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Die Auswirkungen der veganen Ernährung auf die Gesellschaft

Titel: Die Auswirkungen der veganen Ernährung auf die Gesellschaft

Hausarbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lisa-Sophie Staß (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der Geschichte des Vegetarismus und des Veganismus, um anschließend diese beiden Ernährungsweisen kurz zu erklären und ein allgemeines Verständnis für diese Thematik zu schaffen. Hier wird in erster Linie darauf eingegangen, wo und wie diese Formen der Ernährung entstanden sind und welche Gründe es gibt, sich für eine dieser alternativen Arten der Ernährung zu entscheiden.

Laut des Ernährungsreportes des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ernähren sich lediglich sechs Prozent der Befragten vegetarisch und nur ein Prozent von ihnen komplett vegan. Dennoch hat es den Anschein, dass der Vegetarismus, sowie der Veganismus, in den letzten Jahren einen starken Aufschwung durchlebt hat. Die Supermarktregale bieten, besonders im Vergleich zu den vorherigen Jahren, ein breites Sortiment an extra gekennzeichneten vegetarischen/veganen Produkten oder Fleischersatzprodukten. Und auch Restaurants und Cafés bieten immer mehr vegetarische und vegane Gerichte auf ihren Karten an.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Geschichte und Hintergründe des Vegetarismus/Veganismus

2.2 Identitätsbildung durch Essen

2.3 Vegane/Vegetarische Ernährung und Gruppenbildung

2.4 Die Zukunft der vegetarischen und veganen Ernährung

3. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziologische Relevanz von vegetarischer und veganer Ernährung. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern diese Ernährungsweisen als Ausdruck von Identitätsbildung und als Basis für Gruppenprozesse in der heutigen Gesellschaft fungieren, statt lediglich biologische Phänomene darzustellen.

  • Historische Entwicklung und philosophische Hintergründe des Vegetarismus und Veganismus
  • Essen als primäre Sprache kultureller Identität und Mittel zur Abgrenzung
  • Bildung von Szenen und Gruppen durch gemeinsame Ernährungsweisen
  • Soziale Interaktion und Konfliktpotenziale zwischen alternativen Essern und Nicht-Vegetariern
  • Prognose zur weiteren gesellschaftlichen Entwicklung und Normalisierung dieser Ernährungsformen

Auszug aus dem Buch

2.2 Identitätsbildung durch Essen

Um das Phänomen der Identitätsbildung durch das, was wir essen zu beschreiben, möchte ich zunächst kurz erläutern was Identität überhaupt bedeutet und wodurch sie sich bildet. ‘‘Die individuell bestimme {…} Auseinandersetzung mit den Angeboten und Einflüssen der Gesellschaft führt zur Ausbildung der jeweiligen Identität‘‘ (Hillman 2007: 128).

Unsere Identität wird also nicht nur intrinsisch, aus uns selbst herausgebildet, sondern hängt zudem stark mit unserem sozialen Umfeld zusammen, welche Werte und Normen wir von diesem Umfeld mitgegeben bekommen und in welchen Beziehungen wir zu unseren Mitmenschen stehen.

Da wir uns stetig mit bestimmten Angeboten auseinandersetzen, und stetig neuen Einflüssen ausgesetzt sind, wird unsere Identität auch stetig neu gebildet und transformiert. Dies geschieht sowohl im Gruppenkontext als auch bei sich selbst (vgl. Rinas 2012: 286). Es braucht also nicht zwingend ein soziales Umfeld, um sich eine Identität aufzubauen oder eine bereits vorhandene Identität zu transformieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den aktuellen Stand der vegetarischen und veganen Ernährung in Deutschland und führt in die soziologische Fragestellung ein, die das Essen als soziales und identitätsstiftendes Phänomen betrachtet.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in historische Analysen, die Rolle der Ernährung für die Identitätsbildung, soziologische Aspekte der Gruppenbildung innerhalb dieser Ernährungsformen sowie einen Ausblick auf deren zukünftige gesellschaftliche Bedeutung.

3. Resümee: Das Resümee fasst die soziologische Bedeutung des Essens zusammen und reflektiert über die identitätsbildende sowie gruppenbildende Funktion, die vegetarische und vegane Ernährungsweisen in der modernen Gesellschaft einnehmen.

Schlüsselwörter

Vegetarismus, Veganismus, Identitätsbildung, Soziologie, Ernährung, Gruppenbildung, soziale Abgrenzung, Konsumverhalten, alternative Ernährung, kulturelle Identität, Fleischverzicht, soziale Interaktion, Gesellschaftswandel, Szenebildung, Lebensstil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die soziologische Relevanz von vegetarischer und veganer Ernährung und wie diese über rein biologische Notwendigkeiten hinaus unser soziales Miteinander und unser Selbstbild prägen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Geschichte der vegetarischen Bewegung, die Rolle der Ernährung bei der Ausbildung der Identität sowie die Entstehung von sozialen Gruppen und Szenen durch diese Ernährungsformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu zeigen, dass Essen heute als soziale Interaktion fungiert, mit der wir uns sowohl identifizieren als auch von anderen Gruppen abgrenzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und soziologischen Betrachtungsweise, die verschiedene Ansätze zur Identität und Gruppenbildung auf die moderne Ernährungsweise überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Historie des Vegetarismus/Veganismus, der Identitätsbildung durch Essen, den Mechanismen der Gruppenbildung und möglichen Zukunftsszenarien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Identitätsbildung, Soziologie, Gruppenbildung, soziale Abgrenzung und vegetarische/vegane Lebensweise.

Inwiefern beeinflusst der Fleischverzicht das soziale Umfeld?

Der bewusste Verzicht führt oft zu einer bewussten Abgrenzung von "Normalessern", was laut Autorin sowohl zur Bildung eines Wir-Gefühls in der eigenen Gruppe als auch zu Konflikten mit dem nicht-vegetarischen Umfeld führen kann.

Wie bewertet die Autorin die Zukunft des Veganismus?

Die Autorin sieht eine schwierige Prognose, da der Wandel stark von individuellen Entscheidungen abhängt, vermutet jedoch aufgrund zunehmender Normalisierung und wachsender Gruppierungen ein weiteres Ansteigen der Zahlen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Auswirkungen der veganen Ernährung auf die Gesellschaft
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,3
Autor
Lisa-Sophie Staß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V536455
ISBN (eBook)
9783346219992
ISBN (Buch)
9783346220004
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswirkungen ernährung gesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa-Sophie Staß (Autor:in), 2018, Die Auswirkungen der veganen Ernährung auf die Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/536455
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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