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Geschichtskultur. Das Image des Johannes Gutenberg im Laufe der Zeit. Holocaustdenkmal in Social Media

Título: Geschichtskultur. Das Image des Johannes Gutenberg im Laufe der Zeit. Holocaustdenkmal in Social Media

Trabajo Escrito , 2019 , 26 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Maximilian Posch (Autor)

Didáctica - Historia
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Die Schülerinnen und Schüler (SuS) erfassen den Wandel der historischen Person Johannes Gutenberg im Laufe der Zeit, indem sie durch die Exkursion und anschließend durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Quellen und verschiedener Literatur des 15., 19. und 21. Jahrhunderts ein Geschichtsbild erarbeiten und dieses mit dem Geschichtsbewusstsein der heutigen Zeit vergleichen.

Die SuS kennen grundlegende Fakten über die Person des Johannes Gutenberg, indem sie einen Text lesen und die wichtigsten Informationen filtern und herausarbeiten; kennen grundlegende Fakten über die Epoche des Vormärz`, indem sie einen Lehrervortrag bewusst anhören und mit diesen Informationen weitere Quellen bearbeiten; verstehen die ideologischen Hintergründe von Geldspenden zugunsten eines Denkmals Johannes Gutenbergs im 19. Jahrhundert in Mainz, indem sie verschiedene Quellen bearbeiten und diese mit ihrem Wissen zu der Epoche des Vormärz analysieren; können das Geschichtsbild des Johannes Gutenberg im 21. Jahrhundert von denen des 15. und 19. Jahrhunderts unterscheiden, indem sie diese einander gegenüberstellen; erkennen den Zusammenhang zwischen Geschichtsbewusstsein, Geschichtsbild und Geschichtskultur, indem sie angeregt werden, die individuell gesammelten Ergebnisse der Exkursion mit den erarbeiteten Ergebnissen des Unterrichts zu vergleichen und darüber zu diskutieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Das Lehr-Lern-Forschungslabor zur Entwicklung der geschichtskulturellen Kompetenz

1.1 Titel und Problemziel

1.2 Hauptlernziel:

1.3 Groblernziele

1.4 Tabellarischer Verlaufsplan

1.5 Didaktische Reflexion zur Entwicklung der geschichtskulturellen Kompetenz

2. Planung einer anschließenden Stunde zur Entwicklung der geschichtskulturellen Kompetenz

2.1 Titel und Problemziel:

2.2 Lernziele

2.3 Geplanter Verlauf (90 Minuten)

3. Didaktische Reflexion

3.1 Begründung des Themas auf Basis des didaktischen Dreiecks

3.2 Weitere didaktische Entscheidungen

4. Didaktische Reflexion zur Entwicklung der geschichtskulturellen Kompetenz

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, geschichtskulturelle Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern durch die Auseinandersetzung mit Denkmälern in historischen und modernen Kontexten zu fördern. Die Forschungsfrage untersucht dabei den Wandel der Wahrnehmung historischer Personen und Orte, insbesondere im Spannungsfeld zwischen traditioneller Erinnerungskultur und moderner medialer Inszenierung wie bei den Projekten "Johannes Gutenberg" oder "Yolocaust".

  • Entwicklung von Wahrnehmungs- und Interpretationskompetenz im Umgang mit historischen Zeugnissen.
  • Reflexion über den Stellenwert von Gedenkstätten und Denkmälern in der heutigen Gesellschaft.
  • Kritische Analyse des Einflusses von sozialen Medien auf die moderne Erinnerungskultur.
  • Didaktische Vermittlung historischer Sachverhalte unter Berücksichtigung der Multiperspektivität.

Auszug aus dem Buch

3.1 Begründung des Themas auf Basis des didaktischen Dreiecks

Klassische Erinnerungsorte an den Holocaust sind ehemalige Konzentrationslager als materielle Überbleibsel dieser Zeit. Zentral in der Geschichtswissenschaft ist in diesem Zusammenhang die Auseinandersetzung mit Denk- und Mahnmälern als Ort des Erinnerns und Ausdruck der Geschichtskultur. Im Gegensatz zur Unterrichtsstunde „Das Image des Johannes Gutenberg im Laufe der Zeit“, die sich exemplarisch mit der Verehrung einer historischen Person und deren geschichtskulturellen Darstellung über die Jahrhunderte beschäftigt hat, geht es nun um die Behandlung von Denkmälern, die einem historischen Ereignis gedenken und mahnen, und deren heutige geschichtskulturelle Rezeption. Dies soll exemplarisch am Holocaustdenkmal im Berlin geschehen. Daher werden die Intention und Bedeutung vermittelt, welche dem Holocaustdenkmal zugrunde liegen. Das Holocaustdenkmal ist dabei eine eher abstrakte, begehbare Skulptur, die aus mehreren tausend, in den Boden eingelassenen, Betonstelen besteht (1.: ästhetische Dimension der Geschichtskultur). Am Denkmal selbst sucht man vergebens nach näheren Informationen. Sie befinden sich unter dem Stelenfeld, der „Ort der Information“ (2.: kognitive Dimension der Geschichtskultur), der einzelne Schicksale des Holocaust dokumentiert und historisches Wissen vermittelt. Nach über 15 Jahren politischer und gesellschaftlicher Diskussionen und Streitereien wurde das Denkmal 2005 eingeweiht. Die Ausgestaltung des Denkmals soll dazu führen, dass, je weiter man sich in das Innere begibt, das Denkmal immer bedrohlicher wirkt und den Menschen regelrecht zu „verschlingen“ scheint. Die Bedrohlichkeit des Holocaust soll so Ausdruck verliehen werden. Die Diskussion über die ästhetische und künstlerische Gestaltung des Denkmals ist dabei heute genauso lebendig wie früher. Zentrale Diskussionspunkte sind dabei, dass das Denkmal nur der ermordeten Juden des Holocaust gedenkt und andere Opfer dieser Zeit keine Berücksichtigung finden. Auch die unpersönliche Gestaltung wurde immer wieder in der Kritik. Weiterhin wurde und befürchtet, das Denkmal könnte zum „Spielplatz“ verkommen und als öffentliche Leinwand für Graffitisprayer herhalten (3.: politische Dimension der Geschichtskultur). Das Holocaustdenkmal spricht alle drei Dimensionen der Geschichtskultur an, weshalb es als geschichtskultureller Unterrichtsgegenstand geeignet ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Lehr-Lern-Forschungslabor zur Entwicklung der geschichtskulturellen Kompetenz: Dieses Kapitel führt in die historische Person Johannes Gutenberg ein und plant eine Unterrichtseinheit, die das veränderte Geschichtsbild dieser Persönlichkeit über Jahrhunderte thematisiert.

2. Planung einer anschließenden Stunde zur Entwicklung der geschichtskulturellen Kompetenz: Hier wird eine Unterrichtsstunde zum "Yolocaust"-Projekt entwickelt, um den kritischen Umgang mit sozialen Medien am Beispiel des Berliner Holocaustdenkmals zu reflektieren.

3. Didaktische Reflexion: Dieser Teil begründet die didaktische Relevanz der gewählten Themen, insbesondere durch die Auseinandersetzung mit Denkmälern und dem modernen Erinnerungsdruck durch soziale Medien.

4. Didaktische Reflexion zur Entwicklung der geschichtskulturellen Kompetenz: Das Kapitel schließt mit einer theoretischen Einordnung ab, wie Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten Geschichtsbewusstsein im digitalen Zeitalter gelangen können.

Schlüsselwörter

Geschichtskultur, Holocaustdenkmal, Yolocaust, Kompetenzentwicklung, Erinnerungskultur, Soziale Medien, Multiperspektivität, Geschichtsbewusstsein, Historisches Lernen, Denkmäler, Didaktik, Johannes Gutenberg, Selbstinszenierung, Medienkompetenz, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung geschichtskultureller Kompetenzen bei Schülern durch die methodische Auseinandersetzung mit Denkmälern und deren digitaler Wahrnehmung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der Wandel von Geschichtsbildern (Gutenberg) sowie der verantwortungsbewusste Umgang mit Gedenkstätten im Zeitalter sozialer Medien (Holocaustdenkmal).

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Schülern Werkzeuge an die Hand zu geben, um historische Ereignisse kritisch einzuordnen und die eigene Rolle in der modernen Erinnerungskultur zu reflektieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es kommen unter anderem Bildanalysen, die Arbeit mit Quellentexten, moderierte Unterrichtsdiskussionen und der Vergleich multiperspektivischer Darstellungen zum Einsatz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Unterrichtsplanung sowie die theoretische didaktische Reflexion dieser Planungen hinsichtlich des Lernens an historischen Orten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Geschichtskultur, Holocaustdenkmal, Medienkompetenz, multiperspektivisches Lernen und die reflektierte Auseinandersetzung mit der Geschichte in der Gegenwart.

Warum wurde das Projekt "Yolocaust" als Fallbeispiel gewählt?

Das Projekt verdeutlicht provokant den Spannungsfeld zwischen einem Ort des Gedenkens und der privaten Selbstinszenierung in sozialen Medien.

Welche Rolle spielen Denkmäler in der heutigen geschichtskulturellen Bildung laut Autor?

Denkmäler dienen als materielle Ankerpunkte, die jedoch heute verstärkt einer kritischen Reflexion bedürfen, um ihre ursprüngliche Bedeutung im Kontext moderner Medien zu bewahren.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Geschichtskultur. Das Image des Johannes Gutenberg im Laufe der Zeit. Holocaustdenkmal in Social Media
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
1,3
Autor
Maximilian Posch (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
26
No. de catálogo
V538083
ISBN (Ebook)
9783346144829
ISBN (Libro)
9783346144836
Idioma
Alemán
Etiqueta
geschichtskultur image johannes gutenberg laufe zeit holocaustdenkmal social media
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maximilian Posch (Autor), 2019, Geschichtskultur. Das Image des Johannes Gutenberg im Laufe der Zeit. Holocaustdenkmal in Social Media, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538083
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