Die Arbeit soll herausarbeiten, welche Rolle Bewegung und Spiel in der frühkindlichen Entwicklung hat. Zu Beginn der Arbeit wird im Kapitel 2 die Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung erläutert. Des Weiteren wird auf die motorische Entwicklung bei Kleinkindern eingegangen und darauffolgend werden die Prinzipien der motorischen Entwicklung erklärt. Weiter geht es um den Entwicklungsverlauf der Motorik. Diese wird in den Unterpunkten Motorische Entwicklung im Säuglingsalter, Motorische Entwicklung vom ersten bis dritten Lebensjahr und Motorische Entwicklung vom vierten bis sechsten Lebensjahr eingeteilt.
Außerdem wird in Kapitel 3 die Bedeutung von Bewegung im Bildungsbereich erarbeitet, indem die Erziehung und Bildung genauer beschrieben werden. Darauf aufbauend wird der Zusammenhang zwischen Bildung und Erziehung erläutert. In Kapitel 4 wird auf die Wichtigkeit von Bildung und Erziehung im Zusammenhang mit der Bewegung eingegangen, um auf die Bedeutsamkeit hinzuweisen. Anschließend wird in Kapitel 5 die Rolle der kindlichen Bewegungserziehung und dessen Ziel behandelt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung
2.1 Motorische Entwicklung des Kleinkindes
2.2 Prinzipien der motorischen Entwicklung im Kindesalter
2.3 Entwicklungsverlauf der Motorik
2.3.1 Motorische Entwicklung im Säuglingsalter
2.3.2 Motorische Entwicklung vom ersten bis dritten Lebensjahr
2.3.3 Motorische Entwicklung vom vierten bis sechsten Lebensjahr
3 Bedeutung von Bewegung im Bildungsbereich
3.1 Definition Erziehung
3.2 Definition Bildung
3.3 Zusammenhang von Bildung und Erziehung
4 Wichtigkeit von Bildung und Erziehung für die Bewegung
5 Rolle und Ziele der kindlichen Bewegungserziehung
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle der Bewegungserziehung im Elementarbereich unter der Fragestellung, welchen Einfluss Bewegung und Spiel auf die frühkindliche Entwicklung haben und wie pädagogische Fachkräfte diese Prozesse fördern können.
- Bedeutung motorischer Entwicklungsprozesse vom Säuglingsalter bis zum Vorschulalter.
- Analyse der Begriffe Bildung und Erziehung sowie deren enge Wechselwirkung im Kontext kindlicher Entwicklung.
- Die Notwendigkeit einer bewussten Bewegungsförderung in Kindertageseinrichtungen.
- Zusammenhang zwischen Bewegung, Selbstkonzeptentwicklung und sozialer Kompetenz.
- Herausforderungen bei der Umsetzung aktueller Bildungspläne in der Kita-Praxis.
Auszug aus dem Buch
2 Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung
Da die Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung eine wichtige Rolle hat, wird es in diesem Kapitel detailliert aufgezeigt. Hierfür eignen sich insbesondere drei Bereiche, auf die genauer eingegangen werden sollten. Es sollten Bewegungsherausforderungen und Bewegungssituationen geschaffen werden, um das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu fördern bzw. zu entwickeln. Ebenso ist es wichtig, die Grundqualifikationen des sozialen Handelns im täglichen Miteinander sich anzueignen und vor allem die kognitiven Fähigkeiten auszubauen, wie z.B. Imagination, Erinnerungen, Kreativität oder Lernen. Um das Selbstbewusstsein zu entwickeln, sollten sich Pädagogen/innen und Erzieher/innen bewusst sein, dass Körpererfahrungen für die Entwicklung eines sicheren Selbstkonzepts, dass ein positives Ergebnis hervorbringen soll, durchaus wichtig ist.
Die Empfindungen, die dabei über das sensorische System führen, dienen in diesem Punkt zur Entwicklung des „Körper-Selbst“, dass zur Abgrenzung des „Ich“ gegenüber der Umwelt des Kindes führen soll. Der Körper des Kindes ist als „einziger konkret erfahrbarer Teil des Selbst eine zentrale Stütze der eigenen Identität“.
Ein aktives Bewegen bei Kindern sorgt dafür, dass sie mit der Bewegung nicht nur ihren Geist entfalten, sondern ihren Körper besser kennenlernen. So wird spielerisch gelernt, wo sie ihre Stärken und Schwächen haben.(Vgl. Brägger et al. 2017, S. 26 f.) Außerdem regt Bewegung das Herz-Kreislauf-System an, sorgt für ausreichende Sauerstoffversorgung und vertieft die Atmung. Dies ist wichtig für die Funktion des Stoffwechsels und für ein aktives Immunsystem. Das Kind kann nur über Bewegung die Kontrolle über seinen Körper erwerben. Durch erlernen von neuen Bewegungsformen kann das Kind seinen Körper gezielt einsetzen, um so etwas zu erreichen. (Vgl. Zimmer 1989 zit n. Fabri et al. 2014, S. 24)
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Bewegungsdrang als essenziellen Bestandteil der kindlichen Entwicklung und formuliert die zentrale Fragestellung der Hausarbeit hinsichtlich der Bedeutung von Bewegung im Elementarbereich.
2 Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung: Dieses Kapitel erläutert die physiologischen und psychologischen Grundlagen der motorischen Entwicklung und betont die Rolle von Bewegung für ein positives Selbstkonzept.
3 Bedeutung von Bewegung im Bildungsbereich: Es wird die historische und bildungspolitische Einordnung von Bewegung in Kindertageseinrichtungen sowie die Definition der Grundbegriffe Erziehung und Bildung thematisiert.
4 Wichtigkeit von Bildung und Erziehung für die Bewegung: Hier wird dargelegt, wie ein förderliches Umfeld durch pädagogische Impulse die Eigenaktivität und die Welterkundung von Kindern unterstützen kann.
5 Rolle und Ziele der kindlichen Bewegungserziehung: Dieses Kapitel fasst die pädagogischen Ziele zusammen, wobei der Fokus auf dem Erwerb von Handlungskompetenz und der Stärkung des Selbstvertrauens durch Spiel und Bewegung liegt.
6 Fazit: Das Fazit resümiert die wesentlichen Erkenntnisse und unterstreicht die Notwendigkeit einer qualifizierten Bewegungsförderung sowie deren Stellenwert in Kindertagesstätten.
Schlüsselwörter
Bewegungserziehung, Elementarbereich, frühkindliche Entwicklung, Motorik, Bildung, Erziehung, Kindertagesstätte, Selbstkonzept, Körpererfahrung, Bewegungsförderung, Spiel, Sozialkompetenz, Bildungsplan, Identitätsentwicklung, Kleinkind
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der zentralen Bedeutung von Bewegung, Spiel und Bewegungserziehung für die ganzheitliche Entwicklung von Kleinkindern im Elementarbereich.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themenfelder umfassen die motorische Entwicklung, die Definitionen von Bildung und Erziehung sowie die Rolle der Kindertagesstätte bei der Implementierung von Bewegungsangeboten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Rolle von „Bewegung und Spiel“ in der frühkindlichen Entwicklung herauszuarbeiten und die Bedeutsamkeit für ein gesundes Selbstbild aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Autorin nutzt eine umfassende Literaturauswahl und eine theoretische Analyse bestehender Konzepte zur Bewegungserziehung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die motorischen Entwicklungsphasen, die pädagogischen Begriffsdefinitionen von Bildung und Erziehung sowie die praktischen Implikationen für Kindertageseinrichtungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Bewegungserziehung, motorische Entwicklung, Selbstkonzept, Bildungspläne und die pädagogische Rolle in der Kita.
Warum ist das "Körper-Selbst" für die Identität wichtig?
Laut der Arbeit dient das „Körper-Selbst“ als zentrale Stütze der Identität, da der Körper der einzig konkret erfahrbare Teil des Selbst ist und die Abgrenzung zur Umwelt ermöglicht.
Welche Rolle spielt der Kindergarten bei der Bewegungsförderung?
Der Kindergarten fungiert als erste öffentliche Institution außerhalb des Elternhauses, die durch gezielte Bewegungserziehung die Lebensgewohnheiten nachhaltig prägen und die Entwicklung fördern kann.
- Citation du texte
- Büsra Cetin (Auteur), 2019, Bewegungserziehung im Elementarbereich. Bewegung und Spiel in der frühkindlichen Entwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537232