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Sektorenübergreifende Versorgung des dialektischen Fußsyndroms eines Typ-2-Diabetikers. Ein neuer Tätigkeitsbereich für akademisierte Pflegekräfte?

Titre: Sektorenübergreifende Versorgung des dialektischen Fußsyndroms eines Typ-2-Diabetikers. Ein neuer Tätigkeitsbereich für akademisierte Pflegekräfte?

Thèse de Bachelor , 2018 , 68 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sciences infirmières - Domaines spécifiques
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Auswirkungen der demografischen Entwicklung in Deutschland stellen das Gesundheitssystem vor große gesundheitspolitische und gesellschaftliche Herausforderungen. Eine weitgreifende Umstrukturierung auf allen Ebenen des Gesundheitssystems ist unabdingbar. Eingeführte Gesundheitsreformen veranlassen eine Umlagerung der Gesundheitsversorgung vom stationären in den ambulanten häuslichen Sektor. Dadurch zeigt sich auch ein Prozess der Modernisierung in der pflegerischen Versorgung.

Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, gewinnt die Akademisierung der Pflege zunehmend an Bedeutung – doch wie lässt sich künftig das Tätigkeitsfeld akademisierter Pflegekräfte definieren? Im Hinblick auf die Veränderung der Altersstruktur hin zu einer hochbetagten, multimorbiden, von chronischen Erkrankungen geprägten Bevölkerung, wird im Mittelpunkt dieser Arbeit die Notwendigkeit der sektorenübergreifenden Versorgung stehen. Diese wird exemplarisch am Beispiel des diabetischen Fußsyndroms eines Typ-2-Diabetikers praxisnah dargestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 FALLBEISPIEL

2 METHODISCHES VORGEHEN

3 THEORETISCHER HINTERGRUND

3.1 DIABETES MELLITUS

3.1.1 ÄTIOLOGIE UND RISIKOFAKTOREN DES TYP-2-DIABETES

3.1.2 THERAPIE DES TYP-2-DIABETES

3.1.3 EPIDEMIOLOGIE DES TYP-2-DIABETES

3.1.4 LEBENSERWARTUNG UND KOMPLIKATIONEN DES TYP-2-DIABETES

3.2 GESUNDHEITSVERSORGUNG IN DEUTSCHLAND

3.2.1 DEMOGRAFISCHER WANDEL UND GESUNDHEITSWIRTSCHAFT

3.2.2 DEMOGRAFISCHER WANDEL UND PRÄVENTION

3.2.2.1 Ottawa-Charta der WHO

3.2.2.2 Modell der Salutogenese nach Aaron Antonovsky

3.2.3 GESETZLICHE VERANKERUNG IN DER GESUNDHEITSVERSORGUNG

3.2.4 INTEGRIERTE VERSORGUNG

3.2.4.1 Versorgungsstruktur des Diabetes mellitus

3.2.4.2 Disease-Management-Programm

3.2.5 PROFESSIONALISIERUNG DER PFLEGE

3.2.5.1 Case Management

3.2.5.2 Schnittstellenmanagement

3.2.5.3 Akademisierung der Pflege

3.2.5.4 Modellstudiengang: Evidenzbasierte Pflege

4 PFLEGERISCHE INTERVENTION

4.1 ERGEBNISSE DER LITERATURRECHERCHE

4.2 TÄTIGKEITSFELDER UND UMSETZUNG AKADEMISIERTER PFLEGE

5 DISKUSSION UND AUSBLICK

5.1 REFLEXION DER ERGEBNISSE

5.2 GENERALISIERBARKEIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit die Akademisierung der Pflege zu einer verbesserten sektorenübergreifenden Versorgung im ambulanten häuslichen und stationären Krankenhausbereich beitragen kann, unter besonderer Berücksichtigung der komplexen Versorgungssituation bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus.

  • Demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf das Gesundheitssystem
  • Herausforderungen in der Versorgung von Diabetes mellitus Typ-2
  • Bedeutung der Akademisierung der Pflege für die transsektorale Versorgung
  • Rolle der Pflegekraft als Koordinator und Case Manager
  • Entwicklung und Implementierung evidenzbasierter Versorgungskonzepte

Auszug aus dem Buch

1.1 Fallbeispiel

Herr L., 68 Jahre alt, wurde vor zwei Monaten aufgrund einer Ulzeration an der linken Großzehe in die Klinik eingewiesen. Bis zu diesem Zeitpunkt habe er die Läsion mit einem Pflaster versorgt. Während seines Krankenhausaufenthaltes wurde er in der Wundversorgung angeleitet. Herr L. hat seit Jahren in beiden Füßen Taubheitsgefühle und phasenweise brennende Schmerzen wechselnder Intensität. Seit etwa zehn Jahren ist ein Typ 2 Diabetes mellitus bekannt, die Behandlung erfolgt durch orale Antidiabetika (1000mg Metformin, 2-mal täglich). Bis vor einigen Monaten waren unter dieser Behandlung seine Blutzuckerwerte im Normbereich. Während des letzten Krankenhausaufenthaltes wurde Herr L. zusätzlich mit Insulin eingestellt (16IE Mischinsulin, 2-mal täglich). Das Pflegepersonal hat ihn im Umgang mit der Insulintherapie ausreichend angeleitet, sodass eine ambulante Pflege nach Entlassung zunächst nicht notwendig war. Kontrolluntersuchungen beim Diabetologen kann Herr L. jedoch nicht regelmäßig wahrnehmen, da er seine Frau pflegt, die seit drei Jahren an Altsheimer erkrankt ist. Sie haben eine Tochter, diese wohnt jedoch 200km entfernt. Nahstehende Angehörige haben sie nicht. Seit etwa zwei Wochen habe Herr L. eine weitere Ulzeration an der rechten Fußsohle, welche ihm starke Schmerzen bereitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Gesundheitssystem und führt in die Fragestellung ein, wie die Akademisierung der Pflege zur Bewältigung der Herausforderungen einer sektorenübergreifenden Versorgung beitragen kann.

2 METHODISCHES VORGEHEN: Dieses Kapitel erläutert die durchgeführte systematische Literaturrecherche und die Anwendung der Berrypicking-Technik zur Gewinnung relevanter Fachinformationen.

3 THEORETISCHER HINTERGRUND: Hier werden die Grundlagen zu Diabetes mellitus Typ-2, die gesundheitspolitische Lage in Deutschland, Konzepte wie die Ottawa-Charta und Salutogenese sowie die Professionalisierung der Pflege (einschließlich Akademisierung) detailliert dargelegt.

4 PFLEGERISCHE INTERVENTION: Das Kapitel verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit der praktischen Umsetzung und definiert neue Tätigkeitsfelder für akademisierte Pflegekräfte.

5 DISKUSSION UND AUSBLICK: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Ergebnisse zur Rolle der akademisierten Pflegekraft sowie einer Einschätzung der Generalisierbarkeit und künftigen Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung.

Schlüsselwörter

Akademisierung der Pflege, Sektorenübergreifende Versorgung, Diabetes mellitus Typ-2, Diabetisches Fußsyndrom, Case Management, Demografischer Wandel, Evidenzbasierte Pflege, Gesundheitsversorgung, Patientenedukation, Schnittstellenmanagement, Versorgungsstruktur, Salutogenese, Versorgungsmanagement, Pflegewissenschaft, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des demografischen Wandels auf das deutsche Gesundheitssystem und die sich daraus ergebende Notwendigkeit, akademisierte Pflegekräfte in einer koordinierten, sektorenübergreifenden Versorgung einzusetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören der demografische Wandel, die Volkskrankheit Diabetes mellitus Typ-2, die Akademisierung der Pflegeberufe sowie moderne Versorgungskonzepte wie Case Management und Integrierte Versorgung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Rolle der akademisierten Pflegekraft in der sektorenübergreifenden Versorgung aufzuzeigen und neue Tätigkeitsbereiche exemplarisch an einem Fallbeispiel zu erarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine systematische Literaturrecherche durch, ergänzt durch eine Topicanalyse und die kontinuierliche Anwendung der Berrypicking-Technik, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einbettung (Diabetes, Gesundheitspolitik, gesetzliche Rahmenbedingungen) und der Ableitung pflegerischer Interventionen, die auf den Modellen der Salutogenese und Ottawa-Charta basieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Akademisierung der Pflege, sektorenübergreifende Versorgung, Diabetes mellitus Typ-2, Case Management und Gesundheitsversorgung in Deutschland beschreiben.

Warum ist das gewählte Fallbeispiel für die Arbeit relevant?

Das Fallbeispiel von Herrn L. verdeutlicht praxisnah die typischen Schnittstellenprobleme und Versorgungsbrüche, die bei multimorbiden, chronisch kranken Patienten entstehen, wenn eine koordinierende, professionelle Instanz fehlt.

Welche spezifische Rolle nimmt die akademisierte Pflegekraft laut der Autorin ein?

Die akademisierte Pflegekraft agiert als transsektoraler Case Manager und Pflegeexpertin, die sowohl medizinische als auch pflegerische Aufgaben koordiniert, um eine ganzheitliche Patientenversorgung sicherzustellen.

Welche Bedeutung hat der Modellstudiengang "Evidenzbasierte Pflege"?

Dieser Studiengang bereitet Pflegekräfte darauf vor, komplexe Gesundheitsprobleme wissenschaftlich zu analysieren und individuelle Maßnahmenpläne auf hohem akademischem Niveau zu entwickeln, um direkt in der Patientenversorgung Verantwortung zu übernehmen.

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Résumé des informations

Titre
Sektorenübergreifende Versorgung des dialektischen Fußsyndroms eines Typ-2-Diabetikers. Ein neuer Tätigkeitsbereich für akademisierte Pflegekräfte?
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
68
N° de catalogue
V537819
ISBN (PDF)
9783346558596
ISBN (Livre)
9783346558602
Langue
allemand
mots-clé
Health Care Studies Pflege Diabetes ANP APN advanced practice nursing Akademisierung der Pflege Case Management Sektorenübergreifende Versorgung Ottawa-Charta Disease-Management-Programm Schnittstellenmanagement Salutogenese
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2018, Sektorenübergreifende Versorgung des dialektischen Fußsyndroms eines Typ-2-Diabetikers. Ein neuer Tätigkeitsbereich für akademisierte Pflegekräfte?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/537819
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Extrait de  68  pages
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