Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Politique - Région: Etats-Unis

Big Data im politischen Wahlkampf von Donald Trump (2016)

Wie die politische Meinungsbildung und Wahlentscheidung durch Cambridge Analytica beeinflusst werden konnte

Titre: Big Data im politischen Wahlkampf von Donald Trump (2016)

Livre Spécialisé , 2019 , 57 Pages

Autor:in: Anonym (Auteur)

Politique - Région: Etats-Unis
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Hat Donald Trump die Wahl 2016 mithilfe von Datenanalysen von Cambridge Analytica gewonnen? Mit der Aussage „Unsere Daten haben Trumps Strategie bestimmt“ bestätigte Alexander Nix, ehemaliger Geschäftsführer von Cambridge Analytica, die Beteiligung gegenüber einem Journalisten von 'Die Welt Online'.

Seit dem Präsidentschaftswahlkampf im Herbst 2016 ist das Thema des politischen Microtargetings vielen Menschen grundsätzlich bekannt. Durch die Aggregation und Auswertung verschiedenster Nutzerdaten generieren Datenanalyse-Unternehmen wie Cambridge Analytica Zielgruppenprofile, welche in einem zweiten Schritt genutzt werden, um maßgeschneiderte Informationen auszuspielen. Auch Wahlabsichten können auf diese Weise gezielt beeinflusst werden.

Mit diesem Buch möchte der Autor einen Beitrag zum Thema Big Data in der politikwissenschaftlichen Disziplin leisten.
Hierfür analysiert er, inwieweit Big-Data-Technologie eingesetzt werden kann, um durch personalisierte Wahlwerbung die politische Wahlentscheidung zu beeinflussen. Der Autor geht bei seiner Betrachtung insbesondere auf das Missbrauchspotenzial von Microtargeting und die Datenanalyse-Unternehmen als zentrale Akteure ein.

Aus dem Inhalt:
- Microtargeting
- Wahlmanipulation
- Präsidentschaftswahlkampf
- Desinformation
- Datenschutz

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Forschungsproblem

2 Forschungsstand

2.1 Aktueller Forschungsstand

2.2 Forschungslücke

3 Forschungsfrage

3.1 Wissenschaftliche, gesellschaftliche und politische Relevanz

4 Methodische Umsetzung

5 Microtargeting als theoretischer Rahmen

5.1 Microtargeting

5.1.1 Politisches Microtargeting

5.1.2 Bestandsaufnahme des politischen Microtargeting im USA-Wahlkampf

5.2 Rechtliche Grenzen des Microtargetings

6 Forschungsgegenstand Big Data

6.1 Definition von Big Data

6.2 Die vier Eigenschaften von Big Data

6.3 Einsatzgebiete von Big Data

6.4 Vor- und Nachteile der Big Data Technologie

7 Analytischer Rahmen

7.1 Cambridge Analytica als zentraler Akteur im Wahlkampf von Donald Trump

7.2 Analyse der gängigen Big Data Microtargeting-Strategie im Wahlkampf

8 Fazit

8.1 Beantwortung und Weiterführung der Fragestellung

8.2 Kritische Reflexion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit Big Data-Technologien von Datenanalyse-Unternehmen eingesetzt werden können, um durch personalisierte Wahlwerbung (Microtargeting) die politische Wahlentscheidung zu beeinflussen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Analyse der Vorgehensweise von Cambridge Analytica im US-Präsidentenwahlkampf 2016 sowie der Reflektion der gesellschaftlichen und ethischen Risiken.

  • Big Data als politisches Steuerungsinstrument
  • Mechanismen des Microtargetings
  • Fallbeispiel: Cambridge Analytica und Donald Trump
  • Regulierung und ethische Herausforderungen
  • Einfluss auf demokratische Prozesse und Wahlentscheidungen

Auszug aus dem Buch

Politisches Microtargeting

Das sog. Microtargeting wird in der Debatte oft als Begriff für jedweden datengestützten Wahlkampf verwendet (Kolany-Raiser/Radtke 2018: 2). Gemäß den Wissenschaftlern Frédéric Dubois, Tom Dobber und Natali Helberger (2018) ist politisches Microtargeting eine von PolitikerInnen eingesetzte Technik, mit der einzelne WählerInnen durch individualisierte Nachrichten angesprochen werden, angepasst auf deren Hintergrund, Einstellung, Glauben oder Sorgen. In Wahlkampfzeiten kann politisches Microtargeting dazu genutzt werden, um Wahlwerbung zu personalisieren. Zwischen den Wahlen wird es oft dazu verwendet, den Kreis der WählerInnen zu vergrößern, diese zu mobilisieren und bestehende WählerInnen zu binden (Dubois et al. 2018).

Nach der Definition von den Big Data Forschern Dr. Barbara Kolany-Raiser und Tristan Radtke (2018: 2) ist Microtargeting die personalisierte und zielgerichtete Ansprache der einzelnen Wähler unter Vorhersage der Auswirkungen dieser Ansprache. Unter dem weiten Begriffsverständnis können datengestützte Haustürwahlkämpfe ebenso wie gezielte Telefonanrufe oder personalisierte Werbeanzeigen im Internet als Microtargeting anzusehen sein (Kolany-Raiser/Radtke 2018: 2). Darüber hinaus, ist das Element der gezielten und personalisierten Ansprache mittels gewonnener Daten zentral für Microtargeting (Kolany-Raiser/Radtke 2018: 2).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz von Big Data für die politische Willensbildung und führt in die Problematik der Wahlbeeinflussung ein.

2 Forschungsstand: Erörtert den aktuellen Stand der Forschung zu Big Data-Technologien und identifiziert die Forschungslücke hinsichtlich der politischen Manipulation.

3 Forschungsfrage: Definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit und erläutert die wissenschaftliche sowie gesellschaftliche Relevanz.

4 Methodische Umsetzung: Legt das methodische Vorgehen der qualitativen Einzelfallanalyse fest.

5 Microtargeting als theoretischer Rahmen: Erläutert das Konzept des Microtargetings sowie die rechtlichen Grenzen und Gefahren für die Demokratie.

6 Forschungsgegenstand Big Data: Definiert Big Data, beleuchtet dessen Eigenschaften, Einsatzgebiete sowie die damit verbundenen Vor- und Nachteile.

7 Analytischer Rahmen: Analysiert den Fall Cambridge Analytica und untersucht die Big Data Microtargeting-Strategien im Kontext des US-Wahlkampfs.

8 Fazit: Führt eine Zusammenfassung der Analyseergebnisse durch und gibt einen kritischen Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.

Schlüsselwörter

Big Data, Microtargeting, Cambridge Analytica, Wahlbeeinflussung, Datennutzung, Algorithmen, US-Wahlkampf 2016, Datenschutz, Politische Kommunikation, Datenanalyse, Demokratie, Soziale Medien, Personenbezogene Daten, Ethik, Meinungsbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Big Data auf politische Wahlkämpfe, mit Fokus auf die Nutzung persönlicher Daten zur gezielten Beeinflussung der Wählerschaft durch Microtargeting.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Funktionsweise von Microtargeting, der datenbasierte Wahlkampf, ethische und rechtliche Aspekte der Datennutzung sowie der Cambridge Analytica Skandal.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu erörtern, inwieweit Big Data-Methoden durch Datenanalyse-Unternehmen genutzt werden, um politische Wahlentscheidungen mittels personalisierter Werbung gezielt zu steuern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der qualitativen Einzelfallanalyse unter Rückgriff auf Fachliteratur und Monographien angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Rahmenbedingungen, definiert Big Data und untersucht detailliert die Strategien der Trump-Kampagne im Jahr 2016 in Verbindung mit Cambridge Analytica.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Big Data, Microtargeting, Cambridge Analytica, Wahlbeeinflussung und Datenschutz.

Warum wurde der Fall Cambridge Analytica als Fallbeispiel gewählt?

Dieser Skandal gilt als zentrales und gut dokumentiertes Beispiel für illegale Datennutzung und Wahlmanipulation, was eine detaillierte Analyse der angewandten Methoden ermöglicht.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Datenanalyse-Unternehmen?

Die Arbeit betont, dass diese Unternehmen eine entscheidende Verantwortung tragen, da sie durch die technische Modellierung und Datenverarbeitung maßgeblich zur Manipulation der Meinungsbildung beitragen.

Fin de l'extrait de 57 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Big Data im politischen Wahlkampf von Donald Trump (2016)
Sous-titre
Wie die politische Meinungsbildung und Wahlentscheidung durch Cambridge Analytica beeinflusst werden konnte
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
57
N° de catalogue
V537396
ISBN (ebook)
9783960958963
ISBN (Livre)
9783960958970
Langue
allemand
mots-clé
Big Data Wahlkampf Cambridge Analytica Donald Trump Wahlbeeinflussung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2019, Big Data im politischen Wahlkampf von Donald Trump (2016), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537396
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  57  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint