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Davidsons Konzept der Willensschwäche als Möglichkeit im Kontext rationaler Handlungstheorie

Titre: Davidsons Konzept der Willensschwäche als Möglichkeit im Kontext rationaler Handlungstheorie

Dossier / Travail , 2019 , 19 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Philosophie - Divers
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Willensschwäche, ein Problem menschlicher Handlung, dessen Existenz oder auch Nicht-Existenz großen Diskussionsbedarf unter den Philosophen auslöst. Doch ist Willensschwäche nicht allgegenwärtig? Das Leben als Student scheint mit unendlichen Versuchungen durchsetzt. Wieder besseren Wissen werden wichtige Arbeiten nicht fertiggestellt oder Klausuren geschoben, um gemütlich die neue Lieblingsserie fertig zu schauen. Trotz dem Vorsatz mehr Sport zu treiben und gesünder zu essen, um in den anhaltenden Fitnesstrend einzusteigen, siegt die Gemütlichkeit. Rationalität vs. Irrationalität. Diese Problematik scheint es schon seit der Antike zu geben. Der Terminus "Willensschwäche" wird zwar in der antiken Diskussion nicht konkret benannt. Platon spricht in dieser Thematik jedoch von einem Nachgeben der Lust/Unlust, während Aristoteles von "akrasia" spricht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Eine Diskussion über die Möglichkeit von Willensschwäche

2. Willensschwäche zwischen Rationalität und Irrationalität

2.1. Die Antike – Eine Versuchung zwischen Urteil und Handlung

2.2. Die Moderne – Eine Überlegung zwischen Urteil und Handlung

3. Die willensschwache Handlung im Kontext philosophischer Handlungstheorien

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Willensschwäche innerhalb philosophischer Handlungstheorien, mit einem besonderen Fokus auf Donald Davidsons Konzept. Dabei soll geklärt werden, inwiefern Davidson die Existenz von Willensschwäche erfolgreich innerhalb eines rationalen Handlungsmodells erklären kann, ohne in logische Widersprüche zu geraten.

  • Historische Perspektiven der Willensschwäche (Platon & Aristoteles)
  • Abgrenzung von Rationalität und Irrationalität im Handeln
  • Analyse moderner Ansätze, insbesondere von Richard M. Hare und Donald Davidson
  • Kausale Handlungstheorie und die Rolle praktischer Syllogismen
  • Kritische Diskussion von Davidsons Lösungsansatz durch zeitgenössische Philosophen

Auszug aus dem Buch

Donald Davidson definiert Willensschwäche wie folgt: "Der Wille einer handelnden Person ist schwach, sofern sie ihrem eigenen bestmöglichen Urteil zuwiderhandelt, und zwar absichtlich zuwiderhandelt." (Davidson, 1990, S. 43)

Davidson greift in seinen Argumentationen auf antike Terminologie zurück, definiert diese jedoch weitläufiger, als es Aristoteles getan hat. Unter "akrasia", der Unbeherrschtheit, versteht er Handlungen, die folgende drei Charakteristika vereinen:

1. Eine Handlung wird von der Person absichtlich ausgeführt.

2. Die Person ist der Meinung eine alternative Handlung wäre möglich.

3. Die Person erkennt unter Einbezug aller möglicher Umstände die alternative Handlung als besser, als die letztendlich ausgeführte Handlung, an (vgl. Davidson, 1990).

Für Davidson bilden diese Faktoren einen Konflikt mit seiner Annahme, dass eine Person mit ihrer absichtlichen Handlung "auf etwas vorgestelltes Gutes handelt". (Davidson, 1990, S. 44)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Eine Diskussion über die Möglichkeit von Willensschwäche: Das Kapitel führt in die Problematik der Willensschwäche als Gegenstand philosophischer Debatten ein und skizziert das Ziel der Arbeit, Davidsons Theorie zu untersuchen.

2. Willensschwäche zwischen Rationalität und Irrationalität: Hier werden antike Positionen von Platon und Aristoteles sowie moderne Ansätze von Hare und Davidson gegenübergestellt, um den Umgang mit dem Phänomen der Akrasia zu beleuchten.

3. Die willensschwache Handlung im Kontext philosophischer Handlungstheorien: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet Davidsons Beitrag zur Erklärung willensschwachen Handelns kritisch vor dem Hintergrund rationaler Handlungstheorien.

Schlüsselwörter

Willensschwäche, Akrasia, Handlungstheorie, Donald Davidson, Rationalität, Irrationalität, praktischer Syllogismus, Intentionalität, Werturteil, Handlungskausalität, Selbstbeherrschung, Platon, Aristoteles, Richard M. Hare, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Frage, ob und wie menschliche Willensschwäche – das Handeln gegen besseres Wissen – in einem rationalen Rahmen theoretisch erklärt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung des Begriffs der Willensschwäche, das Verhältnis von rationalen Urteilen zu tatsächlichen Handlungen und die Grenzen der Handlungstheorie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwiefern Donald Davidson die Existenz von willensschwachen Handlungen innerhalb seines Konzepts der Handlungstheorie plausibel erklären kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine analytische, philosophiehistorische Methode angewandt, die primär auf der Interpretation und kritischen Auseinandersetzung mit der Fachliteratur (u.a. Davidson, Aristoteles, Platon) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie antike Denker das Problem behandelten, stellt moderne Konzepte vor und prüft Davidsons Lösung mittels formaler praktischer Syllogismen und seinem "Prinzip der Selbstbeherrschung".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Willensschwäche, Akrasia, Handlungskausalität, Rationalität und Davidson definiert.

Wie unterscheidet sich Davidsons Ansatz von dem des Aristoteles?

Während Aristoteles die Akrasia eher über verschiedene Arten von Wissenszuständen erklärt, versucht Davidson, das Phänomen durch eine formale Struktur von Handlungsgründen und Urteilen kausal-logisch zu erfassen.

Was bedeutet das "Prinzip der Selbstbeherrschung" bei Davidson?

Es ist ein von Davidson formuliertes Prinzip, das den rationalen Menschen dazu anhält, genau die Handlung zu vollziehen, die er auf Basis aller verfügbaren relevanten Gründe als die beste beurteilt hat.

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Résumé des informations

Titre
Davidsons Konzept der Willensschwäche als Möglichkeit im Kontext rationaler Handlungstheorie
Université
University of Kaiserslautern
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
19
N° de catalogue
V537665
ISBN (ebook)
9783346134219
ISBN (Livre)
9783346134226
Langue
allemand
mots-clé
Willensschwäche Davidson Donald Davidson rationale Handlungstheorie Plation Aristoteles Akrasia
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2019, Davidsons Konzept der Willensschwäche als Möglichkeit im Kontext rationaler Handlungstheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537665
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Extrait de  19  pages
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