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Inklusion an Regelschulen. Wie die Einstellung von SchülerInnen den Erfolg von Inklusion bestimmt

Title: Inklusion an Regelschulen. Wie die Einstellung von SchülerInnen den Erfolg von Inklusion bestimmt

Textbook , 2020 , 137 Pages

Autor:in: Annika Trefz (Author)

Pedagogy - Inclusion
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Seit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2006 dürfen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf am Unterricht in Regelschulen teilnehmen. Dies stellt die Schulen vor beträchtliche Herausforderungen. Um inklusive Konzepte an Regelschulen umzusetzen, sind die Einstellungen von Lehrkräften, SchülerInnen sowie deren Eltern zur Inklusion entscheidend.

Welche Einstellung haben Kinder der ersten und zweiten Jahrgangsstufe zur Inklusion? Gibt es Unterschiede in der Einstellung von Kindern einer Inklusionsklasse im Vergleich zu Kindern einer Regelkasse? Und inwieweit beeinflusst die Einstellung der MitschülerInnen den Erfolg von Inklusion?

Die Autorin Annika Trefz wirft einen Blick auf inklusive Konzepte an Regelschulen und deren Erfolg. Trefz stellt Äußerungen von SchülerInnen einer Inklusionsklasse sowie einer Regelklasse gegenüber und bestimmt so, wie wichtig die Einstellung der SchülerInnen zur Inklusion für deren Gelingen ist.

Aus dem Inhalt:
- Integration;
- Sozialpsychologie;
- Inklusionsklasse;
- Lernbedingungen;
- Therapieangebote;
- Chancengerechtigkeit

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungstand

2.1 Inklusion

2.2 Behinderung

2.3 Einstellungen

2.4 Einstellungen zur Inklusion

2.5 Einstellungen und Verhalten gegenüber behinderten Menschen

3 Forschungsfrage

4 Methodik und Stichprobe

4.1 Design und Ablauf des Spiels

4.2 Design des Beobachtungsbogens

4.3 Auswertungsverfahren

4.4 Beschreibung der Stichprobe

5 Ergebnisdarstellung

5.1 Positives Spielverhalten

5.2 Negatives Spielverhalten

5.3 Vergleich zwischen Inklusionsklasse und Regelklasse

6 Diskussion

6.1 Interpretation der Ergebnisse

6.2 Einbettung der Ergebnisse in den bisherigen Forschungsstand

6.3 Limitierung der Aussagekraft

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Einstellungen Kinder der ersten und zweiten Jahrgangsstufe gegenüber der Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben, wobei insbesondere Unterschiede zwischen Inklusions- und Regelklassen analysiert werden.

  • Qualitative Erhebung durch ein konzipiertes Spiel
  • Analyse des spielerischen Verhaltens und Äußerungen von Grundschulkindern
  • Vergleich zwischen Inklusionsklasse und Regelklasse
  • Einsatz der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring
  • Einfluss von Vorerfahrungen und Kontakt auf die Einstellung

Auszug aus dem Buch

2.1.4.4 Einzelintegration

„Von einer Einzelintegration spricht man, wenn ein Kind, das eine Behinderung aufweist oder davon bedroht ist, in eine wohnortnahe Einrichtung aufgenommen wird“, (Gerspach 2000, S. 175).

Die Einzelintegration kann grundsätzlich in Form einer zielgleichen oder einer zieldifferenzierten Integration umgesetzt werden. Bei einer zielgleichen Integration werden nur die Kinder mit Behinderung in das System der Regelschulen eingegliedert, die den Leistungsanforderungen der jeweiligen Klassenstufe gerecht werden. Diese Form der Integration ist selektiv, denn nicht allen Kindern mit Behinderung ist es möglich, diesen Anforderungen und den Normen der Gleichaltrigen gerecht zu werden.

Es ist zu erkennen, dass eine zielgleiche Integration an Schulen schon immer stattgefunden hat, ohne dass speziell von einer Form der Integration gesprochen wurde. So wurden Kinder, welche den Leistungen der Regelschule ohne größere Probleme erreichen konnten aber eine Behinderung hatten, teilweise in die Regelschulen aufgenommen. Kinder mit einer Körperbehinderung (vgl. Kap. 2.2.3.1.) wurden am häufigsten integrativ unterrichtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Konzept der Inklusion ein und definiert den Fokus der Untersuchung auf die Einstellungen von Grundschülern der ersten und zweiten Jahrgangsstufe zur Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

2 Forschungstand: Dieses Kapitel gibt einen umfassenden Überblick über Inklusion, Behindertenmodelle, Einstellungsforschung und deren Relevanz für den schulischen Kontext.

3 Forschungsfrage: Hier wird die zentrale Forschungsfrage formuliert, welche das Ziel verfolgt, die Einstellungen von Grundschulkindern mithilfe eines Spiels zu explorieren.

4 Methodik und Stichprobe: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen der qualitativen Erhebung, inklusive des Designs des Spiels, des Beobachtungsbogens und der Auswertung nach Mayring.

5 Ergebnisdarstellung: Hier werden die Ergebnisse der Untersuchung systematisch präsentiert, unterteilt in positives und negatives Spielverhalten sowie den Vergleich zwischen Inklusions- und Regelklassen.

6 Diskussion: Die Ergebnisse werden in diesem Kapitel interpretiert, in den Forschungsstand eingebettet und kritisch hinsichtlich ihrer Aussagekraft reflektiert.

7 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt Impulse für zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Inklusion, Integration, inklusive Pädagogik, Behinderung, Körperbehinderung, ADHS, Lernbehinderung, Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, Einstellungen, Sozialpsychologie, Einstellungsforschung, Grundschullehrkräfte, Eltern, Inklusionsklasse, Regelklasse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Einstellungen von Kindern der ersten und zweiten Jahrgangsstufe zur Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Inklusionspädagogik, unterschiedliche Behinderungsarten (ADHS, Körperbehinderung, Lernbehinderung) sowie die sozialpsychologische Einstellungsforschung bei Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Grundschulkinder Inklusion bewerten und ob Unterschiede zwischen Kindern aus Inklusionsklassen und Regelklassen bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer qualitativen Erhebung in Form eines eigens konzipierten Spiels, ausgewertet durch die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Etablierung des Forschungsstands, der methodischen Durchführung der Beobachtung (Spielaufbau und Sequenzen) sowie der detaillierten Ergebnisdarstellung und Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Inklusion, Einstellungsforschung, sonderpädagogischer Förderbedarf, Grundschule und Inklusions- vs. Regelklasse.

Wie unterscheidet sich die Einstellung von Kindern in Inklusions- und Regelklassen?

Kinder in Inklusionsklassen reagieren sensibler auf Behinderungen, zeigen jedoch aufgrund ihrer Erfahrungen auch generalisierte Vorstellungen von Hilfebedürftigkeit, während Kinder in Regelklassen weniger Wissen über Behinderungen besitzen und häufiger diskriminierendes Verhalten zeigen.

Welche Rolle spielt die Behinderungsart im Spielverhalten?

Die Art der Behinderung beeinflusst das Spielverhalten stark; so übt die körperliche Behinderung (Rollstuhl) eine höhere Faszination aus, während Kinder mit ADHS oder Lernbehinderung häufiger aufgrund mangelnder Konzentrationsfähigkeit oder störendem Verhalten negativ bewertet wurden.

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Details

Title
Inklusion an Regelschulen. Wie die Einstellung von SchülerInnen den Erfolg von Inklusion bestimmt
Author
Annika Trefz (Author)
Publication Year
2020
Pages
137
Catalog Number
V535889
ISBN (eBook)
9783963550904
ISBN (Book)
9783963550911
Language
German
Tags
Inklusion Integration inklusive Pädagogik Körperbehinderung Lernbehinderung ADHS Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf Einstellungen Grundschule Sozialpsychologie Einstellungsforschung Inklusionsklasse Lernbedingungen Therapieangebote Chancengerechtigkeit Gleichberechtigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annika Trefz (Author), 2020, Inklusion an Regelschulen. Wie die Einstellung von SchülerInnen den Erfolg von Inklusion bestimmt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535889
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