für oder gegen eine Beschäftigung mit dem Thema entscheiden. Die Lehrperson hatte lediglich eine unterstützende Funktion, um offene Fragen zu klären oder Ergebnisse mit den Musterlösungen abzugleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Kurzbeschreibung des Studienprojektes: Einleitung in die Thematik der KANN-Listen als Methode des selbstregulierten Lernens und Formulierung der Forschungsfrage.

2 Relevanz: Begründung der Bedeutung selbstregulierter Lernmethoden an Berufskollegs und Erläuterung der persönlichen Motivation für das Forschungsthema.

3 Fragestellung der eigenen Untersuchung: Herleitung und Präzisierung der Forschungsfrage sowie Aufstellung von drei zentralen Hypothesen zur Nutzung von KANN-Listen.

4 Theoretischer Hintergrund: Theoretische Einordnung des selbstregulierten Lernens (SRL), dessen Kennzeichen sowie die Rollenverteilung zwischen Lehrenden und Lernenden.

5 Methodik der eigenen Untersuchung: Beschreibung des quantitativen Forschungsdesigns, der Stichprobenzusammensetzung und des tatsächlichen Ablaufs der Untersuchung.

6 Ergebnisse: Darstellung und statistische Auswertung der gewonnenen Daten unter Bezugnahme auf die eingangs formulierten Hypothesen.

7 Reflexion des Studienprojektes: Kritische Auseinandersetzung mit den methodischen Gütekriterien der Arbeit sowie eine persönliche Bilanz des Forschungsprozesses.

8. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

KANN-Listen, selbstreguliertes Lernen, SRL, Berufskolleg, Schüleraktivierung, Motivation, Lernstrategien, Unterrichtsmethoden, Klausurvorbereitung, Selbsteinschätzung, Leistungsstand, Lernatelier, Fachkompetenzen, Fragebogenstudie, Schülermotivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, welche Gründe Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs dazu bewegen, KANN-Listen als Methode des selbstregulierten Lernens zu nutzen oder eben nicht zu nutzen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition und Anwendung von selbstreguliertem Lernen (SRL), die Strukturierung von Lernprozessen mittels KANN-Listen sowie die Analyse von Faktoren wie Motivation, Klarheit und Nutzungsintensität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Ursachen für die Nutzungsunterschiede bei KANN-Listen zu identifizieren und auf dieser Basis Empfehlungen zu entwickeln, wie diese Lernmethode für Schülerinnen und Schüler attraktiver gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein quantitatives Forschungsdesign verwendet. Die Daten wurden mittels eines Fragebogens erhoben, der 23 Items umfasst und von 45 Schülerinnen und Schülern ausgefüllt wurde, wobei die Auswertung statistisch erfolgte.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des selbstregulierten Lernens und die methodische Analyse der Untersuchung. Dabei werden Hypothesen zum Zusammenhang von Schwierigkeitsgrad, Nutzungsverhalten und Klausurerfolg geprüft.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie KANN-Listen, selbstreguliertes Lernen (SRL), berufliche Bildung, Schülermotivation und empirische Unterrichtsforschung charakterisiert.

Welches Ergebnis zeigte sich hinsichtlich der Motivation der Lernenden?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Bearbeitung der KANN-Listen zwar als lernförderlich angesehen wird, dem Großteil der Lernenden die Arbeit damit jedoch keinen Spaß macht, was eine deutliche Barriere für eine regelmäßige Nutzung darstellt.

Was schlägt die Autorin als konkrete Handlungsoption vor?

Die Autorin empfiehlt eine zusätzliche, aber freiwillige Benotung der KANN-Listen. Dies soll als Anreiz für leistungsschwache Schüler dienen, ohne leistungsstarke Schüler durch zusätzliche Pflichten zu benachteiligen.

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Résumé des informations

Titre
KANN-Listen als Methode selbstregulierten Lernens
Sous-titre
Welche Gründe haben Schülerinnen und Schüler für die Nutzung dieser Listen?
Université
University of Paderborn
Cours
Begleitforschungsseminar
Note
1,3
Auteur
Anna Eilbrecht (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
37
N° de catalogue
V535682
ISBN (ebook)
9783346128966
ISBN (Livre)
9783346128973
Langue
allemand
mots-clé
Praxissemester selbstreguliertes Lernen selbstorganisiertes Lernen Forschungsarbeit Kann-Liste Berufskolleg SRL SOL Psychologie Bildungswissenschaften
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anna Eilbrecht (Auteur), 2018, KANN-Listen als Methode selbstregulierten Lernens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535682
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Extrait de  37  pages
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