Im Rahmen des Seminars Benotung und Leistung im Deutschunterricht beschäftigten wir uns mit mündlicher Kommunikation und der Rechtschreibung und ihrer Überprüfbarkeit und Vergleichbarkeit im Schulalltag. Besonders bei der mündlichen Kommunikation in der Schule tauchen verschiedene Probleme auf, über die man sich als angehender Lehrer bzw. Lehrerin 1 bewusst werden sollte. Die Darstellungen von Ralf Langhammer, der sich mit der Thematik intensiv beschäftigt hat, wurden von mir für ein Referat aufbereitet und sollen nun noch ausführlicher betrachtet werden und in Verbindung zu anderer Literatur gesetzt werden. Zunächst werde ich auf die Probleme und Voraussetzungen der mündlichen Leistungsbeurteilung nach Langhammer eingehen, um anschließend seinen Notenstufenentwurf vorzustellen. Anschließend folgen die wichtigsten Aussagen zum Mündlichen im Deutschunterricht aus einigen Richtlinien, die dann wiederum kritisch in Bezug gesetzt werden zu Problemen und Vorschlägen der Leistungsbeurteilung aus der Sicht anderer Autoren.
Inhaltsverzeichnis
- Aufgabe und Ziel der Arbeit
- Probleme bei der Leistungsbeurteilung
- Vorraussetzungen für die Leistungsbeurteilung
- Benotungsvorschlag von R. Langhammer
- Richtlinien der KMK
- Leistungsbeurteilung aus der Sicht anderer Autoren
- Zusammenfassung und abschließende Gedanken
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Referat analysiert die Probleme und Herausforderungen der mündlichen Leistungsbeurteilung im Deutschunterricht, insbesondere im Hinblick auf die Benotung. Es beleuchtet die Schwierigkeiten, die mit der Bewertung von mündlichen Leistungen verbunden sind, und stellt verschiedene Ansätze zur Lösung dieser Probleme vor. Im Fokus stehen dabei die Arbeiten von Ralf Langhammer, der sich intensiv mit der Thematik der mündlichen Leistungsbeurteilung beschäftigt hat.
- Probleme der Leistungsbeurteilung mündlicher Leistungen
- Fehlende einheitliche Bewertungsgrundsätze und Literatur
- Subjektivität und mangelnde Objektivität in der Benotung
- Flüchtigkeit der Bewertungsgrundlage im Vergleich zu schriftlichen Leistungen
- Vorschläge zur Verbesserung der Leistungsbeurteilung
Zusammenfassung der Kapitel
- **Aufgabe und Ziel der Arbeit:** Dieses Kapitel stellt die Thematik des Referats vor, beleuchtet die Bedeutung der mündlichen Kommunikation im Deutschunterricht und erläutert die Schwerpunkte des Referats.
- **Probleme bei der Leistungsbeurteilung:** Dieses Kapitel behandelt die verschiedenen Schwierigkeiten, die bei der Bewertung mündlicher Leistungen im Deutschunterricht auftreten. Langhammer argumentiert, dass es nur wenig Literatur zur Bewertung mündlicher Leistungen gibt und dass einheitliche Bewertungsgrundsätze bis heute nicht entstanden sind. Er betont die Subjektivität des Lehrers und die Flüchtigkeit der Bewertungsgrundlage als weitere Problemfelder.
Schlüsselwörter
Mündliche Kommunikation, Leistungsbeurteilung, Benotung, Deutschunterricht, Subjektivität, Objektivität, Vergleichbarkeit, Validität, Reliabilität, Richtlinien der KMK, Langhammer.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Benotung mündlicher Leistungen schwierig?
Im Gegensatz zu schriftlichen Arbeiten sind mündliche Leistungen flüchtig, schwer dokumentierbar und hängen oft stark von der subjektiven Wahrnehmung der Lehrkraft ab.
Welche Vorschläge macht Ralf Langhammer zur Benotung?
Langhammer schlägt strukturierte Notenstufen und klare Kriterienkataloge vor, um die Objektivität und Vergleichbarkeit der mündlichen Beurteilung zu erhöhen.
Was sind die Gütekriterien Validität und Reliabilität?
Validität bedeutet, dass tatsächlich die Kommunikationsleistung gemessen wird; Reliabilität steht für die Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit des Messergebnisses.
Welche Rolle spielen die KMK-Richtlinien?
Die Kultusministerkonferenz gibt Rahmenbedingungen vor, wie mündliche Leistungen im Verhältnis zu schriftlichen gewichtet werden sollten, lässt aber Spielraum bei der konkreten Umsetzung.
Wie kann ein Lehrer die Objektivität verbessern?
Durch den Einsatz von Beobachtungsbögen, klaren Erwartungshorizonten für die Schüler und regelmäßiges Feedback während des Schuljahres.
Warum mangelt es an Literatur zur mündlichen Notengebung?
Lange Zeit lag der Fokus der Pädagogik auf schriftlichen Leistungen; die systematische Erfassung mündlicher Kommunikation ist methodisch deutlich aufwendiger.
- Arbeit zitieren
- Julia Feist (Autor:in), 2005, Benotungsvorschläge und -Vorschriften mündlicher Leistungen nach Langhammer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53762