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War der Politiker John F. Kennedy nur ein Scheinbild seiner selbst?

Title: War der Politiker John F. Kennedy nur ein Scheinbild seiner selbst?

Seminar Paper , 2014 , 17 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Politics - Region: USA
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John F. Kennedy wurde in einer Umfrage der US-Bürger, in der nach dem beliebtesten Präsidenten der USA gefragt wurde, auf den ersten Platz gewählt. Zudem wurde er in einer weiteren Umfrage von mehreren Historikern auf den sechsten Platz gewählt. Doch warum? In Zeiten des kalten Kriegs mit der Sowjetunion und der damit zusammenhängenden Kuba-Krise war Kennedy Präsident der USA und durch die zwischenzeitlich erreichte Entspannung des Konflikts bleibt Kennedy den Menschen als visionärer Politiker im Gedächtnis. Doch war der Politiker Kennedy nicht viel mehr ein Scheinbild seiner Selbst?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Vorstellung der politischen Person

2.1. Kindheit und Jugend

2.2. Nach der Schule

2.3. Kennedys Weg ins Militär

2.4. Der Weg in die Politik

2.5. Kennedys Weg zum Präsidenten

2.6. Die Wahl zum Präsidenten

2.7. Während der Präsidentschaft

2.9. Nach Kennedys Tod

3. Warum war Kennedy politisch so erfolgreich?

4. Was ist ein Mythos?

5. Der Mythos um John F. Kennedy

5.1. Kennedy als Frauenheld

5.2. Die Gesundheit des John F. Kennedy

5.3. Außenpolitik Kennedys

5.4. Innenpolitik Kennedys

5.5. Ermordung Kennedys

6. Fazit

6.1. Frauen

6.2. Gesundheit

6.3. Politik

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Leben und Wirken von John F. Kennedy, um zu analysieren, inwieweit der um ihn entstandene Mythos der Realität entspricht oder ob der Politiker lediglich ein sorgfältig konstruiertes Scheinbild seiner selbst war.

  • Biografische Entwicklung von der Kindheit bis zur Präsidentschaft
  • Analyse der politischen Erfolgsfaktoren Kennedys
  • Definition und Untersuchung des Mythos-Begriffs im Kontext einer historischen Figur
  • Kritische Beleuchtung von Kennedys Frauengeschichten und Gesundheitszustand
  • Bewertung seiner außen- und innenpolitischen Leistungen und Widersprüche

Auszug aus dem Buch

5.2. Die Gesundheit des John F. Kennedy

Nicht nur seine zahlreichen Frauengeschichten waren ein Teil seines Mythos, sondern auch das Auftreten Kennedys war nicht seines Gesundheitszustandes entsprechend. Sein Autobiograf Robert Dallek sagte 2003 in einem Interview sogar: „Hätte die Nation gewusst, wie krank John F. Kennedy wirklich war, wäre er nie Präsident geworden.“ (zitiert aus: Iken, Katja, http://www.-spiegel.de/einestages/krankenakte-kennedy-sex-luegen-und-osteoporose-a-946978.html). Denn wie zuvor genannt, hatte Kennedy schon in jungen Jahren gesundheitliche Beschwerden.

So musste John F. Kennedy zum Beispiel im Alter von 18 Jahren sein Studium abbrechen, da er Probleme mit seiner Gesundheit hatte. Seine Familie erzählte zwar, seine Rückenbeschwerden resultierten aus einer Verletzung beim American Football, doch in Wirklichkeit hatte JFK diese und weitere Beschwerden (wie z.B. Asthma oder Allergien) schon seit seiner frühesten Kindheit. Um den Schmerz zu lindern, trug Kennedy bis zu seinem Tode im Jahr 1963 ein Stützkorsett und orthopädisch angefertigte Schuhe. Außerdem nahm er auf Reisen einen Schaukelstuhl mit und schlief auf den Hotelböden oder extra harten Matratzen, da weiche Matratzen sein Leid verschlimmerten.

Doch die Schmerzen im Rücken seien nicht die größten Probleme Kennedys gewesen, gibt Dallek an. Eine misslungene Reizdarmbehandlung, während seiner Jugend, stellte ein viel größeres Problem dar. So schrieb er schon 1935 an einen Freund: „Gestern einen Blick auf meine Krankenakte geworfen. Konnte sehen, dass sie nicht mehr weiterwissen und meine Sarggröße ausmessen.“ (zitiert aus: Müller, Hansjörg, http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/di-e_vermessung_eines_amerikanischen_mythos). Denn Kennedy leidete an Durchfall und seltsamen Kollapsen. Wie schon zuvor erwähnt, stellten die Ärzte bei Kennedy später die Krankheit „Morbus Addison“ fest und behandelten diese zudem falsch. Die Verwendung von Cortison, einem Steroid, sorgte wahrscheinlich dafür, dass die Knochen und Wirbel erweichten und John F. Kennedy somit Osteoporose bekam.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung Kennedys und stellt die Forschungsfrage nach dem Wahrheitsgehalt seines öffentlichen Images.

2. Vorstellung der politischen Person: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Kennedys von der Kindheit bis zu seinem Tod und der Amtsübernahme durch seinen Nachfolger nach.

3. Warum war Kennedy politisch so erfolgreich?: Es werden die persönlichen Attribute und familiären Hintergründe analysiert, die Kennedys politischen Aufstieg begünstigten.

4. Was ist ein Mythos?: Hier erfolgt eine theoretische Definition des Mythos-Begriffs als Grundlage für die nachfolgende Untersuchung.

5. Der Mythos um John F. Kennedy: Detaillierte Betrachtung verschiedener Aspekte wie Privatleben, Gesundheit und politische Amtsführung, die zum Entstehen des Mythos beigetragen haben.

6. Fazit: Die Arbeit zieht ein Resümee, in dem die Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Bild und der realen Person in verschiedenen Lebensbereichen zusammenfassend bewertet wird.

Schlüsselwörter

John F. Kennedy, USA, Präsidentschaft, Mythos, Politik, Kalter Krieg, Kuba-Krise, Gesundheit, Morbus Addison, Attentat, Biografie, öffentliches Bild, Zeitgeschichte, Außenpolitik, Innenpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Figur John F. Kennedy und hinterfragt, inwieweit das Bild des strahlenden und visionären Politikers mit der tatsächlichen, oftmals gesundheitlich und privat belasteten Realität übereinstimmt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Biografie Kennedys, sein politischer Erfolg, sein Gesundheitszustand, sein Privatleben sowie die Konstruktion eines historischen Mythos.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Leitfrage: "War der Politiker John F. Kennedy in Wirklichkeit nur ein Scheinbild seiner selbst?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und den Rückgriff auf historische Quellen, Dokumente und zeitgenössische Medienberichte, um das Bild des Politikers kritisch zu hinterfragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Darstellung, eine Ursachenanalyse für seinen politischen Erfolg sowie eine detaillierte Prüfung einzelner Faktoren, die den Kennedy-Mythos prägen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie John F. Kennedy, Mythos, Präsidentschaft, politische Inszenierung, Zeitgeschichte und historische Analyse charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Gesundheit in der Argumentation des Autors?

Die Gesundheit dient als Kontrastpunkt: Während Kennedy nach außen als jugendlich und vital wahrgenommen wurde, litt er unter schweren chronischen Krankheiten, die er vor der Öffentlichkeit verbarg.

Was schlussfolgert der Autor bezüglich der Frage nach dem „Scheinbild“?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Kennedy in den Bereichen Privatleben und Gesundheit ein Scheinbild aufbaute, während er in der Politik teilweise reale Ziele umsetzte, was ihn zu einem widersprüchlichen Charakter macht.

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Details

Title
War der Politiker John F. Kennedy nur ein Scheinbild seiner selbst?
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
17
Catalog Number
V538251
ISBN (eBook)
9783346166159
Language
German
Tags
john kennedy politiker scheinbild
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, War der Politiker John F. Kennedy nur ein Scheinbild seiner selbst?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538251
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