Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Pedagogía social

Sozialmanagement zerstört die professionelle Identität Sozialer Arbeit

Thesenpapier

Título: Sozialmanagement zerstört die professionelle Identität Sozialer Arbeit

Trabajo Universitario , 2018 , 7 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anna Gathmann (Autor)

Pedagogía - Pedagogía social
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit diskutiert die These "Sozialmanagement zerstört die professionelle Identität Sozialer Arbeit". Dafür werden sollen im ersten Schritt die Kernbegriffe „Sozialmanagement“ sowie „professionelle Identität Sozialer Arbeit“ definiert.
Im zweiten Schritt findet die Auseinandersetzung mit der These statt und Argumente, die für und die gegen diese These sprechen werden betrachtet. Im dritten Abschnitt wird aus der Auseinandersetzung mit der These ein Fazit abgeleitet und eine Anpassung der These formuliert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Definition des Begriffes „Sozialmanagement“

2.2 Definition des Begriffes „professionelle Identität Sozialer Arbeit“

3 Auseinandersetzung mit der These: Sozialmanagement zerstört die professionelle Identität Sozialer Arbeit

4 Schlussbetrachtung und Umformulierung der These

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die kritische Fragestellung, ob der Einzug betriebswirtschaftlicher Managementmethoden in das Feld der Sozialen Arbeit zu einer Zerstörung der dortigen professionellen Identität führt. Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Managementwissen und sozialpädagogischem Handeln zu analysieren und eine fundierte Neubewertung der Ausgangsthese vorzunehmen.

  • Grundlagen und Definitionen von Sozialmanagement
  • Konstitution der professionellen Identität in der Sozialen Arbeit
  • Spannungsfeld zwischen Ökonomisierung und Hilfemotiv
  • Herausforderungen durch neue Steuerungsmodelle
  • Bedeutung der Effizienzsteigerung für die Zukunftsfähigkeit sozialer Einrichtungen

Auszug aus dem Buch

Auseinandersetzung mit der These: Sozialmanagement zerstört die professionelle Identität Sozialer Arbeit

Die Frage, ob und wie Methoden des Managements aus dem industriellen oder gewerblichen Bereich im Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit genutzt werden können wird bereits seit Mitte der 1990er diskutiert (Vgl. Merchel 2010:5). Ebenso die Frage, mit welchen Vorgehensweisen des Managements man den Eigenheiten der Sozialen Arbeit gerecht werden kann.

Zu Beginn der Diskussion war die Skepsis in Bezug auf eine stärkere Managementorientierung und „Ökonomisierung“ der Sozialen Arbeit stark ausgeprägt (Vgl. Merchel 2010:5). „Das vom Hilfemotiv durchzogene Selbstverständnis Sozialer Arbeit wurde konfrontiert mit einem nach der Logik von Kosten-Nutzen-Relationen vorgehenden pragmatischen Gestaltungsdenken“(Merchel 2010:6). Es bestand die Sorge, dass sich die Hilfe gegenüber Bedürftigen einer ökonomischen Vernunft unterwerfen müsse.

Inzwischen ist jedoch das Bewusstsein dafür, dass Einrichtungen Sozialer Arbeit nicht nur eine umfassende Ausgestaltung zwischenmenschlicher Hilfen zur Aufgabe haben, gewachsen. Soziale Einrichtungen sind ebenso gesellschaftlich finanzierte Betriebe, „in denen Ressourcen zielgerichtet eingesetzt werden müssen und die sich – nicht zuletzt im Vergleich zu anderen Einrichtungen – nach der Effektivität der Ressourcenverwendung beurteilen lassen müssen“ (Merchel 2010:7).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein und umreißt den methodischen Aufbau der Arbeit zur Beantwortung der zentralen These.

2 Begriffsdefinitionen: Hier werden die Kernbegriffe Sozialmanagement und professionelle Identität Sozialer Arbeit hergeleitet und in den historischen Kontext der Professionalisierung eingeordnet.

3 Auseinandersetzung mit der These: Sozialmanagement zerstört die professionelle Identität Sozialer Arbeit: In diesem Kapitel wird das Spannungsfeld zwischen ökonomischer Steuerung und fachlichem Selbstverständnis reflektiert und die Rolle von Managementinstrumenten kritisch beleuchtet.

4 Schlussbetrachtung und Umformulierung der These: Das Kapitel schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und schlägt eine optimistische Neuformulierung der Ausgangsthese vor.

Schlüsselwörter

Sozialmanagement, Soziale Arbeit, professionelle Identität, Ökonomisierung, Managementmethoden, Effizienz, Ressourcensteuerung, Sozialwirtschaft, Professionalisierung, Kosten-Nutzen-Relation, Hilfemotiv, Strukturierung, Sozialpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Kontroverse, ob die Implementierung von betriebswirtschaftlichem Sozialmanagement die professionelle Identität von Fachkräften in der Sozialen Arbeit gefährdet oder gar zerstört.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt das Verständnis von Sozialmanagement, die historischen Wurzeln der Professionalisierung Sozialer Arbeit sowie das Spannungsfeld zwischen einer humanistisch geprägten Hilfeleistung und ökonomischen Effizienzanforderungen.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob der Einsatz von Managementmethoden aus der freien Wirtschaft zwangsläufig zur Erosion des professionellen Selbstverständnisses führt oder ob er ein notwendiges Instrument für moderne soziale Einrichtungen darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um ein Thesenpapier, das auf einer Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlichen Diskursen sowie Expertenpositionen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Skepsis gegenüber der Ökonomisierung, vergleicht diese mit den heutigen Notwendigkeiten der Ressourcensteuerung und beleuchtet das Potenzial von Managementwissen für die Qualitätssicherung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Sozialmanagement, professionelle Identität, Ökonomisierung, Effizienz und die Transformation des Sozialwesens charakterisiert.

Warum wird Sozialmanagement als diffuses Konstrukt beschrieben?

In Anlehnung an Merchel wird der Begriff als vielschichtig und nicht starr definiert eingestuft, da er je nach Kontext als Arbeitsbegriff, Leitformel oder Denkrichtung zur Verbesserung betrieblicher Abläufe fungiert.

Zu welcher Schlussfolgerung kommt die Autorin?

Die Autorin gelangt zu der Erkenntnis, dass Sozialmanagement eine Chance darstellt, trotz knapper werdender Ressourcen die Qualität sozialer Arbeit zu sichern, und formuliert die These daher positiv um.

Final del extracto de 7 páginas  - subir

Detalles

Título
Sozialmanagement zerstört die professionelle Identität Sozialer Arbeit
Subtítulo
Thesenpapier
Universidad
Niederrhein University of Applied Sciences Mönchengladbach
Calificación
1,3
Autor
Anna Gathmann (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
7
No. de catálogo
V538011
ISBN (Ebook)
9783346179975
Idioma
Alemán
Etiqueta
arbeit identität sozialer sozialmanagement thesenpapier
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anna Gathmann (Autor), 2018, Sozialmanagement zerstört die professionelle Identität Sozialer Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538011
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  7  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint