Das Bauernhaus in Niederleierndorf. Bestandsanalyse der Fenster


Projektarbeit, 2017

43 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Standortanalyse
2.1 Lage, Ortsbild und Geschichte Niederleierndorf
2.2 Beschreibung der umliegenden Gebäude und deren Funktion

3 Beschreibung des Gebäudes und geschichtliche Einordnung
3.1 Bestand
3.2 Nicht mehr vorhandene Bereiche
3.3 Geschichtliche Einordnung des Hauptgebäudes

4 Analyse der T ragkonstruktionen
4.1 Ziegelmauerwerk
4.2 Bruchsteinmauerwerk
4.3 Holzbau
4.4 Deckentragkonstruktionen

5 Fensterkatalog

6 Mögliche Maßnahmen zum Erhalt der historischen Fenster

7 Fazit

8 Abbildungsverzeichnis

9 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Seit sieben Jahren steht das alte denkmalgeschützte Bauernhaus in Niederleierndorf leer. Nachdem es die Besitzer gewechselt hat, soll das Gebäude nun saniert und zu einem Hofcafe sowie einer Eigentumswohnung umgenutzt werden.

Aus diesem Grund soll mit dieser Arbeit der Ist-Zustand ermittelt und die jeweiligen charakteristischen Eigenheiten des Objekts herausgearbeitet werden. So wird auf die Einbettung in das direkte Umfeld und die Geschichte des Gebäudes eingegangen. Außerdem werden die verbauten Materialien und deren Funktionsweisen näher beschrieben. Besonderer Fokus liegt auf der Untersuchung der historischen Fenster. Hierfür wurde jedes Fenster anhand einer Kontrollliste analysiert und dessen individuelle Merkmale beschrieben. Daran anknüpfend sollen im Hinblick auf die geplante Sanierung verschiedene Herangehensweisen für einen möglichst substanzschonenden Umgang mit den Fenstern geschildert werden.

Nach dem Gebäudeaufmaß wurden Grundrisse, Ansichten sowie jeweils zwei Längsschnitte und ein Querschnitt im Maßstab 1:100 erstellt. Hierbei wurde den Räumen und ihren begrenzenden Wänden im Grundriss Nummerierungen gegeben. Wird in der vorliegenden Arbeit eine solche genannt, ist hierzu der entsprechende Plan im Kapitel 10 zu finden. Dasselbe gilt für die Fenster, auch ihnen wurden in den Grundrissplänen Nummern zugewiesen, um die Orientierung zu erleichtern. Zur Visualisierung der Materialverläufe wurden diese in den Plänen farbig markiert. Zusätzlich wurden zwei verformungsgerechte Fensteraufmaße angefertigt, welche dieser Arbeit zum einen im Originalmaßstab 1:5 und zum anderen in Form einer unmaßstäblichen Kopie beiliegen.

2 Standortanalyse

Um einen ersten Eindruck zu bekommen, soll im Folgenden näher auf die räumlichen und geschichtlichen Gegebenheiten, die Stadtgeschichte, die angrenzenden Bauten und die Lage des zu untersuchenden Gebäudes eingegangen werden.

2.1 Lage, Ortsbild und Geschichte Niederleierndorf

Niederleierndorf liegt an der Großen Laber im niederbayerischen Landkreis Kelheim und 24 Kilometer in südlicher Richtung von Regensburg entfernt. Die Einwohnerzahl beträgt 521 Personen (Stand 2011).1 Im Jahre 814 erfolgte die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes im Zusammenhang mit einer Schenkung an die Pfarrei Laich- ling.2 Bekannt ist Niederleierndorf vor allem durch die im Jahre 1740 auf einem in Grundzügen erhaltenen mittelalterlichen Vorgängerbau errichtete Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt (siehe Abbildung 1; Position b). Der Grund für den Bau der Kirche war die aufblühende Wallfahrt im 18. Jahrhundert.3

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Historische Karte 1817-1841 (Bayerischer Denkmal-Atlas. http://geoportal.bayern.de/bayer-natlas-klassik - Zugriff am 02.05.2017)

2.2 Beschreibung der umliegenden Gebäude und deren Funktion

200 Meter Luftlinie von der Wallfahrtskirche entfernt liegt in westlicher Richtung das untersuchte Objekt (siehe Abbildung 1; Position a). Nordwestlich davon befindet sich ein historischer Pfarrhof aus dem Jahr 1753.4 Dieser wird derzeit als Ferienwohnung genutzt. Westlich liegt das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Niederleierndorf und südlich steht das denkmalgeschützte Wohnhaus eines ehemaligen Dreiseithofes aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.5

3 Beschreibung des Gebäudes und geschichtliche Einordnung

In diesem Kapitel soll auf die sichtbaren baulichen Gegebenheiten des Wohnhauses eingegangen werden. Dazu zählt die Berechnung der Kubatur und das innere sowie äußere Erscheinungsbild. Danach soll die Geschichte und das ehemalige Erscheinungsbild des Gebäudes beschrieben werden.

3.1 Bestand

In der nachfolgenden Excel Berechnung wurden die Flächen und Massen des Gebäudes ermittelt (siehe Abbildung 2). Die Bruttogrundfläche beträgt 704,52 m2, davon sind 664,88 m2 effektive Nutzfläche. Aus der Bruttogrundfläche und den jeweiligen Geschosshöhen setzt sich der Bruttorauminhalt von 1614,16 m3 zusammen.

Massenermittlunq (Ohne Erdkeller)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 Massenermittlung (Eigene Berechnungen)

Der Gebäudekomplex wurde in Ziegelmauerwerk, Bruchsteinmauerwerk und Blockbauweise errichtet. Die Ausführung des Gebäudes erfolgte zweigeschossig und die Deckung mit einem Flachsatteldach. Nach Norden hin steigt das Gelände um etwa 4° auf eine Höhe von circa 1,40 m über dem Eingangsbereich und bedeckt einen an der Nordwand gelegenen ausgelagerten Erdkeller. Dieser ist mit einem Ziegelgewölbe gedeckt.

Die gesamten Außenwände sind mit weißem Kalkputz gestrichen, wobei dieser sich an der Nordwand infolge der Witterungseinflüsse fast vollständig abgelöst hat (siehe Abbildung 3). Auch im Inneren sind viele Wände verputzt. Aus den abgerundeten Ecken der Räume lässt sich auf eine hohe Zahl an Überputzungen im Laufe der Jahre schließen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 Putzablösungen an der Nordostecke (Eigene Quelle)

Das Innere des Bauernhauses gliedert sich in einen dreizonigen Grundriss, der sich aus einem Stallbereich, mittlerem Flur- und Wohnbereich zusammensetzt. Der Stallbereich wird komplett von Bruchstein- bzw. Ziegelmauerwerk eingefasst, welches sich an der westlichen Außenwand in Form von Bruchsteinmauerwerk bis zum Dachgeschoss durchzieht und so den Rest des Gebäudes von der Wetterseite und der damit einhergehenden erhöhten Schlagregenbeanspruchung abschirmt.

Die nördliche und östliche Außenwand besteht im Erdgeschoss ebenfalls aus Ziegelmauerwerk sowie die inneren Wände 2.1, 3.2, 5.4 und 7.

Desweiteren ist im Obergeschoss die Wand 12.4 bis auf eine Höhe von 1,50 m gemauert. Die Deckentragkonstruktionen bestehen aus Holzbalken, die in der Längsrichtung des Gebäudes verbaut wurden. Außerdem lassen sich im Stallbereich eine Betondecke und im Wohnbereich zwei Kappendecken feststellen. Auf diese Sachverhalte und die der gemauerten Wand im Obergeschoss soll im vierten Kapitel eingegangen werden.

3.2 Nicht mehr vorhandene Bereiche

Das frühere Erscheinungsbild des Wohnhauses war das eines Dreiseithofs mit zwei flankierenden Stallgebäuden. Damit bildeten die drei Gebäude des Ensembles eine rechtwinklige Form. In der näheren und weiteren Umgebung lassen sich noch weitere derartige Höfe feststellen. Daraus lässt sich auf eine relativ typische und lokal vorkommende Baustruktur solcher Bauernhäuser schließen. Die Anordnung hat vor allem etwas mit der Funktion als landwirtschaftlich genutzter Betrieb zu tun. So befindet sich das Wohnhaus meist in der Mitte und erlaubt damit die gute Erreichbarkeit der seitlichen Stallgebäude. Die westliche Scheune, welche im Jahre 2014 abgerissen wurde, bestand aus einem länglichen eingeschossigen Trakt mit Satteldach aus dem 18. Jahr- hundert6 und wurde später durch einen Laubengang mit dem Hausstall des Wohngebäudes verbunden (siehe Abbildung 4).

Im Zuge der aktuell laufenden Planungen ist von den Bauherren Maria und Alfred Götz ein Wiederaufbau sowie eine Umnutzung des früheren Stalls vorgesehen. So sollen zwei Ferienwohnungen und ein Küchenanbau entstehen. Der Küchenanbau hat den Zweck das geplante Hofcafe im Erdgeschoss des Hauptgebäudes zu versorgen.7

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4 Südwestansicht des Stalls (Bayerischer Denkmal-Atlas. http://geoportal.bayern.de/bayernatlas-klassik - Zugriff am 14.05.2017)

Auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, genauer im bayerischen Denkmalatlas wird das Erbauungsjahr des Wohngebäudes auf das 18. Jahrhundert datiert.8 Jedoch ergab ein neueres dendrochronologisches Gutachten, welches im Zusammenhang mit den derzeitigen Planungen in Auftrag gegeben wurde, ein Fälldatum des im Gebäude verbauten Holzes im Jahre 1595/96. Daraus lässt sich schließen, dass das Haus wohl in den letzten Jahren des 16. Jahrhunderts errichtete wurde und damit deutlich älter ist als bisher angenommen.

In Gesprächen mit dem Bauforscher Bernd Maar vom Büro Memvier wurde seinerseits die Vermutung geäußert, dass das Gebäude in seiner ursprünglichen Form wohl komplett in Blockbauweise errichtet wurde und die Mauerungen im Erdgeschoss erst nachträglich, infolge von Holzschädigungen in diesen Bereichen, ausgeführt wurden. Hinweise darauf liefern unter anderem die hölzernen Innenwände 2.3 und 9.1, welche an der Nordseite stumpf auf die gemauerte Außenwand treffen. Eine fachmännische Verbindung ist in diesen Bereichen nicht möglich und erscheint daher eher wie ein Provisorium. In diesem Zusammenhang ist auch der unterirdisch ausgelagerte Erdkeller zu betrachten. Durch die Niveauerhöhungen in Richtung Norden wären die ursprünglich hölzernen Außenwände im Erdreich gestanden und damit erheblichen Schädigungen ausgesetzt. Somit könnte der Erdkeller mit Erddeckung ebenfalls erst nachträglich entstanden sein.9

Weniger grundlegende, aber dennoch interessante Veränderungen konnten auf einer alten Fotografie entdeckt werden die zwischen 1955 bis 1960 aufgenommen und einer aktuellen Abbildung gegenübergestellt wurde (siehe Abbildung 5+6). Datiert wurde die Fotografie von Andreas Birkmeier, einem ehemaligen Bewohner des Gebäudes, der darauf ein Elternteil erkannte und somit das Entstehungsdatum zeitlich eingrenzen konnte.10 Es ist zu erkennen, dass das frühere Erscheinungsbild des Wohnhauses im Großen und Ganzen mit dem jetzigen übereinstimmt. Augenscheinlichster Unterschied ist die noch vorhandene Laubenanbindung an den ehemaligen Stall. Das bedeutet die Verbindung des Wohntraktes mit dem Stallgebäude. Außerdem sind die Fenster in der Außenwand rechts neben dem Eingangsbereich andere als in der neueren Abbildung. Daraus lässt sich schließen, dass die jetzigen Fenster, deren Alter das der historischen Fotografie übersteigt, ursprünglich an anderer Stelle eingebaut waren und dann in diesem Gebäude eine neue Verwendung fanden. Interessant ist auch das Fenster, welches im Obergeschoss am äußersten rechten Bildrand zu erkennen ist. Dort wurde ein kleinformatiges Fenster verbaut, während in der aktuellen Ansicht ein deutlich größeres Fenster sitzt. Dies wurde durch eine Vergrößerung der Wandöffnung erreicht, welche im Inneren des Gebäudes noch gut zu erkennen ist. Ein weiteres auffälliges Merkmal ist die noch vorhandene Kaminöffnung, während auf der neueren Abbildung dieser Bereich geschlossen und mit Dachziegeln bedeckt ist. Unterschiede lassen sich auch im Sockelbereich feststellen. Auf der älteren Fotografie sind an der Gebäudeecke zwei Stufen erkennbar, welche über Betonplatten oder Vergleichbarem zum Eingangsbereich führen. Der jetzige Zustand lässt davon nichts mehr erkennen. An dieser Stelle befindet sich nun ein Kiesbett.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5 Historische Fotografie 1955-1960 (Ebay. http://www.ebay.at/itm/Ausschnitt-Niederleierndorf- Bauernhof-/322013163898?hash=item4af97af17a:g:Re4AAOSwKtVWxy0j - Zugriff am 02.06.2017)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6 Aktuelle Aufnahme Südseite (Eigene Quelle)

4 Analyse der Tragkonstruktionen

In diesem Kapitel findet eine nähere Beschreibung der unterschiedlichen Konstruktion statt, die dem Gebäude seine Stabilität verleihen. So sollen die verschiedenen Mauerwerksverbände sowie deren Besonderheiten herausgearbeitet werden. Danach soll auf den Blockbau und dessen Verbindungen eingegangen werden, die dem Bauernhaus sein charakteristisches Erscheinungsbild geben. Am Ende erfolgt eine nähere Betrachtung der Deckenkonstruktionen.

4.1 Ziegelmauerwerk

Wie bereits im Kapitel 3.1 erwähnt besteht das Erdgeschoss, mit Ausnahme der südlichen Teilaußenwände 1.2, 5.2 und 6.2, aus Ziegel- bzw. Bruchsteinmauerwerk. Der Bereich des Stalls ist aus Gründen der Widerstandsfähigkeit gegen Tierfäkalien und der Lastabtragung komplett gemauert.

An der südlichen Außenwand 8.3 zeigt sich aufgrund von Putzabplatzungen die Art des Mauerwerks. Die Steine wurden im Kreuzverband verlegt damit die wirkenden Lasten aus den darüberliegenden Geschossen gleichmäßig in der Mauer verteilt werden konnten. Das Charakteristikum eines Kreuzverbandes ist die senkrechte Abwechslung der Läufer- und Binderschicht, wobei die Stoßfugen bei jeder zweiten Läuferschicht um die Hälfte einer Steinlänge versetzt sind.11 Die Länge der Ziegel beträgt 29,5 cm, die Breite 14,5 cm und die Höhe 6,5 cm. Die Lagerfugen sowie die Stoßfugen weisen eine Dicke von durchschnittlich 1,5 cm auf. Jedoch lassen sich leichte Unregelmäßigkeiten im Mauerwerk feststellen. So bestehen manche Läuferschichten nicht ausschließlich aus längs eingemauerten Ziegel, sondern wurden durch 1/2 oder 3/4 Ziegel ergänzt (siehe Abbildung 7).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7 Ziegelwand 8.3 auf der Südseite (Eigene Quelle)

Im Inneren des Stalls zeigt sich an der Wand 8.1 eine andere Art des Mauerziegelverbandes, nämlich ein sogenannter Binderverband. Bei diesem ist von den Ziegeln nur die Kopfseite sichtbar. An den Mauerkanten wurden im jeweiligen Schichtwechsel Läufer und 3/4 Steine vermauert um die Standfestigkeit zu erhöhen.

Die Ziegel der jeweiligen Schicht werden so gesetzt, dass sie mittig auf der darunterliegenden Stoßfuge sitzen und damit immer um 1/2 Steinbreite versetzt sind.11 Jedoch lassen sich auch hier gewisse Unregelmäßigkeiten feststellen. So sitzen die Steine teilweise nicht exakt mittig auf der darunterliegenden Stoßfuge (siehe Abbildung 8). Ein Nachteil dieser Bauweise ist der offensichtlich sehr hohe Verbrauch an Steinen. Die Länge der Ziegel beträgt 25 cm, die Breite 12,5 cm und die Höhe 6 cm. Die Lagerund Stoßfugen weisen eine Länge von circa 1,5 cm auf. Damit entsprechen die Steine dem Reichsformat. Dieses Format wurde mit der Reichsgründung 1871 innerhalb der deutschen Landesgrenzen einheitlich normiert und wies Abmessungen von 25 cm x 12 cm x 6,5 cm auf.12

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8 Ziegelwand 8.1 im Stallbereich (Eigene Quelle)

Zur Beheizung des Raumes 14 im Obergeschoss, welcher als Schlafstube diente, befand sich ein Wanddurchbruch in der gemauerten Wand 12.4 und damit eine Verbindung zu dem rückwärtigem Raum 12. Hier stand auch der Ofen, welcher aufgrund der Hitzeentwicklung nur in eine hitzebeständige Ziegelwand integriert werden konnte. Später wurde diese Öffnung dann verschlossen (siehe Abbildung 9).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 9 Wand 12.4 im Raum 12 (Eigene Quelle)

4.2 Bruchsteinmauerwerk

Im Bereich der Nordwestecke des Gebäudes zeigt sich, wiederum aufgrund von Putzablösungen, die Beschaffenheit der Nordwestecke. Hier wurden Bruchsteine verwendet, welche vermutlich aus regional vorkommenden Natursteinen bestanden und daher leicht verfügbar waren.

Es konnten nur geringe Bearbeitungsspuren festgestellt werden. Wahrscheinlich wurden die Steine nur solange bearbeitet bis sie einigermaßen parallele Seiten aufwiesen. Danach wurden sie im Verband aufeinandergeschichtet, vermörtelt und anschließend verputzt. Die Zwischenräume wurden mit kleinformatigen Zwickeln aufgefüllt. Die Abmessungen der größeren Steine betragen in der Länge durchschnittlich 25 cm, in der Breite 15 cm und in der Höhe 10 cm. Die kleineren Steine weisen Kantenlängen von 4 cm x 3 cm x 3 cm auf. Die Fugenbreite variiert zwischen 3 cm bis 6 cm. Vereinzelt wurden Ziegelsteine in den Verband integriert was auf teilweises Mischmauerwerk hindeutet (siehe Abbildung 10).

[...]


1 Vgl. Brinkhoff, Thomas (2015). Citypopulation. https://www.citypopulation.de/php/germany-settlements-bay- ern_d.php?cityid=09273141_0X09 - Zugriff am 02.05.2017.

2 Vgl. Romberg, Marion (2016). Niederleierndorf (Kelheim). http://erdteilallegorien.univie.ac.at/orte/niederleierndorf- kelheim# - Zugriff am 02.05.2017.

3 Vgl. Markt Langquaid (2017). Ortsteile. http://www.langquaid.de/leben---bauen/ortsteile - Zugriff am 02.05.2017.

4 Vgl. LV digital GmbH (2017). Alter Pfarrhof. https://www.landreise.de/expose/alter-pfarrhof-13129/ - Zugriff am 13.05.2017.

5 Vgl. Popp, Manfred (2017). Bayerischer Denkmal-Atlas. http://geoportal.bayern.de/bayernatlas-klassik// - Zugriff am 13.05.2017.

6 Vgl. Popp, Manfred (2017). Bayerischer Denkmal-Atlas. http://geoportal.bayern.de/bayernatlas-klassik// - Zugriff am 16.05.2017.

7 Interview mit Maria und Alfred Götz am 14.06.2017.

8 Vgl. Popp, Manfred (2017). Bayerischer Denkmal-Atlas. http://geoportal.bayern.de/bayernatlas-klassik// - Zugriff am 25.05.2017.

9 Interview mit Bernd Maar (Memvier Denkmalpflege & Bauforschung) am 14.06.2017.

10 Interview mit Andreas Birkmeier am 15.06.2017.

11 Vgl. Schrader, Mila (2012). Bauhistorisches Lexikon. Baustoffe, Bauweisen, Architekturdetails. Suderburg-Hösseringen: Edition :anderweit Verlag, S.38.

12 Vgl. Maier, Josef (2012). Handbuch Historisches Mauerwerk. Untersuchungsmethoden und Instandsetzungsverfahren. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag, S.52.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten

Details

Titel
Das Bauernhaus in Niederleierndorf. Bestandsanalyse der Fenster
Hochschule
Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
43
Katalognummer
V537245
ISBN (eBook)
9783346137197
ISBN (Buch)
9783346137203
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bauernhaus, niederleierndorf, bestandsanalyse, fenster
Arbeit zitieren
Florian Schuster (Autor:in), 2017, Das Bauernhaus in Niederleierndorf. Bestandsanalyse der Fenster, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537245

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