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Geschichte und Prinzipien des Naturschutzes in Deutschland

Título: Geschichte und Prinzipien des Naturschutzes in Deutschland

Trabajo Escrito , 2019 , 22 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Scarlett Richter (Autor)

Protección y conservación de la naturaleza
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Wie entwickelt sich der Naturschutz in Deutschland? Im Hinblick auf die Geschichte stellt sich die Frage, was der Staat zum Schutz der Natur bis heute getan hat. Die vorliegende Hausarbeit setzt sich mit den Themen des staatlichen Naturschutzes in Deutschland und deren Prinzipien auseinander. Dabei stehen besonders die geschichtlichen Ereignisse im Fokus, sowie die Fragestellung, welche Maßnahmen der Staat zum Schutz der Natur beigetragen hat und woran einige Maßnahmen scheiterten. Das Ziel der Hausarbeit ist es, die Wirkung des Naturschutzes auf die Gesellschaft zu präsentieren und herauszufinden, welche Veränderungen der Ziele es bis heute gab.

Der Anfang des Naturschutzes in Deutschland beginnt mit der Gründung der staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege im Jahre 1906 in Preußen. Dieses Jahr gilt damit als Startschuss des staatlichen Naturschutzes in Deutschland und feiert 2006 sein 100-jähriges Bestehen. Der Naturschutz hat sich zu einer der wichtigsten Staatsaufgaben entwickelt. Auch vor dem Jahr 1906 wurde aktiv Natur- und Umweltschutz betrieben. Die Erkenntnis, Natur und Landschaft zu schützen, hat in Deutschland daher eine lange Tradition. Besonders zeichnet sich der Naturschutz in Deutschland durch folgende in der Praxis einsetzbaren Instrumentarien aus: zu einem die Ausweisung von Schutzgebieten und zum anderen durch die Artenschutzprogramme. Inwieweit Naturschutz betrieben wird, hängt von den Akteuren ab. Das Interesse kann unter anderem aus politischen oder persönlichen Gründen heraus erfolgen. Die Prinzipien und allgemeine Ziele, wie Naturschutz betrieben werden soll, werden durch Gesetze und Verordnungen beeinflusst. Diese sind in internationalen Abkommen und im novellierten Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) niedergelegt. Gesetze und internationale Abkommen sind zur Begründung von Zielen zwar politisch, ethisch aber nicht hinreichend.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Begrifflichkeiten

2.1 Naturschutz

2.2 Umweltschutz

2.3 Natur

2.4 Naturschutzgeschichte / Umweltgeschichte

3 Geschichte

3.1 Staatlicher Naturschutz vor 1906

3.2 Staatlicher Naturschutz 1906-1932

3.3 Staatlicher Naturschutz 1933-1945

3.4 Staatlicher Naturschutz 1946-1979

3.5 Staatlicher Naturschutz 1980-2006

4 Gesetze

4.1 Grundgesetz

4.2 Reichsnaturschutzgesetz

4.3 Bundesnaturschutzgesetz

5 Staatliche Naturschutzpolitik

5.1 Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

5.2 Bundesamt für Naturschutz

5.3 Prinzipien der Naturschutz-/Umweltpolitik

5.3.1 Vorsorgeprinzip

5.3.2 Verursacherprinzip

5.3.3 Kooperationsprinzip

5.3.4 Nachhaltigkeitsprinzip

6 Naturschutzbewegung im Anthropozän-Zeitalter

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die historische Entwicklung und die staatliche Wirkung des Naturschutzes in Deutschland zu analysieren, um dessen Bedeutung für die Gesellschaft und die Evolution der Naturschutzziele aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung des staatlichen Naturschutzes in Deutschland
  • Analyse der relevanten Gesetzgebung (Reichsnaturschutzgesetz bis Bundesnaturschutzgesetz)
  • Staatliche Naturschutzpolitik und deren institutionelle Umsetzung
  • Prinzipien der deutschen Umweltpolitik
  • Bedeutung der Naturschutzbewegung im Kontext des Anthropozäns

Auszug aus dem Buch

3.2 Staatlicher Naturschutz 1906-1932

Mit der Gründung der staatlichen Naturdenkmalpflege in Preußen übernimmt der Staat erstmals konkrete Aufgaben zum Naturschutz. Dabei verfolgte die staatliche Stelle folgende Arbeitsbereiche: Erforschung, Erhaltung und Schutzmaßnahmen der Naturdenkmäler.15 Der Leiter Hugo Conwentz, der unter anderem auch im Vorstand des Bundes für Heimatschutzes vertreten war, hielt einige Vorträge zur Zeit der Gründung, um nicht nur Akteure aus der Politik für sich zu gewinnen, sondern auch Vertreter aus der Landnutzung und anderen Bereichen. Ziele dieser Strategie waren, nicht nur das Interesse an dem Naturschutz zu wecken, sondern auch um Gelder zu bewilligen und Schutzmaßnahmen beschließen zu lassen.16 Weitere Länder schlossen sich der Naturdenkmalpflege an, wie etwa das Königreich Württemberg mit seinem „Landesausschuss für Natur- und Heimatschutz“ (1908) und Bayern mit dem „Landesausschuss für Naturdenkmalpflege“. Der Staat nahm damit seine Verantwortung wahr, übergab diese Aufgabe aber an interessierte Vereine.17

Den Schutz von Naturdenkmälern gesetzlich zu regeln, scheiterte im Kaiserreich als auch später in der Weimarer Republik erneut. Grund des Scheiterns waren finanzielle Belange und der Konflikt des Staates zwischen Interesse und Nutzern der Natur. Mit der Novemberrevolution gelang in den Jahren 1918 bis 1919 der Systemwechsel vom autoritären Kaiserreich zur Demokratie. Durch den Wandel zur Demokratie konnte sich der Naturschutz neu formatieren und sich neuen Aufgaben stellen. Mit dem Artikel 150 der Weimarer Verfassung: „Die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und der Natur sowie Landschaften genießen den Schutz und die Pflege des Staates“18 erfuhr der Naturschutz eine Aufwertung und erreichte erstmals in einem deutschen Parlament Verfassungsrang. Ein weiterer Erfolg ist dem Jahre 1920 zu zurechnen. So wurde das preußische Feld- und Forstpolizeigesetz § 34 durch die linksliberalen novelliert und „Naturschutzgebiete“ wurden erstmals als Schutzkategorie in einem Gesetz verankert.19

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Fragestellung und das Ziel der Arbeit, den staatlichen Naturschutz in Deutschland sowie dessen geschichtliche Entwicklung und Prinzipien zu untersuchen.

2 Definition Begrifflichkeiten: Hier werden zentrale Begriffe wie Naturschutz, Umweltschutz, Natur und die Bedeutung der Umweltgeschichte definiert und voneinander abgegrenzt.

3 Geschichte: Dieses Kapitel zeichnet die chronologische Entwicklung des staatlichen Naturschutzes in Deutschland von der Zeit vor 1906 bis zum Jahr 2006 nach.

4 Gesetze: Hier werden die wichtigsten rechtlichen Grundlagen, darunter das Grundgesetz, das Reichsnaturschutzgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz, detailliert analysiert.

5 Staatliche Naturschutzpolitik: Dieses Kapitel befasst sich mit den zuständigen Institutionen wie dem BMU und dem BfN sowie den leitenden Prinzipien der Naturschutzpolitik.

6 Naturschutzbewegung im Anthropozän-Zeitalter: Eine Betrachtung der Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen und der ökologischen Herausforderungen im Zeitalter des Anthropozäns.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung über die Notwendigkeit des Naturschutzes und der Bedeutung der gesellschaftlichen Mitwirkung für zukünftige Erfolge.

Schlüsselwörter

Naturschutz, Umweltschutz, Geschichte, Deutschland, Bundesnaturschutzgesetz, Reichsnaturschutzgesetz, Anthropozän, Naturdenkmalpflege, Nachhaltigkeit, Vorsorgeprinzip, Verursacherprinzip, Kooperationsprinzip, Umweltethik, Zivilgesellschaft, staatliche Institutionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung des staatlichen Naturschutzes in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung historischer Ereignisse, gesetzlicher Grundlagen und politischer Prinzipien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die Institutionalisierung des Naturschutzes, die Rolle der deutschen Umweltgesetzgebung, die Prinzipien der Naturschutzpolitik und die gesellschaftliche Bedeutung des Naturschutzes im modernen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wirkungsweise des staatlichen Naturschutzes auf die Gesellschaft aufzuzeigen und zu analysieren, wie sich die Ziele des Naturschutzes im Laufe der Zeit verändert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historische und rechtswissenschaftliche Analyse, um die Entwicklung des staatlichen Naturschutzes anhand von Gesetzen, institutionellen Strukturen und gesellschaftlichen Diskursen aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse verschiedener Epochen, eine Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen und eine Darstellung der staatlichen Akteure sowie deren umweltpolitischer Grundprinzipien.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Staatlicher Naturschutz, Anthropozän, Gesetzgebung, Nachhaltigkeitsprinzip und Zivilgesellschaft charakterisiert.

Welche Bedeutung kommt der Weimarer Verfassung für den Naturschutz zu?

Die Weimarer Verfassung wertete den Naturschutz auf, indem sie durch Artikel 150 den Schutz von Denkmälern der Natur erstmals in einem deutschen Parlament in den Verfassungsrang hob.

Welche Rolle spielte das Reichsnaturschutzgesetz von 1935?

Das Gesetz von 1935 markierte einen wichtigen Schritt bei der gesetzlichen Regelung des Schutzes heimatlicher Natur, war jedoch ein autoritäres „Regierungsgesetz“ ohne Beteiligung des Reichstags und litt unter mangelnder Ausgereiftheit sowie kriegsvorbereitenden Interessen.

Warum ist das Kooperationsprinzip in der deutschen Umweltpolitik wichtig?

Das Kooperationsprinzip zielt darauf ab, umweltpolitische Ziele durch eine einvernehmliche Zusammenarbeit zwischen staatlichen Akteuren und der Zivilgesellschaft zu verwirklichen, anstatt diese lediglich durch Verbote zu erzwingen.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Geschichte und Prinzipien des Naturschutzes in Deutschland
Universidad
Bochum University of Applied Sciences
Calificación
1,7
Autor
Scarlett Richter (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
22
No. de catálogo
V537228
ISBN (Ebook)
9783346146441
ISBN (Libro)
9783346146458
Idioma
Alemán
Etiqueta
geschichte prinzipien naturschutzes deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Scarlett Richter (Autor), 2019, Geschichte und Prinzipien des Naturschutzes in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537228
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