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Mundan, immanent und transzendental. Erfahrung und Wahrnehmung nach Edmund Husserl

Title: Mundan, immanent und transzendental. Erfahrung und Wahrnehmung nach Edmund Husserl

Term Paper (Advanced seminar) , 2018 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century
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In dieser Arbeit werden die Begriffe Erfahrung und Wahrnehmung nach Husserl erläutert. Dabei werden Erfahrung und Wahrnehmung in separaten Kapiteln dargestellt. Im Kapitel zur Erfahrung wird zunächst Allgemeines geschildert und die Wichtigkeit der Erfahrung für die Phänomenologie aufgezeigt. Danach wird zwischen mundaner und transzendentaler Erfahrung unterschieden. Am Ende des Kapitels folgt eine Erläuterung dazu, was die Erfahrung nach Husserl in der Naturwissenschaft und der Wesenswissenschaft für eine Aufgabe hat. Dabei wird der Empirismus durch Husserl kritisiert.

Das Kapitel zur Wahrnehmung wird mit einer allgemeinen Erläuterung des Husserlʼschen Verständnisses zur Wahrnehmung begonnen. Hier wird deutlich, dass ein Ich ein Objekt wahrnimmt. Auch wird die Unterscheidung der immanenten und transzendentalen Wahrnehmung nach Husserl erläutert. Danach wird aufgezeigt, was das Ding für eine Stellung in der Dingwahrnehmung hat. An diese Erläuterung knüpft eine Erklärung, was Erlebnisse und Dinge in Bezug auf ihre Wahrnehmbarkeit ausmachen. Am Ende dieser Arbeit steht der Zusammenhang zwischen der Erfahrung und der Wahrnehmung im Mittelpunkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

II Erfahrung nach Husserl

II.1 Allgemeines zur Erfahrung

II.2 Unterscheidung mundane und transzendentale Erfahrung

II.3 Erfahrung in der Naturforschung und in der Wesenswissenschaft

III Wahrnehmung nach Husserl

III.1 Allgemeines zur Wahrnehmung nach Husserl

III.2 Immanente und transzendente Wahrnehmung

III.3 Das Ding in der Wahrnehmung

III.4 Erlebnisse und Dinge hinsichtlich ihrer Wahrnehmbarkeit

IV Zusammenhang von Wahrnehmung und Erfahrung

V Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die zentralen Begriffe Erfahrung und Wahrnehmung im Denken Edmund Husserls systematisch zu erläutern, voneinander abzugrenzen und ihren wechselseitigen Zusammenhang innerhalb der phänomenologischen Analyse aufzuzeigen.

  • Die phänomenologische Bedeutung und Rolle der Erfahrung.
  • Die Differenzierung zwischen mundaner und transzendentaler Erfahrung.
  • Die Husserlsche Systematik der Wahrnehmung, unterteilt in immanente und transzendente Wahrnehmung.
  • Die Rolle des "Dings" und des "Erlebens" in der Wahrnehmung.
  • Die funktionale Zusammenarbeit von Erfahrung und Wahrnehmung bei der Konstitution von Erkenntnis.

Auszug aus dem Buch

III.2 Immanente und transzendente Wahrnehmung

Es gibt äußere und innere Wahrnehmung. Diese Begriffe sind aber laut Husserl keine geeigneten Begriffe, um die Unterscheidung zwischen innerer und äußerer Wahrnehmung zu definieren, deswegen verwendet er die Begriffe immanente und transzendente Wahrnehmung und unterscheidet diese voneinander.

Immanent bezogene intentionale Erlebnisse oder im engeren Sinne immanent gerichtete Akte sind Akte, bei denen das intentionale Objekt/die intensionalen Gegenstände zu dem gleichen Erlebnisstrom gehören, wie die Akte selbst. Husserl erwähnt noch, dass dies der Fall ist, „wenn sie überhaupt existieren.“ Also gehört es zur immanenten Wahrnehmung dazu, dass das Objekt der Wahrnehmung wirklich existiert und nicht nur eine Halluzination oder Phantasie ist. Dazu muss das wahrgenommene Objekt auch dem gleichen Erlebnisstrom zugehörig sein, wie der Akt des Wahrnehmens selbst. Dies verdeutlicht, dass in der Wahrnehmung verschiedene Erlebnisströme existieren mithilfe derer man immanente und transzendente Wahrnehmung unterscheiden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themen Erfahrung und Wahrnehmung ein und erläutert den strukturellen Aufbau der Untersuchung.

II Erfahrung nach Husserl: Dieses Kapitel expliziert die phänomenologische Relevanz der Erfahrung und unterscheidet zwischen mundaner sowie transzendentaler Erfahrung.

III Wahrnehmung nach Husserl: Hier wird Husserls Verständnis der Wahrnehmung als intentionaler Akt detailliert und zwischen immanenter und transzendenter Wahrnehmung differenziert.

IV Zusammenhang von Wahrnehmung und Erfahrung: Dieser Abschnitt analysiert die systematische Verschränkung und wechselseitige Bedingtheit von Wahrnehmung und Erfahrung.

V Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Rolle von Erfahrung und Wahrnehmung sowie deren Zusammenwirken zusammen.

Schlüsselwörter

Edmund Husserl, Phänomenologie, Erfahrung, Wahrnehmung, mundane Erfahrung, transzendentale Erfahrung, immanente Wahrnehmung, transzendente Wahrnehmung, Intentionalität, Erlebnisstrom, Dingwahrnehmung, Erkenntnistheorie, Evidenz, Bewusstsein, Deskription.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die philosophischen Konzepte von Erfahrung und Wahrnehmung im Werk von Edmund Husserl und untersucht deren Bedeutung für die phänomenologische Analyse.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Unterscheidung verschiedener Erfahrungsarten, die Systematik der Wahrnehmung sowie die Frage, wie Erkenntnis durch das Zusammenwirken dieser beiden Prozesse konstituiert wird.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Begriffe Erfahrung und Wahrnehmung bei Husserl klar zu definieren und den theoretischen Zusammenhang zwischen beiden aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die phänomenologische Deskription und Analyse basierend auf Husserls Hauptwerk sowie dem Husserl-Lexikon, um Begriffe zu klären und theoretische Distinktionen vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Erfahrung (mundan vs. transzendental), der Wahrnehmung (immanent vs. transzendent) sowie deren gegenseitige Verschränkung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Phänomenologie, Intentionalität, Erlebnisstrom, Bewusstsein, Evidenz und das Verhältnis von immanenter zu transzendenter Wahrnehmung.

Wie unterscheidet Husserl die immanente von der transzendenten Wahrnehmung?

Die Unterscheidung liegt primär darin, ob das wahrgenommene Objekt demselben Erlebnisstrom wie der Wahrnehmungsakt angehört (immanent) oder ob es sich um eine externe Objektivität handelt (transzendent).

Warum spielt das "Tischbeispiel" für die Argumentation eine wichtige Rolle?

Das Tischbeispiel dient zur Veranschaulichung, wie Wahrnehmung kontinuierlich abläuft und dass ein Gegenstand auch dann existieren kann, wenn er gerade nicht aktiv wahrgenommen wird.

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Details

Title
Mundan, immanent und transzendental. Erfahrung und Wahrnehmung nach Edmund Husserl
College
University of Tubingen
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
24
Catalog Number
V538612
ISBN (eBook)
9783346154729
ISBN (Book)
9783346154736
Language
German
Tags
edmund erfahrung husserl mundan wahrnehmung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Mundan, immanent und transzendental. Erfahrung und Wahrnehmung nach Edmund Husserl, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538612
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