Wenn man Privatleute auf der Straße fragen würde, ob sie einer fremden Person Geld für deren Selbstverwirklichung geben, so wird der überwiegende Teil der Privatleute dieses wahrscheinlich eher ablehnen. Warum sollte man dieses auch machen? Ist die Person einem selber sogar möglicherweise unbekannt? Das kommt doch gar nicht in Frage! Und trotzdem gibt es Menschen und Unternehmen, die machen so etwas. Sie unterstützen andere Menschen in der Verwirklichung ihrer Gedanken und Phantasien. Primär könnte man glauben, dem stehe keine Gegenleistung gegenüber. Handelt es sich somit möglicherweise um rein idealistische Motive? Wie ich im Folgenden beschreiben werde, gibt es unterschiedliche Motive und Einsatzfelder, aus denen heute Unternehmen andere Menschen, Vereine oder sonstige Organisationen unterstützen.
In Zeiten, in denen die Nachrichten täglich über Entlassungen und Insolvenzen berichten, in denen Produktionen ins Ausland verlagert werden, um Kosten zu senken, sollte man nicht glauben, dass Geld für andere Dinge des Lebens zur Verfügung stünden.
Inhaltsverzeichnis
1 Inhaltliche und begriffliche Grundlagen
1.1 Problemstellung
1.2 Begriffliche Grundlagen
2 Arten und Erscheinungsformen des Sponsoring
2.1 Wissenschaftliches Sponsoring
2.2 Soziales Sponsoring
2.3 Sport-Sponsoring
2.4 Ökologisches Sponsoring
2.5 Kultursponsoring (Fernsehen, Kunst, Musik)
3 Rahmenbedingungen des Kultursponsorings
3.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Kultursponsorings
3.2 Rechtliche Rahmenbedingungen des Kultursponsorings
3.3 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen des Kultursponsorings
3.4 Politische Rahmenbedingungen des Kultursponsorings
4 Beteiligte des Kultursponsorings
4.1 Zielgruppen
4.2 Sponsor (Firmen, Einrichtungen, Personen)
4.3 Gesponserte (Vereine, Personen, Einrichtungen)
5 Durchführung des Kultursponsorings
5.1 Planung des Kultursponsorings
5.2 Instrumente und Umsetzung des Kultursponsorings
5.3 Controlling (Prozess- / Erfolgscontrolling)
6 Wirkung des Kultursponsorings den Konsumenten
6.1 Nutzen für den Konsumenten
6.2 Chancen des Kultursponsorings
6.3 Probleme und Risiken des Kultursponsorings
7 Umsetzung des Kultursponsorings in der Versicherungswirtschaft
7.1 Kultursponsoring bei der Axa Art Versicherung
7.2 Kultursponsoring bei der Badischen Versicherung
7.3 Kultursponsoring bei den Barmenia Versicherungen
7.4 Kultursponsoring bei der Central-Krankenversicherung
7.5 Kultursponsoring bei der Itzehoer Versicherung
7.6 Kultursponsoring bei der Karlsruher Versicherungsgruppe
7.7 Kultursponsoring in Österreich und in der Schweiz
8 Kritische Würdigung des Kultursponsorings
9 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von Kultursponsoring innerhalb der Versicherungswirtschaft. Ziel ist es, den Nutzen dieses Marketinginstruments für Versicherungsunternehmen zu analysieren, die strategische Planung sowie Erfolgskontrolle darzulegen und die Wirkung auf Konsumenten zu bewerten.
- Stellenwert des Kultursponsorings im Vergleich zu anderen Sponsoringformen
- Strategischer Planungsprozess und Controlling im Kultursponsoring
- Analyse der Zielgruppenansprache und Imagebildung
- Steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen
- Praxisbeispiele für Kultursponsoring in der Versicherungswirtschaft
Auszug aus dem Buch
1.1 Problemstellung
Wenn man Privatleute auf der Straße fragen würde, ob sie einer fremden Per son Geld für deren Selbstverwirklichung geben, so wird der überwiegende Teil der Privatleute dieses wahrscheinlich eher ablehnen.
Warum sollte man dieses auch machen? Ist die Person einem selber sogar möglicherweise unbekannt? Das kommt doch gar nicht in Frage!
Und trotzdem gibt es Menschen und Unternehmen, die machen so etwas. Sie unterstützen andere Menschen in der Verwirklichung ihrer Gedanken und Phantasien. Primär könnte man glauben, dem stehe keine Gegenleistung ge genüber. Handelt es sich somit möglicherweise um rein idealistische Motive? Wie ich im Folgenden beschreiben werde, gibt es unterschiedliche Motive und Einsatzfelder, aus denen heute Unternehmen andere Menschen, Vereine oder sonstige Organisationen unterstützen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Inhaltliche und begriffliche Grundlagen: Einführung in die Problemstellung des Sponsoring sowie Definition zentraler Begriffe zur Abgrenzung vom Mäzenatentum.
2 Arten und Erscheinungsformen des Sponsoring: Überblick über verschiedene Sponsoring-Kategorien wie Wissenschafts-, Sozial-, Sport- und Öko-Sponsoring.
3 Rahmenbedingungen des Kultursponsorings: Untersuchung der wirtschaftlichen, rechtlichen, gesellschaftlichen und politischen Faktoren, die das Kultursponsoring beeinflussen.
4 Beteiligte des Kultursponsorings: Analyse der Akteure (Sponsor, Gesponserter) und der relevanten Zielgruppenpotenziale.
5 Durchführung des Kultursponsorings: Darstellung der systematischen Planung, der operativen Umsetzungsinstrumente sowie der Methoden des Controllings.
6 Wirkung des Kultursponsorings den Konsumenten: Betrachtung des Nutzens für Konsumenten sowie der Chancen und Risiken dieses Kommunikationsinstruments.
7 Umsetzung des Kultursponsorings in der Versicherungswirtschaft: Praxisnahe Analyse konkreter Sponsoringbeispiele bei diversen Versicherungsunternehmen.
8 Kritische Würdigung des Kultursponsorings: Reflexion über die gesellschaftliche Bedeutung und die Herausforderungen der Sponsoringpraxis.
9 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse zur Effektivität und Zukunft des Kultursponsorings.
Schlüsselwörter
Kultursponsoring, Versicherungswirtschaft, Unternehmenskommunikation, Sponsoring-Management, Marketing-Mix, Imagetransfer, Zielgruppenanalyse, Erfolgskontrolle, Sponsoring, CSR, Kunstförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikationspolitik, Engagement, Sponsoringbudget.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und der praktischen Anwendung von Kultursponsoring durch Unternehmen, insbesondere in der Versicherungsbranche.
Welches sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Planung und Umsetzung von Sponsoringmaßnahmen, der Imagetransfer, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Wirkungsmessung.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Ziel ist es zu untersuchen, wie Kultursponsoring als strategisches Instrument der Marketing-Kommunikation in Versicherungsunternehmen genutzt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Studien sowie einer Fallbetrachtung verschiedener Versicherungsunternehmen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die Rahmenbedingungen, die Rollen von Sponsoren und Gesponserten, den Planungsprozess und die Herausforderungen der Erfolgskontrolle.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Kultursponsoring, Versicherungswirtschaft, Imagetransfer, Marketing-Kommunikation und Erfolgskontrolle.
Wie unterscheidet sich Kultursponsoring vom Mäzenatentum?
Im Gegensatz zum rein altruistischen Mäzenatentum verfolgt Sponsoring explizit geschäftliche Kommunikationsziele und basiert auf einer vertraglichen Vereinbarung mit einer Gegenleistung.
Welchen Nutzen ziehen Versicherer aus dem Engagement im Kulturbereich?
Versicherer nutzen Kultursponsoring zur Imagebildung, Kundenbindung, Differenzierung von Wettbewerbern und zur Ansprache kaufkräftiger, gebildeter Zielgruppen.
- Quote paper
- Andreas Boonekamp (Author), 2006, Kultursponsoring in der Versicherungswirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53844