In der vorliegenden Arbeit geht es um Chancen und Anforderungen von Kundenbindungsprogrammen bei den touristischen Leistungsträgern “Deutsche Bahn”, “Lufthansa” und “Hilton” im Vergleich.
Kundenbindungsprogramme wurden in den letzten Jahrzehnten bei Kunden als auch bei Unternehmen beliebt und haben sich so als moderne Marketingstrategie etabliert. Gerade weil diese Programme oft stark vom Kostenfaktor sowie vom Nutzenfaktor unterschätzt werden, sollte darauf geachtet werden, dass der Umfang nicht bewertet wird. Ein KBP kann sehr vielschichtig sein und kann wichtige Daten über Kunden liefern. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es nur die Zufriedenheit des Kunden, das Befriedigen von Gewohnheiten, die Lieblingssitzplatzposition im Flugzeug oder die Präferenzen eines Hotelzimmers sind.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 KUNDENBINDUNGSPROGRAMME
2.2 TOURISTISCHE LEISTUNGSTRÄGER
2.3 ABGRENZUNG DES DIENSTLEISTUNGSSEKTORS
2.4 RELEVANZ VON KUNDENBINDUNGSPROGRAMMEN
3. MARKTANALYSE
3.1 HERAUSARBEITUNG DER KUNDENBEDÜRFNISSE
3.2 DEFINITION EINES ANFORDERUNGSKATALOGES
3.3 CHANCEN UND RISIKEN IN DER GLOBALISIERTEN GESELLSCHAFT
4. VERGLEICH DER KUNDENBINDUNGSPROGRAMME DER DREI LEISTUNGSTRÄGER
4.1 TEILNEHMER
4.2 VORTEILE
4.3 REGISTRIERUNG
4.4 PUNKTE/MEILEN SAMMELN UND EINLÖSEN (PRÄMIENPUNKTE)
4.5 STATUS (STATUSPUNKTE)
5. ZUSAMMENFASSUNG/AUSBLICK IN DIE ZUKUNFT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Anforderungen von Kundenbindungsprogrammen im touristischen Sektor. Das primäre Ziel ist ein strukturierter Vergleich der Loyalitätsprogramme von "Deutsche Bahn", "Lufthansa" und "Hilton", um deren Effektivität sowie ihre Wirkung auf das Kundenverhalten zu analysieren.
- Analyse der theoretischen Grundlagen von Kundenbindungsprogrammen (KBP).
- Identifikation touristischer Kundenbedürfnisse und Erstellung eines Anforderungskatalogs.
- Untersuchung von Chancen und Risiken in einer globalisierten Marktumgebung.
- Detaillierter Vergleich der Programme hinsichtlich Teilnehmerstruktur, Vorteilen und Status-Systemen.
- Beurteilung der Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der untersuchten Programme.
Auszug aus dem Buch
3.1 Herausarbeitung der Kundenbedürfnisse
Die Kundenbedürfnisse lassen sich relativ schnell zusammenfassen, da die Kunden in den meisten Fällen dieselben Bedürfnisse an den Tag legen.
Ganz oben steht das Bedürfnis Geld zu sparen. Dies kann auf verschiedene Art und Weise umgesetzt werden, wie über Coupons, Rabatt bei dem Erreichen eines Schwellenwertes oder durch eine zeitliche Preisdifferenzierung.
Geld kann der Kunde aber auch auf anderen Wegen sparen. Durch besondere Vorteile, wie ein kostenloses Frühstück, ein Upgrade oder Zugang zu einer exklusiven Lounge.
Die eigentliche Herausforderung ist es, die Vorteile perfekt auf die gewünschte Zielgruppe zuzuschneiden und das Programm aus Kundensicht attraktiv wirken zu lassen [8].
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung moderner Kundenbindungsprogramme als Marketingstrategie und Darlegung des methodischen Vorgehens für den Vergleich der drei ausgewählten Unternehmen.
2. THEORETISCHER HINTERGRUND: Definition grundlegender Begriffe wie Kundenbindungsprogramme und touristische Leistungsträger sowie Erläuterung der Relevanz dieser Programme für den Dienstleistungssektor.
3. MARKTANALYSE: Ermittlung spezifischer Kundenbedürfnisse zur Ableitung eines Anforderungskatalogs und kritische Betrachtung der Chancen und Risiken globaler Märkte.
4. VERGLEICH DER KUNDENBINDUNGSPROGRAMME DER DREI LEISTUNGSTRÄGER: Direkte Gegenüberstellung der Programme von Deutsche Bahn, Lufthansa und Hilton hinsichtlich Registrierung, Sammel- und Einlösemöglichkeiten sowie Statusvorteilen.
5. ZUSAMMENFASSUNG/AUSBLICK IN DIE ZUKUNFT: Synthese der Ergebnisse mit der Erkenntnis, dass Hilton derzeit das attraktivste Modell bietet, während bei der Deutschen Bahn noch signifikantes Optimierungspotenzial besteht.
Schlüsselwörter
Kundenbindungsprogramme, KBP, Tourismusmanagement, Lufthansa, Deutsche Bahn, Hilton Honors, Statusprogramme, Kundenloyalität, Marketingstrategie, Kundenbedürfnisse, Dienstleistungssektor, Prämienmeilen, Statuspunkte, Lock-In-Effekt, Globalisierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Strategien zur Kundenbindung bei drei großen touristischen Unternehmen und bewertet deren Chancen und Herausforderungen.
Welche Unternehmen bilden den Kern der Untersuchung?
Die Arbeit vergleicht die Kundenbindungsprogramme von Deutsche Bahn (BahnBonus), Lufthansa (Miles & More) und Hilton (Hilton Honors).
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Ziel ist es, die Anforderungen an ein erfolgreiches Kundenbindungsprogramm zu definieren und zu prüfen, wie gut die gewählten Unternehmen diese in der Praxis umsetzen.
Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?
Die Recherche erfolgte durch eine Literaturanalyse (Fachbücher, Studien) kombiniert mit einer Internetrecherche zu den aktuellen Konditionen der Unternehmen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Marktanalyse der Kundenbedürfnisse und einen direkten Leistungsvergleich der drei Programme.
Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?
Zentrale Begriffe sind Kundenbindung, Statusprogramme, Marktanalyse und touristische Dienstleistungen.
Was sind die wichtigsten Erkenntnisse zum Hilton-Programm?
Hilton bietet ein sehr umfangreiches, mehrstufiges Programm, das durch den "Lifetime Diamond Status" eine besonders langfristige Bindung erzielt.
Wie schneidet die Deutsche Bahn im Vergleich ab?
Die Analyse ergibt, dass das BahnBonus-Programm im Vergleich zu den anderen Anbietern weniger attraktiv ist und weniger starke Anreize für Statuskunden bietet.
Warum ist das Thema für Touristikunternehmen so aktuell?
Durch die Globalisierung und wachsende Markttransparenz ist Kundenbindung essenziell, um sich von Konkurrenten abzuheben und den CLV zu sichern.
- Citar trabajo
- Robin Edelmann (Autor), 2020, Kundenbindungsprogramme bei touristischen Leistungsträgern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537053