Das Programm der Statuen im Augustusforum

Interpretationen und Darstellungen der römischen Geschichte im Augustusforum


Hausarbeit, 2019

25 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Zur Quellenlage
II. 1) Das Augustusforum
II. 2) Res Gestae
II. 3) Dichter und Schriftsteller

III. Die Kontroverse

IV. Potenzielle Interpretationsweisen des Forums
IV. 1) Interpretation als exempla
IV. 2) Interpretation als familia
IV. 3) Interpretation als res publica restituta

V. Fazit und Ausblick

VI. Abbildungs-, Quellen- und Literaturverzeichnis
VI. 1) Abbildungsverzeichnis
VI. 2) Quellenausgaben und -übersetzungen
VI. 3) Sekundärliteratur

I. Einleitung

Augustus ist einer der wenigen Personen, die selbst zwei tausend Jahre nach ihrem Tod noch so im Geschichtsbewusstsein verankert sind, dass sie nach wie vor als Referenzpunkte in gegenwärtiger Politik dienen können1. Über den Gründer des Principats, seinen Taten, Bauten und Siegen wurden zahlreiche Werke geschrieben, sogar eine kulturelle Revolution wird ihm zugeschrieben2. Der Historiker Uwe Walter fasste diese auf drei Begriffe zusammen: Traditionsbezug, Kanonisierung und Monumentalität. Seiner Meinung nach war der wichtigste Ort in Rom, an dem dies verwirklicht wurde, das Augustusforum3.

Bezüglich des Augustusforums ergab sich jedoch erst neulich, 2018, durch den Historiker Nils Steffensen eine Forschungskontroverse bezüglich der Kanonisierung der Statuen im Forum. Die Frage war, inwiefern denn eigentlich von einem harmonischen Bild der römischen Geschichte die Rede sein kann4. Da die Kontroverse bisher noch nicht zu einer wissenschaftlichen Diskussion geführt hat, sollte diese Arbeit hiermit einen bescheidenen ersten Schritt darstellen. Ferner wird untersucht, wie das Statuenprogramm des Augustusforums zu deuten ist und die Frage der Kontroverse geklärt, ob die römische Geschichte nun harmonisch dargestellt wurde.

Die Quellenlage bedarf dazu einer genaueren Analyse, weswegen ihr ein eigenes Kapitel gewidmet wird. Eine genauere Analyse des ersten Princeps wird nicht erfolgen, da dies weder im Rahmen dieser Arbeit notwendig ist noch Augustus den Kürzungen wegen gerecht werden könnte. Nachfolgend folgt eine genauere Untersuchung der Kontroverse selbst, mit den jeweiligen Argumenten der Historiker. Danach werden exemplarisch drei Interpretationsweisen des Statuenprogramms des Augustusforum vorgestellt, mithilfe derer entweder die potenzielle Harmonie hinter dem Programm erkennbar gemacht werden kann oder das Fehlen derselben. Abschließend folgt ein Fazit samt Ausblick.

II. Zur Quellenlage

Bezüglich der Quellenlage bietet sich das Augustusforum an sich an, welches trotz verheerender Bauarbeiten zur faschistischen Zeit Italiens auch heute noch teilweise erhalten blieb5. Augustus selbst hat nicht nur Monumente hinterlassen, dank der Res Gestae Divi Augusti ist ein Einblick darin möglich, inwiefern der Princeps sich selbst darstellen wollte. Über ihn haben viele antike Autoren geschrieben, auch diese werden hier erwähnt.

II. 1) Das Augustusforum

Nach Sueton begann der Anfang des Augustusforums mit einem Schwur einen Tempel für Mars zu bauen6. Dies fand vor der Schlacht bei Philippi 42 v. Chr. statt, bei der Caesars Tod gerächt werden sollte. Dennoch hat es bis 2 n. Chr., wahrscheinlich am 12. Mai, gedauert, bis der Tempel und das dazugehörige Augustusforum offiziell (das Forum wurde schon vor der Vollendung des Tempels benutzt) eingeweiht werden konnten7. Grund dafür war die große Menge an Menschen und Gerichtsprozessen, für welche die bisherigen zwei Foren schlichtweg nicht mehr ausreichen konnten8.

Cicero sagte einst „Das römische Volk haßt [sic] den Luxus bei Privatleuten, liebt jedoch prachtvollen Aufwand für die Öffentlichkeit“9 – dem folgte Augustus bei seinem Bauvorhaben. Das Forum sollte sehr zentral gebaut werden, östlich des Caesarforums (Abb.1)10. Das war ein dicht besiedeltes Gebiet, weswegen dem eigentlichen Bauvorhaben viele Häuser weichen mussten11. Die dafür benötigten Kosten zahlte Augustus von seinem privaten Vermögen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass nicht alle ihren Besitz verkaufen wollten. Dennoch wollte Augustus nicht zu dem beim Volk unbeliebten Mittel der Enteignung greifen12.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Lage des Augustusforums

Da das Forum mitsamt dem Tempel aus seinem Privatbesitz bezahlt wurde, war er auf jeden Fall verantwortlich dafür. Alles auf dem Forum war dementsprechend genau so, wie er es haben wollte13. Das Forum, 125x118m groß14, wurde von der Suburba hinter dem Tempel durch die höchste je in Rom erbaute Wand getrennt, die gleichzeitig als Brandmauer fungierte15.

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Abb. 2: Grundriss des Augustusforums (alt)

Bezüglich des Grundrisses ging die Forschung lange von zwei sich gegenüberliegenden Exedren auf der nord-östlichen Hälfte des Forums aus (Abb. 2)16. Neuere Ausgrabungen fanden Überreste von zwei weiteren Exedren auch auf der anderen Hälfte (Abb. 3)17. Insgesamt ergab sich dadurch Platz für 108 Statuen, von denen jedoch nur 30 sicher zugeordnet werden konnten18.

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Abb. 3: Grundriss des Augustusforums (neu)

All dies wurde, wie so viele andere seiner Bauwerke, aus Marmor gebaut19, weswegen Augustus später von sich behaupten konnte Rom aus Ziegeln vorgefunden zu haben und es aus Marmor zu verlassen20. Links vom Tempel aus gesehen befanden sich die Statuen der gens Iulia, von Äneas bis hin zu Nero Claudius Drusus, gegenüber Statuen der summi viri, von Romulus21 bis (wahrscheinlich) zu Pompeius22. Alle Statuen wurden mit Elogien versehen, die angeblich ebenfalls von Augustus verfasst worden sind, er aber zumindest das letzte Wort über sie haben dürfte23. Von diesen Elogien konnten nur 18 historischen Personen zugeordnet werden24. Auch allgemein ist vom Forum nur ein Teil durch die archäologischen Funde bekannt, literarische Texte wie Ovids Fasti25 liefern daher wertvolle Aussagen zu verlorengegangener Architektur und Kunst26. Im Zentrum des Forums befand sich eine Statue von Augustus auf einer Quadriga, wobei den Thesen des Archäologen Volker Strocka zufolge es solch eine Statue nicht gab, lediglich die Quadriga27.

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Abb. 4: Rekonstruktion des Augustusforums

Insgesamt muss es ein wahrlich imposanter Anblick gewesen sein (Abb. 4)28. Plinius der Ältere stellte das Augustusforum sogar den Sieben Weltwundern gleich29.

II. 2) Res Gestae

Die Res Gestae sind ein autobiographischer Tatenbericht von Augustus, der nach seinem Tod vor seinem Mausoleum in Rom, wie auch in den Provinzen, öffentlich ausgestellt werden sollte30. Vor allem dank dem Fund im heutigen Ankara ist ihr Inhalt bekannt31.

Das Augustusforum selbst wird nur zwei Mal in den Res Gestae erwähnt32, dennoch ist diese Quelle relevant, denn als äußerst propagandistische Traditionsquelle ermöglicht sie u.a. ein gutes Verständnis darüber, wie Augustus im römischen Geschichtsbewusstsein bleiben wollte. Wie wichtig es für ihn selbst nach seinem Tod war, zeigt auch folgende Anekdote:

Während seine Leiche auf dem Scheiterhaufen brannte, wurde ein Adler freigelassen und beim fortfliegen gesichtet, womit symbolisch Augustus Seele zum Himmel aufstieg, genau wie es von Romulus erzählt wurde. Der Prätor, der dies eidlich an einer Senatssitzung versicherte, wurde für seine „Aufmerksamkeit“ von Livia, der Frau von Augustus, mit einer Million Sesterzen belohnt33.

Doch auch aus einem weiteren Grund ist diese Quelle relevant: Die Römer hatten ein ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein34, Augustus hat dies schon früh zu nutzen gewusst und „die Unterordnung unter die Geschichte“35 sowie den „Mantel der Tradition“36 genutzt, um seine Ziele zu erreichen. So hat er beispielsweise schon als Octavian ein Haus an einer Stelle erworben, an der laut Überlieferung Romulus die Stadt erbaut hätte37. Dieses „Nutzen“ des Geschichtsbewusstseins wird auch in den Res Gestae deutlich.

II. 3) Dichter und Schriftsteller

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass über Augustus viel geschrieben wurde. Es wäre unmöglich alle Autoren in ein Unterkapitel zu bündeln, die jemals etwas über Augustus geschrieben haben. Daher werden hier nur exemplarische Zeitzeugen des Augustus behandelt38, da diese sozusagen den „Zeitgeist“39 der augustinischen Zeit mitbekommen haben und zu den geplanten Rezipienten des Augustusforum angehörten.

Nennenswert sind daher vor allem Vergil, Horaz, Properz, Ovid, Livius und Nikolaos von Damaskus. Die ersten vier waren bekannte Dichter, die ersten beiden Schulautoren. Bessere „Verkünder seines Ruhmes“ hätte Augustus daher nicht finden können40. Ihre Dichtung hat hervorragend zu seiner Maxime gepasst41, Ereignisse mythisch zu überhöhen42. Ebenso haben sie an seiner Vergöttlichung schon früh teilgenommen43. Als bedeutende Beispiele seien Vergils Aeneis und das Säkulargedicht von Horaz genannt. Aeneis war ein sehr populäres Werk, welches posthum veröffentlicht wurde (Vergil starb 19 v. Chr.)44. In einem Abschnitt des Werks bekommt Aeneas eine Weissagung über die Zukunft seiner Familie und Roms45. Dieser Abschnitt ähnelt dem Augustusforum. Das Säkulargedicht wiederum wurde für die Staatsfeier 17 v. Chr. verfasst, bei dem der Beginn des goldenen Zeitalters ausgerufen wurde46.

Es stellt sich nun die Frage inwiefern solche Werke zu verstehen sind. Die Antwort ist eindeutig – mit Vorsicht. Beispielsweise pflegte Nikolaos pflegte freundschaftlichen Umgang mit Augustus47. Noch viel wichtiger jedoch - Augustus war ein sehr mächtiger Mann, der keinerlei Konkurrenz oder gar potenzielle Konkurrenz duldete. Erinnert sei dabei an den Vorfall mit dem ersten Präfekten von Ägypten, C. Cornelius Gallus, der eigene Münzen prägen wollte48 und u.a. Statuen von sich selbst aufstellen ließ49. Sowas konnte Augustus, damals noch Octavian, nicht dulden – Gallus durfte nicht einmal mehr sein eigenes Haus betreten50 und wurde zum Selbstmord getrieben51. Ein anderes exemplarisches Beispiel hierfür war der Senator Egnatius Rufus. Er formierte eine Löschtruppe in Rom, die kein Geld für ihre Dienstleistung verlangt hat. Augustus wollte aber keine anderen Helden in „seiner“ Stadt, er hat eine quasi staatliche Feuerwehr erschaffen und später Rufus einer Verschwörung beschuldigt und mit dem Tod bestraft52.

Da Augustus auch keine andere Deutung von Geschichte außer seiner eigenen zuließ, ist es daher verständlich, dass die vorher genannten Autoren in ihren Werken zu Gunsten Augustus schrieben. Auffällig ist, dass Münzprägungen mit familialen Motiven, sowie die Praxis der Familienaufzeichnungen bei Nobilitätsfamilien abnahmen53. Selbst Livius, der „letzte republikanische Schriftsteller“54, veröffentlichte das Buch 121 seines Werkes Ab urbe condita erst nach dem Tod des Princeps, sprich die Geschichte ab Ciceros Tod55. Der Historiker Benjamin Biesinger spricht daher sogar von einer „Augustan end of history“56. Eine andere These besagt, dass Augustus ihnen gar vorgeschrieben hat, über was sie schreiben sollten. Eine weitere geht von einer gegenseitigen Beeinflussung vom Princeps und den Dichtern aus57.

III. Die Kontroverse

Bezüglich des Statuenprogramms im Augustusforum war sich die Forschung einig, dass es sich dabei um eine propagandistische Kanonisierung handelte. Der Einsatz von Statuen, architektonischen Anlagen, etc. um politische Ziele zu erreichen war schon seit der mittleren Republik bekannt58, das Konzept der Wiedererrichtung von Statuen hat bereits Caesar ausgeübt, doch erst Augustus fügte dem eine Kanonisierung zu59.

Gemäß der These Walters führte die Auswahl dabei zu einem harmonischen Bild der römischen Geschichte. Diese „[…] erlaubte es, unerfreuliche Abschnitte zumal der inneren Geschichte auszublenden und ein gereinigtes, harmonisches Bild zu präsentieren.“60. Den Quellen zufolge ist das einzige Auswahlkriterium gewesen, dass die besagte Person zur Vergrößerung Roms beigetragen hat61. Sie wurden daher laut Walter im Forum lediglich als „Imperiumträger und Triumphatoren und diese nur als solche“ betrachtet62.

Bedenkt man, dass „schlimme“ Ereignisse, wie beispielsweise Teilnahme am Bürgerkrieg, tatsächlich in den Elogien „heruntergespielt“ wurden, scheint das ein gewichtiges Argument zu sein63. Ebenfalls dafür spricht, dass Augustus selbst verkündet haben soll, er und alle zukünftigen Princeps sollen an den Taten der im Forum aufgestellten Männer gemessen werden64. Da es im Forum somit darauf hinausläuft, dass keiner so viele glorreiche Taten vollbracht und Ämter bekleidet hat, wie Augustus selbst65, scheint der historische Zusammenhang hinter ihren Taten vorerst irrelevant, das einzige was zählt ist nur die Tat, bzw. die Taten an sich.

Steffensen wiederum argumentiert, dass die Kanonisierung „[…] angesichts des sinnhaften Endes der bisherigen Geschichte, seines Principats, an Dramatik und subversivem Potenzial“ zwar verliert, es sich aber dennoch kein harmonisches Bild der römischen Geschichte bildet66. Das sei auch gar nicht von Augustus gewollt. Der Mars-Ultor-Tempel, der ja auch Teil des Forums ist, sei an sich schon eine Erinnerung an „schlimme“ Zeiten (Mord an Caesar, Crassus Niederlage), aber gleichzeitig auch an deren Überwindung67. Dasselbe ließe sich dementsprechend auch auf das Statuenprogramm im Forum übertragen. Es wäre in etwa wie 17 v. Chr. bei der Säkularfeier, als unter Augustus der Beginn des Goldenen Zeitalters ausgerufen wurde und das Chaos der Bürgerkriege zu Zeiten Sullas, Caesars und Octavians als nun endgültig zu Ende erklärt wurde68. Die ganzen „schlimmen“ Aspekte der Geschichte weisen zwar, wie Walter schrieb, „schicksalshafte Folgerichtigkeit“69, die mit Augustus ein gutes Ende nahm, jedoch könnte man diese gar nicht zu schätzen wissen, ohne die negativen Aspekte der Vergangenheit zu kennen, bzw. ohne sich an diese zu erinnern.

Das an sich ist zwar ein starkes Argument, doch warum sollten diese Elogien dann so subtil sein? Nun, zum einen wäre es nicht Augustus Stil. Selbst in seiner Res Gestae nennt er seine römischen Gegner (Brutus, Cassius, Antonius) nie beim Namen70. Das ist vor allem im Bezug auf Antonius nennenswert, gegen den zu Bürgerkriegszeiten regelrecht eine Propagandaoffensive erfolgte71. Doch die Erinnerung an diese „octavianische Phase“ konnte Augustus mit Erfolg ausblenden72. Zum anderen besaß Augustus das Talent aus allem einen Nutzen zu ziehen, erinnert sei an das Hochwasser 27 v. Chr. und die Seuche 22 v. Chr., die er beide für seine Propaganda nutzte73. Da er des Weiteren sehr begabt darin war, Geschichte nach seinen Wünschen zu (um)schreiben74, wäre es ein wenig naiv zu denken, er hätte diese Gelegenheit bei einem Mammutprojekt wie dem Augustusforum nicht dazu genutzt.

All dies widerlegt Walters Argument, denn das hat zur Folge, dass eben nicht nur die Taten und Ämter zählen. Die Geschichte, die dahintersteht, ist ebenfalls wichtig. Als kleines Zwischenfazit ließe sich somit feststellen, dass Steffensens These vorerst stichhaltiger zu sein scheint, die römische Geschichte scheint tatsächlich nicht harmonisch dargestellt zu sein. Im Folgenden wird überprüft, ob dies auch weiterhin zutrifft, wenn man das Statuenprogramm unter Berücksichtigung anderer Interpretationsweisen betrachtet.

[...]


1 Vgl. Goodman, Penelope: „Best of Emperors or Subtle Tyrant? Augustus the Ambivalent“ in: Dies. (Hrsg.) Afterlives of Augustus, AD 14–2014. Cambridge 2018, S. 1–31, hier S. 30f.

2 Exemplarisch dazu, vgl. Walter, Uwe: „Kalender, Fasten und Annalen – die Ordnung der Erinnerung“ in: Hölkeskamp, Karl-Joachim und Stein-Hölkeskamp, Elke (Hrsg.): Erinnerungsorte der Antike. Die römische Welt. München 2006, S. 40–58, hier S. 50.

3 Vgl. ebd.

4 These für das harmonische Bild, vgl. Walter, Uwe: Memoria und res publica: Zur Geschichtskultur im republikanischen Rom. Frankfurt a.M. 2004, S. 417f. These gegen das harmonische Bild, vgl. Steffensen, Nils: Nachdenken über Rom. Literarische Konstruktionen der römischen Geschichte in der Formierungsphase des Principats. Stuttgart 2018, S. 300.

5 Vgl. Schieder, Wolfgang: „Rom – die Repräsentation der Antike im Faschismus“ in: Hölkeskamp, Karl- Joachim und Stein-Hölkeskamp, Elke (Hrsg.): Erinnerungsorte der Antike. Die römische Welt. München 2006, S. 701–723, hier S. 717.

6 Vgl. Suet. Aug. 29, 2.

7 Vgl. Luce, James: „Livy, Augustus and the Forum Augustum“ in: Raaflaub, Kurt und Toher, Mark (Hrsg.): Between Republic and Empire: Interpretations of Augustus and His Principate. Berkeley/Los Angeles 1990, S. 123–138, hier S. 123.

8 Vgl. Suet. Aug. 29, 1.

9 Zit. n. Eck, Werner: Augustus und seine Zeit. 4. Überarbeitete Auflage. München 2006, S. 100.

10 Vgl. Wallace-Hadrill, Andrew: Augustan Rome. 2. Auflage. London 2018, S.75.

11 Vgl. Jarzombek, Mark und Prakash, Vikramaditya: A Global History of Architecture. 2. Auflage. Hoboken 2011, S. 163.

12 Vgl. Luce 1990, S. 125f.

13 Vgl. Zanker, Paul: The Power of Images in the Age of Augustus. 4. Auflage. Michigan 2007, S. 195.

14 Vgl. N.N.: „500034: Forum Augusti (Augustusforum). Rom“ in: Zentrale Objektdatenbank des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln, http://arachne.uni- koeln.de/item/topographie/500034, letzter Zugriff: 25.01.2020.

15 Vgl. Kolb, Frank: Rom: Die Geschichte der Stadt in der Antike. München 2002, S. 360.

16 Vgl. Walter 2004, S. 418.

17 Vgl. Barchiesi, Alessandro: „Learned Eyes: Poets, Viewers, Image Makers“ in: Galinsky, Karl (Hrsg.): The Cambridge Companion to the Age of Augustus. New York 2005, S. 281–305, hier S. 283; Muth, Susanne: „Reglementierte Erinnerung. Das Forum Romanum als Ort kontrollierter Kommunikation.“ in: Mundt, Felix: Kommunikationsräume im kaiserzeitlichen Rom. Berlin/Boston 2012, S. 3–48, hier S. 27.

18 Vgl. Steffensen 2018, S. 291.

19 Vgl. ebd., S. 289.

20 Vgl. Suet. Aug. 28, 3.

21 Vgl. Kolb 2002, S. 361.

22 Vgl. Biesinger, Benjamin: „Rupture and Repair: Patterning Time in Discourse and Practice (from Sallust to Augustus and Beyond)“ in: Gildenhard, Ingo u.a. (Hrsg.): Augustus and the Destruction of History. Oxford 2019, S. 81–96, hier S. 92.

23 Vgl. Witschel, Christian: „Der Kaiser und die Inschriften“ in: Winterling, Aloys (Hrsg.): Zwischen Strukturgeschichte und Biographie: Probleme und Perspektiven einer neuen Römischen Kaisergeschichte 31 v. Chr. – 192 n. Chr. München 2011, S. 45–112, hier S. 74.

24 Vgl. Sehlmeyer, Markus: Stadtrömische Ehrenstatuen der republikanischen Zeit. Stuttgart 1999, S. 266.

25 Vgl. Ov. fast. 5, 545–598.

26 Vgl. Barchiesi 2005, S. 283f.

27 Vgl. Strocka, Volker: „Die Quadriga auf dem Augustusforum in Rom“ in: Hesberg, Henner von und Freyberger, Klaus (Hrsg.): Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, römische Abteilung. Band 115. Rom 2009, S. 21–55, hier S. 52f.

28 Vgl. Muth 2012, S. 26.

29 Vgl. Kolb 2002, S. 361.

30 Vgl. Eck 2006, S. 7.

31 Vgl. Wallace-Hadrill 2018, S. 131.

32 R. Gest. div. Aug. 21, 1 und 35, 1.

33 Schuller, Wolfgang: „Die Romulusnachfolge des Augustus“ in: Ungern-Sternberg, Jürgen von (Hrsg.): Römische Studien. Beiträge zur Altertumskunde, Band 232. Leipzig 2006, S. 60–74, hier S. 74.

34 Vgl. Wallace-Hadrill 2018, S. 74.

35 Dahlheim, Werner: Geschichte der römischen Kaiserzeit. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. München 1989, S. 1.

36 Dahlheim, Werner: Julius Caesar. Die Ehre des Kriegers und die Not des Staates. 3. Auflage. München 2011, S. 294.

37 Vgl. Eck 2006, S. 101.

38 Cassius Dio, Plinius der Ältere, Sueton oder Tacitus sollen dennoch an dieser Stelle erwähnt werden.

39 Vgl. Schneider, Jost: Einführung in die moderne Literaturwissenschaft. Bielefeld 2000, S. 116, 118f.

40 Vgl. Schlange-Schöningen, Heinrich: Augustus. Darmstadt 2005, S. 106; zit. ebd.

41 Vgl. Wallace-Hadrill 2018, S. 20f.

42 Vgl. Schmitzer, Ulrich: „Der Kaiser auf dem Forum. Das Forum Augustum als gebauter und geschriebener Raum öffentlicher Kommunikation.“ in: Mundt, Felix: Kommunikationsräume im kaiserzeitlichen Rom. Berlin/Boston 2012, S. 77–104, hier S. 95.

43 Vgl. Schuller 2006, S. 74.

44 Vgl. Steffensen 2018, S. 307.

45 Vgl. Verg. Aen. 6, 756–892.

46 Vgl. Schlange-Schöningen 2005, S. 107.

47 Vgl. Malitz, Jürgen: „Leben und Werk des Nikolaos von Damaskus“ in: Ders. (Hrsg.): Nikolaos von Damaskus. Leben des Kaisers Augustus. Übersetzt von Ders. 3. unveränderte Auflage. Darmstadt 2003, S. 1 – 5, hier S. 3.

48 Vgl. Lepelley, Claude (Hrsg.): Rom und das Reich. 44 v. Chr.-260 n. Chr. Hamburg 2006, S. 466.

49 Vgl. Eck 2006, S. 50.

50 Vgl. Schaub, Erhard: Geschichte des römischen Ägypten. Von der Eroberung unter Octavian/Augustus bis zu Diocletian. Rahden 2017, S. 44.

51 Vgl. Eck 2006, S. 51.

52 Vgl. Sonnabend, Holger: Wie Augustus die Feuerwehr erfand. Große Errungenschaften der Antike. Düsseldorf/Zürich 2002, S. 171.

53 Vgl. Walter 2004, S. 421.

54 Ebd., S. 426.

55 Vgl. Biesinger 2019, S. 94f.

56 Vgl. ebd. S.96.

57 Vgl. Sehlmeyer 1999, S. 268.

58 Vgl. Dahlheim 1989, S. 26.

59 Vgl. Sehlmeyer 1999, S. 268.

60 Vgl. Walter 2004, S. 417f., zit. ebd.

61 Vgl. Suet. Aug. 31, 5.

62 Vgl. Walter 2004, S. 418.

63 Vgl. Biesinger 2019, S. 91f.

64 Vgl. Suet. Aug. 31, 5.

65 Vgl. Steffensen 2018, S. 293.

66 Vgl. ebd., S. 300.

67 Vgl. ebd. 300f.

68 Vgl. Biesinger 2019, S. 88f.

69 Walter 2004, S. 418.

70 Exemplarisch dazu, vgl. R. Gest. div. Aug. 24,1. Antonius wird nur als „der Mann, mit dem ich Krieg geführt hatte“ genannt.

71 Vgl. Brandt, Hartwin: „Octavian/Augustus – Totengräber und Friedensfürst“ in: Hölkeskamp, Karl-Joachim und Stein-Hölkeskamp, Elke (Hrsg.): Von Romulus zu Augustus. München 2000, S. 365–376, hier S.372– 376.

72 Vgl. ebd., S. 376.

73 Vgl. Deeg, Philipp: Der Kaiser und die Katastrophe. Stuttgart 2019, S. 37–39.

74 Vgl. Kleiner, Diana: „Semblance and Storytelling in Augustan Rome“ in: Galinsky, Karl (Hrsg.): The Cambridge Companion to the Age of Augustus. New York 2005, S. 197–233, hier S. 218f.

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Details

Titel
Das Programm der Statuen im Augustusforum
Untertitel
Interpretationen und Darstellungen der römischen Geschichte im Augustusforum
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Note
1,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
25
Katalognummer
V538671
ISBN (eBook)
9783346148018
ISBN (Buch)
9783346148025
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Augustus, Augustusforum, Kontroverse, Geschichtsbewusstsein, Propaganda, Antike, Römisches Kaiserreich
Arbeit zitieren
Pawel Bornstedt (Autor), 2019, Das Programm der Statuen im Augustusforum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/538671

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