Das bedingungslose Grundeinkommen (im weiteren BGE genannt) ist aktuell wieder in der politischen Diskussion präsent. Gegner des BGE sind sich vielfach sicher: Wer für seine Basisversorgung nicht arbeiten braucht, tut das auch nicht. Dieser Behauptung soll in der folgenden Arbeit auf die Spuren evaluiert werden.
Zunächst wird der Begriff „bedingungsloses Grundeinkommen“ definiert und Idee in Abgrenzung zu vermeintlich ähnlichen Konzepten vorgestellt werden.
Im Auswertungsteil der Arbeit, in dem zunächst eine Messgruppe vorstellt wird, werden die Hypothesen überprüft und die Ergebnisse zusammenfassend darstellt.
Anschließend werden Auswertungsergebnisse mit denen der Studie „Bedingungsloses Grundeinkommen“ der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung mbH verglichen.
Der letzte Teil der Arbeit endet mit einem Fazit und einer abschließenden Reflexion der Durchführung.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist das bedingungslose Grundeinkommen?
- Das BGE im Vergleich zu den deutschen Sozialleistungen
- Das Grundeinkommen im Vergleich zum Konzept „Solidarisches Bürgergeld“
- Umsetzungsversuche
- Volksabstimmung in der Schweiz
- Mein Grundeinkommen
- Zusammenfassung
- Fragestellung und Hypothesenentwicklung
- Auswertung der Evaluation
- Die Messgruppe
- Überprüfung der Hypothesen
- Zusammenfassung
- Vergleich mit aktueller Forschung
- Fazit und Handlungsempfehlungen
- Reflexion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) und analysiert dessen potenzielle Auswirkungen auf die Arbeitswelt und die Gesellschaft. Ziel ist es, die verschiedenen Aspekte des BGE zu beleuchten und die Debatte um dessen Einführung zu bereichern.
- Definition und Abgrenzung des BGE
- Vergleich des BGE mit bestehenden Sozialleistungen
- Analyse von Umsetzungsversuchen des BGE
- Evaluation der Auswirkungen des BGE
- Vergleich mit aktuellen Forschungsbefunden
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das BGE als aktuelles Thema der politischen Diskussion vor und umreißt den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 definiert das BGE und grenzt es von ähnlichen Konzepten ab. Es wird ein Vergleich mit den deutschen Sozialleistungen gezogen. Kapitel 3 präsentiert verschiedene Umsetzungsversuche des BGE. Kapitel 4 entwickelt Fragestellungen und Hypothesen für die Evaluation des BGE. Kapitel 5 beschreibt die Auswertung der Evaluation, inklusive der Präsentation der Messgruppe und der Überprüfung der Hypothesen. Kapitel 6 vergleicht die Ergebnisse der Auswertung mit aktuellen Forschungsbefunden.
Schlüsselwörter
Bedingungsloses Grundeinkommen, Sozialleistungen, Umsetzungsversuche, Evaluation, Arbeitsmarkt, Gesellschaft, Paradigmenwechsel, Solidarisches Bürgergeld, Forschungsbefunde.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)?
Ein BGE ist eine staatliche Leistung, die jedem Bürger ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zur Arbeit ausgezahlt wird.
Hören Menschen auf zu arbeiten, wenn sie ein BGE erhalten?
Die Arbeit evaluiert diese Hypothese und stellt fest, dass viele Menschen trotz Basisversorgung weiterhin einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen wollen.
Wie unterscheidet sich das BGE von Hartz IV?
Im Gegensatz zu Hartz IV entfallen beim BGE die Sanktionen, die Bedürftigkeitsprüfung und die Verpflichtung zur Arbeitsaufnahme.
Was war das Ergebnis der Volksabstimmung in der Schweiz?
Die Arbeit beleuchtet die Abstimmung von 2016, bei der sich eine Mehrheit der Schweizer gegen die Einführung eines BGE aussprach.
Was ist das Konzept des „Solidarischen Bürgergelds“?
Es ist eine alternative Form des Grundeinkommens, die oft mit steuerlichen Anpassungen (negative Einkommensteuer) verknüpft ist.
- Quote paper
- Anna Gathmann (Author), 2018, Evaluation zum bedingungslosen Grundeinkommen. Warum wir trotzdem noch arbeiten müssen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538013