Diese Arbeit stellt einen Plan für ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining vor. Die Testperson weist keinerlei gesundheitlichen Einschränkungen auf und befindet sich aktuell nicht in ärztlicher Behandlung. Demzufolge kann man dem Anamnesebogen entnehmen, dass die Testperson an einem Beweglichkeits- und Koordinationstraining teilnehmen kann und voll belastbar ist. Seine frühere sportliche Aktivität weist ebenfalls darauf hin, dass die Testperson auf einem mittleren Fitnesslevel ist und voll trainierbar ist.
Inhaltsverzeichnis
1 ANAMNESE
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Belastungsgefüge
3.2 Übungsauswahl
3.2.1 Hals und Nacken
3.2.2 Schulterblattfixatoren
3.2.3 Brust
3.2.4 Bauch und Rücken
3.2.5 Hüftbeuger
3.2.6 Oberschenkelvorderseite
3.2.7 Adduktoren
3.2.8 Abduktoren
3.2.9 Gesäß
3.2.10 Waden
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Belastungsgefüge
4.2 Koordinationsprogramm
4.3 Begründung
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine fiktive Testperson, um deren Beweglichkeit zu verbessern und koordinative Fähigkeiten durch gezieltes Gleichgewichtstraining zu fördern. Im Zentrum steht dabei der Ausgleich von muskulären Dysbalancen sowie der Abbau monotoner Haltungsmuster durch Büroarbeit.
- Anamnese und Status-quo-Analyse der Testperson
- Systematische Testung der muskulären Beweglichkeit
- Erstellung eines strukturierten Dehnungsprogramms
- Planung eines koordinativen Gleichgewichtstrainings
- Wissenschaftliche Fundierung durch Literaturrecherche
Auszug aus dem Buch
3.2 Übungsauswahl
Als nächstes werden die nach ausgewählten Dehnübungen näher beschrieben. Zudem wird beschrieben welcher Zielmuskel getroffen wird und welcher Methode dieser Zielmuskel gedehnt wird.
3.2.1 Hals und Nacken
Die Testperson stellt sich in einer aufrechten Position auf den Boden. Der Rücken ist gerade und der Kopf ist die Verlängerung der Wirbelsäule. Die Schultern hängen tief. Die Füße sind schulterbreit aufgestellt und die Knie leicht gebeugt. Das ist die Ausgangsposition für das Dehntraining.
Für die Dehnung der Nackenmuskulatur neigt sich der Kopf mit geradem Blick zu einer Schulter. Dabei geht die entgegengesetzte Schulter in eine Depression. Diese Position wird dann 30sek gehalten. Somit wird der m. trapezius pars ascendens als antagonistischer Muskel kontrahiert und verursacht eine aktiv-statische Dehnung. Dieser Vorgang wird dann jeweils 3 Mal pro Seite wiederholt mit einer Pause von 10sek.
Diese Dehnübung wurde als erste Dehnübung ausgesucht, da sie vom Schwierigkeitsgrad und der Koordination leicht umzusetzen ist. Sie beugt Nackenverspannungen vor und löst ihn von seiner monotonen Arbeitshaltung (Klion & Jacobson, 2013, S.179).
Zusammenfassung der Kapitel
1 ANAMNESE: Dieses Kapitel dokumentiert die allgemeinen Gesundheitsdaten und Voraussetzungen einer fiktiven Testperson zur Planung des weiteren Trainings.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier wird ein standardisiertes Testverfahren angewendet, um muskuläre Defizite und Dysbalancen der Testperson objektiv zu erfassen.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel definiert das Belastungsgefüge und detailliert die spezifischen Dehnübungen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird ein auf das Gleichgewicht fokussiertes Trainingsprogramm entwickelt, inklusive Begründung der Übungsauswahl.
5 LITERATURRECHERCHE: In diesem Kapitel werden wissenschaftliche Studien zum Thema Dehnen und Verletzungsprävention gegenübergestellt und analysiert.
Schlüsselwörter
Anamnese, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Dehnübungen, Muskuläre Dysbalancen, Gleichgewicht, Trainingsplanung, Sportphysiologie, Verletzungsprävention, Propriozeption, Fitnesslevel, Statische Dehnung, Dynamische Dehnung, Trainingsmethodik, Gesundheitsmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines spezifischen Trainingsplans zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination für eine Testperson mit bürotypischer Belastung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Anamnese, der Analyse muskulärer Beweglichkeit, der Planung von Dehnprogrammen und dem koordinierten Gleichgewichtstraining.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Korrektur von muskulären Dysbalancen und die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten, um die körperliche Gesundheit der Testperson zu optimieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine manuelle Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda durchgeführt, kombiniert mit einer Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung der Trainingsansätze.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden der Ablauf der Beweglichkeitstestung, die Auswahl der Dehnübungen für spezifische Muskelgruppen und das koordinative Programm dokumentiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte umfassen Beweglichkeit, Koordination, Anamnese, Trainingsplanung, Dysbalancen und Prävention.
Warum wurde der M. iliopsoas als Fokus für die Beweglichkeit identifiziert?
Die Testung ergab bei diesem Muskel ein spezifisches Beweglichkeitsdefizit, welches durch das gezielte Dehnprogramm behoben werden soll.
Wie wird die Intensität beim Koordinationstraining gesteuert?
Die Intensität wird durch eine sukzessive Steigerung der Schwierigkeit gesteuert, etwa durch das Schließen der Augen oder die Nutzung instabiler Unterlagen wie eines Balance Boards.
Welche Rolle spielt die Literaturrecherche für die Arbeit?
Die Literaturrecherche dient dazu, die Wirksamkeit von Dehnübungen im Hinblick auf eine Verletzungsprophylaxe kritisch zu hinterfragen und evidenzbasierte Ansätze für das Training zu wählen.
Warum ist das Gleichgewichtstraining für die Testperson relevant?
Da die Testperson einen bürozentrierten Alltag hat, hilft das Gleichgewichtstraining, das Zusammenspiel von Vestibularorgan, propriozeptivem System und visueller Orientierung zu fördern.
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- Michelle Kreps (Autor), 2019, Planung für ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535745